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Petition gegen PlayStation Disc Aus verliert an Schwung – Unterstützerzahlen steigen nur noch langsam

Die Petition gegen Sonys Entscheidung, ab 2028 keine neuen PlayStation-Spiele mehr auf Disc zu veröffentlichen, wächst zwar weiter, das Tempo hat jedoch deutlich nachgelassen. Während die Unterschriftenaktion in den ersten Wochen nach der Ankündigung große Aufmerksamkeit erhielt, kommen inzwischen nur noch vergleichsweise wenige neue Unterstützer hinzu.

Gleichzeitig hält Sony an seinen Plänen fest und sieht nach eigenen Angaben keinen Anlass, den eingeschlagenen Kurs zu ändern.

Mehr als 356.000 Unterschriften gesammelt

Aktuell zählt die Petition rund 356.000 Unterschriften. Damit gehört sie zu den größten Aktionen der Community gegen Sonys Digitalstrategie.

Allerdings zeigt sich inzwischen ein deutlicher Rückgang beim Wachstum. Nachdem die Petition zunächst innerhalb kurzer Zeit die Marke von 300.000 Unterstützern überschritten hatte, verlangsamte sich der Zuwachs in den darauffolgenden Wochen spürbar.

In den vergangenen Tagen kamen nur noch vergleichsweise wenige neue Unterschriften hinzu.

Sony hält trotz Kritik an seiner Entscheidung fest

Der nachlassende Zuspruch fällt in eine Phase, in der Sony seine Position erneut bekräftigt hat.

Im Rahmen der aktuellen Quartalszahlen erklärte das Unternehmen, dass die Entscheidung für den schrittweisen Abschied von physischen Datenträgern weiterhin Bestand habe. Als Begründung verweist Sony auf das veränderte Kaufverhalten der Spieler, da digitale Verkäufe inzwischen den Großteil des Geschäfts ausmachen.

Aus Sicht des Unternehmens entspricht der Schritt den aktuellen Markttrends.

Community sucht nach neuen Protestformen

Innerhalb der PlayStation-Community wird inzwischen diskutiert, wie sich weiterer Protest überhaupt noch organisieren lässt.

Neben der Petition wurde zuletzt ein einwöchiger PlayStation-Blackout angekündigt, bei dem Spieler ihre Konsole zwischen dem 23. und 30. August möglichst nicht nutzen und auf Käufe im PlayStation Store verzichten sollen.

Ob diese Aktion größere Auswirkungen haben wird, ist allerdings umstritten. Viele Fans bezweifeln, dass ein zeitlich begrenzter Boykott Sonys Strategie noch verändern kann.

Diskussion um physische Spiele bleibt bestehen

Auch wenn die Petition derzeit langsamer wächst, bleibt das Thema präsent.

In den vergangenen Wochen meldeten sich unter anderem Entwickler, Branchenveteranen und weitere Organisationen zu Wort, die den Erhalt physischer Spiele befürworten. Für viele Spieler stehen dabei nicht nur Sammlereditionen im Mittelpunkt, sondern auch Fragen rund um den langfristigen Spielebesitz, den Gebrauchtmarkt und die Archivierung von Videospielen.

Ob die Petition künftig noch einmal deutlich an Fahrt gewinnt, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch, dass die Diskussion um die Zukunft physischer Spiele die Branche weiterhin begleiten dürfte.

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