Mit Star Wars: Galactic Racer steht ein neues Rennspiel im bekannten Science-Fiction-Universum bevor. Entwickler Fuse Games ist sich dabei bewusst, welche Erwartungen mit der Marke verbunden sind. Creative Director Kieran Crimmins zeigt sich dennoch zuversichtlich, dem besonderen Stellenwert früherer Star-Wars-Spiele gerecht werden zu können. Für ihn ist das Projekt gleichzeitig die Umsetzung einer Idee, die ihn bereits seit rund 20 Jahren begleitet.
Star Wars: Galactic Racer erscheint am 6. Oktober. Spielerisch versteht sich der Titel als spiritueller Nachfolger eines bekannten Star-Wars-Rennspiels aus der Nintendo-64-Ära, kombiniert dieses Konzept allerdings mit modernen Roguelite-Elementen.
Entwickler spürt den Druck der Star Wars Marke
Im Gespräch mit Insider Gaming erklärte Crimmins, dass Star-Wars-Spiele mit einer besonderen Erwartungshaltung verbunden seien. Die lange Geschichte erfolgreicher Titel habe einen gewissen Anspruch geschaffen, dem sich auch Galactic Racer stellen müsse.
Ganz neu ist die Situation für das Team allerdings nicht.
Mehrere Entwickler haben bereits zuvor an Star-Wars-Projekten gearbeitet und dabei Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Lucasfilm gesammelt. Das soll Fuse Games dabei helfen, ein Spiel zu entwickeln, das sich trotz eigener Ideen authentisch nach Star Wars anfühlt.
Für Crimmins geht es deshalb nicht nur darum, ein gutes Rennspiel zu entwickeln. Galactic Racer soll gleichzeitig den Charakter des Franchise treffen und Fans der Marke überzeugen.
Eine Spielidee die seit 20 Jahren im Kopf des Entwicklers steckt
Für den Creative Director hat das Projekt auch eine persönliche Bedeutung. Das ursprüngliche Rennspiel auf dem Nintendo 64 gehörte nach seinen Angaben zu seinen damaligen Favoriten.
Da Crimmins später selbst an verschiedenen Rennspielen arbeitete, beschäftigte ihn die Idee eines neuen Star-Wars-Racers über viele Jahre.
Nun bekommt er die Gelegenheit, dieses Konzept tatsächlich umzusetzen. Dass dafür gleichzeitig ein neues Studio aufgebaut wurde, bezeichnet der Entwickler als die Verwirklichung eines langjährigen Traums.
Trotz der offensichtlichen Inspiration möchte Fuse Games allerdings keine einfache Neuauflage des damaligen Konzepts entwickeln.
Roguelite System soll für mehr Abwechslung sorgen
Eine der auffälligsten Neuerungen von Star Wars: Galactic Racer ist deshalb der Roguelite-Aufbau.
Zu Beginn eines neuen Durchgangs starten Spieler wieder mit einem Fahrzeug, das von Grund auf aufgebaut werden muss. Nach einzelnen Events stehen verschiedene Verbesserungen zur Auswahl, mit denen sich das Fahrzeug während eines Runs weiterentwickelt.
Diese Upgrades bleiben allerdings nicht dauerhaft erhalten.
Nach einem neuen Start muss entsprechend wieder eine andere Zusammenstellung aufgebaut werden. Genau darin sieht Crimmins einen Vorteil gegenüber klassischen Upgrade-Systemen vieler Rennspiele.
Statt ein Fahrzeug einmal zu verbessern und anschließend dauerhaft bei dieser Konfiguration zu bleiben, sollen Spieler regelmäßig mit anderen Kombinationen und Strategien experimentieren.
Jeder neue Durchgang ermöglicht andere Builds
Durch das Zurücksetzen entsteht ein Spielablauf, der stärker auf unterschiedliche Builds ausgerichtet ist. Ein Run könnte beispielsweise bestimmte Eigenschaften des Fahrzeugs in den Mittelpunkt stellen, während beim nächsten Versuch eine völlig andere Upgrade-Kombination ausprobiert wird.
Crimmins verspricht sich davon ein abwechslungsreicheres Rennspielerlebnis. Das System soll Spielern einen konkreten Grund geben, nach einem abgeschlossenen oder gescheiterten Durchgang erneut zu starten und andere Entscheidungen zu treffen.
Wie umfangreich die verschiedenen Fahrzeuge, Upgrades und möglichen Kombinationen letztlich ausfallen, wird entscheidend dafür sein, wie lange dieses Konzept motivieren kann.
Galactic Racer erscheint in einem starken Star Wars Jahr
Der neue Racer erscheint gleichzeitig in einer Phase, in der mehrere Star-Wars-Projekte um die Aufmerksamkeit der Spieler konkurrieren.
Mit Star Wars: Zero Company steht bereits ein weiteres neues Spiel bevor, während andere Projekte innerhalb des Franchise ebenfalls weiterentwickelt werden. Galactic Racer versucht sich innerhalb dieses Angebots mit seinem ungewöhnlichen Genre deutlich abzugrenzen.
Ob Fuse Games tatsächlich an die Erinnerungen der Fans an die früheren Star-Wars-Rennspiele anknüpfen kann, zeigt sich ab dem 6. Oktober. Das Studio setzt dabei bewusst nicht ausschließlich auf Nostalgie, sondern möchte das bekannte Grundkonzept mit einem deutlich moderneren Fortschrittssystem verbinden.







