Microsoft steht kurz vor einer umfangreichen Umstrukturierung seiner Gaming-Sparte. Tausende Stellen sollen abgebaut werden, mehrere Xbox-Studios gelten als gefährdet und verschiedene Projekte könnten eingestellt werden. Trotz dieser Einschnitte betont das Unternehmen nun jedoch, dass die Investitionen in Spiele nicht reduziert, sondern künftig anders verteilt werden sollen.
Damit reagiert Xbox auf Berichte, wonach die aktuelle Neuausrichtung mit einer deutlichen Kürzung der Spieleentwicklung einhergehen könnte.
Xbox will weiterhin genauso viel in Spiele investieren
Gegenüber Bloomberg erklärte ein Xbox-Sprecher, dass das Unternehmen auch künftig auf einem ähnlichen Investitionsniveau wie im Vorjahr bleiben wolle. Statt weniger Spiele zu finanzieren, gehe es darum, künftig gezielter auszuwählen, welche Projekte Priorität erhalten.
Laut der Stellungnahme werde sich vor allem ändern, in welche Arten von Spielen und Projekten investiert wird.
Mehrere Studios und Projekte stehen auf der Kippe
Die Aussagen erfolgen vor dem Hintergrund einer umfassenden Umstrukturierung innerhalb der Xbox-Sparte. Medienberichten zufolge könnten mehrere Studios geschlossen oder als eigenständige Unternehmen ausgegliedert werden.
Zu den genannten Studios gehören unter anderem:
- Double Fine
- Ninja Theory
- Compulsion Games
- Undead Labs
- Arkane Studios
Darüber hinaus wird spekuliert, dass mehrere unangekündigte Projekte sowie bekannte Entwicklungen wie Marvel’s Blade oder State of Decay 3 von den Veränderungen betroffen sein könnten. Eine offizielle Bestätigung hierzu steht allerdings bislang aus.
Fokus soll künftig auf ausgewählten Projekten liegen
Nach Angaben von Microsoft überprüft Xbox derzeit seine gesamte Entwicklungsstrategie. Künftig sollen vor allem Projekte unterstützt werden, die aus Sicht des Unternehmens die höchste Priorität besitzen und langfristig zur neuen Ausrichtung der Marke passen.
Welche Genres oder Studios dabei künftig im Mittelpunkt stehen werden, ließ Microsoft bislang offen.
Xbox befindet sich im strategischen Umbruch
Die aktuellen Maßnahmen gelten als Teil eines größeren Neustarts der Gaming-Sparte. Erst kürzlich hatte Xbox-Chefin Asha Sharma erklärt, dass das Unternehmen langfristig zu einem der weltweit größten Unterhaltungsunternehmen werden möchte.
Wie sich diese Strategie konkret auf zukünftige Xbox-Spiele und die internen Studios auswirken wird, dürfte sich erst in den kommenden Monaten zeigen.
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Klingt nach großen Veränderungen bei Xbox. Hoffe, die Spiele bleiben gut und betroffene Mitarbeiter finden neue Arbeit.