Red Dead Redemption 3 ist keineswegs vom Tisch. Zwar ist die Geschichte rund um die Van-der-Linde-Gang abgeschlossen, doch die Reihe soll fortgeführt werden – allerdings mit einem neuen Ansatz. Das bestätigten indirekt sowohl Dan Houser, Mitgründer von Rockstar Games, als auch Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive.
Abschied von der alten Geschichte – aber nicht von der Serie
In einem Gespräch im „Lex Fridman Podcast“ erklärte Dan Houser, dass die Handlung von Red Dead Redemption 1 und 2 bewusst als abgeschlossene Erzählung konzipiert wurde. Der Weg von Arthur Morgan und John Marston bildet einen erzählerischen Kreis, der nicht erneut geöffnet werden soll.
Das bedeutet jedoch nicht, dass das Red-Dead-Universum endet. Ganz im Gegenteil: CEO Strauss Zelnick bezeichnet die Reihe seit Jahren als „permanente Franchise“ – also als Marke, die langfristig fortgeführt werden soll.
Es geht also nicht darum, dieselben Figuren wiederzubeleben, sondern neue Geschichten im gleichen historischen Rahmen zu erzählen.
GTA 6 hat Priorität – Red Dead braucht Geduld
Aktuell liegt Rockstars Fokus voll auf GTA 6, das am 19. November 2026 erscheinen soll. Ähnlich wie GTA V wird auch der sechste Teil nach Release wahrscheinlich über Jahre weiterentwickelt und unterstützt.
Das bedeutet:
Mit einer Ankündigung von Red Dead Redemption 3 ist frühestens nach dem Launch und der stabilen Phase von GTA 6 zu rechnen.
Wohin könnte Red Dead Redemption 3 führen?
Mögliche Szenarien, die in der Community diskutiert werden:
| Ansatz | Beschreibung |
|---|---|
| Neue Hauptfigur | Ein komplett neuer Protagonist im frühen 20. Jahrhundert |
| Zeitliche Fortsetzung | Jack Marston als Erwachsener im Zeitalter von Industrialisierung & Automobilen |
| Prequel-Spin-off | Die „glorreichen Jahre“ der Van-der-Linde-Gang vor RDR2 |
| Neue Region | Mexiko, Kanada oder sogar ein völlig neues Grenzgebiet |
Eins steht fest:
Der Kern bleibt der gleiche – der langsame Abschied vom Wilden Westen.
- Die Van-der-Linde-Saga ist abgeschlossen, wie geplant.
- Die Serie wird weitergeführt, mit neuen Figuren und neuen Perspektiven.
- Rockstar konzentriert sich bis mindestens 2027 auf GTA 6.
- Red Dead Redemption 3 kommt – aber nicht kurzfristig.
Red Dead Redemption 3 – Was sich Fans vom nächsten Western-Abenteuer wünschen
Kaum eine Spielereihe hat das Western-Genre so geprägt wie Red Dead Redemption. Mit Red Dead Redemption und insbesondere Red Dead Redemption 2 hat Rockstar Games eindrucksvoll gezeigt, wie glaubwürdig, emotional und detailverliebt eine offene Spielwelt sein kann. Obwohl ein dritter Teil bislang offiziell nicht angekündigt wurde, gehört Red Dead Redemption 3 seit Jahren zu den meistdiskutierten Themen innerhalb der Community.
Das liegt vor allem daran, dass Red Dead Redemption 2 bis heute als eines der besten Open-World-Spiele überhaupt gilt. Die lebendige Welt, die starke Geschichte und die außergewöhnliche Detailverliebtheit haben bei vielen Spielern bleibenden Eindruck hinterlassen. Entsprechend hoch wären die Erwartungen an einen möglichen Nachfolger.
Die Messlatte liegt außergewöhnlich hoch
Mit Red Dead Redemption 2 hat Rockstar die Erwartungen an moderne Open-World-Spiele deutlich verändert.
Die Spielwelt wirkte lebendig, glaubwürdig und reagierte auf viele Handlungen des Spielers. Tiere verhielten sich unterschiedlich, Passanten führten ihren Alltag aus und selbst kleine Details wie Wetterwechsel oder Schlammspuren trugen dazu bei, dass sich die Welt außergewöhnlich realistisch anfühlte.
Genau deshalb dürfte ein Red Dead Redemption 3 vor einer enormen Herausforderung stehen. Ein einfacher Nachfolger würde vielen Fans vermutlich nicht ausreichen. Stattdessen erwarten zahlreiche Spieler erneut einen deutlichen Entwicklungsschritt.
Welche Geschichte könnte erzählt werden?
Eine der spannendsten Fragen betrifft die Handlung.
Die bisherigen Spiele haben viele Geschichten rund um die Van-der-Linde-Gang erzählt und zahlreiche Charaktere ausführlich beleuchtet. Deshalb stellt sich die Frage, ob Rockstar diesen Weg fortsetzen oder völlig neue Figuren in den Mittelpunkt stellen würde.
Einige Fans wünschen sich ein Prequel, das die frühen Jahre der Gang zeigt. Andere hoffen auf eine komplett neue Geschichte mit bislang unbekannten Charakteren und einer neuen Region.
Gerade weil Rockstar seine Geschichten häufig sehr sorgfältig aufbaut, dürfte dieser Punkt entscheidend für den Erfolg eines möglichen Nachfolgers sein.
Eine noch lebendigere offene Welt
Schon heute zählt die Welt von Red Dead Redemption 2 zu den glaubwürdigsten Spielwelten überhaupt.
Dennoch bietet moderne Technik zahlreiche Möglichkeiten, dieses Konzept weiter auszubauen.
Städte könnten sich langfristig verändern, Siedlungen wachsen oder wirtschaftliche Entwicklungen sichtbar werden. NPCs könnten noch intelligenter auf Ereignisse reagieren und Tagesabläufe dynamischer gestalten.
Auch Tiere könnten komplexer miteinander interagieren oder auf Umweltveränderungen reagieren.
Solche Details mögen auf den ersten Blick klein wirken, tragen jedoch erheblich dazu bei, dass sich eine offene Welt glaubwürdig anfühlt.
Entscheidungen könnten mehr Einfluss erhalten
Bereits in Red Dead Redemption 2 spielten Entscheidungen und der Ehrenwert eine wichtige Rolle.
Ein möglicher Nachfolger könnte dieses System weiter ausbauen und Konsequenzen langfristiger spürbar machen.
Vielleicht verändern sich Beziehungen zu bestimmten Figuren dauerhaft. Städte reagieren unterschiedlich auf den Ruf des Spielers oder ganze Missionen entwickeln sich abhängig von früheren Entscheidungen.
Gerade solche dynamischen Systeme könnten für einen hohen Wiederspielwert sorgen.
Die Technik entwickelt sich weiter
Sollte Red Dead Redemption 3 auf zukünftiger Hardware erscheinen, dürfte Rockstar erneut modernste Technik einsetzen.
Realistischere Beleuchtung, detailliertere Landschaften und nochmals größere Sichtweiten wären nur einige mögliche Verbesserungen. Auch Animationen könnten noch flüssiger wirken und Übergänge zwischen verschiedenen Spielsituationen nahezu unsichtbar werden.
Schon Red Dead Redemption 2 beeindruckte mit seiner technischen Umsetzung. Entsprechend gespannt wäre die Community darauf, was Rockstar mit einer neuen Konsolengeneration umsetzen könnte.
Die Liebe zum Detail bleibt Rockstars größte Stärke
Kaum ein Entwicklerstudio investiert so viel Zeit in kleine Details.
Genau diese Besonderheit machte Red Dead Redemption 2 zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.
Ob das Verhalten von Tieren, zufällige Begegnungen unterwegs oder die unzähligen kleinen Geschichten am Wegesrand – häufig entstanden die besten Momente völlig ungeplant.
Viele Spieler wünschen sich deshalb, dass Rockstar diesen Ansatz beibehält und sogar noch erweitert.
Nicht Größe allein entscheidet über die Qualität einer offenen Welt, sondern vor allem ihre Glaubwürdigkeit.
Das Leben im Wilden Westen
Ein möglicher Nachfolger könnte den Alltag im Wilden Westen noch stärker in den Mittelpunkt rücken.
Jagd, Angeln, Handel oder das Leben in kleinen Siedlungen könnten umfangreicher ausgebaut werden. Vielleicht erhalten Berufe oder wirtschaftliche Systeme künftig eine größere Bedeutung.
PS4-Spiele auf externe Festplatte auslagern
Um Speicherplatz zu sparen, macht es Sinn, Spiele auf einer externen Festplatte auszulagern. Dies ist besonders hilfreich, wenn die interne Speicherkapazität Ihrer Konsole knapp wird und Sie weiterhin neue Spiele hinzufügen möchten, ohne ältere zu löschen. Bei der PS4 ist es bereits möglich, Spiele auf externen Speichermedien zu speichern. Allerdings muss man vor der ersten Nutzung eine kleine Konfiguration vornehmen. Starten Sie Ihre PS4 und navigieren Sie in das Hauptmenü. Wählen Sie dann die Einstellungen aus. Hier finden Sie die Option „Speicher“, unter der sich der Punkt „Erweiterter Speicher“ verbirgt. In diesem Menü haben Sie die Möglichkeit, die Funktion zu aktivieren, die es erlaubt, PS4-Spiele direkt auf einem externen Speichermedium zu installieren. Sobald dies eingerichtet ist, können Sie Spiele ohne Speicherprobleme hinzufügen und genießen.
Dadurch würde die Spielwelt nicht nur als Kulisse dienen, sondern sich noch stärker wie eine echte, funktionierende Gesellschaft anfühlen.
Multiplayer als Ergänzung
Auch die Zukunft eines möglichen Online-Modus beschäftigt viele Fans.
Red Dead Online bot bereits zahlreiche interessante Ideen, erreichte jedoch nie die enorme Popularität von GTA Online.
Ein zukünftiges Red Dead Redemption 3 könnte hier ansetzen und den Mehrspielerbereich umfangreicher gestalten, ohne den Fokus auf die Einzelspieler-Kampagne zu verlieren.
Gerade Rockstar hat in den vergangenen Jahren viel Erfahrung mit langfristig unterstützten Online-Welten gesammelt.
Die Erwartungen der Community
Mit jeder neuen Rockstar-Veröffentlichung steigen automatisch die Erwartungen.
Viele Fans rechnen damit, dass ein mögliches Red Dead Redemption 3 erneut Maßstäbe setzen würde. Gleichzeitig wissen die meisten Spieler aber auch, dass Rockstar sich für seine Projekte viel Zeit nimmt.
Diese Geduld hat sich in der Vergangenheit häufig ausgezahlt.
Sowohl GTA V als auch Red Dead Redemption 2 gehörten zum jeweiligen Veröffentlichungszeitpunkt technisch und spielerisch zu den beeindruckendsten Titeln ihrer Generation.
Wann könnte ein neuer Teil erscheinen?
Aktuell gibt es keine offizielle Ankündigung zu Red Dead Redemption 3.
Rockstar konzentriert sich derzeit auf andere Projekte, weshalb ein neuer Western vermutlich noch einige Zeit auf sich warten lassen dürfte.
Dennoch wird innerhalb der Community regelmäßig über mögliche Entwicklungen diskutiert. Immer wieder tauchen neue Gerüchte oder Wunschlisten auf, die zeigen, wie groß das Interesse an der Reihe weiterhin ist.
Bis Rockstar selbst konkrete Pläne bekannt gibt, bleibt jedoch vieles reine Spekulation.
Red Dead Redemption muss nicht zwingend mit denselben Figuren weitergehen
Kaum eine Frage beschäftigt Fans der Reihe so sehr wie die Zukunft von Red Dead Redemption. Nach dem enormen Erfolg und der außergewöhnlich starken Geschichte von Red Dead Redemption 2 wirkt ein weiterer großer Western von Rockstar Games grundsätzlich naheliegend. Gleichzeitig befindet sich die Serie in einer besonderen Situation. Anders als Grand Theft Auto erzählt Red Dead Redemption keine beliebig austauschbaren Geschichten in verschiedenen Städten und mit vollständig voneinander unabhängigen Hauptfiguren. Die beiden bisherigen Redemption-Spiele sind erzählerisch eng miteinander verbunden.
Red Dead Redemption 2 zeigt die letzten Jahre der Van-der-Linde-Gang und führt direkt in die Ereignisse hinein, die später das Leben von John Marston bestimmen. Der erste Red Dead Redemption erzählt wiederum, wie John mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird und schließlich den Preis für sein früheres Leben bezahlen muss. Dadurch entsteht tatsächlich ein vergleichsweise geschlossener erzählerischer Bogen.
Genau darin liegt die größte Herausforderung für einen möglichen Nachfolger. Rockstar müsste nicht einfach nur einen weiteren Western entwickeln. Das Studio müsste entscheiden, ob es eine bereits sehr vollständig erzählte Geschichte erneut öffnet oder ob Red Dead künftig stärker als übergeordnetes Universum verstanden wird.
Letzteres könnte langfristig die größere Freiheit bieten. Eine neue Hauptfigur, eine andere Region und sogar eine andere Phase der amerikanischen Geschichte könnten dieselben Themen behandeln, ohne Arthur Morgan oder John Marston künstlich wieder in den Mittelpunkt zu stellen.
Dan Housers Aussagen sind keine offizielle Ankündigung von Rockstar
Bei Diskussionen über Red Dead Redemption 3 ist eine klare Trennung besonders wichtig. Dan Houser war über viele Jahre eine der wichtigsten kreativen Persönlichkeiten bei Rockstar Games und maßgeblich an der Entwicklung der Red-Dead-Geschichten beteiligt. Er arbeitet allerdings seit 2020 nicht mehr für Rockstar.
Wenn Houser davon ausgeht, dass die Marke irgendwann fortgeführt wird, besitzt diese Einschätzung aufgrund seiner Vergangenheit zweifellos Gewicht. Sie ist aber keine Bestätigung eines aktuellen Projekts.
Das gilt auch deshalb, weil Houser selbst deutlich gemacht hat, dass er die Rechte an der Marke nicht besitzt. Welche Projekte Rockstar entwickelt und welchen erzählerischen Weg ein zukünftiges Red Dead einschlägt, entscheiden die Verantwortlichen bei Rockstar und Take-Two.
Seine Aussage ist daher vor allem als persönliche Erwartung eines ehemaligen kreativen Leiters interessant. Sie zeigt, dass selbst jemand, der die Geschichte der bisherigen Spiele entscheidend geprägt hat, eine Fortführung wirtschaftlich und aufgrund der Größe der Marke für wahrscheinlich hält.
Gleichzeitig machte Houser deutlich, dass gerade diese Vorstellung für ihn emotional schwieriger wäre als ein weiteres Grand Theft Auto. Für ihn bilden die beiden Redemption-Spiele einen besonders geschlossenen erzählerischen Zusammenhang. Das erklärt auch, warum ein neuer Teil möglicherweise stärker von den bisherigen Figuren Abstand nehmen müsste.
Die Van-der-Linde-Gang hat bereits einen vollständigen Anfang und ein Ende
Der Wunsch nach einem weiteren Prequel rund um Dutch, Arthur und die frühen Jahre der Gang ist nachvollziehbar. Red Dead Redemption 2 erzählt schließlich häufig von einer Zeit, in der die Gruppe noch erfolgreicher und stärker miteinander verbunden war. Spieler hören Geschichten über frühere Ereignisse und erleben zahlreiche Figuren erst in einer Phase, in der die Gemeinschaft bereits langsam auseinanderbricht.
Trotzdem besteht bei einem weiteren Prequel ein erzählerisches Risiko. Je näher Rockstar erneut an die bekannte Gang heranrückt, desto stärker wird die Geschichte durch bereits bekannte Ereignisse eingeschränkt.
Spieler wissen, wohin die Reise führt. Sie kennen das spätere Schicksal vieler Figuren und wissen, welche Beziehungen langfristig zerbrechen. Red Dead Redemption 2 konnte diesen Effekt sehr wirkungsvoll nutzen, weil Arthur Morgans persönlicher Weg bis dahin unbekannt war. Ein weiteres Prequel müsste erneut eine Figur oder Perspektive finden, die genügend Raum für Überraschungen bietet.
Genau deshalb könnte eine komplett neue Besetzung langfristig reizvoller sein. Red Dead muss nicht zwingend die Geschichte einer einzigen Gang erzählen. Die Themen der Reihe funktionieren auch unabhängig von Dutch van der Linde.
Es geht um Freiheit und deren Grenzen, um Loyalität, Gewalt, gesellschaftlichen Wandel und um Menschen, deren Lebensweise langsam verschwindet. Diese Motive lassen sich an zahlreichen anderen Figuren und Orten darstellen.
Der eigentliche Hauptcharakter der Reihe ist fast der untergehende Wilde Westen
Red Dead Redemption wird häufig über Arthur Morgan und John Marston definiert. Betrachtet man beide Spiele gemeinsam, gibt es jedoch noch ein anderes verbindendes Element: den Wandel der Gesellschaft.
Die Welt wird moderner. Städte wachsen, Industrialisierung verändert das Land und staatliche Institutionen gewinnen zunehmend an Einfluss. Gleichzeitig verschwinden jene Räume, in denen Gesetzlose früher weitgehend unbehelligt leben konnten.
Genau daraus entsteht ein großer Teil der Melancholie der Serie. Die Figuren kämpfen nicht nur gegen einzelne Gegner. Sie kämpfen gegen eine Entwicklung, die sie letztlich nicht aufhalten können.
Dutch glaubt lange daran, dass irgendwo noch ein Ort existieren müsse, an dem seine Vorstellung von Freiheit funktionieren kann. Doch mit jeder weiteren Flucht wird deutlicher, dass diese Welt kaum noch existiert.
Ein neuer Teil könnte dieses zentrale Thema problemlos beibehalten, ohne erneut dieselbe Gang zu verwenden. Eine andere Gruppe von Gesetzlosen könnte einen ähnlichen gesellschaftlichen Wandel aus einer völlig anderen Perspektive erleben.
Damit würde Red Dead seine Identität behalten, ohne lediglich bekannte Figuren erneut einzusetzen.
Ein früherer historischer Zeitraum könnte Rockstar mehr Freiheit geben
Eine besonders interessante Möglichkeit wäre eine zeitliche Verschiebung weiter zurück in die klassische Phase des Wilden Westens.
Red Dead Redemption 2 spielt bereits in einer Zeit, in der die Ära der großen Outlaws ihrem Ende entgegengeht. Würde Rockstar mehrere Jahrzehnte zurückgehen, könnte die Spielwelt deutlich wilder und weniger organisiert wirken.
Siedlungen könnten kleiner sein, staatliche Kontrolle schwächer und weite Teile der Karte noch stärker vom Grenzland geprägt werden. Konflikte um Land, Eisenbahnen, Viehzucht und neue Städte könnten eine größere Rolle spielen.
Eine solche Epoche würde außerdem neue spielerische Möglichkeiten schaffen. Anstatt den langsamen Tod des Wilden Westens aus seiner letzten Phase heraus zu beobachten, könnte ein neuer Teil zeigen, wie dieser Mythos überhaupt entstand.
Dabei wäre Rockstar allerdings erneut gefordert, Geschichte nicht nur als romantische Cowboy-Kulisse zu verwenden. Bereits Red Dead Redemption 2 beschäftigt sich mit Rassismus, Vertreibung, wirtschaftlicher Ungleichheit und dem teilweise brutalen Aufbau moderner Gesellschaften.
Ein neuer Titel könnte diese Perspektive vertiefen und gleichzeitig eine Welt zeigen, die sich deutlich von der bekannten Karte unterscheidet.
Eine Fortsetzung nach Jack Marston wäre ebenfalls kompliziert
Eine andere häufig diskutierte Möglichkeit ist eine Geschichte rund um Jack Marston. Sein späteres Leben bietet theoretisch einen direkten Anknüpfungspunkt an das Ende des ersten Red Dead Redemption.
Gleichzeitig würde Rockstar damit zeitlich immer weiter vom klassischen Western weggehen. Die Welt des frühen 20. Jahrhunderts verändert sich schnell. Automobile verbreiten sich, moderne Waffen werden wichtiger und traditionelle Westernbilder verlieren zunehmend ihren Platz.
Gerade das könnte erzählerisch reizvoll sein. Jack wäre ein Mann, der mit Geschichten über Outlaws aufgewachsen ist, aber in einer Welt lebt, in der für diese Lebensweise kaum noch Raum existiert.
Allerdings würde ein solches Spiel möglicherweise stärker in Richtung moderner Kriminalgeschichte gehen. Je weiter die Handlung in das 20. Jahrhundert hineinreicht, desto schwieriger wird es, das klassische Red-Dead-Gefühl aufrechtzuerhalten.
Rockstar müsste deshalb entscheiden, wie weit sich die Serie zeitlich bewegen kann, ohne ihre eigene Identität zu verlieren.
Eine komplett neue Region könnte Red Dead dringend neue Impulse geben
Ein weiterer großer Schritt wäre eine neue Spielwelt.
Red Dead Redemption 2 besitzt eine enorm abwechslungsreiche Karte. Wälder, Gebirge, Sümpfe, Prärien, kleine Siedlungen und größere Städte vermitteln das Gefühl eines ganzen Kontinents in verdichteter Form.
Ein zukünftiger Teil müsste nicht zwangsläufig dieselben Gebiete erneut verwenden. Gerade eine neue Region könnte dafür sorgen, dass sich das Spiel trotz ähnlicher Grundmechaniken frisch anfühlt.
Denkbar wären stärker vom Südwesten geprägte Landschaften, Grenzgebiete Richtung Mexiko oder nördlichere Regionen mit härterem Klima. Auch eine Kombination verschiedener Landschaftstypen wäre möglich.
Rockstars Stärke liegt ohnehin nicht allein in der Größe seiner Karten. Entscheidend ist die Dichte an kleinen Geschichten und glaubwürdigen Orten.
Eine neue Region müsste deshalb nicht unbedingt größer als Red Dead Redemption 2 sein. Viel wichtiger wäre, dass sie wieder das Gefühl vermittelt, tatsächlich bewohnt zu werden.
Red Dead Redemption 2 hat die Erwartungen an offene Welten enorm erhöht
Das größte Problem eines möglichen Red Dead Redemption 3 ist vermutlich Red Dead Redemption 2 selbst.
Das Spiel setzte 2018 in zahlreichen Bereichen Maßstäbe. Die Animationen, das Verhalten von Tieren, dynamische Begegnungen, Wettereffekte und die enorme Detailfülle der Welt sorgten dafür, dass selbst alltägliche Situationen glaubwürdig wirkten.
Viele der eindrucksvollsten Momente entstanden nicht während großer Missionen. Sie ergaben sich während einer Reise durch die Landschaft, bei einer zufälligen Begegnung oder durch eine kleine Reaktion eines NPCs.
Ein Nachfolger müsste genau diese Qualität weiterentwickeln.
Einfach eine größere Karte mit noch mehr Symbolen zu bauen, wäre dafür nicht ausreichend. Rockstar müsste vielmehr dafür sorgen, dass die Welt noch konsequenter auf Spieler reagiert.
Gerade moderne Hardware könnte dabei helfen. Mehr Rechenleistung lässt sich nicht nur für bessere Grafik einsetzen. Komplexere Simulationen, mehr gleichzeitig aktive NPCs und detailliertere Umgebungsreaktionen könnten mindestens genauso wichtig sein.
Glaubwürdige NPCs könnten wichtiger werden als eine noch größere Karte
Red Dead Redemption 2 vermittelt bereits den Eindruck, dass viele Bewohner unabhängig vom Spieler ein eigenes Leben führen. Menschen arbeiten, besuchen Geschäfte, reagieren auf Gewalt oder erkennen Arthur unter bestimmten Umständen wieder.
Ein zukünftiges Red Dead könnte dieses System erheblich ausbauen.
Interessant wäre beispielsweise, wenn Beziehungen zu ganzen Orten über längere Zeit bestehen bleiben. Ein Spieler, der regelmäßig einer bestimmten Gemeinschaft hilft, könnte anders behandelt werden als jemand, der dort ständig Konflikte verursacht.
Auch wirtschaftliche Veränderungen könnten stärker sichtbar werden. Neue Gebäude könnten entstehen, Geschäfte schließen oder kleine Siedlungen über die Handlung hinweg wachsen.
Solche Entwicklungen wären für die Glaubwürdigkeit einer offenen Welt wahrscheinlich wertvoller als zusätzliche Quadratkilometer.
Rockstar hat bereits gezeigt, wie stark kleine Details die Wahrnehmung einer Welt verändern können. Ein zukünftiger Teil könnte diesen Ansatz konsequent weiterverfolgen.
Das Ehren-System besitzt noch erhebliches Potenzial
Das Ehrensystem von Red Dead Redemption 2 beeinflusst mehrere Bereiche des Spiels und unterstützt die Entwicklung von Arthur Morgan.
Trotzdem könnte ein Nachfolger wesentlich stärker auf die langfristigen Konsequenzen von Entscheidungen setzen.
Dabei müsste es nicht zwangsläufig um klassische moralische Entscheidungen mit klaren Dialogoptionen gehen. Red Dead funktioniert besonders gut, wenn Konsequenzen aus dem normalen Verhalten des Spielers entstehen.
Wie häufig wird Gewalt eingesetzt? Werden fremde Menschen unterstützt oder ausgeraubt? Wie geht die Hauptfigur mit ihren Verbündeten um?
Wenn solche Entscheidungen Beziehungen, Missionen und ganze Orte stärker verändern würden, könnte jeder Spieldurchlauf persönlicher wirken.
Rockstar müsste dabei allerdings darauf achten, die Geschichte nicht in zu viele Varianten aufzuteilen. Gerade die starke Autorenhandschrift gehört zu den Gründen, warum Arthur Morgans Geschichte so gut funktioniert.
Die Herausforderung bestünde darin, mehr Freiheit zu bieten, ohne die Qualität der zentralen Erzählung zu verlieren.
Ein neuer Protagonist müsste nicht versuchen, Arthur Morgan zu kopieren
Arthur Morgan gehört inzwischen zu den bekanntesten Figuren von Rockstar Games. Genau deshalb wäre es wahrscheinlich ein Fehler, einen möglichen neuen Protagonisten bewusst nach seinem Vorbild zu gestalten.
Eine neue Figur müsste eine eigene Persönlichkeit, eigene Schwächen und einen eigenen inneren Konflikt besitzen.
Arthur funktioniert nicht deshalb so gut, weil er ein Cowboy ist. Seine Stärke liegt darin, dass sich sein Verhältnis zu Dutch, zur Gang und zu seinem eigenen Leben im Verlauf der Geschichte verändert.
Ein zukünftiger Protagonist benötigt einen ebenso starken emotionalen Kern, aber keine Wiederholung derselben Entwicklung.
Vielleicht steht diesmal nicht Reue im Mittelpunkt. Vielleicht geht es um Macht, Familie, Identität oder die Frage, wie weit jemand bereit ist zu gehen, um in einer sich verändernden Welt zu überleben.
Je stärker Rockstar sich von Arthur und John löst, desto größer wird auch die Chance, dass eine neue Figur tatsächlich für sich selbst bestehen kann.
Das Fehlen von Dan Houser wäre trotzdem eine große Veränderung
Sollte Rockstar irgendwann ein neues Red Dead entwickeln, würde dies unter anderen kreativen Voraussetzungen geschehen.
Dan Houser war an den bisherigen Redemption-Spielen maßgeblich beteiligt. Seine Abwesenheit bedeutet nicht automatisch, dass ein Nachfolger erzählerisch schwächer werden muss. Rockstar besteht aus zahlreichen Autoren, Designern und Entwicklern, die an den bisherigen Spielen mitgearbeitet haben.
Trotzdem wäre ein Wechsel bei einer so stark erzählerisch geprägten Serie bemerkenswert.
Gerade deshalb wäre es interessant zu sehen, ob eine neue kreative Führung versucht, den bisherigen Stil möglichst genau fortzuführen oder bewusst neue Akzente setzt.
Eine komplett neue Besetzung könnte diesen Übergang erleichtern. Statt bestehende Figuren unter einem anderen kreativen Team fortzuschreiben, könnte Rockstar eine eigene Geschichte entwickeln und gleichzeitig zentrale Themen der Marke erhalten.
So ließe sich Respekt vor den bisherigen Spielen mit einer neuen Richtung verbinden.
Red Dead darf nicht versuchen, einfach GTA im Western-Setting zu sein
Trotz derselben Entwickler unterscheiden sich Grand Theft Auto und Red Dead Redemption erheblich.
GTA lebt von Geschwindigkeit, moderner Gesellschaft, Satire und häufig bewusstem Chaos. Red Dead ist wesentlich ruhiger und stärker von Atmosphäre geprägt.
Lange Pferderitte, Gespräche am Lagerfeuer und scheinbar unwichtige Tätigkeiten gehören zum Rhythmus des Spiels. Genau diese Langsamkeit ist für einen Teil der Spieler ein großer Pluspunkt.
Ein zukünftiger Teil sollte deshalb nicht versuchen, jedes System schneller oder spektakulärer zu gestalten.
Natürlich könnten Komfortfunktionen verbessert werden. Manche Animationen oder Abläufe aus Red Dead Redemption 2 wurden von Spielern als zu langsam empfunden. Trotzdem gehört die bewusste Entschleunigung zur Identität der Serie.
Rockstar müsste deshalb erneut die richtige Balance finden. Moderne Bedienung und ein flüssigeres Spielgefühl dürfen nicht dazu führen, dass Red Dead seinen besonderen Rhythmus verliert.
Auch Red Dead Online dürfte bei einem neuen Teil wieder diskutiert werden
Red Dead Online zeigte, dass die Welt grundsätzlich auch für ein langfristiges Multiplayer-Erlebnis funktioniert.
Gleichzeitig entwickelte sich der Modus nicht annähernd zu einem Phänomen wie GTA Online. Rockstar reduzierte schließlich die Unterstützung und konzentrierte Ressourcen auf andere Projekte.
Ein zukünftiges Red Dead würde deshalb automatisch die Frage aufwerfen, ob Rockstar einen neuen Online-Modus plant und welche Lehren aus dem bisherigen Versuch gezogen werden.
Dabei wäre es wichtig, den Einzelspieler nicht als bloßen Einstieg in ein späteres Live-Service-Modell zu behandeln. Die erzählerische Kampagne ist für einen großen Teil der Red-Dead-Fans der zentrale Grund für das Interesse an der Serie.
Ein Multiplayer-Modus kann diese Erfahrung ergänzen, sollte sie aber nicht ersetzen.
Gerade die unterschiedlichen Erfahrungen mit GTA Online und Red Dead Online könnten Rockstar wertvolle Erkenntnisse liefern. Nicht jede offene Welt eignet sich für dieselbe Art langfristiger Monetarisierung und dieselbe Geschwindigkeit neuer Inhalte.
Rockstars Veröffentlichungsrhythmus macht Geduld praktisch unvermeidbar
Selbst wenn Take-Two Red Dead langfristig als wichtige Marke betrachtet, bedeutet das nicht, dass ein neuer Hauptteil kurzfristig bevorsteht.
Rockstars große Spiele entstehen über viele Jahre und benötigen riesige Teams. Gleichzeitig bindet GTA 6 erhebliche Ressourcen.
Deshalb sollte jede zeitliche Prognose zu einem möglichen Red Dead Redemption 3 mit großer Vorsicht behandelt werden.
Ein Unternehmen kann grundsätzlich planen, eine Marke über Jahrzehnte weiterzuführen, ohne bereits einen konkreten Veröffentlichungstermin für den nächsten Teil festgelegt zu haben.
Genau das ist bei den Aussagen über eine „permanente“ Franchise wichtig. Sie zeigen die strategische Bedeutung von Red Dead für Take-Two, sind aber kein Beleg dafür, dass ein bestimmtes Red Dead Redemption 3 bereits kurz vor der Ankündigung steht.
Für Fans bedeutet das wahrscheinlich vor allem eines: Geduld.
Die Marke ist wirtschaftlich zu bedeutend, um sie leichtfertig aufzugeben
Unabhängig von konkreten Entwicklungsplänen besitzt Red Dead inzwischen einen enormen Stellenwert innerhalb des Rockstar-Portfolios.
Die Reihe hat gezeigt, dass ein großes Publikum auch für ein langsameres, ernsthafteres Western-Abenteuer existiert. Damit unterscheidet sie sich deutlich von Grand Theft Auto und erweitert gleichzeitig Rockstars Angebot.
Für Take-Two wäre es daher wenig überraschend, die Marke langfristig erhalten zu wollen.
Das bedeutet allerdings nicht, dass neue Teile in kurzen Abständen erscheinen müssen. Gerade die bisherige Strategie von Rockstar basiert darauf, große Marken nicht jährlich auszuschöpfen.
Lange Abstände können sogar Teil des Erfolgs sein. Jede neue Veröffentlichung wirkt dadurch wie ein großes Ereignis.
Red Dead eignet sich besonders für diesen Ansatz. Eine Serie, deren Stärke in Detailarbeit und aufwendiger Inszenierung liegt, würde kaum davon profitieren, alle zwei oder drei Jahre einen neuen Hauptteil liefern zu müssen.
Ein weiterer Teil muss nicht unbedingt Red Dead Redemption 3 heißen
Interessant ist außerdem die Frage, ob Rockstar überhaupt zwingend die Nummerierung fortsetzen müsste.
Vor Red Dead Redemption existierte bereits Red Dead Revolver. Die Marke „Red Dead“ ist also grundsätzlich größer als nur die beiden Redemption-Spiele.
Sollte Rockstar eine komplett neue Geschichte erzählen, könnte auch ein neuer Untertitel sinnvoll sein.
Damit ließe sich deutlicher signalisieren, dass ein neues Kapitel beginnt. Arthur Morgan und John Marston könnten weiterhin Teil der Geschichte der Marke bleiben, ohne dass jeder neue Titel unmittelbar als dritte Episode derselben Handlung verstanden wird.
Ein solcher Schritt würde Rockstar zusätzliche kreative Freiheit geben.
Natürlich besitzt der Name Red Dead Redemption inzwischen einen enormen Wiedererkennungswert. Aus Marketingperspektive wäre eine Fortsetzung dieser Bezeichnung daher ebenfalls nachvollziehbar.
Welche Variante Rockstar wählen würde, lässt sich ohne offizielle Informationen nicht seriös vorhersagen.
Der größte Fehler wäre eine Fortsetzung nur wegen des Markennamens
Gerade weil Red Dead Redemption 2 so erfolgreich war, wäre die Versuchung groß, möglichst direkt an bekannte Elemente anzuknüpfen.
Doch ein dritter Teil müsste einen eigenen Grund für seine Existenz besitzen.
Nur eine größere Karte, bessere Grafik und neue Figuren würden wahrscheinlich nicht reichen. Rockstar müsste erneut eine Geschichte finden, die über viele Stunden trägt und gleichzeitig etwas Eigenes über ihre Zeit und ihre Figuren erzählt.
Der emotionale Anspruch ist mittlerweile mindestens genauso wichtig wie der technische.
Viele Spieler erinnern sich an Red Dead Redemption 2 nicht wegen einer bestimmten Texturauflösung oder der Größe der Karte. Sie erinnern sich an Arthur, Dutch, John und die langsame Auflösung einer Gruppe, die sich selbst für eine Familie hielt.
Ein Nachfolger müsste eine vergleichbar starke emotionale Grundlage entwickeln, ohne denselben Konflikt einfach zu wiederholen.
Genau deshalb ist eine lange Entwicklungszeit bei dieser Serie wahrscheinlich eher Vorteil als Nachteil.
Die Zukunft von Red Dead bleibt wahrscheinlich – der konkrete Weg aber völlig offen
Die vorhandenen Aussagen ergeben insgesamt ein relativ klares, aber gleichzeitig begrenztes Bild.
Red Dead ist für Take-Two eine wichtige langfristige Marke. Dan Houser selbst hält eine Fortführung für wahrscheinlich. Gleichzeitig betrachtet einer der wichtigsten kreativen Köpfe hinter den bisherigen Spielen die Geschichte von Red Dead Redemption und Red Dead Redemption 2 als zusammenhängenden Bogen.
Daraus lässt sich jedoch weder ableiten, dass Rockstar bereits offiziell an Red Dead Redemption 3 arbeitet, noch dass eine neue Hauptfigur, eine bestimmte Region oder ein konkreter Zeitraum beschlossen wurden.
Gerade diese Offenheit macht die Diskussion spannend.
Rockstar könnte die frühen Jahre des Wilden Westens erkunden, eine komplett neue Bande erschaffen, einen anderen Teil Nordamerikas zeigen oder Red Dead sogar unter einem neuen Untertitel fortführen.
Vielleicht wird die Verbindung zu Arthur und John nur noch aus kleinen historischen Hinweisen bestehen. Vielleicht tauchen bekannte Namen am Rand auf. Ebenso denkbar ist eine vollkommen unabhängige Geschichte.
Entscheidend wäre letztlich nicht, möglichst viele bekannte Figuren zurückzubringen. Viel wichtiger wäre, dass Rockstar erneut jene Mischung aus starker Erzählung, glaubwürdiger Welt und langsamer, atmosphärischer Reise erreicht, die Red Dead Redemption so besonders gemacht hat.
Arthur Morgan und John Marston brauchen keine künstliche Verlängerung ihrer Geschichten, damit Red Dead weiterleben kann. Im Gegenteil: Gerade wenn Rockstar ihren erzählerischen Bogen respektiert und den Mut zu neuen Figuren besitzt, könnte die Reihe langfristig eine viel größere Welt werden.
Bis Rockstar selbst einen neuen Titel ankündigt, bleibt Red Dead Redemption 3 deshalb vor allem eine sehr plausible Zukunftsperspektive und kein bestätigtes Spiel. Dass die Marke irgendwann zurückkehrt, erscheint angesichts ihrer Bedeutung durchaus nachvollziehbar. Wie diese Rückkehr aussehen wird, ist jedoch genau die Frage, die Rockstar noch beantworten muss.
Fazit
Auch ohne offizielle Ankündigung gehört Red Dead Redemption 3 zu den Spielen, auf die sich viele Fans bereits heute freuen. Die außergewöhnliche Qualität der Vorgänger sorgt dafür, dass die Erwartungen entsprechend hoch sind.
Ob eine neue Geschichte, eine noch lebendigere offene Welt oder moderne technische Möglichkeiten – das Potenzial für einen Nachfolger ist enorm. Gleichzeitig zeigt die Vergangenheit, dass Rockstar großen Wert auf Qualität legt und neue Spiele erst dann veröffentlicht, wenn sie den eigenen Ansprüchen genügen.
Sollte Red Dead Redemption 3 eines Tages Realität werden, dürfte es erneut zu den wichtigsten Veröffentlichungen der gesamten Gaming-Branche gehören. Bis dahin bleibt vor allem die Erinnerung an zwei außergewöhnliche Western-Abenteuer, die bis heute als Maßstab für erzählerische Open-World-Spiele gelten.








Ich finde es gut, dass die Serie weitergeht. Mal sehen, welche neuen Geschichten sie erzählen werden.
Es ist interessant zu hören, dass Red Dead Redemption 3 kommt, aber ich bin mir nicht sicher, wie es ohne die alten Charaktere sein wird.