Starfield gehört weiterhin zu den bekanntesten Rollenspielen von Bethesda, doch die Meinungen über das Weltraum-Abenteuer gehen bis heute auseinander. Während das Spiel nach dem Release im Jahr 2023 zahlreiche Updates erhalten hat und weiterhin unterstützt wird, sehen einige Spieler noch immer ungenutztes Potenzial.
Nun hat sich auch ein ehemaliger Bethesda-Entwickler zu Wort gemeldet und erklärt, warum Starfield seiner Meinung nach den Schritt zu einem wirklich herausragenden RPG verpasst hat.
Ehemaliger Entwickler sieht Probleme bei der Spielwelt
Nate Purkeypile, der früher bei Bethesda gearbeitet hat, äußerte sich kürzlich zu Starfield und erklärte, dass das Spiel seiner Ansicht nach nicht schlecht sei, aber auch nicht den Status eines großartigen Rollenspiels erreicht habe.
Seine Hauptkritik betrifft den Aufbau der Spielwelt und den Umgang mit den zahlreichen Planeten.
Laut Purkeypile hätte Starfield stärker von prozedural generierten Inhalten profitieren können. Dadurch hätte Bethesda seiner Meinung nach größere Welten erschaffen können, ohne dass sich bestimmte Bereiche wiederholen.
„Es ist nicht so, dass ich denke, das Spiel ist schlecht. Ich denke nur nicht, dass es großartig ist“, erklärte der ehemalige Entwickler.
Zu viele wiederholende Inhalte
Ein häufiger Kritikpunkt an Starfield war bereits zum Release die Wiederholung bestimmter Aktivitäten und Orte.
Purkeypile argumentiert, dass Bethesda einen anderen Ansatz hätte wählen können. Statt viele Planeten mit ähnlichen Inhalten auszustatten, hätte das Studio seiner Meinung nach einige wenige Welten stärker mit einzigartigen Erlebnissen füllen können.
Starfield im Test – Tolles Sci-Fi-RPG mit Spaßfaktor und typischen Bethesda-Problemen
Als Beispiel nennt er No Man’s Sky, das mit prozeduraler Generierung eine riesige Anzahl unterschiedlicher Planeten erschafft.
Seiner Einschätzung nach nutzt Starfield diese Technik jedoch weniger für echte Vielfalt, sondern verwendet hauptsächlich von Bethesda erstellte Inhalte, die auf verschiedene Orte verteilt werden.
Starfield wurde nach Release weiter verbessert
Trotz der Kritik erkennt Purkeypile an, dass Starfield kein schlechtes Spiel ist.
Bethesda hat seit der Veröffentlichung zahlreiche Updates veröffentlicht, die unter anderem technische Verbesserungen, neue Funktionen und Anpassungen am Spielerlebnis enthalten haben.
Auch viele Spieler sehen Starfield inzwischen positiver als zum Launch, während andere weiterhin mehr Tiefe bei der Erkundung und den Planeten vermissen.
Auswirkungen auf zukünftige Bethesda Spiele?
Die Diskussion rund um Starfield könnte auch für kommende Projekte von Bethesda interessant sein.
Mit The Elder Scrolls 6 arbeitet das Studio bereits am nächsten großen Rollenspiel. Die Erfahrungen aus Starfield und das Feedback der Community dürften dabei eine wichtige Rolle spielen.
Ob Bethesda bei zukünftigen Spielen stärker auf einzigartige Inhalte, größere Handlungsfreiheit oder neue technische Ansätze setzt, bleibt abzuwarten.
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Schön, dass das Spiel nach dem Release verbessert wurde. Trotzdem wäre mehr Vielfalt bei der Erkundung wünschenswert.
Gut zu wissen, dass ein ehemaliger Entwickler seine Meinung teilt. Ich finde es wichtig, dass Bethesda aus dem Feedback lernt.
Das Argument mit prozeduraler Generierung ist verständlich. Einige wenige sehr einzigartige Welten wären sicher spannender gewesen.
Interessanter Artikel. Klingt so, als hätte Starfield gute Ansätze, aber manche Planeten fühlen sich ähnlich an. Die Updates klingen positiv.