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Teufel bringt neue CINEBAR PRO 2 mit Dolby Atmos und kräftigem 3D Sound auf den Markt

Teufel hat seine neue Flaggschiff-Soundbar offiziell in den Verkauf gebracht. Die CINEBAR PRO 2 für Dolby Atmos ist ab sofort in Deutschland erhältlich und soll Heimkino, Gaming und Musik mit deutlich mehr räumlichem Klang aufwerten. Dafür setzt der Berliner Audiospezialist auf zehn integrierte Lautsprechertreiber, dedizierte Höhenkanäle, Dolby Atmos und DTS. Hinzu kommen zwei HDMI-2.1-Eingänge, umfangreiche Streaming-Funktionen und die Möglichkeit, das System auf 7.1.2-Surround-Sound auszubauen.

Bereits auf der IFA 2026 wurde die neue Soundbar erstmals vorgestellt. Jetzt nennt Teufel die endgültigen Preise und bietet mehrere Varianten mit unterschiedlichen Subwoofern und optionalen Rear-Lautsprechern an. Los geht es bei 1.199,99 Euro für das Select-Set. Die reguläre Kombination mit dem neuen T 10 Mk2 Subwoofer kostet 1.299,99 Euro.

CINEBAR PRO 2 setzt auf zehn Lautsprechertreiber

Im Mittelpunkt der neuen Soundbar steht ein vollaktives Audiosystem mit insgesamt zehn Treibern.

Teufel verwendet drei koaxial aufgebaute Frontlautsprecher, bei denen Hoch- und Mitteltontreiber auf einer gemeinsamen akustischen Achse angeordnet sind.

Diese Bauweise soll insbesondere Stimmen, Instrumente und die räumliche Positionierung von Geräuschen verbessern.

Zusätzlich sitzen an den Seiten zwei Breitbandlautsprecher, die das Klangbild seitlich erweitern.

Besonders wichtig für Dolby Atmos sind allerdings die beiden nach oben gerichteten Lautsprecher.

Diese sogenannten Upfiring-Treiber besitzen einen Durchmesser von 3,5 Zoll und lenken bestimmte Schallanteile gezielt zur Zimmerdecke.

Von dort werden die Geräusche zum Hörplatz reflektiert.

Auf diese Weise sollen beispielsweise Hubschrauber, Regen oder andere räumliche Effekte auch oberhalb der eigentlichen Soundbar wahrgenommen werden.

Allerdings hängt die Wirkung solcher Reflexionslautsprecher unter anderem von der Raumhöhe, der Deckenbeschaffenheit und der Position des Hörplatzes ab.

Ein überzeugendes Ergebnis lässt sich deshalb nicht allein aus den technischen Daten garantieren.

Dolby Atmos und DTS für Filme und PS5 Spiele

Die CINEBAR PRO 2 unterstützt neben Dolby Atmos auch DTS.

Beide Formate ermöglichen eine räumliche Tonwiedergabe, bei der sich bestimmte Geräusche gezielter innerhalb eines dreidimensionalen Klangfeldes positionieren lassen.

Zusätzlich verarbeitet das System verschiedene klassische Mehrkanalformate, darunter Dolby TrueHD, Dolby Digital Plus und DTS-HD.

Für PlayStation-5-Spieler ist insbesondere die Dolby-Atmos-Unterstützung interessant.

Sonys Konsole kann kompatible Spielinhalte über HDMI als Dolby Atmos an geeignete Audiogeräte ausgeben.

Damit könnten beispielsweise Geräusche aus verschiedenen Richtungen räumlicher dargestellt werden als über die gewöhnlichen Lautsprecher eines Fernsehers.

Wie gut diese Wiedergabe mit der neuen Teufel-Soundbar tatsächlich funktioniert, müsste allerdings ein Praxistest zeigen.

Nicht jedes Spiel bietet außerdem dieselben räumlichen Toninformationen.

Neben den unterstützten Audioformaten kommt Teufels eigene Dynamore-Technologie zum Einsatz, die das Klangbild zusätzlich erweitern soll.

Zwei HDMI 2.1 Eingänge für moderne Konsolen

Gerade für Gaming-Setups ist die Anschlussausstattung interessant.

Die CINEBAR PRO 2 bietet zwei HDMI-2.1-Eingänge und einen HDMI-Anschluss mit eARC und CEC.

Damit lassen sich beispielsweise Spielekonsole, Streaming-Gerät und Fernseher in das Audiosystem einbinden.

Über eARC können kompatible Fernseher hochwertige Mehrkanal-Tonsignale an die Soundbar übertragen.

Zusätzlich stehen ein optischer Digitaleingang, ein analoger AUX-Anschluss und Ethernet zur Verfügung.

Wichtig ist allerdings eine technische Unterscheidung.

Die Bezeichnung HDMI 2.1 allein bestätigt noch nicht, dass sämtliche Gaming-Funktionen wie 4K bei 120 Hz, Variable Refresh Rate oder Auto Low Latency Mode über die Soundbar durchgeschleift werden.

Teufel nennt diese Eigenschaften in der vorliegenden Ankündigung nicht ausdrücklich.

Wer seine PS5 mit 120-Hz-Ausgabe und VRR betreibt, sollte deshalb vor dem Kauf die konkreten HDMI-Passthrough-Funktionen prüfen.

Alternativ kann die Konsole direkt mit dem Fernseher verbunden werden, während der Ton über eARC an die Soundbar gelangt.

Neuer T 10 Mk2 Subwoofer gehört zum System

Anders als manche kompakten Soundbars wird die CINEBAR PRO 2 nicht als reines Einzelgerät angeboten.

Teufel kombiniert das Modell immer mit einem externen Subwoofer.

Im regulären 5.1.2-Set kommt der neue T 10 Mk2 zum Einsatz.

Dieser übernimmt die tiefen Frequenzen und soll insbesondere Explosionen, Filmmusik und andere bassintensive Inhalte kraftvoll wiedergeben.

Die Verbindung zur Soundbar erfolgt kabellos.

Dadurch muss kein Audiokabel quer durch das Wohnzimmer verlegt werden.

Benötigt wird allerdings weiterhin eine Stromversorgung für den Subwoofer.

Wir hatten den neuen Tieftöner bereits in unserer Meldung Teufel T 10 Mk2 bringt 31 Hz Tiefbass und kabellose Freiheit vorgestellt.

Für Käufer, die weniger Platz zur Verfügung haben oder etwas Geld sparen möchten, bietet Teufel alternativ das Select-Set mit dem kompakteren T 8 Subwoofer an.

Ausbau auf echtes Surround mit zusätzlichen Rear Lautsprechern

Die neue Soundbar lässt sich bei Bedarf erweitern.

Im Grundpaket bietet Teufel eine 5.1.2-Konfiguration mit virtueller beziehungsweise seitlich erzeugter Surround-Abbildung, dedizierten Höhenkanälen und externem Subwoofer.

Wer zusätzliche Lautsprecher hinter dem Hörplatz aufstellen möchte, kann das System mit zwei EFFEKT 2 Rear-Speakern ergänzen.

Dadurch entsteht eine 7.1.2-Konfiguration.

Das bedeutet, dass rückwärtige Geräusche nicht mehr ausschließlich über die Soundbar und Raumreflexionen erzeugt werden müssen.

Stattdessen übernehmen eigenständige Lautsprecher die zusätzlichen Surround-Kanäle.

Gerade bei Filmen und Spielen kann eine solche Aufstellung für eine deutlichere Trennung der Geräuschrichtungen sorgen.

Ob sich der Aufpreis lohnt, hängt allerdings stark vom Raum, den Hörgewohnheiten und der tatsächlichen Aufstellung ab.

Die EFFEKT 2 Lautsprecher werden ebenfalls kabellos für die Audioübertragung eingebunden, benötigen aber Strom.

Musikstreaming mit AirPlay 2 und Google Cast

Teufel positioniert die CINEBAR PRO 2 nicht ausschließlich als Heimkino-Lösung.

Über die Integration in Teufel Home können verschiedene Streaming-Dienste direkt verwendet werden.

Dazu gehören Apple AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, TIDAL Connect und TuneIn.

Zusätzlich unterstützt die Soundbar Bluetooth 5.3 mit AAC.

Damit können Musik, Podcasts und andere Audioinhalte auch ohne eingeschalteten Fernseher wiedergegeben werden.

Die Steuerung erfolgt wahlweise über die Teufel Home App, eine klassische Infrarot-Fernbedienung oder die berührungsempfindlichen Bedienelemente am Gerät.

An der Vorderseite befindet sich außerdem ein OLED-Display.

Für unterschiedliche Einsatzbereiche stehen die Klangmodi Movie, Music, Game, Voice+ und Night bereit.

Insbesondere der Nachtmodus dürfte für Spieler interessant sein, die abends noch zocken möchten, ohne dabei ständig die Lautstärke ändern zu müssen.

Teufel CINEBAR PRO 2 kostet ab 1.199,99 Euro

Zum Verkaufsstart bietet Teufel vier unterschiedliche Bundles an.

Die CINEBAR PRO 2 für Dolby Atmos im regulären 5.1.2-Set mit T 10 Mk2 Subwoofer kostet 1.299,99 Euro.

Wer zusätzlich die kabellosen EFFEKT 2 Rear-Lautsprecher möchte, zahlt für das 7.1.2-Surround-Set 1.649,99 Euro.

Die günstigere Select-Ausführung mit T 8 Subwoofer ist für 1.199,99 Euro erhältlich.

Auch sie kann mit Rear-Lautsprechern kombiniert werden. Das entsprechende Select-Surround-Set kostet 1.549,99 Euro.

Sämtliche Varianten sind in Night Black oder Pure White erhältlich.

Dabei kombiniert Teufel innerhalb der Bundles jeweils farblich passende Komponenten.

Die neuen Systeme können ab sofort über den Teufel Online-Shop und die offiziellen Teufel Stores bestellt werden.

Lohnt sich das neue Flaggschiff für Gaming?

Mit der CINEBAR PRO 2 erweitert Teufel sein Angebot deutlich nach oben.

Dolby Atmos, DTS, separate Höhenkanäle, kabellose Subwoofer und eine umfangreiche Anschlussausstattung machen das System auf dem Papier zu einer interessanten Lösung für anspruchsvolle Heimkino- und Gaming-Setups.

Allerdings bewegt sich die Soundbar preislich klar in der Oberklasse.

Schon die günstigste Konfiguration kostet knapp 1.200 Euro. Wer die vollständige Surround-Erweiterung möchte, landet bei bis zu 1.649,99 Euro.

Für kleinere Schreibtische oder gewöhnliche PC-Setups kann ein klassisches Stereo-System deshalb weiterhin die praktischere Lösung sein.

Erst kürzlich haben wir beispielsweise die Teufel ULTIMA 25 AKTIV 2 ausführlich getestet. Das aktive Lautsprecherpaar richtet sich stärker an Musikliebhaber und Gamer, die ohne komplexes Surround-System auskommen möchten.

Die CINEBAR PRO 2 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz und richtet sich insbesondere an Nutzer, die einen Fernseher mit möglichst umfangreichem Raumklang kombinieren möchten.

Ob die neue Soundbar ihren hohen Preis auch klanglich rechtfertigt, lässt sich erst nach einem ausführlichen Hörtest beurteilen.

Fest steht zunächst: Mit der neuen CINEBAR PRO 2, den verschiedenen Subwoofer-Optionen und der Erweiterbarkeit auf 7.1.2 bietet Teufel ab sofort ein umfangreich ausgestattetes Flaggschiff für Heimkino, Musik und Gaming an.

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