The Expanse: Osiris Reborn soll Spielern deutlich mehr Einfluss auf seine Geschichte geben, als nur einzelne Dialogoptionen auszuwählen. Entwickler Owlcat Games hat neue Details zum Rollenspiel veröffentlicht und erklärt, wie Herkunft, Entscheidungen und der Umgang mit Begleitern den Verlauf des Abenteuers beeinflussen. Selbst kleinere Entscheidungen sollen sich langfristig bemerkbar machen und dafür sorgen, dass sich unterschiedliche Spieldurchgänge voneinander unterscheiden.
Das Science-Fiction-Rollenspiel erscheint im Frühjahr 2027 unter anderem für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC.
Bereits die Herkunft verändert das Spiel
Eine der ersten wichtigen Entscheidungen treffen Spieler noch bevor das eigentliche Abenteuer richtig beginnt. Für die eigene Spielfigur stehen drei unterschiedliche Herkunftsmöglichkeiten zur Auswahl: Mars, Erde oder der Asteroidengürtel.
Dabei handelt es sich nicht lediglich um unterschiedliche Hintergrundtexte. Die gewählte Herkunft soll im Verlauf der Geschichte immer wieder eine Rolle spielen und beeinflussen, wie andere Charaktere auf den Spieler reagieren.
Zusätzlich werden bestimmte Missionen an die jeweilige Fraktion gebunden. Wer sich für einen Marsianer entscheidet, kann dadurch teilweise andere Inhalte erleben als ein Charakter von der Erde oder aus dem Gürtel.
Weitere Details zur persönlichen Vorgeschichte werden erst während des Abenteuers enthüllt.
Entscheidungen sollen echte Konsequenzen haben
Auch innerhalb der Missionen möchte Owlcat Games den Spielern regelmäßig unterschiedliche Möglichkeiten geben.
Dabei geht es nicht zwangsläufig um klassische Entscheidungen zwischen eindeutig guten oder schlechten Antworten. Stattdessen können Situationen beispielsweise empathisch oder pragmatisch gelöst werden. Manchmal besteht die beste Möglichkeit aus Sicht der eigenen Figur möglicherweise auch darin, zunächst an das eigene Überleben zu denken.
Diese Entscheidungen sollen sich im Laufe des Spiels summieren und sowohl die Geschichte als auch die Wahrnehmung der eigenen Figur innerhalb der Spielwelt verändern.
Der Ansatz passt zu Owlcat Games. Das Studio hat bereits mit seinen früheren Rollenspielen großen Wert auf Entscheidungen, Charakterentwicklung und unterschiedliche Konsequenzen gelegt.
Auch Begleiter können sich unterschiedlich entwickeln
Besonders umfangreich scheint das System bei den eigenen Crewmitgliedern zu werden. Jeder Begleiter besitzt eine persönliche Geschichte, die sich abhängig vom Verhalten des Spielers unterschiedlich entwickeln kann.
Als konkretes Beispiel nennt Owlcat Games die junge Gürtlerin Polly. Sie möchte ihrem Volk helfen, versucht gleichzeitig aber herauszufinden, welchen eigenen Weg sie einschlagen möchte.
Die Beziehung zu Polly wird durch zahlreiche kleinere Entscheidungen geprägt. An einem bestimmten Punkt müssen Spieler außerdem einen Mentor für sie auswählen.
Diese Wahl hat nicht nur Auswirkungen auf ihre persönliche Entwicklung. Abhängig vom gewählten Mentor wird sogar eine einzigartige Skill-Linie für Situationen außerhalb der Kämpfe freigeschaltet.
Damit könnten Entscheidungen rund um Begleiter auch direkte spielerische Auswirkungen haben und nicht ausschließlich alternative Dialoge oder Zwischensequenzen auslösen.
Owlcat verspricht hohen Wiederspielwert
Die verschiedenen Systeme sollen letztlich ineinandergreifen. Herkunft, Verhalten innerhalb von Quests und der Umgang mit der eigenen Crew formen gemeinsam den Verlauf des Abenteuers.
Owlcat Games möchte dadurch erreichen, dass Entscheidungen nicht isoliert wirken. Stattdessen soll sich über längere Zeit eine Spielfigur entwickeln, die mit den Konsequenzen ihrer bisherigen Handlungen leben muss.
Gleichzeitig verspricht sich das Studio davon einen höheren Wiederspielwert. Ein zweiter Durchgang mit einer anderen Herkunft und veränderten Entscheidungen könnte nicht nur einzelne Dialoge verändern, sondern zusätzliche Missionen und andere Entwicklungen innerhalb der Crew ermöglichen.
Wie weitreichend die Konsequenzen im fertigen Spiel tatsächlich ausfallen, wird sich allerdings erst nach der Veröffentlichung zeigen.
The Expanse Osiris Reborn erscheint 2027 für PS5
Bis zum Release dauert es noch einige Monate. The Expanse: Osiris Reborn soll im Frühjahr 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC erscheinen. Die PC-Version wird über Steam, den Epic Games Store und GOG angeboten.
Mit dem Fokus auf unterschiedliche Herkunftsgeschichten, Konsequenzen und veränderbare Beziehungen zu Begleitern zeichnet sich inzwischen deutlich ab, welchen Schwerpunkt Owlcat Games beim neuen The-Expanse-Rollenspiel setzen möchte.
Statt lediglich eine vorgegebene Geschichte innerhalb des bekannten Science-Fiction-Universums zu erzählen, sollen Spieler ihren eigenen Weg durch die Welt bestimmen können.
Mehr Details finden sich im dazugehörigen Blogpost.







