Die Entwicklung der PlayStation 6 könnte Sony vor eine schwierige Entscheidung stellen. Aufgrund der weiterhin angespannten Situation auf dem Speichermarkt soll das Unternehmen möglichst viel RAM in der kommenden Konsole verbauen wollen – gleichzeitig müssen offenbar die Produktionskosten an anderer Stelle reduziert werden.
Laut aktuellen Gerüchten wird für die PS6 derzeit eine Ausstattung mit bis zu 30 GB GDDR7-RAM diskutiert. Um diese Konfiguration wirtschaftlich umsetzen zu können, könnte Sony unter anderem beim Gehäuse, der Kühlung und möglicherweise auch beim Laufwerk sparen.
Offiziell bestätigt ist davon bislang allerdings nichts.
Sony soll zwischen 20 und 30 GB RAM entscheiden
Interessant ist vor allem die angebliche Speicherplanung.
Die für die PS6 vorgesehene Architektur soll dem Bericht zufolge einen 160-Bit-Speicherbus verwenden. Dadurch seien Konfigurationen mit 20 oder 30 GB GDDR7-RAM möglich.
Eine häufig diskutierte Zwischenlösung mit 24 GB wäre mit dieser Speicheranbindung dagegen offenbar nicht ohne Weiteres umsetzbar.
Sony soll deshalb die größere Variante mit 30 GB RAM bevorzugen.
Gerade mit Blick auf die lange Lebensdauer einer Konsole wäre das nachvollziehbar. Die PlayStation 6 dürfte schließlich wieder viele Jahre am Markt bleiben und muss entsprechend genügend Reserven für zukünftige Spiele bieten.
Kein fest verbautes Laufwerk mehr?
Um die höheren Speicherkosten auszugleichen, könnte Sony dafür andere Komponenten günstiger gestalten.
Genannt werden unter anderem eine einfachere Kühllösung, günstigere Materialien für das Gehäuse und Einsparungen beim Netzteil.
Besonders interessant ist erneut das Disc-Laufwerk.

Eine offizielle Entscheidung von Sony gibt es hierzu bislang nicht.
RAM-Krise könnte PS6 deutlich teurer machen
Hinter den Überlegungen steckt vor allem die Entwicklung auf dem weltweiten Speichermarkt.
Die hohe Nachfrage nach Speicherchips sorgt für steigende Preise und könnte damit auch die Herstellung zukünftiger Konsolen verteuern.
Im Raum stehen sogar mögliche PS6-Preise von 1.000 bis 1.200 US-Dollar, sollte sich die Situation langfristig weiter verschärfen.
Diese Zahlen sollten allerdings mit großer Vorsicht betrachtet werden. Sie stellen derzeit keinen bestätigten Verkaufspreis der PlayStation 6 dar.
Gerade mehrere Jahre beziehungsweise Monate vor einer endgültigen Preisfestlegung können sich Produktionskosten, Lieferverträge und die allgemeine Marktsituation noch erheblich verändern.
Software soll Hardware stärker unterstützen
Sony soll außerdem verstärkt auf moderne Upscaling- und Kompressionstechnologien setzen.
Das wäre keine große Überraschung.
Bereits mit der PS5 Pro spielt PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) eine wichtige Rolle. Für die nächste Konsolengeneration dürfte Sony entsprechende Technologien deutlich weiterentwickeln.
Dadurch könnte die PS6 bestimmte Berechnungen effizienter durchführen, ohne sämtliche Leistungssteigerungen ausschließlich über immer teurere Hardware erreichen zu müssen.
Beim verfügbaren Arbeitsspeicher lassen sich fehlende Kapazitäten allerdings nicht beliebig durch KI-Upscaling oder andere Softwarelösungen ersetzen.
Die Balance könnte für Sony schwierig werden
Sollten sich die Informationen bestätigen, steht Sony vor einer klassischen Konsolenfrage: Wo kann gespart werden, ohne die Leistungsfähigkeit der Hardware über viele Jahre zu gefährden?
30 GB GDDR7-RAM würden der PS6 deutlich mehr Reserven bieten. Gleichzeitig müsste Sony verhindern, dass die Herstellungskosten dadurch aus dem Ruder laufen.
Ein einfacheres Gehäuse oder eine günstigere Kühllösung dürften für viele Spieler verschmerzbar sein.
Beim möglichen Verzicht auf ein Disc-Laufwerk sieht die Sache dagegen ganz anders aus. Bereits jetzt sorgt Sonys zunehmender Fokus auf digitale Spiele innerhalb der PlayStation-Community für heftige Diskussionen.
Eine PS6 ohne Möglichkeit für physische Spiele dürfte diese Debatte noch einmal deutlich verschärfen.
Bis Sony die PlayStation 6 offiziell vorstellt, bleiben die genannten Hardwaredaten allerdings Gerüchte und unbestätigte Informationen.
Was wäre euch bei der PS6 wichtiger: 30 GB RAM und maximale Leistung oder ein weiterhin verfügbares Disc-Laufwerk? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!







Ein Preis von 1000–1200 US-Dollar wäre zu hoch für mich. Lieber etwas weniger RAM und ein Laufwerk als eine sehr teure Konsole.
Software-Upscaling kann viel helfen, aber zusätzlicher RAM bleibt wichtig für neue Spiele. 20 bis 30 GB klingt sinnvoll.
Weniger aufwendiges Gehäuse oder Kühlung stört mich nicht. Wichtig ist, dass der Preis fair bleibt.
30 GB RAM wären gut für die Zukunft, aber ein Verzicht aufs Laufwerk wäre schade. Hoffe auf eine Option mit externem Laufwerk.