Massive Passwort-Leakage bedroht PSN- und Xbox-Nutzer

Passwortpanne: Warum PSN- und Xbox-Nutzer jetzt handeln sollten

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Massive Passwort-Leakage im Netz: Eure PSN- und Xbox-Passwörter könnten betroffen sein. In einer beunruhigenden Entwicklung sind Milliarden von Passwörtern im Internet durchgesickert, und es besteht die reale Möglichkeit, dass auch eure dabei sind. Betroffen sein könnten unter anderem PSN Passwörter. PlayStationInfo empfiehlt eure Passwörter zu ändern, um eure Online-Sicherheit zu gewährleisten.

Hintergrund: In einem kürzlich entdeckten massiven Datenleck sind ungeheure Mengen an illegal erbeuteten Passwörtern aufgetaucht. Die Datenbank enthält scheinbar Milliarden von Datensätzen, darunter Login-Informationen von verschiedenen Plattformen. Es ist daher ratsam, besonders vorsichtig zu sein und proaktiv eure Passwörter zu aktualisieren.

Die Sicherheit eurer Online-Konten liegt uns am Herzen – handelt jetzt und schützt eure digitalen Zugänge vor potenziellen Sicherheitsbedrohungen!

Aktuell sorgt eine brisante Entdeckung im Internet für Aufregung: Eine umfangreiche Datenbank mit illegal erbeuteten Passwörtern, Adressen und mehr ist aufgetaucht und beinhaltet angeblich satte 26 Milliarden Datensätze. Dieses Datenpaket wurde sogar als „Mother of all Breaches“, also die Mutter aller Sicherheitslücken, bezeichnet.

Trotz der Größe dieser Leaks gibt es jedoch eine beruhigende Nachricht: Dieser gewaltige Datensatz wurde anscheinend nicht erst kürzlich erbeutet, sondern besteht wahrscheinlich aus Informationen älterer Hacks, bei denen bereits bekannte Sicherheitslücken ausgenutzt wurden.

Der Sicherheitsforscher Bod Diachenko stieß im Internet auf eine öffentliche Datenbank, die als bisher größte Ansammlung geleakter Daten gilt. Ganze 26 Milliarden Datensätze sollen darin enthalten sein, darunter möglicherweise Login-Daten von Plattformen wie MySpace, Twitter, Deezer, LinkedIn, Telegram, und vielen mehr.

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Da diese Datenmenge so enorm ist, schlugen zunächst alle Alarmglocken an. Doch der Sicherheitsexperte Troy Hunt von „Have I Been Pwned“ gab daraufhin Entwarnung.

Laut Hunt handelt es sich bei diesem Fund lediglich um eine Zusammenstellung älterer, bereits bekannter Leaks und Hacks. Es sind zwar viele Daten, aber höchstwahrscheinlich keine neuen. PlayStationInfo.de empfiehlt dennoch, vorsichtig zu sein und Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.

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Die Lehren aus dem Insomniac Games Vorfall

Der Angriff auf Insomniac Games und der damit verbundene Leak sorgen weiterhin für Aufsehen in der Branche. Zahlreiche Nachrichten erreichten uns von den Entwicklern des „Spider-Man“-Spiels.

Hacker konnten Millionen von Dateien erbeuten, darunter Spielinformationen und Erfolgsstatistiken. Auch Vertragsdetails und persönliche Dokumente waren betroffen.

Die durchgesickerten Informationen haben in der Gaming-Branche für großes Interesse gesorgt und wurden von verschiedenen Studios ausführlich kommentiert. Einige Studios, darunter Remedy Entertainment, äußerten Mitgefühl auf Twitter und anderen Plattformen.

Remedy Entertainment, die Entwickler von „Alan Wake 2“, äußerten sich besorgt über die persönlichen Mitarbeiterdaten, die den Hackern zum Opfer fielen. „Unser Mitgefühl gilt Insomniac und allen betroffenen Teammitgliedern. Nach all der Hingabe verdienen sie das nicht. Die Veröffentlichung persönlicher Mitarbeiterdaten ist beschämend“, sagte Remedy Entertainment.

Hack

Auch Wushu Studios, bestehend aus ehemaligen Mitarbeitern von PlayStation und Evolution Studios, verurteilten den Hack. „Spieleentwickler arbeiten unermüdlich daran, Kunst und Unterhaltung für alle zu schaffen. Es ist grausam zu sehen, wie ein Team mit bösartigen Angriffen und Erpressung konfrontiert wird. Wir unterstützen das Team von Insomniac Games“, so Wushu Studios.

Dinga Bakaba, Studio/Co-Creative Director bei Arkane Lyon, beschrieb die möglichen Auswirkungen von Leaks auf die Mitarbeiter von Entwicklungsstudios. „Mein Team und ich haben bis zur Ankündigung in blanker Angst vor einem Leak gelebt. Die Insomniacs verdienen unseren Anstand und unsere Unterstützung“, sagte er.

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Tom Warren, Senior Editor von The Verge, betonte die journalistische Komponente des Hacks. „Der Insomniac-Hack könnte ein Wendepunkt dafür sein, wie wir in den Medien, der Entwicklergemeinschaft und der Fangemeinde über Spiele-Leaks denken“, sagte Warren. Er hob hervor, dass Insomniac Games ein „geliebter Entwickler“ sei, was zu einer „realen emotionalen Bindung“ führe.

Warren merkte an, dass die Reaktion auf den Hack möglicherweise anders sei als bei früheren Leaks, da die Stellung von Insomniac Games in der Branche einzigartig sei. Er hoffte auf einen nützlichen und dauerhaften Dialog über den Umgang mit solchen Vorfällen.

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Auch bei Playstationinfo.de haben wir Themen aus dem Leak behandelt, uns jedoch später dazu entschlossen, die Berichterstattung auf die Erwähnung des Hacks zu reduzieren. Bereits veröffentlichte Artikel wurden entfernt.

Es wird darauf hingewiesen, dass Informationen aus Leaks fehlerhaft sein können, da sie schnell aus dem Zusammenhang gerissen und nicht mehr aktuell sein können. Ein Beispiel hierfür ist „Ratchet and Clank: Rift Apart“, bei dem anfängliche Leaks auf einen kommerziellen Misserfolg hindeuteten, später jedoch korrigiert wurden. Fehlinterpretationen und Verwechslungen sind ebenfalls möglich, wie im Fall von angeblichen Vertragsdetails zu „Marvel’s Spider-Man“.

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