NewsNeues PS5-Systemsoftware-Update bringt Controller-Wechsel und Energiesparmodus

Neues PS5-Systemsoftware-Update bringt Controller-Wechsel und Energiesparmodus

Sony Interactive Entertainment (SIE) hat angekündigt, dass das nächste große Systemsoftware-Update für die PlayStation 5 ab morgen weltweit schrittweise ausgerollt wird. Das Update bringt gleich mehrere spannende Funktionen mit sich – von einer praktischen Erweiterung für den DualSense-Controller bis hin zu einem neuen Energiesparmodus, der in Zukunft von einzelnen Spielen unterstützt wird.


Nahtloses Wechseln zwischen bis zu vier Geräten

Eine der größten Neuerungen betrifft den DualSense Wireless-Controller. Ab sofort können bis zu vier verschiedene Geräte gleichzeitig registriert werden. Spieler können also mit einem einzigen Controller zwischen PS5, PC, Smartphone oder anderen kompatiblen Geräten wechseln, ohne ihn jedes Mal neu koppeln zu müssen.

Das macht es deutlich einfacher, beispielsweise ein PS5-Spiel zu beenden, den Controller mit dem PC zu verbinden und dort weiterzuspielen – oder den Controller mit einem Smartphone zu koppeln, um via Remote Play auf die PS5 zuzugreifen.


Neuer Energiesparmodus für unterstützte Spiele

Mit dem Update wird außerdem ein Power Saver (Energiesparmodus) in den Systemeinstellungen eingeführt. Diese Option ist optional und kann über
Einstellungen > System > Energiesparen > Energiesparmodus aktiviert werden.

Der Modus reduziert bei unterstützten Spielen gezielt die Leistung, um den Stromverbrauch der PS5 zu senken. Wird er nicht aktiviert oder unterstützt ein Spiel die Funktion nicht, bleibt die Leistung wie gewohnt unverändert.

Zu den ersten Spielen, die ein entsprechendes Update erhalten werden, zählen:

  • DEATH STRANDING 2: ON THE BEACH
  • Demon’s Souls
  • Ghost of Yōtei

Weitere Titel sollen in Zukunft folgen.


Nachhaltigkeit im Fokus

Die Einführung des Energiesparmodus passt in Sonys langfristige Umweltstrategie „Road to Zero“, die bereits 2010 gestartet wurde. Ziel ist es, bis spätestens 2040 Netto-Null-Treibhausgasemissionen zu erreichen. Mit Maßnahmen wie diesen möchte Sony Interactive Entertainment zeigen, dass auch Gaming-Hardware und -Software ihren Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten können.


So bekommt ihr das Update

Die neue Systemsoftware kann über die Konsole heruntergeladen werden:
Einstellungen > System > Systemsoftware > Systemsoftware-Update und Einstellungen.

Das Update wird wie gewohnt in Wellen weltweit ausgerollt. Es kann also je nach Region etwas dauern, bis es allen PS5-Spielern zur Verfügung steht.

PlayStation: Neues State of Play Event angeblich schon nächste Woche

 

PS5-Systemsoftware: Wie Sony die PlayStation 5 mit jedem Update weiter verbessert

Als die PlayStation 5 Ende 2020 auf den Markt kam, war sie bereits eine technisch beeindruckende Konsole. Doch anders als frühere Konsolengenerationen entwickelt sie sich seitdem kontinuierlich weiter. Verantwortlich dafür ist vor allem die PS5-Systemsoftware, die regelmäßig aktualisiert wird und neue Funktionen, Verbesserungen sowie Sicherheitsoptimierungen auf die Konsole bringt.

Viele Spieler nehmen die Updates kaum wahr. Sie installieren die neue Version, starten die Konsole neu und spielen weiter. Tatsächlich steckt hinter jeder Aktualisierung jedoch eine Menge Arbeit. Denn die Systemsoftware entscheidet darüber, wie schnell, stabil und komfortabel die PlayStation 5 im Alltag funktioniert.

Das Betriebssystem der PS5

Die Systemsoftware ist das Herzstück der PlayStation 5. Sie verbindet sämtliche Hardware-Komponenten miteinander und sorgt dafür, dass Spiele, Apps und Online-Dienste reibungslos funktionieren.

Von der Benutzeroberfläche über den PlayStation Store bis hin zur SSD-Verwaltung oder den Netzwerkfunktionen – nahezu jede Aktion auf der Konsole wird durch die Systemsoftware gesteuert.

Ohne regelmäßige Weiterentwicklung würde die PS5 schnell den Anschluss an neue Technologien verlieren. Genau deshalb veröffentlicht Sony in regelmäßigen Abständen neue Versionen.

Warum Updates so wichtig sind

Viele Spieler hoffen bei jedem Update auf neue Funktionen. Tatsächlich stehen jedoch häufig Stabilität und Sicherheit im Vordergrund.

Mit jeder neuen Version behebt Sony kleinere Fehler, optimiert die Leistung des Systems und schließt mögliche Sicherheitslücken. Gleichzeitig wird die Kompatibilität mit neuen Spielen, Zubehör und Online-Diensten verbessert.

Gerade bei einer Konsole, die täglich von Millionen Menschen genutzt wird, sind solche Aktualisierungen unverzichtbar.

Neue Funktionen halten die PS5 modern

Die größten Systemsoftware-Updates bringen häufig neue Möglichkeiten mit sich.

In den vergangenen Jahren hat Sony unter anderem zahlreiche Funktionen ergänzt oder erweitert. Dazu gehören Verbesserungen der Benutzeroberfläche, zusätzliche Optionen für den Game Hub, neue Einstellungen für Audio und Barrierefreiheit sowie Optimierungen für den Party-Chat.

Auch die Unterstützung zusätzlicher SSDs wurde erst durch ein späteres Update vollständig integriert. Damit zeigt sich, dass die PlayStation 5 auch Jahre nach ihrem Verkaufsstart noch neue Fähigkeiten erhält.

Mehr Komfort im Alltag

Neben den großen Neuerungen arbeitet Sony regelmäßig an vielen kleinen Verbesserungen.

So wurden beispielsweise Menüs übersichtlicher gestaltet, Suchfunktionen optimiert und verschiedene Einstellungen einfacher erreichbar gemacht.

Diese Änderungen fallen oft erst im täglichen Gebrauch auf. Sie sorgen jedoch dafür, dass sich die Konsole insgesamt flüssiger und intuitiver bedienen lässt.

Stabilität steht an erster Stelle

Wer regelmäßig die Update-Hinweise liest, stößt immer wieder auf denselben Satz:

„Die Leistung und Stabilität der Systemsoftware wurden verbessert.“

Manche Spieler wünschen sich an dieser Stelle detailliertere Informationen. Tatsächlich steckt hinter dieser Formulierung oft eine Vielzahl kleiner Optimierungen.

Dazu gehören unter anderem:

  • schnellere Reaktionszeiten der Benutzeroberfläche
  • geringere Absturzgefahr
  • stabilere Netzwerkverbindungen
  • bessere Speicherverwaltung
  • Fehlerkorrekturen bei einzelnen Systemfunktionen
  • Optimierungen für neue Spiele

Auch wenn diese Änderungen nicht spektakulär wirken, tragen sie entscheidend zu einem zuverlässigen Betrieb der Konsole bei.

DualSense-Update: Warum ihr euren PS5-Controller regelmäßig aktualisieren solltet

Die meisten Besitzer einer PlayStation 5 kennen regelmäßige Systemsoftware-Updates für die Konsole. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch der DualSense-Controller eigene Firmware-Updates erhält. Diese kleinen Aktualisierungen laufen meist im Hintergrund ab und sind schnell installiert, können aber einen wichtigen Beitrag zur Stabilität und Funktion des Controllers leisten.

Viele Spieler klicken die entsprechende Meldung einfach weg oder verschieben die Installation auf später. Dabei lohnt es sich, den DualSense stets auf dem neuesten Stand zu halten. Auch wenn die Änderungen nicht immer sofort sichtbar sind, sorgen sie dafür, dass der Controller zuverlässig arbeitet und optimal mit der PS5 zusammenarbeitet.

Was ist ein DualSense-Update?

Ein DualSense-Update aktualisiert die interne Firmware des Controllers. Dabei handelt es sich um eine Software, die direkt auf der Hardware des Gamepads gespeichert ist und verschiedene Funktionen steuert.

Dazu gehören unter anderem:

  • die Kommunikation mit der PlayStation 5
  • die Steuerung der adaptiven Trigger
  • das haptische Feedback
  • die Verbindung über Bluetooth
  • die Akkuverwaltung
  • die Audiofunktionen des Controllers

Durch Firmware-Updates kann Sony diese Bereiche verbessern, ohne dass neue Hardware benötigt wird.

Warum veröffentlicht Sony Controller-Updates?

Wie bei der Systemsoftware der PS5 arbeitet Sony auch beim DualSense kontinuierlich an Verbesserungen.

Mit neuen Firmware-Versionen werden beispielsweise kleinere Fehler behoben, die Stabilität erhöht oder die Kompatibilität mit neuen Funktionen der Konsole verbessert.

Nicht jedes Update bringt sichtbare Neuerungen mit sich. Häufig geht es vielmehr darum, das Zusammenspiel zwischen Konsole und Controller weiter zu optimieren.

Verbesserungen im Hintergrund

Viele Nutzer erwarten nach einem Update neue Funktionen oder zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten. Beim DualSense ist das allerdings nur selten der Fall.

Stattdessen konzentrieren sich die meisten Firmware-Versionen auf technische Optimierungen. Dazu können gehören:

  • stabilere Bluetooth-Verbindungen
  • schnellere Reaktionszeiten
  • verbesserte Kompatibilität mit der aktuellen PS5-Systemsoftware
  • Fehlerbehebungen
  • Optimierungen der Energieverwaltung
  • Anpassungen für neue Spiele oder Zubehör

Diese Änderungen fallen im Alltag oft kaum auf, tragen aber dazu bei, dass der Controller langfristig zuverlässig funktioniert.

So installiert ihr ein DualSense-Update

Sony hat den Aktualisierungsvorgang bewusst einfach gestaltet.

Sobald eine neue Firmware verfügbar ist, erscheint beim Einschalten der PlayStation 5 automatisch ein Hinweis.

Der Controller wird anschließend per USB-Kabel mit der Konsole verbunden und das Update kann gestartet werden.

Der Vorgang dauert meist nur wenige Minuten. Während der Installation sollte der Controller nicht getrennt oder ausgeschaltet werden.

Updates inzwischen auch am PC möglich

Mittlerweile können Besitzer eines DualSense ihren Controller auch über einen Windows-PC aktualisieren.

Sony stellt dafür eine eigene Anwendung bereit, mit der sich neue Firmware-Versionen installieren lassen.

Das ist besonders praktisch für Spieler, die den DualSense regelmäßig am Computer nutzen oder gerade keine PlayStation 5 zur Verfügung haben.

Sollte man Updates sofort installieren?

In den meisten Fällen lautet die Antwort ganz klar: ja.

Firmware-Updates bringen zwar selten spektakuläre Neuerungen mit sich, sorgen aber häufig für eine bessere Stabilität und Kompatibilität.

Da die Installation nur wenige Minuten dauert, gibt es kaum einen Grund, sie dauerhaft aufzuschieben.

Können Updates Probleme verursachen?

Grundsätzlich gelten die Firmware-Updates für den DualSense als sehr zuverlässig.

Wie bei jeder Software kann es zwar vereinzelt zu Problemen kommen, schwerwiegende Fehler sind jedoch äußerst selten.

Sollte eine Aktualisierung einmal unterbrochen werden, lässt sich der Vorgang in den meisten Fällen problemlos erneut starten.

Mehr als nur ein normaler Controller

Der DualSense gehört zu den technisch aufwendigsten Controllern, die Sony jemals entwickelt hat.

Mit seinen adaptiven Triggern, dem präzisen haptischen Feedback, dem integrierten Mikrofon, den Bewegungssensoren und dem Lautsprecher steckt deutlich mehr Technik im Gehäuse als noch beim DualShock 4.

Damit all diese Funktionen dauerhaft zuverlässig zusammenarbeiten, sind regelmäßige Firmware-Updates sinnvoll.

Warum manche Spieler die Meldung ignorieren

Viele Nutzer verschieben Controller-Updates, weil sie keinen direkten Nutzen erkennen.

Da die Änderungen meist im Hintergrund stattfinden, entsteht schnell der Eindruck, dass sich nach der Installation nichts verändert hat.

Tatsächlich sorgen gerade diese kleinen Optimierungen dafür, dass Fehler gar nicht erst auftreten und der Controller möglichst zuverlässig arbeitet.

Die Zukunft des DualSense

Auch mehrere Jahre nach der Veröffentlichung der PlayStation 5 erhält der DualSense weiterhin Firmware-Updates.

Solange Sony neue Systemsoftware-Versionen entwickelt und zusätzliche Funktionen integriert, ist davon auszugehen, dass auch der Controller regelmäßig aktualisiert wird.

Damit bleibt der DualSense technisch auf dem neuesten Stand und kann optimal mit zukünftigen Spielen und Software-Versionen zusammenarbeiten.

Firmware-Updates für den DualSense gehören zwar nicht zu den spannendsten Neuerungen auf der PlayStation 5, sind aber ein wichtiger Bestandteil des gesamten Systems. Sie verbessern die Stabilität, optimieren die Kommunikation zwischen Controller und Konsole und sorgen dafür, dass Funktionen wie das haptische Feedback oder die adaptiven Trigger zuverlässig arbeiten.

Auch wenn die Änderungen oft unsichtbar bleiben, lohnt es sich, den Controller regelmäßig zu aktualisieren. Der Zeitaufwand ist gering, der Nutzen zeigt sich häufig erst im Alltag – genau dann, wenn alles reibungslos funktioniert und man sich ganz auf das Spielen konzentrieren kann.

 

Sicherheit wird immer wichtiger

Mit zunehmender Vernetzung steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit.

Die PS5 greift auf Online-Dienste, Cloud-Speicher, digitale Käufe und persönliche Konten zu. Deshalb veröffentlicht Sony regelmäßig Sicherheitsupdates, die bekannte Schwachstellen schließen und das System besser gegen Angriffe schützen.

Gerade Nutzer, die ihre Konsole mit dem Internet verbunden haben, sollten Updates deshalb möglichst zeitnah installieren.

Beta-Programme für neue Funktionen

Bevor größere Systemsoftware-Versionen weltweit erscheinen, testet Sony sie häufig gemeinsam mit ausgewählten Spielern.

Diese Beta-Versionen ermöglichen es, neue Funktionen frühzeitig auszuprobieren und Fehler direkt an die Entwickler zu melden.

Das Feedback der Community hilft dabei, Probleme zu erkennen und die Software vor der endgültigen Veröffentlichung weiter zu verbessern.

Automatische Updates sparen Zeit

Wer seine PlayStation 5 im Ruhemodus mit dem Internet verbunden lässt, muss sich um Updates kaum kümmern.

Die Konsole kann neue Versionen automatisch herunterladen und installieren. Dadurch ist das System meist bereits aktuell, bevor man überhaupt mit dem Spielen beginnt.

Das spart Zeit und verhindert, dass man vor einer Spielsession zunächst auf ein Update warten muss.

Sollte man Updates sofort installieren?

Grundsätzlich lautet die Antwort: ja.

Vor allem Sicherheitsupdates sollten möglichst schnell installiert werden. Bei größeren Funktionsupdates warten manche Nutzer zwar einige Tage ab, um erste Erfahrungsberichte anderer Spieler zu lesen, schwerwiegende Probleme sind jedoch eher selten.

Für die meisten PS5-Besitzer überwiegen die Vorteile einer aktuellen Systemsoftware deutlich.

Die Zukunft der PS5-Systemsoftware

Auch wenn sich mittlerweile vieles um die nächste Konsolengeneration dreht, wird Sony die PlayStation 5 weiterhin mit Updates versorgen.

Neue Funktionen, Verbesserungen der Benutzeroberfläche und zusätzliche Komfortoptionen sind auch in Zukunft wahrscheinlich. Gleichzeitig sorgen regelmäßige Sicherheitsupdates dafür, dass die Konsole langfristig zuverlässig und sicher bleibt.

Damit entwickelt sich die PS5 auch viele Jahre nach ihrer Veröffentlichung kontinuierlich weiter.

Die PS5-Systemsoftware ist weit mehr als nur das Betriebssystem der Konsole. Sie sorgt dafür, dass Spiele, Hardware und Online-Dienste zuverlässig zusammenarbeiten und ermöglicht es Sony, die PlayStation 5 kontinuierlich zu verbessern. Viele Änderungen finden zwar im Hintergrund statt, machen sich im Alltag jedoch durch mehr Stabilität, höhere Sicherheit und einen besseren Bedienkomfort bemerkbar.

Wer seine Konsole regelmäßig aktualisiert, profitiert nicht nur von neuen Funktionen, sondern stellt auch sicher, dass die PS5 langfristig auf dem neuesten Stand bleibt. Genau deshalb gehören Systemsoftware-Updates zu den wichtigsten Bestandteilen der modernen PlayStation-Erfahrung.

Ein ungewöhnlich vielseitiges Systemupdate für die PS5

Systemsoftware-Updates werden häufig nur mit kleineren Stabilitätsverbesserungen verbunden. Das im September 2025 veröffentlichte PS5-Update fiel dagegen interessanter aus, weil Sony gleich zwei Funktionen einführte, die vollkommen unterschiedliche Bereiche betreffen. Einerseits wurde der DualSense flexibler für die Nutzung mit mehreren Geräten, andererseits erhielt die Konsole einen neuen Energiesparmodus für unterstützte Spiele.

Beide Neuerungen verändern die grundsätzliche Leistung der PlayStation 5 nicht. Sie zeigen aber, wie Sony die Plattform Jahre nach ihrem Marktstart weiterentwickelt. Besonders die Mehrgeräte-Funktion des DualSense kann für Spieler praktisch sein, die ihren Controller regelmäßig außerhalb der PS5 verwenden. Der Energiesparmodus verfolgt dagegen einen langfristigeren Ansatz und gibt Entwicklern die Möglichkeit, den Stromverbrauch ausgewählter Spiele gezielt zu reduzieren.

Der DualSense wird stärker zum universellen Controller

Der DualSense wurde ursprünglich für die PlayStation 5 entwickelt, lässt sich aber längst auch mit anderen Geräten verwenden. PC, Smartphone oder Tablet gehören für viele Spieler inzwischen selbstverständlich zum Gaming-Alltag. Bisher konnte der regelmäßige Wechsel allerdings unnötig umständlich sein, weil eine neue Verbindung häufig erneut eingerichtet werden musste.

Mit der neuen Funktion lassen sich bis zu vier Geräte registrieren. Anschließend kann der Controller zwischen diesen gespeicherten Verbindungen wechseln, ohne jedes Mal den vollständigen Kopplungsvorgang zu wiederholen.

Das klingt zunächst nach einer kleinen Komfortverbesserung, kann im Alltag aber erstaunlich hilfreich sein. Wer denselben DualSense beispielsweise an PS5 und PC verwendet, muss nicht mehr ständig Verbindungen neu herstellen. Besonders in Haushalten mit mehreren Gaming-Geräten wird der Controller dadurch deutlich flexibler.

Der Wechsel funktioniert über feste Controller-Kombinationen

Interessant ist, dass Sony für die gespeicherten Geräte keine zusätzliche komplizierte Menüstruktur benötigt. Der Wechsel erfolgt direkt über Tastenkombinationen am DualSense. Dadurch bleibt die Funktion auch dann erreichbar, wenn gerade keine Verbindung zur PS5 besteht.

Die verschiedenen Geräte werden bestimmten Kombinationen aus PS-Taste und Aktionstasten zugeordnet. Nach der Einrichtung kann anschließend gezielt die gewünschte Verbindung aktiviert werden.

Das ist gerade bei einem Controller sinnvoll. Eine Funktion zum schnellen Gerätewechsel würde einen Teil ihres Nutzens verlieren, wenn dafür zunächst auf jedem System ein Menü geöffnet werden müsste.

Nach der einmaligen Einrichtung wird der DualSense damit wesentlich unkomplizierter zwischen unterschiedlichen Plattformen einsetzbar. Die eigentliche Hardware verändert sich nicht, erhält durch die neue Software aber eine zusätzliche Alltagstauglichkeit.

Besonders PC-Spieler profitieren von der Änderung

PlayStation und PC sind längst keine vollständig voneinander getrennten Welten mehr. Sony veröffentlicht ausgewählte eigene Spiele auch für den PC, während viele Spieler beide Plattformen parallel nutzen.

Der DualSense ist deshalb für einen Teil dieser Nutzer ohnehin ein naheliegender Controller. Die neue Mehrgeräte-Funktion reduziert genau dort eine kleine, aber regelmäßig auftretende Hürde.

Ein Spieler kann am Abend eine PS5-Produktion auf der Konsole spielen und später denselben Controller am PC verwenden, ohne ihn jedes Mal wie ein neues Gerät behandeln zu müssen. Anschließend lässt sich wieder zur PlayStation zurückwechseln.

Das macht den DualSense zwar noch nicht automatisch zum perfekten Controller für jedes PC-Spiel, erhöht aber seine Flexibilität deutlich. Wer bereits einen DualSense besitzt, benötigt für mehrere Plattformen dadurch weniger zwingend zusätzliche Eingabegeräte.

Auch Remote Play wird damit komfortabler

Die neue Funktion passt ebenfalls gut zu Sonys Remote-Play-Angebot. PS5-Spiele können über kompatible Geräte gestreamt werden, wodurch Smartphone, Tablet oder Computer zeitweise zum Bildschirm für die eigene Konsole werden.

Gerade in diesem Szenario war der Controllerwechsel bisher ein kleiner Komfortbruch. Wer den DualSense zunächst direkt mit der PS5 und später mit einem anderen Gerät nutzen wollte, musste sich um die jeweilige Verbindung kümmern.

Gespeicherte Geräteprofile vereinfachen diesen Ablauf.

Das bedeutet nicht, dass Remote Play selbst durch das Systemupdate technisch schneller oder qualitativ besser wird. Die Neuerung betrifft den Controller und damit einen anderen Teil der Nutzung. Trotzdem kann eine solche Komfortfunktion dazu beitragen, dass vorhandene PlayStation-Funktionen häufiger genutzt werden, weil zwischen verschiedenen Einsatzbereichen weniger Einrichtung notwendig ist.

Der Energiesparmodus verfolgt einen vollkommen anderen Ansatz

Die zweite große Neuerung des Updates betrifft nicht den Komfort, sondern den Energieverbrauch. Sony führte einen optionalen Power-Saver-Modus ein, der von entsprechend angepassten Spielen genutzt werden kann.

Dabei handelt es sich nicht einfach um eine globale Einstellung, die jedes PS5-Spiel automatisch sparsamer macht. Entwickler müssen ihre Titel ausdrücklich für die Funktion vorbereiten.

Wird der Modus aktiviert und ein Spiel unterstützt ihn, kann die Leistungsaufnahme der Konsole reduziert werden. Dafür steht dem Spiel allerdings weniger Leistung zur Verfügung. Genau dieser Punkt ist wichtig: Der niedrigere Verbrauch entsteht nicht ohne möglichen Einfluss auf die technische Darstellung.

Spieler erhalten damit eine zusätzliche Wahlmöglichkeit zwischen maximal verfügbarer Leistung und einem reduzierten Energiebedarf bei kompatiblen Titeln.

Energiesparen bedeutet nicht automatisch schlechte Grafik

Die Formulierung, dass die PS5 im Energiesparmodus ihre Leistung reduziert, klingt zunächst drastischer, als die tatsächlichen Auswirkungen zwangsläufig sein müssen. Spiele benötigen nicht in jeder Situation permanent sämtliche verfügbaren Ressourcen der Konsole.

Entwickler können unterschiedliche technische Profile erstellen und beispielsweise Auflösung, Bildrate oder andere aufwendige Berechnungen anpassen. Welche Veränderungen tatsächlich vorgenommen werden, hängt vom jeweiligen Spiel ab.

Deshalb lässt sich nicht pauschal behaupten, dass der Energiesparmodus jedes unterstützte Spiel sichtbar stark verschlechtert.

Genauso falsch wäre allerdings die Annahme, der Stromverbrauch könne deutlich sinken, während sämtliche technischen Eigenschaften grundsätzlich unverändert bleiben. Genau diese Abwägung gehört zum Konzept. Spieler können selbst entscheiden, ob ihnen der geringere Energiebedarf oder die maximale technische Darstellung wichtiger ist.

Entwickler müssen den Modus sinnvoll integrieren

Dass Spiele einzeln angepasst werden müssen, ist eine wichtige Entscheidung. Eine pauschale Leistungsbegrenzung auf Systemebene könnte zu Problemen führen, weil jedes Spiel unterschiedliche Anforderungen besitzt.

Entwickler wissen dagegen, welche Bereiche ihrer Produktion besonders viel Rechenleistung benötigen und an welchen Stellen sich Ressourcen reduzieren lassen.

Bei einem Spiel könnte beispielsweise eine niedrigere Bildrate sinnvoll sein, während ein anderer Titel eher die Auflösung oder bestimmte Grafikeffekte verändert. Dadurch kann der Energiesparmodus besser an das jeweilige Spiel angepasst werden.

Für Spieler bedeutet das gleichzeitig, dass die Funktion nicht sofort in der gesamten Bibliothek verfügbar ist. Ihr tatsächlicher Nutzen hängt davon ab, wie viele Entwickler entsprechende Updates bereitstellen und wie überzeugend die jeweiligen Profile umgesetzt werden.

Die ersten unterstützten Spiele zeigen unterschiedliche Einsatzbereiche

Zum Start wurden mit Death Stranding 2: On the Beach, Demon’s Souls und Ghost of Yōtei mehrere bekannte PlayStation-Titel als kommende Unterstützer genannt. Bereits diese Auswahl zeigt, dass der Modus nicht auf ein bestimmtes Genre beschränkt sein soll.

Das ist wichtig, weil unterschiedliche Spiele sehr verschiedene Anforderungen an die Hardware stellen. Ein technisch aufwendiges Actionspiel nutzt die PS5 anders als ein Titel mit stärkerem Fokus auf bestimmte Grafiktechniken oder große Landschaften.

Gerade deshalb werden spätere Vergleiche interessant. Wie stark sinkt der Verbrauch tatsächlich? Welche visuellen oder spielerischen Kompromisse entstehen? Und bemerkt ein Spieler diese Unterschiede auf einem normalen Fernseher überhaupt deutlich?

Erst konkrete Implementierungen können zeigen, wie attraktiv die Funktion außerhalb der theoretischen Beschreibung wirklich ist.

Freiwilligkeit ist bei einer solchen Funktion entscheidend

Sony aktiviert den Energiesparmodus nicht als verpflichtende neue Standardeinstellung für sämtliche Spieler. Die Nutzung bleibt optional.

Das ist sinnvoll, weil die Prioritäten sehr unterschiedlich sein können. Wer eine PS5 gekauft hat, um Spiele mit der bestmöglichen verfügbaren Performance zu erleben, möchte möglicherweise keine Leistung reduzieren. Andere Nutzer könnten dagegen bereit sein, bei bestimmten Spielen technische Abstriche zu akzeptieren, wenn dadurch weniger Energie benötigt wird.

Gerade bei weniger anspruchsvollen Titeln könnte die Entscheidung leichter fallen.

Die Funktion erweitert deshalb in erster Linie die vorhandenen Möglichkeiten. Niemand verliert die bisherige PS5-Leistung, weil ein zusätzlicher Modus angeboten wird. Ohne Aktivierung beziehungsweise bei Spielen ohne entsprechende Unterstützung verhält sich die Konsole weiterhin wie gewohnt.

Stromverbrauch wird bei Konsolen zunehmend zum Thema

Über viele Jahre spielte der Energiebedarf einer Konsole in der öffentlichen Wahrnehmung eine eher untergeordnete Rolle. Mit leistungsfähigerer Hardware und steigenden Anforderungen hat sich das verändert.

Moderne Konsolen sind komplexe Computersysteme, die während anspruchsvoller Spiele erhebliche Rechenarbeit leisten. Gleichzeitig verbringen Millionen Geräte weltweit viele Stunden im Betrieb. Selbst kleinere Einsparungen können sich deshalb in der Summe bemerkbar machen.

Sony beschäftigt sich schon länger mit dem Energieverbrauch verschiedener Betriebszustände der PlayStation-Hardware. Ein spezieller Modus für laufende Spiele erweitert diesen Ansatz nun auf einen Bereich, in dem Einsparungen technisch schwieriger sind.

Denn während eines Spiels muss die Konsole weiterhin eine stabile Erfahrung liefern. Der Verbrauch kann nicht einfach reduziert werden, ohne gleichzeitig zu berücksichtigen, welche Leistung der Titel tatsächlich benötigt.

Sonys Umweltstrategie bildet den größeren Rahmen

Die Funktion wurde nicht isoliert vorgestellt, sondern in Sonys langfristige Umweltziele eingeordnet. Das Unternehmen verfolgt mit „Road to Zero“ bereits seit Jahren eine Strategie zur Reduzierung seiner Umweltbelastung.

Für PlayStation bedeutet das unter anderem, den Energieverbrauch der Hardware und ihrer verschiedenen Betriebszustände zu betrachten.

Ein einzelner Energiesparmodus wird die Umweltbilanz einer gesamten Konsolengeneration selbstverständlich nicht grundlegend verändern. Produktion, Transport, Lebensdauer und zahlreiche weitere Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle.

Trotzdem können Softwarelösungen interessant sein, weil sie auf bereits verkaufter Hardware eingesetzt werden können. Eine bestehende PS5 benötigt keine neue Komponente, um die Funktion zu erhalten. Das Systemupdate erweitert die Möglichkeiten der vorhandenen Konsole und kann damit potenziell Millionen bereits ausgelieferte Geräte erreichen.

Für Spieler zählt am Ende der praktische Unterschied

Umweltziele und technische Konzepte sind wichtig, im Alltag werden viele Nutzer die Funktion aber nach einer einfacheren Frage beurteilen: Was verändert sich beim Spielen?

Wenn ein unterstützter Titel im Energiesparmodus nahezu identisch wirkt und gleichzeitig weniger Energie benötigt, dürfte die Option für manche Spieler attraktiv sein. Sind dagegen deutliche Einbußen bei Bildrate oder Bildqualität sichtbar, wird ein Teil der Nutzer wahrscheinlich weiterhin die normale Einstellung bevorzugen.

Deshalb sind transparente Informationen der Entwickler besonders wichtig.

Spieler sollten erkennen können, welche technischen Veränderungen ein Energiesparprofil vornimmt. Nur dann lässt sich bewusst entscheiden, ob der Kompromiss persönlich sinnvoll ist.

Der Modus besitzt damit Ähnlichkeiten zu den bereits bekannten Grafik- und Performance-Einstellungen moderner Konsolenspiele: Es gibt nicht für jeden Nutzer automatisch dieselbe beste Wahl.

Systemsoftware kann eine Konsole auch Jahre später sinnvoll erweitern

Das September-Update zeigt außerdem, wie stark moderne Konsolen nach dem Marktstart weiterentwickelt werden können. Die Hardware der PS5 bleibt unverändert, erhält durch Software aber Funktionen, die beim ursprünglichen Launch noch nicht vorhanden waren.

Der DualSense konnte technisch bereits mit verschiedenen Geräten kommunizieren. Erst die neue Firmware beziehungsweise Systemunterstützung macht den Wechsel zwischen mehreren gespeicherten Geräten komfortabler. Beim Energiesparmodus entsteht ebenfalls eine neue Option innerhalb eines bestehenden Systems.

Solche Erweiterungen wirken weniger spektakulär als neue Spiele oder Hardwaremodelle, können im Alltag aber langfristig relevant sein.

Gerade eine Konsolengeneration, die viele Jahre dauert, profitiert davon, wenn Bedienung und Funktionen nicht auf dem Stand des Veröffentlichungstages stehen bleiben. Kleine Verbesserungen summieren sich über die Lebensdauer einer Plattform.

Das Update verbindet Komfort und langfristige Weiterentwicklung

Die beiden Hauptfunktionen des Updates haben auf den ersten Blick kaum etwas miteinander zu tun. Genau dadurch ist die Aktualisierung jedoch interessanter als ein gewöhnliches Wartungsupdate.

Die Mehrgeräte-Unterstützung des DualSense löst ein konkretes Komfortproblem für Spieler, die zwischen PS5, PC und mobilen Geräten wechseln. Statt den Controller immer wieder neu zu koppeln, können mehrere Verbindungen vorbereitet und anschließend direkt ausgewählt werden.

Der Energiesparmodus verfolgt dagegen ein längerfristiges Ziel. Unterstützte Spiele können mit reduzierter Leistungsaufnahme betrieben werden, sofern Nutzer diese Option bewusst aktivieren und die jeweiligen Entwickler entsprechende Anpassungen bereitstellen.

Damit verändert das Update weder die grundlegende Leistungsfähigkeit der PlayStation 5 noch macht es vorhandene Hardware überflüssig. Es erweitert vielmehr die Möglichkeiten eines Systems, das zu diesem Zeitpunkt bereits mehrere Jahre auf dem Markt war.

Gerade solche Aktualisierungen zeigen, dass Systemsoftware inzwischen ein wichtiger Bestandteil des Lebenszyklus einer Konsole ist. Neue Funktionen müssen nicht zwangsläufig mit einer neuen Hardwaregeneration verbunden sein. Manche Verbesserungen lassen sich nachträglich integrieren und erreichen dadurch auch Millionen bereits vorhandene Geräte.

Für DualSense-Nutzer mit mehreren Plattformen dürfte der schnellere Gerätewechsel unmittelbar die praktischste Neuerung sein. Beim Energiesparmodus wird sich dagegen erst mit zunehmender Unterstützung zeigen, wie häufig Spieler tatsächlich bereit sind, einen Teil der verfügbaren Leistung gegen einen niedrigeren Energieverbrauch einzutauschen.

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