Die Nintendo Switch 2 verkauft sich zwar sehr erfolgreich, doch ein neues Problem sorgt zunehmend für Diskussionen unter Spielern. Steigende Preise für NAND-Flash-Speicher und große Spieldateien könnten langfristig die Nachfrage nach neuen Spielen bremsen.
Laut aktuellen Analysen steigen die Preise für Speicherchips derzeit deutlich, was sich auch auf Erweiterungsspeicher für Konsolen auswirkt.
Speicherpreise steigen wegen KI Boom
Ein Hauptgrund für die steigenden Kosten ist der massive Ausbau von KI-Infrastruktur durch große Technologieunternehmen wie Meta und Amazon. Der hohe Bedarf an Speicherchips treibt die Preise für NAND-Flash-Speicher weltweit nach oben.
Laut Marktforschungsunternehmen TrendForce könnten die NAND-Vertragspreise im aktuellen Quartal um bis zu 90 Prozent steigen, nachdem sie bereits im vorherigen Quartal um mehr als 30 Prozent gestiegen waren.
Diese Entwicklung wirkt sich auch auf Speicherlösungen für Konsolen und andere Geräte aus.
Große Spiele füllen schnell den Speicher
Die Nintendo Switch 2 verfügt über 256 GB internen Speicher. Da die Konsole leistungsfähiger ist als ihr Vorgänger, wachsen auch die Dateigrößen moderner Spiele deutlich.
Ein Beispiel ist Final Fantasy VII Rebirth, das laut aktuellen Angaben rund 102,5 GB Speicherplatz benötigen soll. Damit würde ein einzelnes Spiel bereits rund 40 Prozent des internen Speichers belegen.
Viele Spieler müssen daher genau überlegen, welche Spiele sie installieren oder kaufen.
Erweiterungsspeicher wird deutlich teurer
Auch die Erweiterung des Speichers ist derzeit vergleichsweise teuer. Für kompatible MicroSD Express Karten mit 256 GB werden aktuell etwa 85 US-Dollar verlangt, was laut Berichten rund 30 Prozent mehr ist als zum Start der Konsole.
Nintendo versucht zwar, eigene Speicherkarten mit Hilfe von Partnern wie Samsung und Sandisk günstiger anzubieten, doch die Preise bleiben für viele Spieler ein zusätzlicher Kostenfaktor.
Weniger Spiele pro Konsole verkauft
Die Speicherproblematik könnte bereits erste Auswirkungen haben. Laut Berechnungen auf Basis von Unternehmensdaten wurden pro Switch 2 bislang durchschnittlich 2,18 Spiele pro Konsole gekauft.
Beim ursprünglichen Nintendo Switch lag dieser Wert bei vergleichbarer Hardware-Verkaufszahl noch bei 3,88 Spielen pro Gerät.
Das deutet darauf hin, dass einige Spieler ihre Käufe stärker planen als früher.
Risiko für das Spiele Ökosystem
Analysten sehen darin ein mögliches Risiko für Nintendo. Wenn Spieler aufgrund begrenzten Speicherplatzes oder hoher Erweiterungskosten weniger Spiele kaufen, könnte das langfristig auch Drittanbieter beeinflussen.
Sollte sich die Switch 2 vor allem als Plattform für Nintendo-eigene Spiele etablieren, könnten einige Entwickler ihre Unterstützung für die Konsole reduzieren.
Ob sich dieses Problem langfristig auf die Plattform auswirkt, dürfte auch davon abhängen, wie sich die Preise für Speicherchips in den kommenden Jahren entwickeln.
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Quelle: bloomberg.com/news/articles/2026-03-05/nintendo-switch-2-users-face-storage-woes-as-memory-crisis-bites?srnd=undefined





Die Erklärung mit KI und mehr Speicherbedarf klingt logisch. Trotzdem ist es ärgerlich für Käufer. Günstigere MicroSDs würden helfen.
Ich mag die neue Konsole, aber der Speicher ist knapp. Vielleicht muss ich öfter Spiele löschen oder nur physische Karten kaufen.
Interessant, dass weniger Spiele pro Konsole gekauft werden. Das könnte Auswirkungen auf Entwickler haben. Mal abwarten, wie sich die Speicherpreise entwickeln.
Verständlich, dass Spieler vorsichtiger werden. 256 GB füllt sich schnell. Nintendo sollte günstigere Lösungen anbieten.
Das ist schade. Große Spiele und teure Karten machen das Spielen teurer. Hoffentlich sinken die Preise bald.