Final Fantasy 7 Revelation dürfte eines der größten Rollenspiele der kommenden Jahre werden – und das offenbar auch beim benötigten Speicherplatz. Director Naoki Hamaguchi rechnet derzeit mit einer Installationsgröße von rund 200 GB. Selbst Käufer einer physischen Version müssen deshalb zusätzliche Spieldaten herunterladen.
Die Angabe ist noch nicht endgültig, stammt jedoch direkt vom verantwortlichen Director. Hamaguchi erklärte während der Tokyo Game Show 2026, dass einzelne technische Details weiterhin ausgearbeitet werden. Nach dem aktuellen Entwicklungsstand werde Final Fantasy 7 Revelation aber voraussichtlich ungefähr 200 GB Speicher belegen.
Damit fällt der Abschluss der Remake-Trilogie noch einmal deutlich umfangreicher aus als seine Vorgänger.
Alle Disc Versionen benötigen einen zusätzlichen Download
Square Enix hatte bereits bestätigt, dass keine physische Version von Final Fantasy 7 Revelation vollständig auf den mitgelieferten Discs enthalten sein wird. Wer das Rollenspiel im Handel kauft, bekommt zwar weiterhin ein klassisches Produkt mit Datenträger, muss für die vollständige Installation aber zusätzliche Dateien herunterladen.
Hamaguchi bestätigte nun auch den naheliegenden Grund: Der Umfang des Spiels soll größer werden als die Datenmenge, die Square Enix bei den vorherigen Teilen auf den verwendeten Discs unterbringen konnte.
Eine vollständig offline installierbare Version ist damit nach dem aktuellen Stand nicht vorgesehen. Wie groß der zusätzliche Download genau ausfällt, hängt davon ab, welche Daten letztlich auf den Discs gespeichert werden. Dazu hat Square Enix bislang keine konkreten Angaben gemacht.
Für Spieler mit einer langsamen Internetverbindung oder einem begrenzten Datenvolumen könnte das zum Problem werden. Auch Sammler dürften die Entscheidung kritisch betrachten, da die physische Ausgabe ohne ergänzende Downloads nicht das komplette Spiel enthält.
Das Thema passt gleichzeitig in die größere Diskussion über die Zukunft physischer Spiele. Erst Anfang September wurde die State of Play von einem erneuten Protest gegen Sonys geplante Disc Strategie überschattet.
Square Enix wollte trotzdem nicht auf eine Disc Version verzichten
Trotz der notwendigen Downloads hat Square Enix bewusst an einer physischen Veröffentlichung festgehalten. Hamaguchi erklärte, dass es dem Team wichtig gewesen sei, den Spielern weiterhin ein greifbares Produkt anzubieten.
Der Director verwies dabei selbst auf die unsichere Zukunft von Spiele-Discs. Unabhängig davon, ob physische Veröffentlichungen langfristig verschwinden oder weiterhin bestehen bleiben, wollte das Team Final Fantasy 7 Revelation nicht ausschließlich digital anbieten.
Für Sammler bleibt damit zumindest eine klassische Handelsversion erhalten. Gleichzeitig zeigt die Downloadpflicht aber auch, wie stark sich die Bedeutung physischer Ausgaben verändert. Die Disc dient nicht mehr zwangsläufig als vollständige und dauerhaft unabhängig nutzbare Version eines Spiels.
Ob Square Enix später eine überarbeitete Komplettausgabe mit allen Daten veröffentlicht, ist nicht bekannt. Eine solche Version wurde bislang weder angekündigt noch angedeutet.
Der enorme Umfang kommt nicht überraschend
Final Fantasy 7 Revelation schließt die mit Final Fantasy 7 Remake begonnene Neuinterpretation des Rollenspielklassikers ab. Der dritte Teil soll die Handlung zu Ende führen und gleichzeitig zahlreiche offene Fragen beantworten, die nach Rebirth geblieben sind.
Bereits während der jüngsten Präsentationen wurde deutlich, dass Square Enix erneut auf eine große Spielwelt, zahlreiche Nebenaktivitäten und umfangreiche Storyabschnitte setzt. Hamaguchi zeigte sich von Befürchtungen, das Spiel könnte zu groß werden, allerdings nicht beunruhigt.
Die Entwickler wollen den Spielern viele Beschäftigungsmöglichkeiten bieten, ohne sie zur Erledigung sämtlicher Inhalte zu zwingen. Markierungen und klar erkennbare Belohnungen sollen dabei helfen, selbst zu entscheiden, welche Aufgaben interessant sind und welche Bereiche ausgelassen werden können.
Einen ausführlicheren Auftritt erhielt das Rollenspiel bereits während der jüngsten State of Play mit Final Fantasy 7 Revelation. Inzwischen steht fest, dass das Spiel am 8. April 2027 erscheint.
Zwei zusätzliche Geschichten sind als DLC geplant
Mit dem Hauptspiel endet die Unterstützung für Final Fantasy 7 Revelation offenbar nicht. Square Enix plant zwei zusätzliche Story-Erweiterungen, die sich auf Vincent und Sephiroth konzentrieren sollen.
Hamaguchi verglich den Ansatz mit der Intermission-Erweiterung von Final Fantasy 7 Remake. Die neuen Geschichten sollen einzelne Figuren ausführlicher beleuchten, ohne den eigentlichen Abschluss der Trilogie nachträglich zu verändern.
Ob die beiden DLCs vor, während oder nach den Ereignissen des Hauptspiels angesiedelt sind, wollte der Director noch nicht verraten. Auch Veröffentlichungstermine und Preise wurden nicht genannt.
Die zusätzlichen Geschichten dürften den benötigten Speicherplatz später weiter erhöhen. Die derzeit genannten rund 200 GB beziehen sich auf das eigentliche Spiel und nicht auf sämtliche Inhalte, die nach der Veröffentlichung erscheinen könnten.
Auch Tifa bekommt offenbar eine neue Hintergrundgeschichte
Neben den technischen Angaben verriet Hamaguchi ein weiteres kleines Detail. Das bereits aus Rebirth bekannte Klavier-Minispiel wird in Final Fantasy 7 Revelation deutlich erweitert.
Wer sich mit dem Minispiel beschäftigt, soll zusätzliche Informationen über Tifa erfahren. Wie diese Inhalte eingebunden werden und welchen Teil ihrer Geschichte sie behandeln, ließ der Director offen.
Das Klavierspiel scheint damit nicht mehr ausschließlich eine optionale Nebenbeschäftigung zu sein. Es könnte gleichzeitig dazu dienen, einzelne Figuren und deren Vergangenheit stärker auszubauen.
Final Fantasy 7 Revelation erscheint am 8. April 2027 für PS5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch 2 und PC. Die ungefähr 200 GB große Installation ist noch nicht endgültig bestätigt, entspricht laut Hamaguchi aber der derzeitigen Planung.
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