Capcom hat das erste größere Update für Resident Evil Requiem veröffentlicht. Der neue Patch 1.110.000 steht bereits für PC-Spieler bereit und hat eine Größe von etwa 1,4 GB. Das Update konzentriert sich vor allem auf technische Verbesserungen und soll mehrere Probleme beheben, die Spieler seit dem Release des Survival-Horror-Titels gemeldet hatten.
Im Mittelpunkt stehen insbesondere Performance-Optimierungen sowie Fehlerbehebungen rund um moderne Grafiktechnologien.
Verbesserungen für Path Tracing und NVIDIA Grafikkarten
Ein zentraler Fokus des Updates liegt auf der Verbesserung der Performance bei aktiviertem Path Tracing. Besonders Spieler mit Grafikkarten der NVIDIA RTX 40- und RTX 50-Serie hatten zuvor über deutliche Leistungseinbrüche berichtet.
Laut Capcom wurde ein Fehler behoben, der auf einigen Systemen zu Leistungseinbußen von bis zu 16 Prozent führte.
Zusätzlich arbeitete Capcom gemeinsam mit NVIDIA an weiteren Optimierungen. In Verbindung mit dem neuen Treiber 595.71 sollen Probleme mit ungewöhnlich hohem Stromverbrauch sowie gelegentlichen Systemabstürzen auf bestimmten Hardwarekonfigurationen behoben worden sein.
Verbesserte Darstellung von Text und Benutzeroberfläche
Neben den technischen Anpassungen enthält das Update auch Verbesserungen an der Benutzeroberfläche. Capcom hat eine dynamische Skalierung von Textfeldern implementiert.
Dadurch wird verhindert, dass Text in bestimmten Sprachversionen über den vorgesehenen Rahmen hinausragt, was zuvor vereinzelt gemeldet wurde.
Spieler berichten von besserer Steam Deck Performance
Obwohl Resident Evil Requiem auf dem Steam Deck offiziell weiterhin als „nicht unterstützt“ gelistet ist, berichten einige Spieler nach dem Update von verbesserten Ergebnissen.
Resident Evil Requiem Spieler entdecken neue Kampftaktik mit blinden Gegnern
Mit der aktualisierten Engine und FSR 3 im Balanced-Modus soll das Spiel auf Valves Handheld-Konsole inzwischen mit rund 40 FPS stabil laufen.
Mods derzeit nicht kompatibel
Eine wichtige Änderung betrifft jedoch die Modding-Community. Das neue Update führt dazu, dass bestehende Mods aktuell nicht mehr kompatibel sind.
Sollte das Spiel nach der Installation des Patches abstürzen, empfehlen Entwickler und Tester, alle installierten Mods vorübergehend zu entfernen, bis entsprechende Updates verfügbar sind.
Capcom dürfte in den kommenden Wochen weitere Updates veröffentlichen, um den technischen Zustand des Spiels weiter zu verbessern.
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