Rockstar Games ist offenbar Opfer eines weiteren Hackerangriffs geworden. Das Unternehmen hat inzwischen bestätigt, dass es im Zusammenhang mit einem Drittanbieter zu einem Datenleck gekommen ist.
Laut Rockstar sollen Spieler und laufende Projekte allerdings nicht betroffen sein.
Hackergruppe forderte Lösegeld
Bereits am 11. April hatte die Hackergruppe ShinyHunters behauptet, in Systeme von Rockstar Games eingedrungen zu sein.
Die Gruppe forderte angeblich ein Lösegeld und drohte damit, interne Informationen zu veröffentlichen. Laut ersten Berichten sollten unter anderem Finanzdaten, Informationen zum Kaufverhalten von Spielern sowie Verträge mit externen Partnern betroffen sein.
Rockstar spricht von „nicht relevantem“ Datenzugriff
In einem Statement bestätigte Rockstar inzwischen, dass tatsächlich ein begrenzter Zugriff auf Unternehmensdaten stattgefunden habe.
Allerdings betont das Unternehmen, dass nur eine geringe Menge an nicht relevanten Informationen betroffen gewesen sei.
Rockstar erklärte außerdem, dass es keine Auswirkungen auf die eigenen Abläufe oder auf Spieler gebe.
Rockstar war bereits 2022 Opfer eines großen Leaks
Es ist nicht das erste Mal, dass Rockstar Ziel eines Hackerangriffs wird.
Bereits 2022 kam es zu einem der größten Leaks der Gaming-Geschichte. Damals wurden über 90 frühe Gameplay-Videos zu GTA 6 veröffentlicht.
Die aktuellen Vorfälle scheinen allerdings deutlich kleiner auszufallen.
GTA 6 bleibt weiter im Fokus
Die Meldung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Rockstar ohnehin besonders stark im Fokus steht.
Schließlich soll GTA 6 nach aktuellem Stand am 19. November 2026 für PlayStation 5 und Xbox Series X/S erscheinen.
Eine PC-Version gilt als wahrscheinlich, wurde bislang aber noch nicht offiziell angekündigt.




