NewsPhantom Blade Zero überrascht mit riesigem Waffenarsenal

Phantom Blade Zero überrascht mit riesigem Waffenarsenal

Phantom Blade Zero setzt beim Kampfsystem auf deutlich mehr Vielfalt als bislang bekannt. Im Rahmen einer speziellen State of Play Präsentation hat Entwickler S-GAME bestätigt, dass Hauptfigur Soul insgesamt auf 55 verschiedene Waffen zurückgreifen kann. Doch nicht jede davon funktioniert gegen jeden Gegner gleich gut: Schwer gepanzerte und mit Schilden geschützte Feinde sollen beispielsweise den gezielten Einsatz von Eisenfäusten, Hämmern und anderen schweren Waffen erfordern.

Die Präsentation lieferte darüber hinaus neue Details zur Spielwelt, zur Geschichte und zu den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Martial-Arts-Star Donnie Yen war ebenfalls an der Produktion beteiligt und fungierte als Creative Consultant.

Phantom Blade Zero bietet insgesamt 55 Waffen

Das Waffenarsenal teilt S-GAME in zwei große Bereiche auf. Soul kann 30 Primärwaffen verwenden. Hinzu kommen 25 Sekundärwaffen, die als sogenannte Phantom Edges bezeichnet werden.

Entscheidend soll dabei nicht nur der verursachte Schaden sein. Die einzelnen Waffen unterscheiden sich teilweise deutlich in ihren Mechaniken und sollen unterschiedliche Kampfstile ermöglichen.

Ein Beispiel ist das Drunken Sword. Durch Angriffe baut Soul eine spezielle Energie auf, die seine Ausweichmöglichkeiten verbessert. Die dazugehörigen Bewegungen orientieren sich am bekannten Drunken-Fist-Stil und wirken entsprechend schwankend und unberechenbar.

Mit White Serpent und Crimson Viper gibt es außerdem ein zusammengehöriges Klingenduo. Die kürzere Waffe kann mithilfe der längeren Klinge nach außen geschleudert werden, wodurch sich auch Gegner aus größerer Entfernung attackieren lassen.

Die flexible Soft Snake Sword wiederum kann gegnerische Verteidigungen umgehen und sogar heranfliegende Geschosse während des Kampfes abfangen.

Gegen starke Schilde reicht ein Schwert nicht immer

Interessant ist vor allem, dass S-GAME die große Auswahl offenbar tatsächlich spielerisch nutzen möchte. Spieler sollen nicht einfach eine bevorzugte Klinge auswählen und damit sämtliche Situationen lösen können.

Gegen besonders stark geschützte Gegner können klassische Klingenwaffen an ihre Grenzen geraten. Hier kommen schwere Waffen wie Eisenfäuste und Hämmer ins Spiel, mit denen sich robuste Verteidigungen durchbrechen lassen.

Auch der Tiger Cannon verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Die schwere Fernkampfwaffe kann ganze Gegnergruppen aus der Distanz treffen oder explosive Feinde ausschalten, bevor diese Soul erreichen.

Flächenangriffe mit Feuerwaffen sollen wiederum hilfreich sein, wenn größere Gruppen gleichzeitig angreifen. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Werkzeugen könnte damit zu einem wichtigen Bestandteil des Kampfsystems werden.

Waffen lassen sich ohne dauerhafte Nachteile wechseln

Wer Ressourcen in eine Waffe investiert, soll sich dennoch nicht dauerhaft auf diese festlegen müssen. Verbesserungen schalten neue Formen und Techniken frei und können dadurch verändern, wie sich eine Waffe im Kampf einsetzen lässt.

Gleichzeitig gibt es einen sogenannten Reforging Talisman. Damit lässt sich das Level einer bereits verbesserten Waffe zurücksetzen. Die zuvor investierten Materialien werden erstattet und können anschließend direkt für andere Ausrüstung verwendet werden.

Das dürfte vor allem Spielern entgegenkommen, die während des Abenteuers mit unterschiedlichen Builds und Kampfstilen experimentieren möchten.

Keine klassische Open World

Neue Informationen gibt es auch zum Aufbau der Spielwelt. Phantom Blade Zero wird laut S-GAME weder eine klassische Open World noch ein vollständig lineares Actionspiel.

Stattdessen besteht die Welt aus individuell gestalteten Gebieten mit versteckten Gegnern, Nebenaufgaben, seltenen Schätzen und Hinweisen zur Geschichte. Insgesamt spricht das Studio von acht handgemalten Karten im Stil traditioneller chinesischer Tuschekunst, die zu einer zusammenhängenden Welt verbunden werden.

Bereits entdeckte Orte können über Schnellreisepunkte erneut besucht werden.

Die Entwickler bezeichnen den visuellen Stil als „Kung Fu Punk“. Traditionelle chinesische Martial-Arts-Elemente treffen dabei auf Maschinen, Steampunk-Einflüsse und teilweise ungewöhnliche Körpermodifikationen.

Drei Schwierigkeitsgrade verfolgen unterschiedliche Ansätze

Auch beim Schwierigkeitsgrad möchte S-GAME verschiedene Zielgruppen ansprechen. Der Wayfarer Mode soll einen zugänglicheren und stärker inszenierten Einstieg bieten.

Deutlich anspruchsvoller wird der Hell Walker Mode. Gegner und insbesondere Bosse sollen hier stärker auf das Verhalten des Spielers reagieren, anstatt lediglich festgelegte Angriffsmuster abzuspulen.

Eine besondere Herausforderung stellt schließlich der separat freischaltbare 66 Days Mode dar. Dabei wird Souls erzählerisches Zeitlimit von 66 Tagen zu einer tatsächlichen Spielmechanik. Niederlagen kosten wertvolle Zeit. Läuft der Countdown vollständig ab, endet der Durchlauf mit dem permanenten Tod der Spielfigur.

Damit zeichnet sich immer deutlicher ab, dass Phantom Blade Zero trotz seiner spektakulären Inszenierung großen Wert auf sein Kampfsystem legt. Die 55 Waffen sollen dabei nicht nur für Abwechslung sorgen, sondern unterschiedliche taktische Möglichkeiten eröffnen.

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1 Kommentar

  1. Der Artikel klingt interessant. 55 Waffen sind sehr viel und die Idee, sie ohne dauerhafte Nachteile wechseln zu können, gefällt mir. Die handgemalten Karten und der ‚Kung Fu Punk‘-Stil hören sich schön an. Die drei Schwierigkeitsgrade klingen fair, besonders der Wayfarer-Mode für Einsteiger. Ich bin neugierig, wie das Spiel am Ende wirklich wird.

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