Dave Bautista bereitet sich inzwischen intensiv auf seine Rolle als Kratos in Amazons God-of-War-Serie vor. Der ehemalige WWE-Star und Schauspieler hat jetzt selbst einen neuen Einblick in sein Training veröffentlicht. Bautista befindet sich nach eigenen Angaben in der dritten Woche seines Krafttrainings und will sich noch weitere zwei Monate Zeit geben, um körperlich den Zustand zu erreichen, den er für die Rolle benötigt.
In einem neuen Instagram-Video präsentiert der 57-Jährige seine aktuelle Form und macht deutlich, dass der Aufbau für Kratos längst begonnen hat. Dabei dürfte vor allem interessant sein, wie schnell Bautista wieder deutlich an Muskelmasse zulegen kann.
Dave Bautista trainiert seit drei Wochen wieder mit Gewichten
Bautista veröffentlichte das Video selbst auf seinem Instagram-Account.
Dazu erklärte er, dass er mittlerweile in der dritten Woche seines erneuten Krafttrainings angekommen sei. Weitere zwei Monate seien notwendig, um dorthin zu kommen, wo er für die Rolle körperlich sein möchte.
Ganz fremd ist diese Art der Vorbereitung für Bautista natürlich nicht.
Bevor er sich als Schauspieler etablierte, gehörte er viele Jahre zu den bekanntesten Stars der WWE. Später war seine massive körperliche Erscheinung auch ein Markenzeichen seiner Rolle als Drax innerhalb des Marvel Cinematic Universe.
In den vergangenen Jahren hatte Bautista allerdings bewusst deutlich Gewicht und Muskelmasse verloren. Für Kratos scheint nun wieder eine andere körperliche Ausrichtung gefragt zu sein.
Bautista übernimmt Kratos nach einem ungeplanten Wechsel
Dass Bautista überhaupt zum neuen Kratos wurde, war ursprünglich nicht geplant.
Amazon und Sony hatten zunächst Ryan Hurst für die Hauptrolle verpflichtet. Hurst hatte bereits mit den Dreharbeiten begonnen und sich für die Rolle körperlich stark verändert.
Während der Produktion erlitt der Schauspieler jedoch einen Bizepsriss, der operiert werden musste. Seine notwendige Rehabilitationszeit hätte die weiteren Dreharbeiten erheblich verzögert.
Amazon und Sony entschieden deshalb, Kratos neu zu besetzen.
Am 21. August wurde schließlich bekannt, dass Dave Bautista die Rolle offiziell übernimmt. Zuvor hatte es bereits Berichte über entsprechende Verhandlungen gegeben.
Bereits gedrehte Kratos Szenen müssen wiederholt werden
Der Wechsel hat für die Produktion größere Folgen.
Die Dreharbeiten zur God-of-War-Serie hatten bereits im Februar in Vancouver begonnen. Mehrere Episoden befanden sich bereits in Produktion, bevor Hurst aus gesundheitlichen Gründen ausschied.
Die bereits mit ihm aufgenommenen Kratos-Szenen müssen deshalb mit Bautista erneut gedreht werden.
Prime Video hat für God of War bereits zwei Staffeln bestellt, die nach bisherigen Berichten möglichst eng hintereinander produziert werden sollen. Die ungeplante Neubesetzung der wichtigsten Figur dürfte den ursprünglichen Produktionsplan entsprechend durcheinandergebracht haben.
Einen offiziellen Starttermin für die Serie gibt es weiterhin nicht.
Zwei weitere Monate bedeuten nicht automatisch einen Drehstart
Bautistas Aussage über seine noch verbleibenden zwei Monate Training ist interessant, sollte allerdings nicht mit einem bestätigten Produktionsdatum verwechselt werden.
Der Schauspieler sagt lediglich, dass er selbst noch ungefähr zwei Monate benötigt, um körperlich dort zu sein, wo er hinmöchte.
Amazon hat bislang nicht angekündigt, dass die neuen Kratos-Szenen exakt danach gedreht werden.
Sein Training zeigt allerdings, dass die Vorbereitung auf die Rolle inzwischen konkret läuft und Bautista seine körperliche Transformation offenbar möglichst schnell vorantreibt.
Das dürfte auch deshalb notwendig sein, weil Kratos in der Serie ähnlich wie in den Spielen als körperlich extrem imposante Figur dargestellt werden soll.
Die Serie orientiert sich an der nordischen God of War Ära
Inhaltlich konzentriert sich die Amazon-Serie auf die jüngere Phase der Spielereihe.
Kratos lebt mit seinem Sohn Atreus in der Welt der nordischen Mythologie. Nach dem Tod seiner Frau Faye machen sich Vater und Sohn auf den Weg, um ihren letzten Wunsch zu erfüllen und ihre Asche vom höchsten Gipfel der neun Welten zu verstreuen.
Damit orientiert sich die Serie zunächst stark am God of War aus dem Jahr 2018.
Die Beziehung zwischen Kratos und Atreus soll entsprechend eine zentrale Rolle spielen. Während Kratos versucht, seinem Sohn beizubringen, mit seiner göttlichen Herkunft umzugehen, verändert Atreus gleichzeitig seinen Vater.
Callum Vinson übernimmt die Rolle von Atreus.
Zum weiteren Cast gehören unter anderem Mandy Patinkin als Odin, Ólafur Darri Ólafsson als Thor, Max Parker als Heimdall, Ed Skrein als Baldur und Alastair Duncan als Mimir.
Auch Christopher Judge hatte über die Rolle nachgedacht
Interessant ist inzwischen außerdem, dass auch Christopher Judge grundsätzlich eine Chance auf die Live-Action-Version von Kratos gehabt hätte.
Judge verkörpert Kratos in den aktuellen Spielen und bestätigte kürzlich, dass er für die Serie tatsächlich Text gelesen und sogar mit körperlichem Training begonnen hatte.
Letztlich entschied er sich allerdings dagegen, die Rolle weiterzuverfolgen.
Mit 62 Jahren wolle er sich nicht noch einmal dem extrem zeitaufwendigen Alltag einer großen Serienproduktion mit langen Drehtagen, Training und strenger Ernährung aussetzen. Gleichzeitig äußerte sich Judge positiv über Bautista und erklärte, dass er davon ausgehe, dass dieser einen guten Kratos abgeben werde.
Die körperliche Transformation hat gerade erst begonnen
Wie Bautista am Ende tatsächlich als Kratos aussehen wird, zeigt das aktuelle Video natürlich noch nicht.
Make-up, Kostüm, die bekannte rote Körperbemalung und weitere Elemente des endgültigen Serienlooks fehlen vollständig.
Trotzdem liefert sein Trainingsvideo erstmals einen aktuellen Eindruck davon, mit welchem körperlichen Anspruch Bautista an die Rolle herangeht.
Und obwohl er nach eigenen Angaben gerade einmal drei Wochen wieder intensiv mit Gewichten trainiert, wirkt die Vorbereitung bereits weit fortgeschritten.
Weitere zwei Monate möchte der Schauspieler nun investieren.
Danach dürfte sich vermutlich noch etwas besser einschätzen lassen, wie Dave Bautistas endgültige Version des Kriegsgottes aussehen könnte.







