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METRO 2039 erscheint am 4. Februar 2027 und zeigt erstmals PS5 Pro Gameplay

4A Games und Deep Silver haben während der aktuellen State of Play einen neuen Trailer zu METRO 2039 gezeigt und gleichzeitig den Veröffentlichungstermin bestätigt. Der nächste große Teil der bekannten Postapokalypse-Reihe erscheint am 4. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC. Besonders interessant für PlayStation-Spieler: Das erstmals gezeigte Konsolen-Gameplay wurde vollständig auf einer PlayStation 5 Pro aufgenommen und läuft dort in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und aktiviertem Raytracing. Zum Release soll ein entsprechender Performance-Modus nicht nur auf PS5 Pro, sondern auch auf der normalen PS5 und Xbox Series X verfügbar sein.

Damit setzt 4A Games seinen technischen Kurs konsequent fort. Bereits Metro Exodus und später die Enhanced Edition galten als Vorzeigebeispiele dafür, wie weit sich Raytracing auf Konsolen sinnvoll einsetzen lässt. METRO 2039 soll nun noch einmal deutlich weitergehen und die weiterentwickelte 4A Engine für dichtere Umgebungen, dynamischere Kämpfe und eine sichtbar düsterere Rückkehr nach Moskau nutzen.

METRO 2039 erscheint am 4. Februar 2027

Nach der bisherigen Ankündigung für den Winter 2026/2027 gibt es jetzt einen festen Termin.

METRO 2039 erscheint am 4. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC über Steam und den Epic Games Store. In einigen Regionen wie Asien, Australien und Neuseeland erfolgt die Veröffentlichung einen Tag später.

Vorbestellungen sind noch nicht gestartet. Auf PlayStation lässt sich das Spiel aber bereits auf die Wunschliste setzen. 4A Games möchte weitere Einzelheiten zu Editionen, Vorbestellerboni und möglichen zusätzlichen Inhalten im Laufe der kommenden Monate nennen.

Erstes Konsolen Gameplay läuft auf PS5 Pro

Der neue Trailer ist vor allem deshalb interessant, weil 4A Games erstmals echtes Konsolenmaterial zeigt.

Das gezeigte Gameplay wurde exklusiv auf einer PlayStation 5 Pro aufgenommen. Nach Angaben des Publishers läuft die Präsentation in 4K bei 60 FPS und aktiviertem Raytracing.

Damit liefert 4A Games schon mehrere Monate vor dem Release einen ziemlich klaren Eindruck davon, welches technische Ziel das Studio auf Sonys stärkerer PS5 verfolgt.

Das passt besonders gut zur Metro-Reihe, deren Atmosphäre stark von Beleuchtung, Schatten und dunklen Tunneln lebt.

Auch die normale PS5 bekommt 60 FPS mit Raytracing

Noch interessanter ist allerdings, dass die höhere Bildrate nicht der PS5 Pro vorbehalten bleibt.

Zum Launch soll METRO 2039 auf PlayStation 5, PlayStation 5 Pro und Xbox Series X einen speziellen Performance-Modus bieten, der 4K, 60 FPS und Raytracing miteinander kombiniert.

Wie genau 4A Games diese Werte auf den jeweiligen Konsolen erreicht, wurde noch nicht erklärt. Offen bleibt beispielsweise, welche interne Renderauflösung verwendet wird, ob dynamische Auflösung beziehungsweise Rekonstruktionstechniken zum Einsatz kommen und welche Raytracing-Effekte in den verschiedenen Modi tatsächlich aktiv sind.

Auch mögliche Unterschiede zwischen PS5 und PS5 Pro wurden noch nicht vollständig aufgeschlüsselt.

4A Games kündigt bereits an, die technischen Spezifikationen und Grafikmodi in den kommenden Monaten genauer vorzustellen. Sony bestätigt bislang ausdrücklich Raytracing und einen dedizierten 60-FPS-Performance-Modus für PS5 und PS5 Pro.

Metro Exodus war bereits ein Raytracing Vorreiter

Dass 4A Games Raytracing und hohe Bildraten gleichzeitig anpeilt, kommt nicht völlig überraschend.

Metro Exodus erschien ursprünglich 2019 und gehörte bereits auf dem PC zu den frühen großen Spielen, die Raytracing umfangreicher einsetzten. Mit der Metro Exodus Enhanced Edition folgte 2021 schließlich eine technisch überarbeitete Version für moderne Hardware.

Auf der PlayStation 5 setzte diese Fassung bereits auf Raytracing-Beleuchtung bei 60 Bildern pro Sekunde. Für die damalige Konsolengeneration war das ungewöhnlich, weil Raytracing bei vielen anderen Spielen fast automatisch einen Wechsel auf 30 FPS bedeutete.

4A Games konnte dadurch früh Erfahrungen sammeln, auf denen die Entwicklung von METRO 2039 nun aufbaut.

Das Studio verwendet weiterhin seine eigene 4A Engine und verzichtet damit beispielsweise auf Unreal Engine 5. Die Technik kann gezielt auf die Anforderungen der Metro-Reihe zugeschnitten werden.

Die 4A Engine wurde seit 2019 deutlich weiterentwickelt

Der neue Trailer soll bewusst zeigen, welche Fortschritte seit Metro Exodus erreicht wurden.

Zu sehen sind detaillierte Innenräume, zerstörte Gebäudekomplexe, Ruinen an der Oberfläche und intensive Gefechte. Gleichzeitig fallen zahlreiche kleinere Effekte auf, die zur dichten Atmosphäre beitragen.

Staub, Partikel, Lichtquellen und zerstörbare beziehungsweise zerfallende Umgebungselemente sollen das Gefühl verstärken, sich in einer Welt zu bewegen, die jederzeit gefährlich werden kann.

4A Games betont, dass METRO 2039 wie alle bisherigen eigenen Metro-Spiele auf proprietärer Technologie basiert.

Gerade bei einem Projekt mit einem vergleichsweise klar definierten visuellen Ziel kann das ein Vorteil sein. Engine und Werkzeuge müssen nicht möglichst viele unterschiedliche Genres bedienen, sondern können speziell für dunkle Innenräume, große Außenbereiche, physikalische Effekte und die typische Beleuchtung der Reihe optimiert werden.

Der Stranger ersetzt Artyom als Hauptfigur

Spieler übernehmen diesmal nicht erneut die Rolle von Artyom.

Im Mittelpunkt steht ein neuer Protagonist, der lediglich als „The Stranger“ bezeichnet wird. Er war früher selbst ein Spartaner, hat die Metro jedoch verlassen und wollte eigentlich nie dorthin zurückkehren.

Der neue Trailer beginnt kurz nachdem er die engen Tunnel verlassen hat und sich wieder auf die zerstörte Oberfläche Moskaus begibt.

4A Games beschreibt den Stranger als erfahrenen Elitekämpfer, der äußerst brutal und gleichzeitig anpassungsfähig vorgeht. Seine Spartan-Rüstung lässt ihn zunächst wie einen möglichen klassischen Helden wirken. Das Studio macht jedoch deutlich, dass die Figur moralisch wesentlich schwieriger einzuordnen sein soll.

Anders als Artyom wird der neue Protagonist während des Spiels außerdem vollständig vertont.

Damit verändert sich auch die Art, wie Metro seine Geschichte erzählt. Spieler sollen stärker mitbekommen, was der Stranger denkt, wie er seine Umgebung wahrnimmt und welche psychischen Belastungen ihn begleiten.

Die Geschichte führt zurück in die Moskauer Metro

Nach den wesentlich offeneren Gebieten von Metro Exodus kehrt METRO 2039 wieder stärker zu den Wurzeln der Serie zurück.

Die Handlung spielt sechs Jahre nach dem ersten Metro-Spiel und führt erneut in die Tunnel unter Moskau.

Dort hat sich die politische Situation drastisch verändert.

Die zuvor miteinander konkurrierenden Fraktionen sind weitgehend unter die Kontrolle des sogenannten Novoreich geraten. Das autoritäre Regime wird von Hunter geführt, den langjährige Fans bereits aus dem Metro-Universum kennen.

Die Metro ist dadurch nicht plötzlich sicherer geworden. Stattdessen herrschen Propaganda, Angst und Vorbereitung auf einen neuen Krieg um die Oberfläche.

Der Stranger wird gegen seinen Willen wieder in diese Welt hineingezogen.

Dmitry Glukhovsky arbeitet wieder an der Geschichte mit

Für die Geschichte arbeitet 4A Games erneut mit Metro-Schöpfer Dmitry Glukhovsky zusammen.

METRO 2039 basiert dabei nicht direkt auf einem einzelnen Roman. Stattdessen entsteht eine eigenständige Geschichte innerhalb des bekannten Universums.

Das erlaubt dem Entwicklerteam mehr Freiheit, gleichzeitig bleiben zentrale Themen der Bücher erhalten.

Politische Kontrolle, Propaganda, Krieg, Angst und die Frage, was Menschen unter extremen Bedingungen bereit sind zu tun, sollen erneut eine wichtige Rolle spielen.

4A Games hat außerdem offen darüber gesprochen, dass die Erfahrungen des Studios während des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine die Entwicklung und Tonalität des neuen Spiels erheblich beeinflusst haben.

METRO 2039 soll dadurch in mehreren Bereichen düsterer und direkter ausfallen als seine Vorgänger.

Das neue Gameplay zeigt eine gefährliche Oberfläche

Die State-of-Play-Präsentation konzentriert sich bewusst stärker auf unverfälschtes Gameplay als auf große Story-Enthüllungen.

Der Stranger sucht in der gezeigten Sequenz nach einer Novoreich-Festung, die sich innerhalb eines Damms befindet.

Schon der Weg dorthin zeigt mehrere klassische Metro-Elemente.

Die Oberfläche ist weiterhin radioaktiv verseucht. Spieler müssen ihre Strahlenbelastung und Ausrüstung im Auge behalten und gleichzeitig mit Mutanten und feindlichen Soldaten rechnen.

Dichte Ruinen und beschädigte Gebäude sorgen dafür, dass Gefahren nicht immer sofort sichtbar sind.

Das neue Material vermittelt deshalb trotz der größeren Außenbereiche weiterhin das bekannte Gefühl, dass selbst scheinbar ruhige Wege jederzeit gefährlich werden können.

Kämpfe sollen mehrere Vorgehensweisen erlauben

Im Gameplay werden unterschiedliche Kampfstile gezeigt.

Der Stranger kann sein Shatun-Gewehr aufladen und Gegner mit leisen Kopfschüssen ausschalten. Alternativ lassen sich Molotowcocktails verwenden, um Räume zu kontrollieren oder mehrere Gegner gleichzeitig unter Druck zu setzen.

Wer direkter vorgehen möchte, kann mit der Duplet-Schrotflinte aggressiv in den Nahbereich wechseln.

Damit bleibt sich die Serie grundsätzlich treu.

Metro war nie ein reiner Stealth-Shooter und ebenso wenig ein klassisches Run-and-Gun-Spiel. Stattdessen können Spieler abhängig von Munition, Ausrüstung und Situation entscheiden, ob sie leise oder aggressiv vorgehen.

Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden dürfte Ressourcenmanagement erneut wichtig werden.

Überleben bleibt ein zentraler Bestandteil

Trotz der technischen Präsentation möchte 4A Games METRO 2039 weiterhin klar als storygetriebenen Singleplayer-Shooter verstanden wissen.

Das Spiel setzt nicht auf Multiplayer, Live-Service-Strukturen oder eine dauerhaft offene Online-Welt.

Stattdessen sollen Erkundung, Survival-Elemente, Kämpfe und eine lineare beziehungsweise teilweise offenere Kampagnenstruktur miteinander verbunden werden.

Spieler müssen unter anderem auf Strahlung achten, ihre Ausrüstung verwalten und genügend Ressourcen für gefährlichere Abschnitte bereithalten.

Auch das Crafting aus Metro Exodus kehrt zurück.

Grundlegende Gegenstände lassen sich unterwegs herstellen, während Werkbänke für komplexere Anpassungen und Wartung benötigt werden.

Militärmunition wird wieder zur Währung

Ein bekanntes Element aus Metro 2033 und Metro Last Light kehrt ebenfalls zurück.

Hochwertige Militärmunition dient in METRO 2039 erneut gleichzeitig als wertvolle Munition und als Währung.

Damit entsteht wieder die bekannte Entscheidung: Nutzt man die besonders effektiven Patronen im Kampf oder spart man sie für Händler und wichtige Ausrüstung?

In Metro Exodus spielte dieses System aufgrund der Reise außerhalb der Moskauer Metro keine vergleichbare Rolle.

Mit der Rückkehr in die Tunnel passt die Mechanik nun wieder deutlich besser zum Setting.

Zusätzlich soll das Sammeln von Ressourcen stärker ausgebaut werden. Selbst besiegte Mutanten können Material liefern, wodurch Erkundung und Kämpfe enger mit dem Crafting-System verbunden werden.

Psychologischer Horror rückt wieder stärker in den Mittelpunkt

Neben klassischen Mutanten und menschlichen Gegnern setzt METRO 2039 erneut auf übernatürliche und psychologische Elemente.

Der Stranger wird von gewalttätigen Wachträumen verfolgt und kann offenbar nicht immer eindeutig unterscheiden, was tatsächlich passiert und was lediglich in seinem Kopf existiert.

Damit nähert sich der neue Teil wieder stärker dem teilweise surrealen Horror der ersten beiden Spiele an.

Auch die Dark Ones und andere paranormale Elemente des Metro-Universums spielen für die neue Geschichte wieder eine Rolle.

4A Games möchte damit eine Atmosphäre schaffen, die nicht ausschließlich über Monster oder Jumpscares funktioniert. Unsicherheit, Isolation und die psychische Verfassung des Protagonisten sollen einen ebenso wichtigen Teil des Horrors ausmachen.

Die gamescom Besucher konnten bereits selbst spielen

Das heute gezeigte Material ist nicht komplett neu.

Der Trailer basiert auf demselben Abschnitt, der wenige Tage zuvor auf der gamescom spielbar war. Messebesucher konnten sich dort bereits selbst einen Eindruck vom aktuellen Stand machen.

METRO 2039 erhielt fünf Nominierungen bei den gamescom Awards und war damit der am häufigsten nominierte einzelne Titel. Am Ende gewann das Spiel den Award für „Best Visuals“.

Die Auszeichnung passt zur aktuellen Vermarktung: 4A Games stellt die technische Präsentation und seine weiterentwickelte Engine sichtbar in den Mittelpunkt.

Metro Exodus ist jetzt im PlayStation Plus Spielekatalog

Wer vor METRO 2039 noch einmal in die Reihe einsteigen möchte, bekommt aktuell eine passende Gelegenheit. Metro Exodus ist seit kurzem Bestandteil des PlayStation Plus Spielekatalogs.

Gerade technisch lohnt sich ein Blick auf die Enhanced Edition, weil sie zeigt, welchen Weg 4A Games bei Raytracing und 60 FPS bereits auf der PS5 eingeschlagen hat. METRO 2039 soll diese Grundlage nun deutlich ausbauen.

Der Februar 2027 bekommt einen weiteren großen PS5 Release

Mit dem 4. Februar steht METRO 2039 nun früh im Spielejahr 2027. Für 4A Games endet damit eine lange Wartezeit seit Metro Exodus, auch wenn zwischenzeitlich mit Metro Awakening ein VR-Ableger von Vertigo Games erschien.

Der neue Hauptteil kommt wieder direkt von 4A Games und setzt technisch ein ambitioniertes Ziel: Raytracing und 60 FPS sollen nicht nur auf PS5 Pro, sondern ebenfalls auf der normalen PS5 funktionieren.

Welche Unterschiede zwischen beiden Sony-Konsolen bestehen, will das Studio erst später genauer erklären. Das neue Konsolen-Gameplay macht aber schon jetzt deutlich, dass die Technik erneut ein zentraler Bestandteil von METRO 2039 wird.

Am 4. Februar 2027 geht es zurück in die Tunnel und Ruinen von Moskau.

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