NewsTake-Two-Chef in GTA 6? Strauss Zelnick erklärt, warum daraus nichts wird

Take-Two-Chef in GTA 6? Strauss Zelnick erklärt, warum daraus nichts wird

In WWE 2K26 kann Take-Two-Chef Strauss Zelnick tatsächlich als spielbarer Charakter in den Ring steigen. Wer deshalb gehofft hat, den Manager vielleicht auch irgendwo in GTA 6 entdecken zu können, wird allerdings enttäuscht.

Zelnick hat einem eigenen Auftritt im kommenden Rockstar-Blockbuster eine ziemlich klare Absage erteilt.

Dabei wäre ein kleiner Gastauftritt grundsätzlich gar nicht so ungewöhnlich. Rockstar Games hat schließlich schon häufiger eigene Mitarbeiter in seinen Spielen versteckt – allerdings meistens auf eine Art, die einem Unternehmenschef vielleicht weniger gefallen dürfte.

Strauss Zelnick wollte selbst in WWE 2K26 dabei sein

Dass Zelnick überhaupt in WWE 2K26 auftaucht, geht offenbar auf seine eigene Idee zurück.

Der Take-Two-Chef ließ sich für das Spiel einscannen und wurde anschließend als spielbarer Charakter integriert.

Eine große Nachfrage der Community nach einem kämpfenden Take-Two-Chef gab es offenbar nicht.

Zelnick fand die Idee schlicht lustig und bezeichnete seinen Auftritt als eine Art Insider-Gag.

Bei WWE funktioniert das auch ziemlich problemlos. Neben aktuellen Wrestlern und Legenden tauchen innerhalb der Reihe schließlich regelmäßig Prominente und andere bekannte Persönlichkeiten auf.

Bei GTA sieht Zelnick die Sache allerdings anders.

In GTA 6 möchte Zelnick nicht auftauchen

In einem aktuellen Interview wurde der Take-Two-Chef gefragt, ob nach WWE 2K26 vielleicht auch ein Auftritt in GTA 6 denkbar wäre.

Die Antwort fiel eindeutig aus: Nein.

Damit werden Spieler Strauss Zelnick wohl nicht irgendwo durch Vice City laufen sehen.

GTA 6
GTA 6

Eigentlich schade. Die Vorstellung, ausgerechnet dem Mann zu begegnen, der seit Jahren praktisch jedes Mal zu GTA 6 befragt wird, hätte durchaus ihren Reiz.

Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied zwischen WWE und GTA.

Rockstar behandelt seine eigenen Leute nicht gerade freundlich

Rockstar Games ist schließlich dafür bekannt, praktisch alles und jeden durch den Kakao zu ziehen.

Unternehmen, Prominente, soziale Netzwerke, amerikanische Politik oder die eigene Spieleindustrie – kaum etwas ist vor der GTA-Satire sicher.

Und selbst ehemalige Rockstar-Mitarbeiter kamen dabei nicht unbedingt gut weg.

Das vielleicht bekannteste Beispiel ist Lazlow Jones.

Der langjährige Rockstar-Autor und Radio-Produzent tauchte über Jahre hinweg als fiktionalisierte Version seiner selbst in verschiedenen GTA-Spielen auf. In GTA 5 wurde daraus schließlich sogar eine richtige Figur.

Besonders schmeichelhaft wurde Lazlow allerdings nicht dargestellt.

Er erklärte später selbst, dass Rockstar seine Spielfigur über die Jahre bewusst immer erbärmlicher und lächerlicher gemacht habe.

Auch die Houser-Brüder versteckten sich in GTA

Lazlow ist längst nicht das einzige Beispiel.

Auch die Rockstar-Mitgründer Sam und Dan Houser sowie verschiedene weitere Mitarbeiter haben kleinere Rollen, Stimmen oder Easter Eggs innerhalb der Spiele übernommen.

Solche Auftritte funktionieren bei Rockstar allerdings selten wie klassische Promi-Cameos.

Meistens handelt es sich um kleine Insider-Witze, Radioauftritte, Hintergrundstimmen oder Figuren, die selbst Teil der Satire werden.

Und genau hier könnte ein Strauss Zelnick in GTA ziemlich gefährliches Terrain betreten.

Ein GTA-Zelnick würde vermutlich nicht besonders gut wegkommen

In WWE 2K26 darf der Take-Two-Chef gegen Wrestling-Stars antreten.

In GTA könnte die Sache vermutlich etwas anders aussehen.

Ein überzeichneter milliardenschwerer Manager, der Spielern auf einem Radiosender erklärt, warum digitale Produkte immer teurer werden? Ein CEO, der seine Kunden mit absurden Mikrotransaktionen bombardiert?

Rockstar würde wahrscheinlich genügend Material finden.

Natürlich ist das reine Spekulation.

Es zeigt allerdings ziemlich gut, warum ein klassischer Zelnick-Gastauftritt möglicherweise überhaupt nicht zur Welt von GTA passen würde.

GTA 6 bleibt Rockstars Spiel

Interessant ist an der Geschichte vor allem etwas anderes.

Take-Two ist der Mutterkonzern von Rockstar Games und Strauss Zelnick damit einer der mächtigsten Manager hinter GTA 6.

Trotzdem scheint Rockstar bei der Gestaltung seiner Spiele weiterhin sehr genau darauf zu achten, was in die eigene Welt passt und was nicht.

Ein CEO-Cameo nur deshalb einzubauen, weil es möglich wäre, scheint jedenfalls nicht zur bisherigen Linie zu gehören.

Und vielleicht ist das am Ende auch besser so.

Am 27. August bekommen wir beim großen Extended Look endlich wesentlich mehr von GTA 6 zu sehen.

Strauss Zelnick wird dort vermutlich wieder jede Menge Aufmerksamkeit bekommen – in Vice City selbst werden wir ihn aber offenbar nicht treffen.

Oder vielleicht doch als völlig überzeichneten CEO eines Tech-Konzerns. Bei Rockstar weiß man schließlich nie.

Hättet ihr Strauss Zelnick gerne als kleines Easter Egg in GTA 6 gesehen? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!

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