Die jüngsten Entlassungen bei Bethesda haben viele Fans überrascht. Nun hat sich Todd Howard erstmals ausführlicher zu den Stellenstreichungen geäußert. Der Bethesda-Chef bezeichnete die Situation als „wirklich schwer“, betonte jedoch gleichzeitig, dass sich das Studio künftig noch stärker auf seine wichtigsten Marken konzentrieren wolle.
Todd Howard spricht über die Veränderungen
In einem Interview mit Bloomberg erklärte Todd Howard, dass Bethesda derzeit einen grundlegenden Wandel durchlaufe.
„Das ist das 40-jährige Jubiläum von Bethesda und es gab immer wieder Phasen, in denen wir Veränderungen durchlaufen haben. Jetzt befinden wir uns erneut in einer solchen Phase, damit wir uns bestmöglich auf unsere Marken und das konzentrieren können, was wir für unsere Spieler liefern wollen.“
Die Entlassungen seien für alle Beteiligten schwierig gewesen, gleichzeitig sehe das Unternehmen darin jedoch einen Schritt, um langfristig stabiler aufgestellt zu sein.
Fallout und The Elder Scrolls stehen im Mittelpunkt
Howard machte deutlich, dass Bethesda seine größten Marken künftig noch stärker in den Fokus rücken möchte.
Erst vor wenigen Tagen bestätigte das Studio offiziell mehrere neue Fallout-Projekte, darunter:
- Fallout 3 Remastered
- Fallout: New Vegas Remastered
- Fallout 5, das sich bereits in der Vorproduktion befindet
- Ein weiteres Fallout-Projekt von Obsidian Entertainment
Laut Howard freue sich Bethesda besonders auf die erneute Zusammenarbeit mit Obsidian. Das Studio verfüge trotz eigener Entlassungen weiterhin über ein erfahrenes Entwicklerteam.
The Elder Scrolls 6 bleibt oberste Priorität
Neben Fallout arbeitet Bethesda weiterhin intensiv an The Elder Scrolls 6.
Das Studio erklärte, man befinde sich dort genau im geplanten Entwicklungsstand. Intern werde das Rollenspiel bereits regelmäßig gespielt und man sei mit dem aktuellen Zustand sehr zufrieden.
Einen Veröffentlichungstermin gibt es allerdings weiterhin nicht.
Bethesda möchte künftig offener kommunizieren
Ein weiterer Punkt des Interviews war die Kommunikation mit den Fans.
Todd Howard räumte ein, dass Bethesda künftig häufiger über laufende Projekte sprechen möchte. Gleichzeitig wolle man aber vermeiden, zu viele Überraschungen bereits vor der Veröffentlichung zu verraten.
Ziel sei es, die Community besser darüber zu informieren, woran das Studio arbeitet, ohne dabei die Vorfreude auf kommende Ankündigungen zu nehmen.
Unsere Einschätzung
Die Aussagen von Todd Howard zeigen deutlich, wohin sich Bethesda in den kommenden Jahren entwickeln möchte. Nach den schwierigen Einschnitten setzt das Studio konsequent auf seine erfolgreichsten Marken.
Mit The Elder Scrolls 6, mehreren Fallout-Projekten und Fallout 5 befinden sich bereits einige der größten Rollenspielreihen der Branche gleichzeitig in Entwicklung. Für Fans dürfte das ein positives Signal sein – auch wenn sie sich bei fast allen Projekten noch einige Zeit gedulden müssen.
Wie bewertet ihr Bethesdas neue Strategie? Ist der stärkere Fokus auf Fallout und The Elder Scrolls der richtige Weg? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare!







Die angekündigten Projekte klingen interessant. Gut, dass sie mehr kommunizieren wollen. Ich hoffe nur, dass The Elder Scrolls 6 bald einen Termin bekommt.
Schade wegen der Entlassungen. Es ist verständlich, dass Bethesda sich jetzt auf Fallout und The Elder Scrolls konzentriert. Ich bin gespannt, wie die Remaster werden.