Mit The Expanse Osiris Reborn wagt Owlcat Games einen großen Schritt in eine neue Richtung. Das Studio, das bisher vor allem für klassische Rollenspiele bekannt ist, arbeitet erstmals an einem Sci-Fi-Action-RPG mit Shooter-Elementen. Erste Eindrücke aus einer Beta-Phase deuten darauf hin, dass sich der Titel stark an bekannten Genregrößen wie Mass Effect orientiert, dabei aber eigene Akzente setzt.
Auch wenn sich das Spiel noch in Entwicklung befindet, sehen viele Beobachter bereits jetzt großes Potenzial für einen modernen Story-getriebenen Sci-Fi-Hit.
Fokus auf Entscheidungen und Begleiter
Ein zentrales Element von The Expanse Osiris Reborn ist die Entscheidungsfreiheit.
Spieler übernehmen die Rolle eines Söldners, der gemeinsam mit einem Begleiter aus einer Katastrophe auf der Raumstation Eros entkommen ist. Die Geschichte knüpft an bekannte Ereignisse aus dem Universum von The Expanse an und setzt auf eine dichte Erzählweise.
Bereits in der Beta zeigt sich, dass Entscheidungen direkten Einfluss auf Dialoge, Beziehungen und den Verlauf der Handlung haben können. Unterschiedliche Hintergründe wie Earther oder Belter verändern zudem, wie Charaktere auf den Spieler reagieren.
Lebendige Welt mit vielen Details
Ein großer Fokus liegt auf der Spielwelt.
Die Raumstation Pinkwater 4 wirkt laut ersten Eindrücken überraschend lebendig. NPCs gehen ihren Aufgaben nach, Gespräche liefern Hintergrundinformationen und kleinere Interaktionen tragen zur Atmosphäre bei.
Technologie wird dabei bewusst bodenständig dargestellt. Statt futuristischer Übertreibungen setzt das Spiel auf glaubwürdige Systeme, die sich an der Vorlage orientieren. Das sorgt für eine immersive Sci-Fi-Erfahrung, die sich von anderen Genrevertretern abheben könnte.
Neues Kampfsystem mit Shooter Fokus
Im Gegensatz zu früheren Spielen von Owlcat Games setzt The Expanse Osiris Reborn auf ein Echtzeit-Kampfsystem mit Deckungsmechaniken.
Kämpfe finden in einer Schwerelosigkeitsumgebung statt, was sich auch auf das Gameplay auswirkt. Gegner bewegen sich anders, Schüsse wirken gedämpft und besiegte Feinde treiben durch den Raum.
Zusätzlich gibt es verschiedene Klassen und Fähigkeiten, die unterschiedliche Spielstile ermöglichen. In der Beta standen unter anderem die Klassen Hacker und Officer zur Auswahl.
Erste Beta zeigt Stärken und Schwächen
Die bisherigen Eindrücke fallen überwiegend positiv aus.
Besonders gelobt werden die Atmosphäre, die Entscheidungsfreiheit und die Nähe zur Vorlage. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, dass das Spiel noch nicht fertig ist.
Technische Probleme, kleinere Bugs und Verbesserungsbedarf bei Animationen und Dialogen wurden ebenfalls festgestellt. Owlcat Games dürfte bis zum Release noch einiges an Feinschliff leisten müssen.
Ein möglicher neuer Sci-Fi Maßstab
Trotz der noch offenen Baustellen wird The Expanse Osiris Reborn bereits jetzt als potenzieller Nachfolger von Mass Effect gehandelt.
Das Spiel kombiniert eine bekannte Sci-Fi-Welt mit modernen Gameplay-Ansätzen und legt großen Wert auf Story und Entscheidungen. Sollte es dem Studio gelingen, die bisherigen Ansätze konsequent weiterzuentwickeln, könnte hier ein neuer wichtiger Titel für Fans von Story-RPGs entstehen.
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Wenn die technischen Probleme noch gefixt werden, könnte das ein tolles Sci‑Fi-Spiel werden. Ich bin gespannt auf mehr.
Die Raumstation scheint lebendig zu sein, das gefällt mir. Hoffe, die Animationen und Dialoge werden verbessert.
Die Beta wirkt vielversprechend. Gut, dass Entscheidungen Einfluss haben, das macht neugierig.
Schön, dass Owlcat mal etwas Neues ausprobiert. Die Schwerelosigkeit im Kampf klingt spannend und anders.
Klingt interessant. Die Mischung aus Story und Shooter spricht mich an, aber ich hoffe, die Bugs werden bis zum Release behoben.