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PS6: Insider räumt mit RTX-5090-Vergleichen auf – was Sonys nächste Konsole wirklich leisten soll

In den vergangenen Wochen machten immer wieder Gerüchte über die PlayStation 6 die Runde. Besonders ein Punkt sorgte für Aufsehen: Die kommende Konsole von Sony solle angeblich mit der Leistung einer Nvidia RTX 5090 mithalten können. Nun hat der bekannte Brancheninsider Moore’s Law is Dead, der für seine Leaks rund um Hardware- und Konsolen-Specs bekannt ist, diese Spekulationen deutlich relativiert.


Kein RTX-5090-Killer – sondern gezielte Stärken

Laut dem Insider gibt es zwar Szenarien, in denen die PS6 mit der RTX 5090 mithalten könnte, allerdings nur in sehr speziellen Anwendungsfällen – und nicht in der allgemeinen Spieleleistung.

„Wir haben von Raytracing gesprochen, nicht von der Gesamtleistung. In Sachen Rasterisierung ist Orions SoC deutlich schwächer als eine RTX 5090“, stellt der Leaker klar.

Der von AMD entwickelte Custom-SoC „Orion“ mit einer RDNA-5-GPU soll zwar beeindruckende Verbesserungen bringen, doch in klassischen Rastergrafiken bleibt Sonys nächste Konsole klar hinter der Nvidia-Spitzenkarte zurück.


Erwartete Leistung: RTX-5080-Niveau im Raytracing

Die geleakten Daten sprechen von bis zu 40 TFLOPs Rechenleistung, unterstützt von einer Zen-6-CPU und bis zu 40 GB GDDR7-Speicher.

  • 3x mehr Rasterisierung und
  • 6–12x mehr Raytracing-Leistung im Vergleich zur PS5

Mit der Integration von FSR 4 (FidelityFX Super Resolution) könnte die Performance der PS6 in Raytracing-Szenarien in etwa auf RTX-5080-Niveau liegen – und nur in Einzelfällen an die RTX 5090 heranreichen.

Für Spieler bedeutet das:

  • 4K/60 FPS im Quality Mode
  • 4K/120 FPS im Performance Mode bei den meisten Spielen

Mögliche Preisgestaltung & Release-Fenster

Laut Moore’s Law is Dead ist der Release der PlayStation 6 für Herbst 2027 vorgesehen. Preislich soll sich die Konsole, je nach Ausstattung, zwischen 550 und 700 US-Dollar bewegen – ohne Laufwerk. Damit würde die PS6 rund 80 Dollar teurer ausfallen als die PS5 zum Launch.

Auch eine tragbare Variante ist angeblich in Arbeit. Diese könnte zwischen 400 und 500 US-Dollar kosten, soll aber dennoch keine Abstriche bei der Hauptkonsole erzwingen.


Starke Konsole, aber keine RTX-5090

Die Gerüchte um eine angebliche „RTX-5090-Performance“ der PS6 erweisen sich also als übertrieben. Zwar setzt Sony laut den Leaks auf eine beeindruckende technische Grundlage, doch der Fokus liegt offenbar weniger auf absoluter High-End-Power und mehr auf ausbalancierter Performance und bezahlbarer Technik.

Quelle:

Der Insider sieht in der PS6 eine Konsole, die zwar klar über der PS5 liegt, aber eben nicht mit den stärksten Desktop-Grafikkarten konkurrieren wird.

Warum der Vergleich mit einer RTX 5090 wenig aussagekräftig ist

Bei neuen Konsolen entsteht schnell der Wunsch, ihre Leistung mit einer aktuellen PC-Grafikkarte zu vergleichen. Das klingt verständlich, führt aber häufig zu falschen Erwartungen. Eine PlayStation 6 wäre kein PC mit einer fest verbauten Desktop-GPU, sondern ein speziell entwickeltes Gesamtsystem, bei dem CPU, Grafikchip, Speicher und Software eng aufeinander abgestimmt werden.

Deshalb kann eine kommende Konsole in einer bestimmten Disziplin theoretisch Ergebnisse erreichen, die an deutlich teurere PC-Hardware erinnern, während sie in anderen Bereichen klar zurückliegt. Genau dieser Unterschied war beim damaligen RTX-5090-Vergleich entscheidend. Aussagen über einzelne Raytracing-Szenarien bedeuteten nicht, dass die PS6 insgesamt die Leistung einer solchen High-End-Grafikkarte erreichen würde. Ein pauschales „PS6 so schnell wie RTX 5090“ verkürzt die technische Diskussion daher erheblich.

Rasterisierung und Raytracing sind zwei unterschiedliche Baustellen

Klassische Rasterisierung bildet weiterhin die Grundlage eines großen Teils moderner Spielegrafik. Raytracing ergänzt diese Darstellung unter anderem bei Beleuchtung, Reflexionen und Schatten. Eine GPU kann in einem dieser Bereiche besonders stark verbessert werden, ohne dass ihre Leistung in allen anderen Disziplinen im gleichen Verhältnis steigt.

Genau deshalb müssen Aussagen wie „sechs- bis zwölfmal schneller beim Raytracing“ vorsichtig interpretiert werden. Selbst wenn ein zukünftiger Chip in bestimmten Berechnungen einen erheblichen Sprung gegenüber der PS5 erreicht, lässt sich daraus keine identische Steigerung der gesamten Spieleleistung ableiten.

Für Spieler zählt ohnehin weniger ein einzelner theoretischer Faktor. Entscheidend ist, ob Entwickler bessere Beleuchtung und andere Effekte nutzen können, ohne dafür die Auflösung oder Bildrate zu stark reduzieren zu müssen.

Teraflops allein erklären die Leistung einer Konsole nicht

Die im damaligen Leak genannten bis zu 40 TFLOPs klingen nach einer einfachen Möglichkeit, verschiedene Geräte miteinander zu vergleichen. Tatsächlich besitzen solche Zahlen nur begrenzte Aussagekraft, wenn unterschiedliche Architekturen gegenübergestellt werden.

Eine neuere GPU kann ihre vorhandene Rechenleistung effizienter nutzen. Gleichzeitig können spezialisierte Einheiten Aufgaben übernehmen, die sich in einer klassischen TFLOPS-Angabe kaum sinnvoll widerspiegeln.

Das zeigte bereits der Vergleich verschiedener Konsolengenerationen. Eine höhere theoretische Rechenleistung führt nicht automatisch zu einem proportional besseren Spielergebnis.

Bei einer möglichen PS6 wären deshalb Speicherbandbreite, Cache, CPU-Leistung, Raytracing-Hardware und Rekonstruktionsverfahren mindestens genauso interessant. Erst das Zusammenspiel dieser Komponenten entscheidet darüber, welche Grafikqualität und Bildrate Entwickler tatsächlich erreichen können.

Eine Konsole muss anders konstruiert werden als eine High-End-Grafikkarte

Eine RTX 5090 kann innerhalb eines leistungsfähigen Desktop-PCs deutlich mehr elektrische Leistung aufnehmen als eine typische Spielekonsole. Dazu kommen ein großes Kühlsystem und ein entsprechend dimensioniertes Netzteil.

Sony muss vollkommen andere Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Eine PlayStation soll in einem vergleichsweise kompakten Gehäuse funktionieren, vernünftige Temperaturen erreichen und gleichzeitig eine Lautstärke bieten, die im Wohnzimmer akzeptabel bleibt. Auch der Stromverbrauch darf nicht beliebig steigen.

Das technische Ziel besteht deshalb nicht darin, die schnellste Desktop-Grafikkarte unabhängig von Kosten und Verbrauch zu schlagen. Wesentlich wichtiger ist eine ausgewogene Architektur, die genügend Leistung für viele Jahre bietet und trotzdem als Konsolenprodukt hergestellt werden kann. Genau deshalb sind direkte Vergleiche mit extremen PC-Komponenten häufig irreführend.

Effizienz könnte bei der PS6 wichtiger werden als rohe Leistung

Bei jeder neuen Konsolengeneration steigt die Leistung, doch die dafür verfügbare elektrische Energie kann nicht unbegrenzt wachsen. Hersteller müssen deshalb mehr Arbeit innerhalb eines ähnlichen Energie- und Kühlungsrahmens erledigen.

Für eine PS6 dürfte Effizienz entsprechend eine zentrale Rolle spielen.

Eine modernere Architektur kann pro verbrauchtem Watt deutlich mehr leisten als ältere Hardware. Hinzu kommen spezialisierte Einheiten für bestimmte Berechnungen und intelligente Verfahren zur Bildrekonstruktion.

Für Spieler wäre das möglicherweise interessanter als ein möglichst hoher theoretischer Spitzenwert. Wenn eine Konsole 4K-Bildqualität mit stabiler Performance erzeugen kann, ist letztlich zweitrangig, ob jedes dargestellte Pixel tatsächlich in dieser Auflösung berechnet wurde.

Der sichtbare Fortschritt entsteht aus dem Gesamtergebnis und nicht aus einer einzelnen Zahl auf dem technischen Datenblatt.

Machine Learning könnte den klassischen Leistungsvergleich verändern

Schon bei der PS5 Pro zeigte Sony mit PSSR, dass Bildrekonstruktion einen größeren Stellenwert innerhalb der PlayStation-Hardware bekommt. Die langfristige Zusammenarbeit mit AMD deutet ebenfalls darauf hin, dass Machine Learning für zukünftige Grafiktechnologien wichtiger werden soll.

Damit verändert sich auch die Frage, wie Konsolenleistung bewertet wird.

Eine zukünftige PlayStation könnte ein Spiel intern mit einer niedrigeren Auflösung berechnen und anschließend mithilfe spezialisierter Hardware ein hochwertigeres Bild rekonstruieren. Dadurch werden Ressourcen frei, die beispielsweise für Raytracing, komplexere Geometrie oder höhere Bildraten eingesetzt werden können.

Das macht einen direkten Vergleich mit klassischen Rasterwerten noch schwieriger. Entscheidend wird zunehmend, wie effizient eine Hardware ein fertiges Bild erzeugt. Genau darin könnte einer der größten technischen Fortschritte der nächsten PlayStation-Generation liegen.

4K mit 60 FPS wäre ein sinnvolleres Ziel als spektakuläre Zahlen

Die Behauptung, die PS6 könne bei den meisten Spielen 4K mit 120 Bildern pro Sekunde liefern, sollte nicht als garantierter Standard verstanden werden. Bildrate und Auflösung hängen immer davon ab, wie aufwendig ein Spiel gestaltet wird.

Entwickler können zusätzliche Hardwareleistung schließlich auch für komplexere Welten, bessere Beleuchtung, mehr NPCs oder detailliertere Physik verwenden.

Selbst eine sehr leistungsfähige Konsole könnte deshalb weiterhin Spiele besitzen, die bewusst mit 30 oder 40 FPS arbeiten, wenn Entwickler die vorhandenen Ressourcen lieber in andere Bereiche investieren.

Ein realistischer Fortschritt wäre vielmehr, dass hochwertige 60-FPS-Modi häufiger mit deutlich weniger grafischen Kompromissen möglich werden. Auch 120 FPS dürften besonders für schnelle Multiplayer-Spiele interessant bleiben. Einen universellen 4K/120-Standard kann Hardware allein jedoch nicht garantieren.

Die CPU könnte für den Generationssprung entscheidender sein

Grafikkartenvergleiche dominieren die Diskussion, doch viele Grenzen moderner Spiele entstehen an anderer Stelle. Simulationen, Gegnerlogik, Physik und große Menschenmengen belasten besonders die CPU.

Hier könnte eine zukünftige PlayStation einen erheblichen Unterschied machen.

Die PS5 verwendet eine CPU-Architektur, deren Grundlagen aus einer deutlich früheren Hardwaregeneration stammen. Ein moderner Nachfolger könnte Entwicklern wesentlich mehr Spielraum für komplexere Systeme geben.

Das wäre auf einem Screenshot kaum sichtbar, könnte das eigentliche Gameplay aber stärker verändern als eine höhere Auflösung. Dichtere Städte, dynamischere Verkehrssysteme oder mehr gleichzeitig agierende Figuren wären Beispiele dafür.

Ein echter Generationssprung müsste deshalb nicht ausschließlich besser aussehen. Idealerweise ermöglicht er Spiele, die sich auch komplexer verhalten.

Mehr Speicher schafft vor allem Möglichkeiten für Entwickler

Auch die genannten Speichergrößen gehörten im September 2025 weiterhin in den Bereich der Leaks. Grundsätzlich ist jedoch davon auszugehen, dass eine zukünftige Generation mehr beziehungsweise leistungsfähigeren Arbeitsspeicher benötigt.

Dabei geht es nicht einfach darum, möglichst viele Gigabyte auf ein Datenblatt zu schreiben.

Entwickler benötigen Speicher unter anderem für Texturen, Geometrie, Animationen und zahlreiche gleichzeitig verwendete Daten. Je detaillierter Welten werden, desto größer werden diese Anforderungen.

Gleichzeitig spielen Bandbreite und Speicherverwaltung eine wichtige Rolle. Ein gut abgestimmtes System kann vorhandenen Speicher effizienter nutzen als eine Plattform, deren einzelne Komponenten schlechter miteinander kommunizieren.

Deshalb sollte auch eine mögliche Angabe von 40 GB GDDR7 nicht isoliert betrachtet werden. Erst die vollständige Architektur würde zeigen, welchen praktischen Vorteil eine solche Ausstattung tatsächlich bietet.

Sonys Vorteil liegt in einer festen Hardwarebasis

Eine Konsole muss nicht die schnellste Hardware auf dem Markt besitzen, um beeindruckende Ergebnisse zu liefern. Ihr größter Vorteil besteht darin, dass Entwickler exakt wissen, für welches System sie optimieren.

Ein PC-Spiel muss mit zahlreichen Prozessoren, Grafikkarten, Speicherkonfigurationen und Betriebssystemumgebungen funktionieren. Bei einer PlayStation existiert dagegen eine klar definierte Hardwarebasis.

Entwickler können diese Architektur über Jahre immer besser ausnutzen. Gerade Sonys eigene Studios erhalten zusätzlich engen Zugriff auf die Plattform und können ihre Technologien gezielt darauf abstimmen.

Deshalb können Konsolenspiele visuell Ergebnisse erreichen, die anhand des reinen Datenblatts manchmal überraschen. Das bedeutet nicht, dass die Konsole plötzlich dieselbe Rohleistung wie wesentlich stärkere PC-Hardware besitzt. Gute Optimierung sorgt vielmehr dafür, dass die vorhandenen Ressourcen besonders effizient eingesetzt werden.

Auch die Preisangaben waren noch keine belastbare Prognose

Der damals genannte Bereich zwischen 550 und 700 US-Dollar wirkte konkret, war aber keine offizielle Preisangabe von Sony. Jahre vor der endgültigen Produktion lässt sich der Verkaufspreis einer Konsole nur schwer zuverlässig bestimmen.

Halbleiterpreise, Speicher, Wechselkurse und Produktionsmengen können sich verändern. Gleichzeitig muss Sony entscheiden, welche Ausstattung tatsächlich in das Serienmodell gelangt und wie aggressiv die Hardware preislich positioniert werden soll.

Eine leistungsfähige Konsole muss schließlich nicht nur technisch funktionieren, sondern sich auch in großen Stückzahlen verkaufen lassen.

Genau darin unterscheidet sich eine PlayStation von einer extremen Enthusiasten-Grafikkarte. Sony benötigt einen Preis, den ein deutlich breiteres Publikum akzeptiert. Die Balance zwischen Leistung und Kosten dürfte deshalb einen erheblichen Einfluss auf die endgültige Hardware haben.

Ein möglicher Handheld wäre ein eigenes technisches Konzept

Auch Berichte über eine tragbare PlayStation wurden häufig gemeinsam mit PS6-Leaks diskutiert. Selbst wenn Sony tatsächlich entsprechende Hardware entwickelt, müsste ein solches Gerät vollkommen andere Anforderungen erfüllen.

Bei einem Handheld sind Stromverbrauch, Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung wesentlich wichtiger als maximale Rechenleistung.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass Spiele vollständig neu entwickelt werden müssten. Moderne Skalierungstechniken könnten dabei helfen, dieselben Produktionen mit reduzierter Auflösung oder angepassten Einstellungen auf unterschiedlicher Hardware auszuführen.

Ob Sony tatsächlich eine solche Produktfamilie plant und wie eng ein mögliches mobiles Gerät mit der PS6 verbunden wäre, war im September 2025 allerdings nicht offiziell geklärt. Konkrete Preise oder Leistungsdaten sollten deshalb ebenso vorsichtig behandelt werden wie die Spezifikationen der Hauptkonsole.

Ein Release 2027 war ebenfalls keine offizielle Sony-Angabe

Der im damaligen Bericht genannte Herbst 2027 stammte aus der Gerüchteküche und durfte nicht mit einem bestätigten Veröffentlichungsfenster verwechselt werden.

Die PS5 erschien Ende 2020. Ein Nachfolger gegen Ende der 2020er-Jahre wäre anhand klassischer Konsolenzyklen grundsätzlich vorstellbar. Daraus lässt sich jedoch kein konkretes Jahr ableiten.

Sony muss berücksichtigen, wie lange die PS5 wirtschaftlich attraktiv bleibt, wann neue Fertigungstechnologien verfügbar sind und wann ein technischer Sprung groß genug ist, um eine neue Generation zu rechtfertigen.

Hinzu kommt die PS5 Pro als leistungsfähigere Variante innerhalb der bestehenden Generation. Auch daraus folgt allerdings weder automatisch ein früher noch ein später PS6-Start. Solange Sony selbst kein Zeitfenster nennt, bleiben konkrete Jahreszahlen Prognosen beziehungsweise Insiderangaben.

Die spannendste PS6-Frage ist deshalb nicht RTX 5090 oder RTX 5080

Für Spieler wird letztlich kaum entscheidend sein, welcher aktuellen PC-Grafikkarte eine zukünftige PlayStation in einzelnen Benchmarks entspricht. Bis die Konsole tatsächlich erscheint, existiert ohnehin eine neue Generation von PC-Hardware.

Wichtiger ist, welchen praktischen Unterschied die PS6 gegenüber PS5 und PS5 Pro bietet.

Wenn Entwickler höhere Bildraten mit besserer Grafik verbinden können, Raytracing weniger starke Kompromisse verlangt und komplexere Simulationen möglich werden, wäre der Fortschritt unmittelbar spürbar. Machine Learning könnte zusätzlich dafür sorgen, dass die vorhandene Hardware wesentlich effizienter genutzt wird.

Genau darin dürfte die eigentliche Herausforderung für Sony liegen. Die PS6 muss keine RTX 5090 in Konsolenform werden. Sie muss ein ausgewogenes System bieten, das über viele Jahre genügend Reserven besitzt und gleichzeitig zu einem für den Konsolenmarkt vertretbaren Preis hergestellt werden kann.

Die damaligen Leaks lieferten interessante Hinweise auf mögliche technische Ziele, aber noch kein endgültiges Datenblatt. Begriffe wie Orion, Zen 6, RDNA 5, GDDR7 oder konkrete Leistungsfaktoren sollten deshalb als Teil einer frühen und weiterhin veränderlichen Informationslage verstanden werden.

Erst wenn Sony die nächste PlayStation offiziell vorstellt, lässt sich seriös beurteilen, welche dieser Angaben tatsächlich ihren Weg in die fertige Hardware gefunden haben. Bis dahin ist die wichtigste Erkenntnis aus der damaligen Diskussion deutlich einfacher: Ein pauschaler Vergleich der PS6 mit einer RTX 5090 beschreibt die Leistungsfähigkeit einer zukünftigen Konsole nicht sinnvoll.

PlayStation 6: Neue Diskussionen um Sonys nächste Konsole – Das ist aktuell bekannt

Obwohl die PlayStation 5 noch längst nicht am Ende ihres Lebenszyklus angekommen ist, rückt ihr Nachfolger immer stärker in den Fokus. Nachdem Sony bereits bestätigt hat, dass an einer Next-Generation-Plattform gearbeitet wird, reißen die Spekulationen rund um die PlayStation 6 nicht mehr ab.

In den vergangenen Tagen haben gleich mehrere Berichte die Diskussion erneut angeheizt. Dabei geht es vor allem um zwei große Fragen: Wann erscheint die PS6 – und wird sie überhaupt noch ein Disc-Laufwerk besitzen?

Sony bestätigt Entwicklung der nächsten PlayStation

Während lange nur Gerüchte kursierten, hat Sony inzwischen offiziell bestätigt, dass sich die nächste Konsolengeneration bereits in Entwicklung befindet.

Im Rahmen einer Fragerunde nach den aktuellen Geschäftszahlen erklärte das Unternehmen, dass bereits verstärkt in die kommende Plattform investiert wird. Gleichzeitig machte Sony aber auch deutlich, dass wichtige Entscheidungen noch gar nicht gefallen sind.

So gibt es derzeit weder einen offiziellen Veröffentlichungstermin noch Informationen zum Preis der neuen Konsole. Laut Sony werden verschiedene Szenarien geprüft, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Wann könnte die PS6 erscheinen?

Genau diese Frage beschäftigt derzeit die gesamte Gaming-Branche.

Offiziell schweigt Sony weiterhin. Branchenanalysten rechnen jedoch überwiegend damit, dass die nächste PlayStation frühestens 2028 erscheinen könnte. Andere halten sogar einen späteren Termin für möglich.

Ein Grund dafür sind unter anderem die gestiegenen Hardwarekosten sowie die aktuell schwierige Situation auf dem Speichermarkt. Sony selbst erklärte bereits, dass diese Faktoren Einfluss auf die Planung der nächsten Konsolengeneration haben.

Die größte Diskussion dreht sich um das Laufwerk

Kaum ein Thema sorgt derzeit für so viele Diskussionen wie die Zukunft physischer Spiele.

Nachdem Sony angekündigt hat, die Produktion neuer PlayStation-Discs ab 2028 einzustellen, gehen viele Analysten inzwischen davon aus, dass die PS6 möglicherweise ohne integriertes Disc-Laufwerk erscheinen könnte.

Nach ihrer Einschätzung würde Sony damit konsequent den bereits begonnenen Wandel hin zu einer vollständig digitalen Plattform fortsetzen. Gleichzeitig wird spekuliert, dass stattdessen – ähnlich wie bei der PlayStation 5 Slim – ein optionales externes Laufwerk angeboten werden könnte.

Offiziell bestätigt wurde eine solche Ausstattung bislang allerdings nicht.

Ehemaliger PlayStation-Chef sieht Digital-only kritisch

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Aussage des ehemaligen PlayStation-Chefs Shawn Layden.

Er zeigte sich zuletzt skeptisch gegenüber einer vollständig digitalen PlayStation. Seiner Ansicht nach müsse Sony berücksichtigen, dass Millionen Spieler weltweit nicht über gleich gute Internetverbindungen verfügen. Gerade in vielen Regionen sei ein reines Digital-Modell daher deutlich schwieriger umzusetzen als häufig angenommen.

Diese Einschätzung teilen auch zahlreiche Fans, die befürchten, dass mit einer rein digitalen Zukunft der Gebrauchtspielemarkt und das klassische Sammeln physischer Spiele weiter an Bedeutung verlieren könnten.

Wie leistungsstark wird die PS6?

Über die technische Ausstattung gibt es derzeit nur Spekulationen.

Viele Branchenbeobachter rechnen mit deutlich leistungsfähigerer Hardware, moderner Raytracing-Technologie, schnellerem Arbeitsspeicher und nochmals verkürzten Ladezeiten. Auch Künstliche Intelligenz könnte künftig eine größere Rolle spielen – etwa bei der Grafikberechnung oder der Darstellung von NPCs.

Sony selbst hat sich zu den technischen Daten bislang nicht geäußert.

Auch ein Handheld sorgt für Gerüchte

Neben der eigentlichen Konsole tauchen immer wieder Berichte auf, wonach Sony zusätzlich an einem neuen Handheld arbeiten könnte.

Einige Insider vermuten sogar, dass beide Geräte eng miteinander zusammenarbeiten könnten. Offizielle Informationen dazu gibt es jedoch ebenfalls nicht.

Ob Sony tatsächlich eine ähnliche Strategie wie Nintendo verfolgen möchte oder weiterhin auf klassische Heimkonsolen setzt, bleibt derzeit offen.

Noch bleibt vieles offen

Fest steht aktuell lediglich, dass Sony bereits intensiv an der nächsten PlayStation arbeitet.

Wann die Konsole vorgestellt wird, welchen Namen sie letztlich trägt und welche Ausstattung sie besitzen wird, ist dagegen weiterhin unbekannt. Gerade deshalb entstehen derzeit fast täglich neue Gerüchte und Theorien innerhalb der Community.

Bis zur offiziellen Enthüllung dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.

Die PlayStation 6 entwickelt sich schon jetzt zu einem der spannendsten Themen der Gaming-Branche. Zwar hat Sony die Entwicklung der nächsten Konsolengeneration offiziell bestätigt, konkrete Details hält das Unternehmen jedoch weiterhin unter Verschluss.

Besonders die Diskussion um eine mögliche Digital-only-Zukunft sorgt derzeit für Gesprächsstoff. Ob die PS6 tatsächlich ohne integriertes Laufwerk erscheint oder Sony am Ende doch mehrere Varianten anbietet, werden wohl erst die kommenden Jahre zeigen. Bis dahin bleibt vor allem eines: viel Raum für Spekulationen – und jede Menge Vorfreude auf die nächste PlayStation-Generation.

PS Vita 2: Neue Aussagen von Sony entfachen die Hoffnung auf einen echten PlayStation-Handheld

Die Gerüchte um eine PS Vita 2 sind zurück – und diesmal kommen sie nicht nur aus der Gerüchteküche. Auslöser der neuen Diskussionen sind aktuelle Aussagen von Sony Interactive Entertainment, die viele Fans als möglichen Hinweis auf einen zukünftigen PlayStation-Handheld interpretieren.

Eine offizielle Ankündigung gibt es zwar weiterhin nicht. Dennoch sorgen die Worte von PlayStation-CEO Hideaki Nishino derzeit für reichlich Gesprächsstoff innerhalb der Community.

Sony spricht über die Zukunft von PlayStation

Im Rahmen eines Interviews sprach Nishino darüber, dass Sony künftig Technologien einsetzen möchte, die sich „in verschiedenen Formen und an verschiedenen Orten“ nutzen lassen. Außerdem betonte er, dass sogenannte „Pick-up-and-Play“-Erlebnisse für viele Spieler immer wichtiger werden.

Eine neue Handheld-Konsole erwähnte er dabei zwar nicht ausdrücklich. Trotzdem sehen viele Fans genau darin einen möglichen Hinweis darauf, dass Sony langfristig wieder stärker auf mobiles Gaming setzen könnte.

Die Vita lebt bis heute in den Köpfen vieler Spieler weiter

Obwohl die ursprüngliche PlayStation Vita nie den großen kommerziellen Erfolg der PSP erreichte, genießt sie heute beinahe Kultstatus.

Vor allem ihre hochwertige Verarbeitung, das brillante OLED-Display der ersten Generation und die starke Technik machten sie für viele Spieler zu einer der besten Handheld-Konsolen ihrer Zeit. Noch heute besitzt die Vita eine aktive Community, die neue Projekte entwickelt, Spiele sammelt oder ältere Klassiker erneut entdeckt.

Genau deshalb flammt bei jeder neuen Sony-Aussage sofort die Hoffnung auf einen echten Nachfolger auf.

PlayStation Portal ist für viele keine Vita 2

Mit der PlayStation Portal brachte Sony zwar wieder ein tragbares Gerät auf den Markt, für viele Fans erfüllt dieses jedoch nicht die Erwartungen an eine neue Vita.

Der Grund ist einfach: Die Portal ist in erster Linie für Remote Play gedacht und führt Spiele nicht nativ aus. Ohne eine Verbindung zur PlayStation 5 beziehungsweise zur Cloud lassen sich viele Funktionen nicht nutzen.

Viele Spieler wünschen sich dagegen einen Handheld, der PlayStation-Spiele direkt auf dem Gerät ausführen kann – ähnlich wie es Nintendo mit der Switch oder Valve mit dem Steam Deck vormacht.

Gerüchte sprechen von einem neuen Handheld

Bereits seit längerer Zeit berichten verschiedene Insider und Hardware-Leaker, dass Sony an einer neuen mobilen Konsole arbeiten könnte.

Nach diesen Spekulationen soll das Gerät deutlich leistungsfähiger sein als die frühere PS Vita und moderne PlayStation-Spiele nativ darstellen können. Einige Gerüchte gehen sogar davon aus, dass der Handheld eng mit der nächsten Konsolengeneration zusammenarbeiten könnte.

Offiziell bestätigt wurde davon bislang allerdings nichts. Sony selbst hat weder ein entsprechendes Gerät angekündigt noch technische Details genannt.

Konkurrenz schläft nicht

Der Markt für Gaming-Handhelds hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert.

Nintendo feiert mit der Switch seit Jahren große Erfolge. Gleichzeitig haben Geräte wie das Steam Deck oder verschiedene Windows-Handhelds gezeigt, dass viele Spieler bereit sind, hochwertige Spiele auch unterwegs zu genießen.

Sollte Sony tatsächlich an einer neuen mobilen PlayStation arbeiten, würde das Unternehmen in einen deutlich stärkeren Wettbewerb einsteigen als noch zu Zeiten der ursprünglichen PS Vita.

Welche Funktionen wünschen sich Fans?

Innerhalb der Community gibt es bereits zahlreiche Vorstellungen davon, wie eine PS Vita 2 aussehen könnte.

Ganz oben auf der Wunschliste stehen native PS5-Spiele, ein hochauflösendes OLED-Display, lange Akkulaufzeiten, moderne Trigger ähnlich dem DualSense sowie eine vollständige Integration in das PlayStation-Ökosystem.

Auch Abwärtskompatibilität, Cloud-Gaming und Cross-Save-Funktionen werden häufig genannt. Viele wünschen sich außerdem, dass dieselben digitalen Spiele sowohl auf der Heimkonsole als auch unterwegs gespielt werden können.

Noch ist Geduld gefragt

So spannend die aktuellen Aussagen auch sind – derzeit gibt es weiterhin keine offizielle Bestätigung für eine PS Vita 2.

Sony hat lediglich angedeutet, dass man über neue Möglichkeiten nachdenkt, PlayStation-Erlebnisse flexibler und an mehr Orten verfügbar zu machen. Ob daraus tatsächlich ein eigenständiger Handheld entsteht, bleibt vorerst offen.

Fazit

Die Hoffnung auf eine PS Vita 2 lebt mehr denn je. Die jüngsten Aussagen von PlayStation-CEO Hideaki Nishino haben den Spekulationen neuen Schwung verliehen und zeigen zumindest, dass Sony das Thema mobiles Gaming nicht aus den Augen verliert.

Bis zu einer offiziellen Enthüllung bleibt jedoch Vorsicht geboten. Aktuell basiert alles auf Gerüchten und Interpretationen. Sollte Sony tatsächlich an einem neuen PlayStation-Handheld arbeiten, dürfte eine Ankündigung zu den spannendsten Hardware-Momenten der kommenden Jahre gehören.

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