Sony hat am 17. September 2025 mit der weltweiten Veröffentlichung des neuen PS5 Systemsoftware-Updates 25.06-12.00.00 begonnen. Wie gewohnt wird die Firmware schrittweise nach Regionen ausgerollt – es kann also sein, dass du die Aktualisierung erst im Laufe des Tages herunterladen kannst.
Das Update bringt gleich mehrere Verbesserungen für die PlayStation 5, darunter eine neue Power Saver-Funktion für Spiele sowie die Möglichkeit, deinen DualSense-Controller mit mehreren Geräten gleichzeitig zu koppeln.
Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Power Saver (Energiesparmodus) für unterstützte Spiele
Mit dem Update kannst du jetzt für ausgewählte PS5-Spiele die Leistung anpassen, um den Stromverbrauch deiner Konsole zu senken.
- Die Option findest du unter:
Einstellungen > System > Energiesparen > Energiesparmodus - Die Funktion kann individuell pro Spiel aktiviert oder deaktiviert werden.
- Ist Power Saver aktiv, wird ein Icon im Control-Center-Switcher neben dem entsprechenden Spiel angezeigt.
Zu den ersten Titeln, die die Option unterstützen, gehören Death Stranding 2: On the Beach, Demon’s Souls und Ghost of Yōtei. Weitere Spiele sollen in Zukunft folgen.
Die PlayStation 5 gehört zu den leistungsstärksten Spielkonsolen auf dem Markt. Gleichzeitig benötigt die moderne Hardware deutlich mehr Energie als frühere Konsolengenerationen. Umso wichtiger ist der integrierte Energiesparmodus, mit dem sich der Stromverbrauch reduzieren und gleichzeitig praktische Funktionen erhalten lassen.
Viele Spieler aktivieren den Ruhemodus oder übernehmen die Standardeinstellungen, ohne sich näher damit zu beschäftigen. Dabei bietet die PS5 verschiedene Möglichkeiten, den Energieverbrauch individuell anzupassen. Je nach Nutzung lassen sich dadurch nicht nur Stromkosten sparen, sondern auch unnötige Laufzeiten der Konsole vermeiden.
Was ist der Energiesparmodus?
Der Energiesparmodus umfasst alle Einstellungen, mit denen sich der Stromverbrauch der PlayStation 5 beeinflussen lässt.
Dazu gehören unter anderem:
- der Ruhemodus
- automatische Abschaltzeiten
- USB-Stromversorgung
- automatische Downloads
- Controller-Energiesparfunktionen
- Stromverbrauch im Ruhemodus
Über die Systemeinstellungen lässt sich festlegen, wie sich die Konsole verhält, wenn sie längere Zeit nicht genutzt wird.
Ruhemodus statt vollständiges Ausschalten
Der Ruhemodus gehört zu den beliebtesten Funktionen der PlayStation 5.
In diesem Zustand fährt die Konsole nicht komplett herunter, sondern versetzt viele Komponenten in einen energiesparenden Standby-Modus. Dadurch bleibt das System jederzeit schnell einsatzbereit.
Ein Druck auf die PS-Taste genügt und die Konsole ist innerhalb weniger Sekunden wieder betriebsbereit.
Gerade für Spieler, die ihre PS5 täglich nutzen, bietet der Ruhemodus einen hohen Komfort.
Welche Vorteile bietet der Ruhemodus?
Während sich die Konsole im Ruhemodus befindet, können verschiedene Hintergrundaufgaben weiterlaufen.
Dazu zählen beispielsweise:
- Downloads von Spielen
- Installation neuer Updates
- Systemsoftware-Aktualisierungen
- Cloud-Speicher-Synchronisierung für PlayStation-Plus-Mitglieder
- Aufladen des DualSense-Controllers über USB
Dadurch entfällt in vielen Fällen das lästige Warten auf Updates oder Downloads, wenn man die Konsole das nächste Mal einschaltet.
Automatische Abschaltung spart Strom
Viele Spieler lassen ihre Konsole versehentlich über Stunden eingeschaltet.
Die PlayStation 5 kann deshalb automatisch erkennen, wenn sie längere Zeit nicht verwendet wird.
Sowohl während des Spielens als auch beim Ansehen von Medien lässt sich festlegen, nach welcher Zeit die Konsole automatisch in den Ruhemodus wechselt.
Gerade wer häufig vergisst, die PS5 auszuschalten, kann dadurch unnötigen Stromverbrauch vermeiden.
USB-Stromversorgung sinnvoll einstellen
Eine praktische Funktion betrifft die USB-Anschlüsse der Konsole.
Im Ruhemodus können diese weiterhin Strom liefern, um beispielsweise den DualSense-Controller aufzuladen.
Sony bietet hierfür mehrere Optionen an:
- USB dauerhaft mit Strom versorgen
- nur für einen begrenzten Zeitraum Strom liefern
- USB komplett deaktivieren
Wer seine Controller meistens direkt nach dem Spielen auflädt, kann die zeitlich begrenzte Stromversorgung nutzen. Dadurch werden die Controller vollständig geladen, ohne dass die USB-Anschlüsse dauerhaft aktiv bleiben.
Der DualSense spart ebenfalls Energie
Nicht nur die Konsole selbst verfügt über Energiesparfunktionen.
Auch der DualSense schaltet sich automatisch aus, wenn er längere Zeit nicht genutzt wird.
Die Abschaltzeit kann individuell angepasst werden.
Das spart Akkuleistung und verhindert, dass der Controller unnötig entladen wird, wenn er versehentlich eingeschaltet bleibt.
Helligkeit und Lautstärke beeinflussen den Akku
Wer die Akkulaufzeit des DualSense verlängern möchte, kann zusätzlich einige Einstellungen anpassen.
Dazu gehören:
- geringere Helligkeit der Lichtleiste
- reduzierte Lautsprecherlautstärke
- niedrigere Vibrationsintensität
- schwächere adaptive Trigger
Diese Optionen verlängern zwar nicht die Laufzeit der Konsole, können aber die Betriebsdauer des Controllers deutlich erhöhen.
Wann sollte die PS5 komplett ausgeschaltet werden?
Der Ruhemodus ist praktisch, eignet sich aber nicht für jede Situation.
Wer die Konsole mehrere Tage oder sogar Wochen nicht nutzt, sollte sie vollständig ausschalten.
Dadurch wird der Stromverbrauch praktisch auf null reduziert.
Auch vor längeren Reisen oder Gewittern entscheiden sich viele Nutzer dafür, die Konsole komplett vom Stromnetz zu trennen.
Hat der Ruhemodus Nachteile?
Grundsätzlich arbeitet der Ruhemodus zuverlässig.
Wie bei jedem elektronischen Gerät besteht allerdings ein geringes Risiko, wenn während eines Downloads oder Updates plötzlich der Strom ausfällt.
Solche Fälle sind zwar selten, dennoch bevorzugen einige Spieler das vollständige Ausschalten der Konsole.
Im Alltag überwiegen für die meisten Nutzer jedoch die Vorteile des Ruhemodus.
Wie viel Strom lässt sich sparen?
Der tatsächliche Stromverbrauch hängt stark von der Nutzung ab.
Während anspruchsvolle Spiele die Hardware stark auslasten, benötigt die Konsole im Ruhemodus nur einen Bruchteil dieser Leistung.
Wer zusätzlich automatische Abschaltzeiten nutzt und unnötige Hintergrundfunktionen deaktiviert, kann den Energieverbrauch im Alltag weiter reduzieren.
Gerade über ein ganzes Jahr hinweg macht sich das auf der Stromrechnung bemerkbar.
Welche Einstellungen sind besonders sinnvoll?
Für viele Spieler hat sich folgende Kombination bewährt:
- automatische Downloads aktiviert
- Systemupdates im Ruhemodus zulassen
- Cloud-Synchronisierung aktiv
- USB-Stromversorgung zeitlich begrenzen
- automatische Abschaltung nach längerer Inaktivität
- Controller automatisch ausschalten lassen
So bleiben die wichtigsten Komfortfunktionen erhalten, ohne unnötig Energie zu verbrauchen.
Fazit
Der Energiesparmodus der PlayStation 5 ist weit mehr als nur eine einfache Standby-Funktion. Mit den richtigen Einstellungen lässt sich die Konsole komfortabel nutzen und gleichzeitig der Stromverbrauch reduzieren. Besonders der Ruhemodus bietet zahlreiche Vorteile, da Downloads, Updates und Controller-Ladevorgänge im Hintergrund erledigt werden können.
Wer sich ein paar Minuten Zeit nimmt und die Energiespareinstellungen an die eigenen Bedürfnisse anpasst, profitiert langfristig von mehr Komfort, einer effizienteren Nutzung und niedrigeren Stromkosten. Gerade im Alltag gehört der Energiesparmodus deshalb zu den Funktionen, die viele PS5-Besitzer nicht mehr missen möchten.
Mehr Geräte für den DualSense
Ab sofort kannst du deinen DualSense- oder DualSense Edge-Controller mit bis zu vier Geräten gleichzeitig registrieren.
- Beispiel: PS5, PC, Smartphone und ein weiteres Gerät.
- Ein Wechsel zwischen den Geräten ist direkt über den Controller möglich – ideal für Remote Play oder Gaming am PC.
Auch die Software der DualSense-, DualSense Edge-, PlayStation VR2 Sense- und Access-Controller wurde mit dem Update verbessert und stabiler gemacht.
Weitere Verbesserungen
Neben den großen Features bringt das Firmware-Update noch einige generelle Optimierungen:
- Verbesserte Nachrichten und Benutzeroberflächen auf verschiedenen Screens.
- Verbesserte Systemleistung und Stabilität.
So installierst du das Update
Die Option zur Aktualisierung findest du wie gewohnt unter:
Einstellungen > System > Systemsoftware > Systemsoftware-Update und Einstellungen.
Da der Rollout in Wellen erfolgt, solltest du regelmäßig prüfen, ob das Update bereits verfügbar ist.
Das PS5 Systemsoftware-Update 25.06-12.00.00 mag auf den ersten Blick klein wirken, bringt aber gleich zwei nützliche Features:
- Power Saver, mit dem du Stromkosten sparen und die Umwelt schonen kannst.
- Controller-Multi-Pairing, das besonders für Spieler praktisch ist, die ihre DualSense-Controller auch am PC oder Smartphone nutzen.
Dazu kommen kleine, aber feine Optimierungen für mehr Stabilität und ein reibungsloses Spielerlebnis.
Wirst du die neue Power-Saver-Funktion aktivieren, oder ist dir maximale Leistung wichtiger?
Das Update erweitert die PS5 an zwei wichtigen Stellen
Mit Version 25.06-12.00.00 erhielt die PlayStation 5 nicht nur die üblichen Verbesserungen bei Stabilität und Benutzeroberfläche. Interessanter waren vor allem zwei Funktionen, die unterschiedliche Bereiche des Konsolenalltags betreffen: der Energiesparmodus für unterstützte Spiele und die erweiterte Geräteverwaltung des DualSense.
Beide Neuerungen verändern die eigentliche Hardware nicht, zeigen aber, wie Sony die PS5 auch Jahre nach ihrer Veröffentlichung über die Systemsoftware weiterentwickelt. Besonders die Möglichkeit, einen Controller komfortabler mit mehreren Geräten zu verwenden, dürfte für viele Spieler unmittelbar praktisch sein. Der Power-Saver-Modus verfolgt dagegen einen längerfristigen Ansatz und gibt Nutzern erstmals mehr Einfluss darauf, ob bei kompatiblen Spielen maximale Leistung oder ein geringerer Energieverbrauch im Vordergrund stehen soll.
Power Saver ist kein gewöhnlicher Ruhemodus
Beim neuen Energiesparmodus sollte zwischen dem Stromverbrauch während des Spielens und den bereits bekannten Energiesparoptionen der Konsole unterschieden werden. Power Saver betrifft unterstützte Spiele während ihrer Ausführung.
Wird die Funktion verwendet, kann die PS5 ihre Leistungsaufnahme reduzieren. Dafür kann bei kompatiblen Spielen ein Teil der normalerweise verfügbaren Performance eingeschränkt werden. Der niedrigere Verbrauch entsteht also nicht vollkommen ohne technischen Kompromiss.
Welche Auswirkungen tatsächlich sichtbar werden, hängt vom jeweiligen Spiel und dessen Umsetzung ab. Entwickler können ihre Titel gezielt für die Funktion vorbereiten und entscheiden, wie ein entsprechendes Profil aufgebaut wird.
Damit ähnelt das Prinzip teilweise den bereits bekannten Grafikmodi moderner Konsolenspiele: Spieler erhalten eine zusätzliche Wahlmöglichkeit, anstatt dass Sony eine einzige Einstellung für alle vorgibt.
Nicht jedes PS5-Spiel unterstützt die Funktion automatisch
Ein wichtiger Punkt ist die notwendige Unterstützung durch die Entwickler. Der Energiesparmodus wird nicht einfach über jedes vorhandene PS5-Spiel gelegt.
Titel müssen entsprechend angepasst werden. Dadurch kann berücksichtigt werden, welche Bereiche eines Spiels besonders viel Leistung benötigen und wo sich der Energiebedarf reduzieren lässt, ohne das Spielerlebnis unnötig stark zu beeinträchtigen.
Zum Start beziehungsweise für die erste Phase wurden unter anderem Death Stranding 2: On the Beach, Demon’s Souls und Ghost of Yōtei als unterstützte Spiele genannt. Weitere Titel sollten folgen.
Wie relevant Power Saver langfristig wird, hängt deshalb stark davon ab, wie breit die Funktion unterstützt wird. Je mehr Entwickler entsprechende Profile integrieren, desto interessanter wird die Option für Spieler, die bewusst auf einen niedrigeren Energieverbrauch achten möchten.
Weniger Verbrauch kann unterschiedliche Kompromisse bedeuten
Eine reduzierte Leistungsaufnahme muss nicht bei jedem Spiel dieselben Auswirkungen haben. Moderne Konsolenspiele verteilen die vorhandene Rechenleistung sehr unterschiedlich.
Bei einem Titel könnte beispielsweise eine niedrigere Auflösung sinnvoll sein, während ein anderes Spiel möglicherweise Bildrate oder bestimmte Grafikeffekte anpasst. Auch aufwendige Beleuchtung oder andere Berechnungen könnten reduziert werden.
Deshalb lässt sich nicht pauschal sagen, dass Power Saver grundsätzlich zu einer bestimmten Auflösung oder Bildrate führt.
Für Spieler dürfte entscheidend sein, wie groß der sichtbare Unterschied tatsächlich ausfällt. Wenn ein Titel im Energiesparmodus weiterhin überzeugend aussieht und flüssig läuft, kann die Funktion eine interessante Alternative darstellen. Sind die Einschränkungen dagegen deutlich wahrnehmbar, werden viele Nutzer wahrscheinlich weiterhin die normale Leistungsstufe bevorzugen.
Die normale PS5-Leistung bleibt weiterhin verfügbar
Die Einführung des Energiesparmodus bedeutet nicht, dass Sony die Leistung der PlayStation 5 generell reduziert. Power Saver ist eine zusätzliche Option.
Wer weiterhin die bestmögliche technische Darstellung eines Spiels nutzen möchte, kann das tun. Der neue Modus richtet sich vielmehr an Spieler, die bereit sind, bei unterstützten Titeln einen gewissen technischen Kompromiss für einen geringeren Energiebedarf einzugehen.
Diese Freiwilligkeit ist wichtig. Eine Konsole wird schließlich auch wegen ihrer Leistungsfähigkeit gekauft, und nicht jeder Nutzer möchte diese künstlich begrenzen.
Gleichzeitig gibt es Spiele und Situationen, bei denen maximale Grafikleistung möglicherweise keine große persönliche Bedeutung besitzt. Genau dort kann eine zusätzliche Energiesparoption sinnvoll sein.
Sony erweitert damit die Auswahlmöglichkeiten, anstatt die bisherige Nutzung der PS5 grundsätzlich zu verändern.
Der DualSense wird deutlich flexibler
Für viele Spieler dürfte die zweite große Neuerung sogar unmittelbar nützlicher sein. DualSense und DualSense Edge können nun mit bis zu vier verschiedenen Geräten registriert werden.
Das ist besonders interessant, weil PlayStation-Controller längst nicht ausschließlich an der PS5 verwendet werden. PC-Gaming, Remote Play, Smartphones und Tablets gehören inzwischen ebenfalls zu typischen Einsatzgebieten.
Wer seinen DualSense regelmäßig zwischen mehreren Plattformen wechselte, musste bisher häufiger eine neue Verbindung herstellen. Genau dieser zusätzliche Aufwand wird durch die Mehrgeräte-Unterstützung reduziert.
Nach der Einrichtung können mehrere Geräte gespeichert werden. Dadurch wird der DualSense stärker zu einem Controller, der nicht nur an eine einzelne Konsole gebunden ist, sondern innerhalb eines größeren Gaming-Setups eingesetzt werden kann.
Der Gerätewechsel funktioniert direkt über den Controller
Besonders praktisch ist, dass für den Wechsel nicht jedes Mal eine aufwendige Neueinrichtung notwendig ist. Die gespeicherten Geräte lassen sich über entsprechende Tastenkombinationen am Controller auswählen.
Dadurch kann beispielsweise zwischen PS5 und PC gewechselt werden, ohne den DualSense jedes Mal vollständig neu zu koppeln.
Das ist eine vergleichsweise kleine Veränderung, die im Alltag aber schnell Zeit sparen kann. Gerade Spieler, die denselben Controller regelmäßig an mehreren Systemen verwenden, profitieren davon.
Die Funktion passt außerdem zu der Entwicklung, dass PlayStation-Inhalte längst nicht mehr ausschließlich auf der eigenen Konsole stattfinden. Remote Play und Sonys PC-Veröffentlichungen sorgen dafür, dass der DualSense zunehmend auch außerhalb der klassischen PS5-Nutzung interessant wird.
Die Mehrgeräte-Funktion trägt dieser Entwicklung Rechnung.
Besonders für PC und Remote Play ergibt das Sinn
Sony veröffentlicht inzwischen ausgewählte PlayStation-Spiele auch auf dem PC. Gleichzeitig können Besitzer einer PS5 über Remote Play auf verschiedenen Geräten auf ihre Konsole zugreifen.
Damit steigt automatisch die Wahrscheinlichkeit, dass ein DualSense nicht dauerhaft mit nur einem System verbunden bleibt.
Ein Nutzer könnte beispielsweise normalerweise an der PS5 spielen, den Controller anschließend am PC verwenden und später für Remote Play mit einem mobilen Gerät verbinden. Die Möglichkeit, mehrere Verbindungen zu speichern, vereinfacht genau solche Szenarien.
Die Neuerung verbessert dabei nicht die Qualität von Remote Play oder die technische Unterstützung einzelner PC-Spiele. Sie beseitigt vielmehr einen kleinen Komfortnachteil beim Wechsel zwischen verschiedenen Geräten.
Gerade solche unspektakulären Verbesserungen können langfristig einen größeren Nutzen haben, weil sie bei jeder erneuten Verwendung Zeit sparen.
Auch weitere PlayStation-Controller wurden aktualisiert
Das Systemsoftware-Update beschränkte sich nicht ausschließlich auf den klassischen DualSense. Sony aktualisierte ebenfalls die Gerätesoftware weiterer Eingabegeräte.
Dazu gehören DualSense Edge, die Sense-Controller von PlayStation VR2 sowie der Access-Controller. Im Mittelpunkt standen dabei Verbesserungen an Stabilität und Gerätesoftware.
Solche Änderungen wirken auf den ersten Blick weniger interessant als neue Funktionen, sind für ein geschlossenes Hardware-Ökosystem aber wichtig. Controller und Konsole müssen über Jahre zuverlässig miteinander funktionieren, während gleichzeitig neue Systemversionen und Funktionen hinzukommen.
Gerade beim DualSense Edge oder den VR2-Sense-Controllern handelt es sich um spezialisierte Eingabegeräte, deren Funktionen eng mit der PlayStation-Software verbunden sind.
Regelmäßige Firmware-Anpassungen gehören deshalb inzwischen genauso zur Pflege einer Konsole wie klassische Systemupdates.
Kleine Änderungen an der Oberfläche gehören ebenfalls dazu
Neben den beiden Hauptfunktionen nahm Sony weitere Anpassungen an Nachrichten und verschiedenen Bereichen der Benutzeroberfläche vor. Hinzu kamen die üblichen Verbesserungen an Systemleistung und Stabilität.
Solche Angaben erscheinen in Changelogs regelmäßig und sind für Spieler nur schwer unmittelbar zu beurteilen. Trotzdem sind sie ein wichtiger Bestandteil langfristiger Systempflege.
Eine moderne Konsole besteht aus zahlreichen Diensten, Menüs und Hintergrundprozessen. Änderungen an einzelnen Bereichen können deshalb notwendig sein, ohne dass daraus eine sichtbare neue Funktion entsteht.
Gerade nach mehreren Jahren geht es bei Systemsoftware nicht mehr ausschließlich darum, große Features hinzuzufügen. Ebenso wichtig ist es, bestehende Funktionen zuverlässig zu halten und kleinere Probleme zu beseitigen.
Das Update kombinierte beide Bereiche: sichtbare Neuerungen und klassische Wartungsarbeiten.
Systemupdates verändern eine Konsole über ihre gesamte Lebensdauer
Die PS5 des Jahres 2025 war auf Softwareebene längst nicht mehr exakt dieselbe Konsole wie zum Marktstart 2020. Über zahlreiche Updates kamen neue Funktionen und Verbesserungen hinzu.
Das gehört inzwischen zum normalen Lebenszyklus moderner Konsolen. Hardware bleibt grundsätzlich gleich, während das Betriebssystem kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Dadurch können Funktionen entstehen, die bei der ursprünglichen Entwicklung noch nicht vorgesehen oder zum damaligen Zeitpunkt nicht fertig waren. Gleichzeitig kann Sony auf veränderte Nutzungsgewohnheiten reagieren.
Die stärkere Verwendung des DualSense an mehreren Geräten ist dafür ein gutes Beispiel. Ein komfortabler Gerätewechsel gewinnt an Bedeutung, wenn Spieler ihren Controller häufiger zwischen Konsole, PC und mobilen Geräten bewegen.
Systemsoftware ermöglicht es Sony, auf solche Entwicklungen zu reagieren, ohne dafür neue Controller-Hardware vorauszusetzen.
Power Saver zeigt eine andere Art der Optimierung
Während Konsolen traditionell vor allem danach beurteilt werden, wie viel Leistung sie bereitstellen, betrachtet Power Saver dieselbe Hardware aus einer anderen Perspektive.
Nicht jede Situation benötigt zwangsläufig die maximale verfügbare Rechenleistung. Wenn Entwickler ihre Spiele entsprechend anpassen, kann eine reduzierte Leistungsstufe für bestimmte Nutzer oder Spielsituationen ausreichend sein.
Damit entsteht eine zusätzliche Form der Optimierung. Statt ausschließlich nach höherer Auflösung oder mehr Bildern pro Sekunde zu suchen, kann ein Profil bewusst auf Effizienz ausgerichtet werden.
Wie attraktiv diese Möglichkeit tatsächlich ist, hängt von der Umsetzung ab. Ein guter Energiesparmodus müsste einen messbaren Verbrauchsvorteil bieten, ohne das Spielerlebnis unverhältnismäßig stark einzuschränken.
Erst Vergleiche der unterstützten Spiele können zeigen, wie gut diese Balance im Alltag funktioniert.
Für die meisten Spieler dürfte Multi-Pairing zunächst wichtiger sein
Der Power-Saver-Modus ist technisch interessant, benötigt jedoch Unterstützung durch einzelne Spiele und verlangt möglicherweise Kompromisse. Die Mehrgeräte-Funktion des DualSense besitzt dagegen einen unmittelbar verständlichen Nutzen.
Wer ausschließlich auf seiner PS5 spielt, wird davon kaum etwas bemerken. Für Nutzer mehrerer Plattformen kann die Funktion dagegen einen regelmäßig wiederkehrenden Arbeitsschritt vereinfachen.
Genau das macht das Update insgesamt interessant. Sony fügt keine Funktion hinzu, die den Umgang mit der PS5 grundlegend verändert. Stattdessen werden mehrere konkrete Bereiche verbessert, die für bestimmte Nutzergruppen einen echten praktischen Vorteil bieten.
Version 25.06-12.00.00 war deshalb mehr als eines jener Updates, deren Changelog ausschließlich aus allgemeinen Stabilitätsverbesserungen besteht.
Mit Power Saver und der erweiterten DualSense-Kopplung erhielt die PS5 zwei Funktionen, deren Nutzen sich zwar stark nach persönlicher Nutzung unterscheidet, die das bestehende System aber sinnvoll erweitern.
Für Spieler mit PS5, PC und mobilen Geräten dürfte der komfortablere Controllerwechsel die auffälligste Neuerung sein. Power Saver könnte dagegen langfristig interessanter werden, wenn eine größere Anzahl von Spielen die Funktion unterstützt und sich zeigt, wie groß die tatsächlichen Einsparungen im Verhältnis zu den technischen Kompromissen ausfallen.
Neues PS5-Systemsoftware-Update bringt Controller-Wechsel und Energiesparmodus
PS5-Systemsoftware: Warum regelmäßige Updates für die PlayStation 5 so wichtig sind
Wer eine PlayStation 5 besitzt, wird regelmäßig mit neuen Systemsoftware-Updates konfrontiert. Mal handelt es sich nur um ein kleines Update mit wenigen Megabyte, ein anderes Mal veröffentlicht Sony größere Aktualisierungen, die neue Funktionen auf die Konsole bringen. Viele Spieler installieren diese Updates automatisch, ohne sich näher mit den Änderungen zu beschäftigen.
Dabei steckt hinter der PS5-Systemsoftware deutlich mehr als nur Fehlerbehebungen. Sie bildet das Herzstück der Konsole und entscheidet darüber, wie stabil, sicher und komfortabel das gesamte System funktioniert.
Was ist die PS5-Systemsoftware?
Die Systemsoftware ist das Betriebssystem der PlayStation 5.
Sie sorgt dafür, dass sämtliche Hardware-Komponenten zusammenarbeiten und stellt gleichzeitig die Benutzeroberfläche bereit, über die Spieler ihre Spiele starten, Einstellungen ändern oder auf den PlayStation Store zugreifen.
Ohne die Systemsoftware wäre die Konsole praktisch nicht nutzbar. Sie verwaltet unter anderem den Arbeitsspeicher, die SSD, Netzwerkverbindungen, Controller, Audio- und Videoausgabe sowie zahlreiche Hintergrundprozesse.
Warum veröffentlicht Sony regelmäßig Updates?
Eine moderne Spielkonsole ist längst kein abgeschlossenes System mehr.
Neue Spiele, neue Funktionen und steigende Sicherheitsanforderungen machen regelmäßige Aktualisierungen notwendig. Aus diesem Grund veröffentlicht Sony in regelmäßigen Abständen neue Versionen der PS5-Systemsoftware.
Die Ziele solcher Updates sind unterschiedlich:
- Fehler beheben
- Systemstabilität verbessern
- Sicherheitslücken schließen
- Neue Funktionen hinzufügen
- Die Leistung optimieren
- Die Kompatibilität mit neuer Hardware verbessern
Nicht jedes Update bringt dabei sichtbare Neuerungen mit sich. Viele Änderungen finden im Hintergrund statt und sorgen dafür, dass die Konsole zuverlässiger arbeitet.
Größere Updates bringen neue Funktionen
Neben kleineren Stabilitätsupdates veröffentlicht Sony regelmäßig umfangreiche Systemsoftware-Versionen.
In der Vergangenheit wurden dadurch zahlreiche Funktionen ergänzt oder verbessert. Dazu gehörten unter anderem:
- Unterstützung für SSD-Erweiterungen
- Verbesserungen der Benutzeroberfläche
- Neue Optionen für den Game Hub
- Erweiterte Audio-Einstellungen
- Verbesserungen der Barrierefreiheit
- Optimierungen beim Party-Chat
- Neue Social-Funktionen
- Verbesserte Aktivitäten und Spielhilfen
Dadurch entwickelt sich die PlayStation 5 auch Jahre nach ihrer Veröffentlichung kontinuierlich weiter.
Sicherheit spielt eine immer größere Rolle
Ein wichtiger Bestandteil jeder neuen Systemsoftware sind Sicherheitsupdates.
Wie Computer oder Smartphones können auch Spielkonsolen potenzielle Sicherheitslücken enthalten. Werden diese bekannt, reagiert Sony in der Regel mit entsprechenden Aktualisierungen.
Diese Updates schützen unter anderem Benutzerkonten, Netzwerkfunktionen und die Systemintegrität der Konsole.
Deshalb empfiehlt Sony grundsätzlich, die PS5 stets auf dem neuesten Softwarestand zu halten.
Verbesserungen für den DualSense
Nicht nur die Konsole selbst erhält Updates.
Auch der DualSense-Controller kann über die PS5 regelmäßig mit neuer Firmware versorgt werden.
Diese Aktualisierungen verbessern beispielsweise die Stabilität, optimieren bestimmte Funktionen oder sorgen für eine bessere Kompatibilität mit neuen Spielen.
Viele Spieler bemerken davon im Alltag wenig, dennoch tragen auch diese Updates zur Gesamtleistung des Systems bei.
Performance-Optimierungen im Hintergrund
In den Update-Notizen liest man häufig den Satz:
„Die Systemsoftware-Leistung und -Stabilität wurden verbessert.“
Viele Spieler wünschen sich stattdessen konkrete Informationen. Tatsächlich verbergen sich hinter dieser Formulierung oft zahlreiche kleinere Optimierungen.
Dazu gehören beispielsweise:
- schnellere Reaktionszeiten der Benutzeroberfläche
- stabilere Netzwerkverbindungen
- kürzere Ladezeiten einzelner Menüs
- Fehlerkorrekturen bei bestimmten Spielen
- Optimierungen der Speicherverwaltung
Auch wenn diese Änderungen selten spektakulär wirken, verbessern sie langfristig das Nutzungserlebnis.
Beta-Versionen geben einen Ausblick
Vor größeren Updates bietet Sony ausgewählten Spielern regelmäßig die Möglichkeit, Beta-Versionen der Systemsoftware zu testen.
Teilnehmer erhalten dadurch frühzeitig Zugriff auf kommende Funktionen und können Fehler direkt an Sony melden.
Auf diese Weise sammelt das Unternehmen wertvolles Feedback, bevor das Update weltweit veröffentlicht wird.
Davon profitieren letztlich alle Nutzer.
Sollte man Updates sofort installieren?
Grundsätzlich spricht wenig dagegen.
Gerade Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen sollten möglichst zeitnah installiert werden.
Wer jedoch besonders vorsichtig ist, wartet bei sehr großen Funktionsupdates manchmal ein oder zwei Tage ab, um mögliche Startprobleme auszuschließen. Da Sony größere Aktualisierungen jedoch intensiv testet, treten schwerwiegende Fehler vergleichsweise selten auf.
Für die meisten Spieler empfiehlt sich daher die automatische Installation.
Automatische Updates sparen Zeit
Die PlayStation 5 kann Updates auf Wunsch selbstständig herunterladen und installieren.
Befindet sich die Konsole im Ruhemodus und ist mit dem Internet verbunden, lädt sie neue Versionen automatisch herunter.
Dadurch ist die Systemsoftware häufig bereits aktuell, bevor der Spieler die Konsole überhaupt einschaltet.
Gerade bei größeren Spielen oder wichtigen Sicherheitsupdates ist diese Funktion besonders praktisch.
Warum manche Spieler Updates kritisch sehen
Trotz der vielen Vorteile sorgen neue Versionen gelegentlich auch für Diskussionen.
Einige Spieler befürchten, dass bestimmte Funktionen verändert oder entfernt werden könnten. Andere hoffen bei jedem Update auf große Neuerungen und sind enttäuscht, wenn lediglich Stabilitätsverbesserungen veröffentlicht werden.
Tatsächlich dienen die meisten Systemsoftware-Updates jedoch vor allem dazu, die Konsole zuverlässig und sicher zu halten. Große neue Funktionen erscheinen meist nur ein- bis zweimal pro Jahr.
Die PS5 entwickelt sich ständig weiter
Ein großer Vorteil moderner Konsolen besteht darin, dass sie sich auch Jahre nach dem Verkaufsstart noch weiterentwickeln.
Neue Funktionen, Optimierungen und Sicherheitsverbesserungen sorgen dafür, dass die PlayStation 5 langfristig aktuell bleibt und neue Spiele bestmöglich unterstützt.
Dadurch unterscheidet sich die heutige Konsolengeneration deutlich von früheren Systemen, bei denen das Betriebssystem nach dem Kauf praktisch unverändert blieb.
Die PS5-Systemsoftware ist weit mehr als nur das Betriebssystem der Konsole. Sie sorgt dafür, dass Spiele, Controller, Netzwerkfunktionen und die gesamte Hardware zuverlässig zusammenarbeiten. Regelmäßige Updates verbessern nicht nur die Sicherheit und Stabilität, sondern bringen auch immer wieder neue Funktionen auf die PlayStation 5.
Auch wenn viele Aktualisierungen auf den ersten Blick unspektakulär wirken, tragen sie entscheidend dazu bei, dass die Konsole über viele Jahre hinweg modern, sicher und leistungsfähig bleibt. Wer seine PS5 regelmäßig aktualisiert, profitiert daher nicht nur von neuen Features, sondern auch von einem insgesamt besseren Spielerlebnis.








Ich finde die Verbesserungen okay. Es ist gut, dass die Systemleistung stabiler wird.
Mehr Geräte mit dem Controller koppeln ist eine praktische Idee. Mal sehen, wie das funktioniert.
Das Update klingt interessant. Die Energiesparfunktion könnte nützlich sein.