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Final Fantasy VII Revelation verbindet auf PS5 Pro 4K Bildqualität mit 60 FPS

Final Fantasy VII Revelation soll auf der PlayStation 5 Pro gleichzeitig eine hohe 4K-Bildqualität und flüssige 60 Bilder pro Sekunde bieten. Dafür setzt Square Enix auf Sonys KI-gestützte PSSR-Technologie. Game Director Naoki Hamaguchi bezeichnet die stärkere Konsole deshalb als eine der empfohlenen Möglichkeiten, das große Finale der Remake-Trilogie zu erleben.

Eigener Modus kombiniert Bildqualität und Leistung

Hamaguchi bestätigt, dass Square Enix einen speziellen Modus für die PS5 Pro implementiert hat. Dieser soll PlayStation Spectral Super Resolution verwenden, um eine 4K-Bildqualität mit einem Gameplay bei 60 FPS zu verbinden.

Der Modus wird in mehreren Berichten als Versatility-Modus bezeichnet. Die Bezeichnung dürfte Spielern von Final Fantasy VII Rebirth bekannt vorkommen. Auch der zweite Teil der Trilogie erhielt auf der PS5 Pro einen Modus, der die hohe Bildqualität des Grafikmodus mit der flüssigeren Darstellung des Performance-Modus kombinierte.

Damit verfolgt Square Enix erneut genau das Ziel, mit dem Sony die PS5 Pro ursprünglich beworben hatte: Spieler sollen sich bei unterstützten Titeln nicht mehr zwischen einer detaillierten Grafik und einer höheren Bildrate entscheiden müssen.

Final Fantasy VII Revelation erscheint am 8. April 2027. Weitere Informationen zum Spiel, den Editionen und der Veröffentlichung findet ihr in unserer Meldung zum offiziellen Termin von Final Fantasy VII Revelation.

PSSR rekonstruiert das Bild auf 4K Niveau

Bei PlayStation Spectral Super Resolution handelt es sich um Sonys KI-gestützte Upscaling-Technologie für die PS5 Pro. Spiele werden dabei intern nicht zwingend in voller 4K-Auflösung berechnet. PSSR analysiert das Bild und rekonstruiert zusätzliche Details, um eine Darstellung auf 4K-Niveau zu erreichen.

Das spart Rechenleistung, die anschließend für eine höhere Bildrate, komplexere Effekte oder eine stabilere Performance verwendet werden kann. Gerade bei großen Rollenspielen mit weitläufigen Arealen, zahlreichen Charakteren und aufwendigen Kämpfen kann diese Aufteilung entscheidend sein.

Die Formulierung von Hamaguchi bezieht sich ausdrücklich auf eine „4K-Bildqualität“. Eine native Berechnung in 3840 × 2160 Pixeln wurde nicht bestätigt. Ebenso fehlen bislang Angaben zur internen Auflösung oder dazu, ob diese dynamisch an besonders anspruchsvolle Szenen angepasst wird.

Auch eine durchgehend festgeschriebene Bildrate von exakt 60 FPS wurde bisher nicht durch unabhängige technische Analysen belegt. Square Enix verspricht jedoch einen Modus, der auf ein flüssiges Spielerlebnis bei 60 Bildern pro Sekunde ausgelegt ist.

Final Fantasy VII Rebirth zeigte bereits den Unterschied

Wie deutlich PSSR bei dieser Reihe helfen kann, zeigte bereits Final Fantasy VII Rebirth. Auf der normalen PS5 mussten Spieler zwischen einem scharfen Grafikmodus bei 30 FPS und einem wesentlich weicheren Performance-Modus bei 60 FPS wählen.

Besonders die reduzierte Bildschärfe des ursprünglichen Performance-Modus sorgte für Kritik. Figuren, Haare und Details in der Umgebung wirkten teilweise sichtbar unscharf. Mehrere Updates verbesserten die Darstellung, konnten den grundsätzlichen Kompromiss auf der normalen PS5 aber nicht vollständig beseitigen.

Auf der PS5 Pro verwendete der Versatility-Modus eine variable interne Auflösung und rekonstruierte das Bild anschließend mit PSSR auf eine 4K-Ausgabe. Dadurch blieb die Darstellung wesentlich schärfer, während das Spiel weiterhin mit 60 FPS lief.

Square Enix bezeichnete den entsprechenden Modus damals als Kombination der bestehenden Grafik- und Performance-Einstellungen. Genau dieses Prinzip soll nun offenbar bereits zum Start von Revelation berücksichtigt werden.

Eine Übersicht über weitere unterstützte Titel findet ihr in unserem Artikel zu den Spielen mit der verbesserten PSSR-Technologie auf PS5 Pro.

Technische Details bleiben noch offen

Trotz der Bestätigung fehlen momentan noch einige wichtige Angaben. Square Enix hat beispielsweise nicht verraten, welche Grafikeinstellungen der Versatility-Modus verwendet und ob bestimmte Effekte gegenüber einem möglichen reinen Qualitätsmodus reduziert werden.

Offen sind unter anderem:

  • die interne Renderauflösung
  • mögliche dynamische Auflösungsanpassungen
  • die Stabilität der angestrebten 60 FPS
  • Unterschiede bei Schatten und Beleuchtung
  • mögliche Raytracing-Funktionen
  • zusätzliche Grafikmodi auf PS5 Pro
  • die Einstellungen der normalen PS5

Auch die genaue verwendete PSSR-Version wurde nicht genannt. Sony hat die Bildrekonstruktion der PS5 Pro seit dem Konsolenstart mehrfach verbessert. Neuere Versionen reduzieren unter anderem Flimmern, instabile Details und sichtbare Bildfehler bei schnellen Bewegungen.

Da Final Fantasy VII Revelation erst im April 2027 erscheint, könnte Square Enix von den bisherigen Erfahrungen mit Rebirth und den späteren Verbesserungen der Technologie profitieren. Ob sich daraus tatsächlich eine stabile und durchgehend überzeugende Darstellung ergibt, werden aber erst technische Tests der fertigen Version zeigen.

Die normale PS5 bleibt weiterhin wichtig

Final Fantasy VII Revelation erscheint regulär für die PlayStation 5 und ist kein exklusives PS5-Pro-Spiel. Der nun bestätigte Modus beschreibt lediglich die zusätzlichen Möglichkeiten der leistungsstärkeren Hardware.

Welche Grafikoptionen Besitzer der normalen PS5 erhalten, hat Square Enix noch nicht detailliert erklärt. Wahrscheinlich sind erneut getrennte Modi für Bildqualität und Performance. Offiziell bestätigt ist eine solche Aufteilung bislang jedoch nicht.

Neben PS5 und PS5 Pro erscheint das Rollenspiel auch für Xbox Series X/S, Nintendo Switch 2 und PC. Die technischen Unterschiede zwischen diesen Versionen dürften aufgrund der sehr verschiedenen Hardware entsprechend groß ausfallen.

Hamaguchi bezeichnet die PS5 Pro bewusst nur als eine der empfohlenen Möglichkeiten, Revelation zu erleben. Eine Aussage, dass sie grundsätzlich die beste Version bietet, lässt sich daraus nicht ableiten. Leistungsfähige Gaming-PCs könnten beispielsweise höhere Auflösungen, Bildraten oder zusätzliche Grafikeinstellungen ermöglichen.

Ein wichtiges Argument für die PS5 Pro

Final Fantasy VII Rebirth galt schon früh als eines der Spiele, bei denen der Mehrwert der PS5 Pro besonders deutlich sichtbar wurde. Revelation könnte diese Rolle fortsetzen, diesmal allerdings mit einem bereits während der Entwicklung eingeplanten PSSR-Modus.

Für Sony ist das ein wichtiges Signal. Der Nutzen der teureren Konsole hängt stark davon ab, ob große Spiele die zusätzliche Leistung gezielt einsetzen. Zwei Jahre nach dem Marktstart unterstützen deutlich mehr Titel PSSR und speziell angepasste Grafikmodi als noch zu Beginn.

Ob sich die Anschaffung deshalb inzwischen stärker lohnt, haben wir bereits in unserem Artikel zur Frage untersucht, ob das Upgrade auf die PS5 Pro heute sinnvoller ist.

Bei Final Fantasy VII Revelation steht zumindest fest, dass Square Enix die stärkere Hardware nicht ignoriert. Der bestätigte Modus soll Bildschärfe und flüssiges Gameplay miteinander verbinden. Entscheidend wird nun sein, wie stabil die 60 FPS ausfallen und wie nah die rekonstruierte Darstellung in der Praxis an eine native 4K-Auflösung herankommt.

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