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Modern Warfare 4 zeigt seine Kampagne und Captain Price wird selbst zum Gejagten

Call of Duty Modern Warfare 4 zeigt erstmals ausführlicher, wie die neue Kampagne aufgebaut ist. Activision und Infinity Ward haben auf der Tokyo Game Show einen neuen Story-Trailer veröffentlicht und verraten dabei überraschend viel über John Price und Task Force 141.

Price ist diesmal nicht einfach wieder der Anführer der bekannten Einheit.

Er ist auf der Flucht.

Ghost und Gaz bekommen sogar den Auftrag, ihren ehemaligen Captain aufzuspüren. Parallel eskaliert ein Krieg auf der koreanischen Halbinsel und eine bislang unbekannte Waffe droht in die Hände eines neuen Gegenspielers zu geraten.

Modern Warfare 4 möchte seine Geschichte damit deutlich persönlicher und gleichzeitig wieder größer erzählen.

Captain Price steht plötzlich auf der anderen Seite

Die Handlung knüpft direkt an Modern Warfare 3 an.

Nach der Ermordung von General Shepherd wurde Task Force 141 aufgelöst.

Price hat sich anschließend abgesetzt und operiert nun praktisch außerhalb der offiziellen Strukturen.

Seine ehemaligen Teammitglieder sind sich nicht mehr sicher, ob ihr Captain noch auf der richtigen Seite steht.

Besonders Ghost stellt Prices Vorgehen infrage.

Activision beschreibt einen Konflikt innerhalb der früheren Task Force 141, bei dem sich die bisherigen Verbündeten plötzlich gegenüberstehen.

Ghost und Gaz sollen Price finden.

Dabei geht es laut Activision sogar darum, ihn entweder gefangen zu nehmen oder zu töten.

Selbst Laswell zweifelt inzwischen an Price

Ganz allein ist Price trotzdem nicht.

CIA Station Chief Kate Laswell hält weiterhin Kontakt zu ihm.

Doch selbst bei ihr wachsen offenbar Zweifel an seinen Methoden.

Das ist für die Reihe eine interessante Ausgangslage.

Price gehörte bisher zu den Figuren, deren Entscheidungen zwar regelmäßig moralische Grenzen berührten, deren Position innerhalb der Geschichte aber kaum grundsätzlich infrage gestellt wurde.

Modern Warfare 4 dreht dieses Verhältnis nun teilweise um.

Plötzlich muss Price erklären, wie weit er gehen darf und wann aus notwendigen Entscheidungen möglicherweise persönliche Rache wird.

Ausgerechnet Valeria wird zur Verbündeten

Wenn die alten Freunde plötzlich zu Gegnern werden, braucht Price neue Partner.

Und ausgerechnet hier kehrt Valeria Garza zurück.

Die als El Sin Nombre bekannte Anführerin des Las Almas Kartells war bislang alles andere als eine klassische Verbündete von Task Force 141.

In Modern Warfare 4 arbeiten Price und Valeria offenbar zumindest zeitweise zusammen.

Activision spricht ausdrücklich davon, dass Price aufgrund der größeren Bedrohung gezwungen sei, alte Rivalitäten zurückzustellen.

Wie vertrauenswürdig diese Zusammenarbeit tatsächlich ist, dürfte innerhalb der Kampagne eine größere Rolle spielen.

Nordkorea greift Südkorea an

Parallel zur Geschichte um Price eskaliert die internationale Lage.

Modern Warfare 4 zeigt eine groß angelegte Invasion Südkoreas durch Nordkorea.

Private Park Hyun Jun und seine Einheit stehen dabei im Mittelpunkt eines weiteren Handlungsstrangs.

Gemeinsame US-amerikanische und südkoreanische Marinekräfte kämpfen am Boden und nehmen laut Activision auch an einem amphibischen Angriff teil.

Im neuen Trailer sind entsprechend große Gefechte mit Soldaten, Fahrzeugen und zerstörten Städten zu sehen.

Damit kehrt Modern Warfare wieder stärker zu globalen militärischen Konflikten zurück.

Eine unbekannte Superwaffe wird zum zentralen Problem

Hinter dem Krieg steckt allerdings offenbar noch eine weitere Bedrohung.

Eine bislang nicht näher erklärte Kriegswaffe wird transportiert und könnte einem Gegner in die Hände fallen, der lediglich als Archer bezeichnet wird.

Wer Archer genau ist, verrät Activision noch nicht.

Auch die Funktionsweise der Waffe bleibt geheim.

Die offizielle Beschreibung macht allerdings deutlich, dass sie die bestehende globale Ordnung gefährden könnte.

Die Jagd nach dieser Waffe scheint deshalb mehrere Teile der Kampagne miteinander zu verbinden.

Price, die koreanische Halbinsel und Archer könnten am Ende Bestandteil derselben größeren Verschwörung sein.

Modern Warfare 4 möchte wieder eine deutlich düsterere Geschichte erzählen

Activision bezeichnet die Kampagne selbst als dunkler und gefährlicher.

Der neue Trailer passt zu dieser Beschreibung.

Statt eines klaren Teams aus Helden und Gegnern stehen diesmal Misstrauen und wechselnde Allianzen stärker im Mittelpunkt.

Das betrifft besonders Price.

Seine Entscheidungen am Ende von Modern Warfare 3 verfolgen ihn nun offensichtlich.

Gerade für Spieler, die die Kampagnen der vergangenen Teile gespielt haben, dürfte dieser interne Konflikt interessanter sein als eine reine neue Weltbedrohung.

Nach der kritisierten Beta bekommt jetzt die Kampagne Aufmerksamkeit

Bislang wurde über Modern Warfare 4 vor allem wegen des Multiplayers gesprochen.

Die Beta startete im August mit deutlicher Kritik einiger Spieler.

Technische Probleme, Gameplay-Entscheidungen und die erste Steam-Resonanz sorgten dabei für Diskussionen.

Infinity Ward hatte allerdings von Beginn an deutlich gemacht, dass die Beta vor allem dazu dient, Feedback für die finale Version zu sammeln.

Der heutige Trailer verlagert den Fokus nun erstmals wieder stärker auf die Einzelspieler-Kampagne.

PS5 Spieler bekommen eine Woche früher Zugriff auf die Story

Wer Modern Warfare 4 digital vorbestellt, kann die Kampagne bereits vor dem eigentlichen Release starten.

Der Kampagnen-Vorabzugang beginnt am 16. Oktober.

Das gilt unter anderem für PlayStation 5.

Berechtigt sind Käufer der digitalen Standard Edition sowie der Vault Edition.

Der vollständige Release folgt am 23. Oktober 2026.

Neben PS5 erscheint Modern Warfare 4 außerdem für Xbox Series X|S, PC und Nintendo Switch 2.

Bereits bei der ursprünglichen Ankündigung hatten wir darüber berichtet, dass Modern Warfare 4 erstmals vollständig auf PS4 und Xbox One verzichtet.

Damit konzentriert sich Infinity Ward vollständig auf die aktuelle Hardwaregeneration.

Xbox bekommt trotzdem ein kleines exklusives Detail

Eine Besonderheit betrifft außerdem den bereits angekündigten Inner Circuit Waffenbauplan.

Wie wir kürzlich berichtet haben, bekommt die M4 auf Xbox ein exklusives transparent grünes Jubiläumsdesign.

Auf PS5 sieht dieselbe Waffe anders aus.

Spieler auf PlayStation bekommen das Xbox-Design sogar dann nicht angezeigt, wenn ein Gegner es innerhalb einer gemeinsamen Multiplayer-Partie verwendet.

Spielerische Vorteile entstehen dadurch allerdings nicht.

Die Kampagne könnte diesmal wieder einer der spannendsten Teile werden

Ob Modern Warfare 4 spielerisch an die stärkeren Kampagnen der Reihe anknüpfen kann, muss sich erst zeigen.

Zumindest die Ausgangslage wirkt interessant.

Price wird selbst zum Gejagten, Ghost und Gaz stehen teilweise gegen ihren ehemaligen Captain, Valeria wird zur unfreiwilligen Verbündeten und gleichzeitig eskaliert ein großer Krieg in Korea.

Hinzu kommt mit Archer ein Gegner, über den Activision bewusst noch kaum etwas verrät.

Nach den vielen Multiplayer-Diskussionen der vergangenen Wochen könnte die Kampagne deshalb ausgerechnet der Teil von Modern Warfare 4 werden, der vor Release wieder mehr positive Aufmerksamkeit erzeugt.

Ab dem 16. Oktober können Vorbesteller selbst herausfinden, wie es mit Captain Price weitergeht.

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