Die Gerüchteküche rund um Ubisoft brodelt: Eine angeblich geleakte Ubisoft-Roadmap zeigt, welche Spiele in den nächsten Jahren erscheinen könnten. Darunter befinden sich Remakes, Sequels und ganz neue Projekte, die Fans von Klassikern wie Assassin’s Creed, Rayman, Far Cry oder Splinter Cell gleichermaßen interessieren dürften.
Klassiker kehren zurück: Rayman, Prince of Persia und Black Flag
Zum 30. Jubiläum von Rayman soll Ubisoft Milan angeblich an einem Remake des ersten Rayman arbeiten. Wenn das Projekt erfolgreich ist, könnte sogar ein Rayman 4 folgen. Auch andere Kultmarken sind im Gespräch:
- Prince of Persia: The Sands of Time Remake – erwartet vor April 2026
- Assassin’s Creed Black Flag Remake – ursprünglich für Ende 2025 geplant
- Assassin’s Creed Invictus – ein Multiplayer-Ableger der Serie
Assassin’s Creed Hexe und neue Experimente
Besonders spannend für Fans ist Assassin’s Creed Codename Hexe, das nächste große Hauptspiel. Anders als die letzten Open-World-Teile soll es wieder linearer werden. Zudem steht eine weibliche Hauptfigur mit übernatürlichen Fähigkeiten im Mittelpunkt.
Darüber hinaus testet Ubisoft neue Projekte:
- Project Alterra – ein Life-Sim im Stil von Animal Crossing
- Project Crest – ein Extraction-Shooter im Zweiten Weltkrieg
Far Cry und Ghost Recon
Auch Far Cry soll zurückkehren. Laut Leak arbeitet Ubisoft an Far Cry 7, das eine neue Spielmechanik einführt: Die Handlung läuft in einem 24-Stunden-Echtzeitfenster, in dem Spieler Familienmitglieder retten müssen. Parallel dazu soll ein Far Cry-Extraction-Shooter in Arbeit sein.
Zudem ist ein neuer Ghost Recon geplant – diesmal als First-Person-Shooter mit offenen Welt-Elementen.
Splinter Cell, Beyond Good & Evil 2 und mehr
Die lange erwartete Splinter Cell-Remake befindet sich weiterhin bei Ubisoft Toronto in Entwicklung. Ebenfalls auf der Roadmap: Beyond Good & Evil 2, das trotz jahrelanger Funkstille angeblich bis Ende 2027 erscheinen soll.
Blick in die Zukunft
Für die Zeit nach 2027 plant Ubisoft laut Leak noch größere Projekte:
- The Division 3
- ein neues The Crew
- mögliche Remakes älterer Assassin’s Creed-Titel
- ein neues RPG im Assassin’s Creed-Universum – frühestens 2028
Die angebliche Ubisoft-Roadmap klingt ambitioniert – vielleicht zu ambitioniert. Ubisoft ist bekannt für Verschiebungen, weshalb nicht alle Projekte wie geplant erscheinen dürften. Sollte sich jedoch auch nur ein Teil der Liste bewahrheiten, erwarten uns in den kommenden Jahren zahlreiche Highlights.
Warum diese Roadmap für Ubisoft besonders interessant war
Die angeblich geleakte Roadmap zeichnete im September 2025 das Bild eines Publishers, der gleichzeitig auf bekannte Marken, Remakes und einige neue Konzepte setzen wollte. Gerade diese Mischung war bemerkenswert. Ubisoft besitzt mit Assassin’s Creed, Far Cry, Ghost Recon, Splinter Cell, The Division oder Prince of Persia zahlreiche etablierte Reihen, muss aber gleichzeitig verhindern, dass sich das eigene Portfolio zu vorhersehbar anfühlt.
Eine interne Planung mit vielen Projekten wäre deshalb grundsätzlich nachvollziehbar. Trotzdem sollte eine solche Roadmap niemals wie ein verbindlicher Veröffentlichungskalender behandelt werden. Spiele können intern verschoben, neu ausgerichtet oder vollständig eingestellt werden. Selbst wenn einzelne Angaben aus einer glaubwürdigen Quelle stammen, bedeutet das nicht automatisch, dass sämtliche genannten Projekte tatsächlich in dieser Form erscheinen.
Assassin’s Creed Hexe könnte die bekannte Formel verändern
Besonders interessant war Assassin’s Creed Codename Hexe, weil das Projekt schon durch seine grundsätzliche Ausrichtung aus der Reihe herausstach. Nach den riesigen Welten früherer Assassin’s-Creed-Spiele bestand durchaus Raum für ein Abenteuer, das stärker auf Atmosphäre und eine fokussiertere Struktur setzt.
Gerüchte über einen düsteren Ton und eine weibliche Hauptfigur sorgten entsprechend für Aufmerksamkeit. Bei konkreten Fähigkeiten und dem genauen Aufbau des Spiels war allerdings Vorsicht angebracht. Solange Ubisoft einzelne Mechaniken nicht selbst vorgestellt hatte, blieben entsprechende Angaben Teil der damaligen Berichterstattung und konnten sich während der Entwicklung noch verändern.
Für die Reihe wäre ein stärker fokussiertes Spiel dennoch interessant. Assassin’s Creed muss nicht zwangsläufig mit jedem Teil größer werden. Eine kompaktere Welt mit dichter erzählten Geschichten könnte ebenso eine Weiterentwicklung darstellen.
Black Flag ist für ein Remake ein naheliegender Kandidat
Ein mögliches Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag gehörte zu den Punkten der Roadmap, die besonders viele Spieler interessieren dürften. Das Piratenabenteuer besitzt bis heute einen außergewöhnlichen Stellenwert innerhalb der Reihe. Edward Kenway, Seeschlachten und die frei erkundbare Karibik sorgten dafür, dass sich der Titel deutlich von vielen anderen Assassin’s-Creed-Spielen unterschied.
Eine moderne Neuauflage hätte deshalb eine starke Grundlage. Gleichzeitig wäre die Erwartungshaltung enorm. Fans würden nicht nur eine hübschere Grafik erwarten, sondern vermutlich auch Verbesserungen bei Steuerung, Kämpfen, Schiffsmechaniken und der Struktur verschiedener Aktivitäten.
Genau darin liegt das Risiko eines Remakes. Zu wenige Änderungen könnten überflüssig wirken, während ein zu starker Umbau den Charakter des Originals verändert. Ubisoft müsste deshalb sorgfältig entscheiden, welche Elemente modernisiert und welche bewusst erhalten werden.
Far Cry 7 braucht mehr als eine größere Spielwelt
Auch ein neuer Far-Cry-Hauptteil wäre angesichts der Bedeutung der Marke wenig überraschend. Spannender waren die Gerüchte über eine zeitlich begrenzte Handlung, bei der Familienmitglieder innerhalb eines bestimmten Zeitfensters gerettet werden müssen.
Ein solches Konzept könnte die bekannte Far-Cry-Struktur deutlich verändern. Die Serie lebt traditionell davon, dass Spieler große Gebiete relativ frei erkunden, Außenposten übernehmen und zahlreiche Nebenaktivitäten erledigen. Ein permanenter Zeitdruck würde dazu zunächst im Widerspruch stehen.
Genau deshalb wäre entscheidend, wie ein solches System tatsächlich umgesetzt wird. Eine starre Uhr könnte Spieler unnötig unter Druck setzen. Ein flexibleres System, bei dem bestimmte Ereignisse durch Fortschritt oder Aktionen ausgelöst werden, könnte dagegen für mehr Dynamik sorgen.
Die konkrete Ausgestaltung war zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht offiziell bestätigt.
Ein Far-Cry-Extraction-Spiel wäre ein größeres Experiment
Parallel zum klassischen Far Cry wurde über ein separates Extraction-Projekt gesprochen. Damit würde Ubisoft eine bekannte Marke in einen Bereich führen, der sich deutlich vom üblichen Einzelspieler-Aufbau unterscheidet.
Extraction-Spiele leben von Risiko und Verlust. Spieler betreten ein Gebiet, sammeln Ausrüstung und müssen anschließend möglichst erfolgreich wieder entkommen. Dadurch entsteht eine andere Spannung als in einer klassischen offenen Welt, in der Fortschritt normalerweise dauerhaft erhalten bleibt.
Far Cry könnte dafür mit Waffen, Survival-Elementen und weitläufigen Gebieten grundsätzlich eine passende Basis bieten. Gleichzeitig wäre die Konkurrenz in diesem Segment groß. Der Name allein würde deshalb nicht reichen.
Ubisoft müsste einen klaren eigenen Ansatz finden, damit sich ein solches Projekt nicht wie eine kurzfristige Reaktion auf einen populären Trend anfühlt.
Ghost Recon als First-Person-Spiel wäre eine deutliche Veränderung
Die angebliche Ausrichtung eines neuen Ghost Recon als First-Person-Shooter gehörte ebenfalls zu den auffälligeren Punkten. Die Serie wurde in den vergangenen Jahren stark mit taktischen Kämpfen aus der Third-Person-Perspektive verbunden.
Ein Wechsel der Kamera könnte das Spielgefühl erheblich verändern. Kämpfe könnten unmittelbarer wirken, während gleichzeitig einige der bekannten taktischen Elemente anders umgesetzt werden müssten.
Entscheidend wäre allerdings weniger die Perspektive als die Frage, welche Identität Ubisoft der Reihe geben möchte. Ghost Recon besitzt seine größte Stärke dort, wo Planung, Teamarbeit, Aufklärung und kontrolliertes Vorgehen wichtiger sind als reine Daueraction.
Sollte ein neuer Teil diese Elemente wieder stärker betonen, könnte selbst ein deutlicher Perspektivwechsel funktionieren. Ohne diese taktische Grundlage bestünde dagegen die Gefahr, dass Ghost Recon zu nah an andere Militär-Shooter rückt.
Splinter Cell trägt eine enorme Erwartungshaltung
Das bereits angekündigte Splinter-Cell-Remake nimmt innerhalb der möglichen Ubisoft-Zukunft eine besondere Position ein. Fans warten seit vielen Jahren auf eine große Rückkehr von Sam Fisher.
Dabei geht es nicht einfach nur um Nostalgie. Splinter Cell steht für eine Form von Stealth-Gameplay, die im heutigen AAA-Markt vergleichsweise selten geworden ist. Licht, Schatten, Geräusche und sorgfältige Planung waren wesentliche Bestandteile der älteren Spiele.
Ein modernes Remake müsste diese Identität erhalten und gleichzeitig Steuerung, KI und Leveldesign heutigen Erwartungen anpassen. Gerade bei einem Stealth-Spiel ist das anspruchsvoll. Gegner müssen glaubwürdig reagieren, ohne den Spieler unfair zu entdecken, und Levels müssen unterschiedliche Vorgehensweisen ermöglichen.
Für Ubisoft könnte das Projekt deshalb auch ein Test dafür sein, wie groß das Interesse an einer langfristigen Rückkehr der Marke tatsächlich noch ist.
Rayman zeigt das Potenzial kleinerer Marken
Zwischen den großen Open-World-Produktionen fiel besonders das angebliche Rayman-Projekt auf. Ein Remake des ersten Spiels wäre für Ubisoft eine Möglichkeit, eine traditionsreiche Marke zurückzubringen, ohne daraus zwangsläufig ein riesiges AAA-Projekt machen zu müssen.
Gerade diese Vielfalt könnte dem Portfolio guttun. Nicht jedes Ubisoft-Spiel muss eine offene Welt mit dutzenden Stunden Umfang besitzen.
Rayman funktioniert durch präzises Plattforming, kreatives Leveldesign und einen unverwechselbaren visuellen Stil. Ein modernes Spiel könnte diese Stärken nutzen und gleichzeitig eine Zielgruppe erreichen, die mit Assassin’s Creed oder Far Cry wenig anfangen kann.
Ob daraus tatsächlich ein Rayman 4 entstehen könnte, hing laut den damaligen Informationen vom Erfolg eines vorherigen Projekts ab. Gerade solche langfristigen Ableitungen sollten deshalb besonders vorsichtig betrachtet werden.
Beyond Good & Evil 2 bleibt der außergewöhnlichste Fall
Kaum ein anderes Ubisoft-Projekt besitzt eine derart komplizierte Entwicklungsgeschichte wie Beyond Good & Evil 2. Das Spiel wurde bereits vor vielen Jahren angekündigt und verschwand anschließend immer wieder für lange Zeit aus der öffentlichen Kommunikation.
Eine Roadmap mit einem konkreten Zeitraum bis Ende 2027 wirkte deshalb besonders ambitioniert. Selbst wenn dieser Termin intern tatsächlich einmal vorgesehen gewesen sein sollte, wäre er keinesfalls mit einem offiziell bestätigten Veröffentlichungstermin gleichzusetzen.
Bei sehr langen Entwicklungsprojekten können sich technische Grundlagen, Teamstrukturen und kreative Ziele mehrfach verändern. Ein interner Plan besitzt deshalb nur begrenzte Aussagekraft darüber, wann das fertige Spiel tatsächlich erscheint.
Interessant war vor allem, dass Beyond Good & Evil 2 offenbar weiterhin Teil der langfristigen Überlegungen sein sollte. Nach der langen Geschichte des Projekts wäre bereits eine ausführliche neue Präsentation ein bedeutender Schritt.
The Division 3 steht für Ubisofts langfristige Markenstrategie
Ein zukünftiges The Division 3 passt deutlich einfacher in das bekannte Portfolio. Die Reihe verbindet Shooter-Gameplay, Rollenspielsysteme und eine langfristig motivierende Jagd nach besserer Ausrüstung.
Für einen dritten Hauptteil wäre allerdings entscheidend, genügend Fortschritt gegenüber den Vorgängern zu bieten. Eine neue Stadt allein würde wahrscheinlich nicht ausreichen.
Interessant wären stärkere dynamische Systeme, abwechslungsreichere Aktivitäten und eine Welt, die auf unterschiedliche Situationen glaubwürdiger reagiert. Gleichzeitig müsste Ubisoft die Live-Service-Erfahrungen der bisherigen Spiele berücksichtigen.
Gerade The Division zeigt, dass eine Marke über Jahre weiterentwickelt werden kann. Ein dritter Teil müsste deshalb nicht bei null beginnen, sondern könnte auf zahlreichen Erkenntnissen aus den vorherigen Spielen aufbauen.
Dass ein solches Projekt langfristig geplant wird, wäre entsprechend wenig überraschend.
Die größte Gefahr einer solchen Roadmap sind die Termine
Bei geleakten Entwicklungsplänen wirken konkrete Jahreszahlen häufig besonders überzeugend. Genau sie sind jedoch meistens der unsicherste Bestandteil.
Ein Publisher kann intern selbstverständlich Zielzeiträume festlegen. Entwickler benötigen solche Planungen für Personal, Marketing, Budgets und die Koordination verschiedener Veröffentlichungen. Trotzdem handelt es sich dabei nicht um Versprechen gegenüber Spielern.
Ein einziges größeres Problem kann einen Termin um Monate verschieben. Umfangreiche Änderungen können sogar dazu führen, dass ein Projekt mehrere Jahre später erscheint oder komplett neu gestartet wird.
Bei einer Roadmap, die zahlreiche Spiele bis 2027 und darüber hinaus umfasst, steigt diese Unsicherheit zusätzlich. Je weiter ein Projekt entfernt ist, desto weniger sollte ein genannter Zeitraum als feststehender Release betrachtet werden.
Die Liste war deshalb eher als möglicher Blick auf Ubisofts damalige Prioritäten interessant als als fertiger Veröffentlichungskalender.
Viele parallele Projekte bedeuten nicht automatisch zu viele Spiele
Eine lange Liste kann zunächst den Eindruck erwecken, Ubisoft wolle innerhalb kurzer Zeit eine enorme Anzahl neuer Titel veröffentlichen. Große Publisher arbeiten jedoch grundsätzlich an deutlich mehr Projekten, als öffentlich sichtbar sind.
Nicht alle befinden sich gleichzeitig in vollständiger Produktion. Einige stehen noch am Anfang, andere besitzen kleine Teams oder befinden sich in einer Konzeptphase. Wieder andere können während der Entwicklung eingestellt werden.
Auch Remakes und kleinere Projekte benötigen nicht zwangsläufig dieselben Ressourcen wie ein neues Assassin’s Creed oder Far Cry.
Deshalb lässt sich aus der bloßen Anzahl der genannten Namen nur schwer ableiten, wie stark Ubisoft seine Studios tatsächlich belastet. Interessanter ist die strategische Richtung: bekannte Marken zurückbringen, bestehende Serien fortsetzen und gleichzeitig neue Konzepte ausprobieren.
Gerade nach Jahren mit mehreren Umstrukturierungen wäre eine solche Mischung nachvollziehbar.
Am Ende bleibt die Roadmap eine Momentaufnahme
Die geleakte Liste war vor allem deshalb spannend, weil sie einen möglichen Blick hinter die Kulissen von Ubisofts langfristiger Planung erlaubte. Sie zeigte ein Unternehmen, das offenbar zahlreiche seiner bekanntesten Marken gleichzeitig weiterentwickeln oder zurückbringen wollte.
Trotzdem durfte daraus keine Garantie für einzelne Spiele, Funktionen oder Veröffentlichungstermine entstehen. Entwicklungspläne verändern sich ständig. Projekte wechseln Teams, werden verschoben, erhalten einen neuen Umfang oder verschwinden vollständig.
Besonders konkrete Gameplay-Angaben zu noch nicht ausführlich vorgestellten Spielen mussten deshalb weiterhin als unbestätigt behandelt werden.
Sollten Assassin’s Creed Hexe, neue Far-Cry- und Ghost-Recon-Projekte, Splinter Cell, Rayman sowie langfristig The Division und weitere bekannte Marken tatsächlich einen großen Teil dieser Planung widerspiegeln, würde Ubisoft in den kommenden Jahren auf eine bemerkenswert breite Mischung setzen.
Für Spieler bleibt dabei letztlich weniger entscheidend, wie viele Namen auf einer internen Roadmap stehen. Entscheidend ist, welche dieser Projekte tatsächlich veröffentlicht werden – und ob Ubisoft ihnen genügend Entwicklungszeit gibt, um die Erwartungen an die jeweiligen Marken zu erfüllen.
Prince of Persia: The Sands of Time Remake – Die Rückkehr eines der größten Action-Adventures seiner Zeit
Es gibt Spiele, die ihre gesamte Generation geprägt haben. Prince of Persia: The Sands of Time gehört ohne Zweifel dazu. Als das Action-Adventure im Jahr 2003 erschien, setzte es mit seiner Mischung aus spektakulären Parkour-Einlagen, cleveren Rätseln und der einzigartigen Zeitmanipulation neue Maßstäbe. Noch heute gilt der Titel als einer der wichtigsten Vertreter seines Genres.
Mit dem Prince of Persia: The Sands of Time Remake soll dieser Klassiker nun für eine neue Generation von Spielern zurückkehren. Gleichzeitig erhalten langjährige Fans die Gelegenheit, eines der beliebtesten Abenteuer der frühen 2000er-Jahre in moderner Form erneut zu erleben.
Ein Spiel, das Geschichte schrieb
Als Ubisoft The Sands of Time veröffentlichte, war schnell klar, dass hier etwas Besonderes entstanden war.
Der Prinz bewegte sich flüssig durch Paläste, kletterte an Wänden entlang, sprang über tiefe Abgründe und lief scheinbar mühelos über vertikale Flächen. Viele dieser Bewegungsabläufe wirkten damals spektakulär und beeinflussten später zahlreiche andere Spiele.
Hinzu kam eine außergewöhnliche Geschichte, die orientalische Märchen mit Action und Fantasy verband und dadurch eine ganz eigene Atmosphäre erschuf.
Die Macht über die Zeit
Das größte Alleinstellungsmerkmal von The Sands of Time war jedoch die Möglichkeit, die Zeit zu beeinflussen.
Mithilfe des geheimnisvollen Dolchs konnten Spieler:
- die Zeit zurückdrehen
- Fehler korrigieren
- Kämpfe wiederholen
- gefährliche Sprünge retten
- Gegner verlangsamen
- besondere Fähigkeiten einsetzen
Diese Mechanik war damals revolutionär und machte das Spiel deutlich zugänglicher, ohne dabei an Spannung zu verlieren.
Auch heute zählt sie noch immer zu den kreativsten Gameplay-Ideen der Videospielgeschichte.
Warum ein Remake sinnvoll ist
Seit der ursprünglichen Veröffentlichung hat sich die Technik enorm weiterentwickelt.
Moderne Hardware ermöglicht deutlich größere Details, realistischere Beleuchtung, aufwendigere Animationen und wesentlich glaubwürdigere Charaktermodelle.
Ein Remake bietet daher die Chance, den Klassiker technisch auf den neuesten Stand zu bringen, ohne den Charme des Originals zu verlieren.
Gerade jüngere Spieler, die das Original nie erlebt haben, könnten dadurch erstmals in die Welt des Prinzen eintauchen.
Eine bewegte Entwicklung
Kaum ein Remake sorgte in den vergangenen Jahren für so viele Diskussionen.
Nach der ersten Ankündigung fiel das gezeigte Material deutlich hinter den Erwartungen vieler Fans zurück. Vor allem Grafik, Animationen und die allgemeine Präsentation wurden vielfach kritisiert.
Ubisoft reagierte auf das Feedback und entschied sich schließlich für einen ungewöhnlichen Schritt.
Die Entwicklung wurde neu organisiert und an ein anderes internes Studio übergeben. Gleichzeitig begann eine umfassende Überarbeitung des Projekts, um den hohen Erwartungen der Community gerecht zu werden.
Seitdem arbeiten die Entwickler daran, das Remake in einer Form umzusetzen, die dem Stellenwert des Originals gerecht wird.
Was erhalten bleiben sollte
Auch wenn viele Bereiche modernisiert werden, wünschen sich Fans, dass die größten Stärken des Originals erhalten bleiben.
Dazu gehören:
- das flüssige Parkour-System
- die Zeitmanipulation
- die märchenhafte Atmosphäre
- die Rätsel
- die Kämpfe
- die Geschichte
- der unverwechselbare Soundtrack
- die Beziehung zwischen dem Prinzen und Farah
Gerade diese Elemente machten The Sands of Time zu einem besonderen Erlebnis.
Moderne Technik für einen Klassiker
Ein zeitgemäßes Remake könnte zahlreiche Verbesserungen bieten.
Dazu zählen unter anderem:
- detailliertere Umgebungen
- realistischere Gesichtsanimationen
- moderne Licht- und Schatteneffekte
- flüssigere Steuerung
- kürzere Ladezeiten
- aufwendigere Zwischensequenzen
Dennoch hoffen viele Fans, dass das Spiel seinen märchenhaften Stil nicht zugunsten eines rein realistischen Looks verliert.
Der Einfluss auf andere Spiele
Der Einfluss von The Sands of Time reicht weit über die eigene Reihe hinaus.
Viele moderne Action-Adventures griffen Ideen auf, die Ubisoft damals populär machte.
Besonders die flüssigen Kletterpassagen und Parkour-Bewegungen dienten später als Inspiration für zahlreiche bekannte Reihen, darunter Assassin’s Creed, das ebenfalls von Ubisoft entwickelt wurde.
Auch die Verbindung aus Erkundung, Rätseln und akrobatischen Bewegungen findet sich heute in vielen modernen Spielen wieder.
Die Erwartungen der Community
Da das Original einen außergewöhnlich guten Ruf genießt, sind die Erwartungen an das Remake entsprechend hoch.
Fans wünschen sich keine vollständige Neuerfindung, sondern eine moderne Version, die den Geist des Originals bewahrt und gleichzeitig technische Schwächen beseitigt.
Gerade dieser Balanceakt dürfte eine der größten Herausforderungen für die Entwickler sein.
Ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Reihe
Ein erfolgreiches Remake könnte weit mehr bedeuten als nur die Neuauflage eines Klassikers.
Viele Fans hoffen, dass Prince of Persia dadurch wieder dauerhaft zu einer wichtigen Marke innerhalb des Ubisoft-Portfolios wird.
Neue Spiele, weitere Remakes oder völlig neue Abenteuer wären dann durchaus denkbar.
Prince of Persia: The Sands of Time zählt bis heute zu den wichtigsten Action-Adventures der Videospielgeschichte. Mit seiner innovativen Zeitmanipulation, den flüssigen Parkour-Einlagen und der märchenhaften Atmosphäre setzte das Spiel Anfang der 2000er-Jahre neue Maßstäbe.
Das Remake bietet nun die Chance, diesen Klassiker technisch und spielerisch auf den neuesten Stand zu bringen. Gelingt Ubisoft der schwierige Spagat zwischen moderner Technik und dem Charme des Originals, könnte The Sands of Time nicht nur alte Fans begeistern, sondern auch eine völlig neue Spielergeneration für die Abenteuer des Prinzen gewinnen.
Beyond Good & Evil 2: Das Spiel, auf das Fans seit Jahren warten
Es gibt kaum ein Videospiel, das so oft mit den Begriffen Hoffnung, Geduld und Spekulationen verbunden wird wie Beyond Good & Evil 2. Seit der offiziellen Ankündigung beschäftigt das Projekt die Gaming-Welt und gilt bis heute als eines der geheimnisvollsten Spiele der Branche.
Obwohl Ubisoft das Spiel bereits vor Jahren vorgestellt hat, sind konkrete Informationen weiterhin rar. Dennoch ist das Interesse ungebrochen, denn der erste Teil genießt bis heute Kultstatus und zählt für viele Spieler zu den besten Action-Adventures seiner Zeit.
Ein Kultklassiker als Grundlage
Als Beyond Good & Evil im Jahr 2003 erschien, entwickelte sich das Spiel zwar nicht sofort zu einem großen Verkaufserfolg, gewann jedoch schnell eine treue Fangemeinde.
Spieler schlüpften in die Rolle der Journalistin und Fotografin Jade, die eine Verschwörung aufdeckte und sich gemeinsam mit ihren Freunden gegen eine mächtige Bedrohung stellte.
Die Mischung aus:
- Erkundung
- Action
- Rätseln
- Stealth-Passagen
- Fotografie
- sympathischen Charakteren
machte das Abenteuer zu einem echten Geheimtipp.
Mit den Jahren wuchs der Ruf des Spiels immer weiter, wodurch der Wunsch nach einer Fortsetzung stetig zunahm.
Eine deutlich größere Vision
Beyond Good & Evil 2 soll wesentlich größer werden als sein Vorgänger.
Ubisoft verfolgt das Ziel, eine riesige Science-Fiction-Welt zu erschaffen, in der Spieler verschiedene Planeten, Raumstationen und Städte erkunden können.
Dabei soll nahezu alles ohne Ladezeiten miteinander verbunden sein.
Die Entwickler sprachen in der Vergangenheit davon, dass Spieler:
- zu Fuß unterwegs sein können
- Fahrzeuge nutzen
- Raumschiffe steuern
- nahtlos vom Planeten ins Weltall fliegen
- unterschiedliche Kulturen entdecken
- Missionen auf verschiedene Arten lösen
Diese Größenordnung macht das Projekt besonders ambitioniert.
Eine Vorgeschichte statt einer direkten Fortsetzung
Interessanterweise erzählt Beyond Good & Evil 2 nicht unmittelbar die Geschichte des ersten Spiels weiter.
Stattdessen handelt es sich um ein Prequel.
Die Handlung spielt viele Jahre vor den Ereignissen des Originals und zeigt eine völlig andere Epoche des Universums.
Dadurch möchte Ubisoft sowohl neue Spieler als auch langjährige Fans ansprechen.
Eine lebendige Science-Fiction-Welt
Schon die bisherigen Präsentationen vermittelten einen Eindruck davon, wie abwechslungsreich das Universum werden soll.
Spieler könnten futuristische Großstädte erkunden, durch dichte Märkte laufen, mit Raumschiffen zwischen Planeten reisen oder abgelegene Regionen entdecken.
Der Fokus liegt dabei auf einer lebendigen Welt, die ständig in Bewegung ist und zahlreiche Geschichten erzählt.
Entwicklung mit vielen Herausforderungen
Kaum ein Ubisoft-Projekt hatte eine so lange und wechselhafte Entwicklung.
Im Laufe der Jahre wurde das Spiel mehrfach überarbeitet und verschoben.
Zusätzlich sorgten personelle Veränderungen innerhalb des Entwicklerteams dafür, dass die Arbeiten immer wieder neu organisiert werden mussten.
Auch deshalb gab es über längere Zeit nur wenige offizielle Informationen.
Trotzdem betonte Ubisoft mehrfach, dass Beyond Good & Evil 2 weiterhin in Entwicklung sei.
Was Fans sich wünschen
Die Community verbindet große Hoffnungen mit dem Projekt.
Besonders häufig genannt werden:
- eine spannende Geschichte
- interessante Charaktere
- lebendige Städte
- abwechslungsreiche Planeten
- flüssige Weltraumreisen
- sinnvolle Nebenmissionen
- motivierende Erkundung
- moderne Grafik
Vor allem wünschen sich viele Spieler, dass das Spiel den besonderen Charme des ersten Teils bewahrt.
Mehr als nur ein Open-World-Spiel
Beyond Good & Evil 2 möchte nicht einfach nur eine große Karte bieten.
Vielmehr soll das Universum zahlreiche Möglichkeiten eröffnen, die eigene Geschichte zu erleben.
Erkundung, Kämpfe, Dialoge und Reisen sollen dabei möglichst nahtlos ineinandergreifen.
Gerade diese Freiheit zählt zu den größten Zielen der Entwickler.
Warum das Interesse nie nachgelassen hat
Obwohl seit Jahren nur wenige neue Informationen veröffentlicht wurden, gehört Beyond Good & Evil 2 weiterhin zu den meistdiskutierten Projekten von Ubisoft.
Der Grund liegt vor allem im guten Ruf des Originals.
Viele Spieler verbinden mit Jade und ihrem Abenteuer besondere Erinnerungen und hoffen, dass die Reihe endlich ihre verdiente Fortsetzung beziehungsweise Vorgeschichte erhält.
Die Zukunft bleibt offen
Bis heute hat Ubisoft keinen endgültigen Veröffentlichungstermin bekannt gegeben.
Auch über den aktuellen Entwicklungsstand äußert sich das Unternehmen nur selten.
Dennoch hoffen viele Fans weiterhin darauf, dass Beyond Good & Evil 2 irgendwann erscheinen wird und die lange Wartezeit am Ende mit einem außergewöhnlichen Abenteuer belohnt.
Fazit
Beyond Good & Evil 2 zählt ohne Zweifel zu den ambitioniertesten und gleichzeitig geheimnisvollsten Projekten der Videospielbranche. Die riesige Science-Fiction-Welt, die nahtlosen Reisen zwischen Planeten und die zahlreichen spielerischen Möglichkeiten wecken hohe Erwartungen.
Ob das Spiel diesen Ansprüchen gerecht werden kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist jedoch, dass kaum ein anderes Projekt über einen so langen Zeitraum die Fantasie der Spieler beschäftigt hat. Sollte Ubisoft seine Vision erfolgreich umsetzen, könnte Beyond Good & Evil 2 zu einem der außergewöhnlichsten Abenteuer der kommenden Jahre werden.








Viele Spiele auf der Liste. Mal sehen, ob sie das alles schaffen.
Es klingt interessant, was Ubisoft plant. Ich hoffe, die Remakes sind gut.
Es gibt viele Remakes und neue Spiele. Ich hoffe, sie sind gut.
Die Spiele von Ubisoft klingen interessant. Mal sehen, ob sie wirklich kommen.