NewsBorderlands 4 zeigt neue Kammer Jägerin Loveless und ihre Fähigkeiten

Borderlands 4 zeigt neue Kammer Jägerin Loveless und ihre Fähigkeiten

2K und Gearbox Software haben einen ausführlichen Blick auf Loveless veröffentlicht, die am 10. September als neue spielbare Kammer-Jägerin zu Borderlands 4 stößt. Im aktuellen Gearbox DevCast zeigen die Entwickler erstmals genauer, wie sich die Hackerin spielt, welche Rolle ihr digitaler Begleiter Wyrm übernimmt und wie ihre drei unterschiedlichen Fähigkeitsbäume aufgebaut sind.

Loveless erscheint als kostenpflichtiger DLC und setzt auf einen besonders schnellen Kampfstil mit kritischen Treffern, Statuseffekten sowie Korrosions- und Strahlungsschaden. Gleichzeitig startet am 10. September Version 1.10, die unter anderem die maximale Stufenobergrenze erhöht und weitere Balance-Anpassungen mitbringt.

Loveless verbindet biologische und digitale Kräfte

Die Hintergrundgeschichte von Loveless unterscheidet sich deutlich von den bisherigen Kammer-Jägern.

Sie arbeitete früher als Hackerin für den Konzern Anshin und ist inzwischen als Assassine unterwegs. Durch eine symbiotische Verbindung biologischer und digitaler Elemente hat sie ihren eigenen Körper verändert und teilt ihr Bewusstsein mit einem selbst entwickelten digitalen Virus.

Dieses Alter Ego trägt den Namen Wyrm.

Wyrm kann als eigenständige digitale Kreatur erscheinen und unterstützt Loveless direkt im Kampf. Gearbox beschreibt die Verbindung zwischen beiden nicht nur als Gameplay-Mechanik, sondern als wichtigen Teil ihrer Persönlichkeit und Geschichte.

Der neue Charakter-Kurzfilm „Uncontainable“ zeigt diese Beziehung genauer und beschäftigt sich mit einem früheren Ausflug von Loveless ins Digiversum, bei dem sie nach wertvollen Kammer-Daten suchte.

Drei Action Skills bestimmen ihren Kampfstil

Spieler können Loveless über drei unterschiedliche Action Skills spezialisieren.

Mit ihren Plague Star Shuriken wirft sie tödliche Geschosse auf Gegner und verbreitet gleichzeitig eine Seuche. Der Fokus liegt dabei auf Statuseffekten und kontinuierlichem Schaden.

Der Visual Paradox Nexus, kurz VPN, verfolgt dagegen einen taktischeren Ansatz.

Die Fähigkeit macht Loveless unsichtbar und erzeugt gleichzeitig einen Köder, der Gegner täuschen soll. Dadurch lassen sich Kämpfe neu positionieren, Angriffe vorbereiten oder gefährliche Situationen verlassen.

Als dritte Möglichkeit kann Loveless ihr Malignant Construct einsetzen.

Dabei schickt sie eine digitale Kreatur direkt auf ihre Gegner. Das Konstrukt greift unter anderem mit Schwanzschlägen und giftigem Atem an und funktioniert damit stärker wie ein offensiver Begleiter.

Die RAM Leiste belohnt aggressives Spielen

Eine zentrale Rolle spielt die persönliche Eigenschaft von Loveless mit dem Namen RAM.

Die entsprechende Leiste füllt sich, sobald Spieler kritische Treffer landen oder Statuseffekte auf Gegner auslösen.

Ist RAM vollständig geladen, wird der nächste Nahkampfangriff mit ihren Techno-Kagi-Krallen verstärkt. Gleichzeitig erhöht sich ihr Waffenschaden.

Das System soll Spieler dazu motivieren, dauerhaft Druck aufzubauen und möglichst viele kritische Treffer sowie Statusveränderungen miteinander zu kombinieren.

Loveless richtet sich damit klar an Spieler, die einen aktiven und offensiven Kampfstil bevorzugen.

Ihre Builds setzen auf Präzision und Statuseffekte

Die drei Fähigkeitsbäume erlauben unterschiedliche Spezialisierungen.

Loveless kann beispielsweise stärker auf kritische Treffer, Korrosionsschaden oder Strahlungsschaden ausgerichtet werden.

Weitere Verbesserungen beeinflussen die Abklingzeiten ihrer Action Skills oder verstärken sogenannte ausführbare Dateien, die zusätzliche Effekte auslösen.

Dadurch sollen sich verschiedene Builds ergeben, die sich trotz derselben Grundmechanik deutlich unterschiedlich spielen können.

Gearbox beschreibt ihren Stil als schnell, flexibel und aggressiv.

Gerade Spieler, die Borderlands 4 gerne mit hoher Mobilität spielen und Gegner möglichst schnell mit mehreren Effekten gleichzeitig unter Druck setzen, dürften mit Loveless entsprechend viele Möglichkeiten bekommen.

Version 1.10 erhöht die maximale Stufe

Loveless erscheint nicht alleine.

Am 10. September wird gleichzeitig Version 1.10 für Borderlands 4 veröffentlicht.

Das Update erhöht die maximale Charakterstufe für alle Spieler um zehn zusätzliche Level. Damit erhalten auch Besitzer des Basisspiels neue Möglichkeiten, ihre vorhandenen Builds weiter auszubauen.

Darüber hinaus plant Gearbox verschiedene Balance-Anpassungen für die bestehenden Kammer-Jäger.

Konkrete Patchnotes sollen näher am Veröffentlichungstermin beziehungsweise mit dem Update selbst folgen.

Story Pack 2 bringt FL4K zurück

Ebenfalls am 10. September erscheint Story Pack 2: FL4K and the Last Resort.

Die Erweiterung führt Spieler nach Providence, eine tropische Insel mit einem luxuriösen Resort und einem gewaltigen Vulkan.

Die Tediore Corporation versucht dort, sich Zugriff auf die wertvolle Ressource Ordonite zu sichern. Spieler bekommen es entsprechend mit neuen Gegnern, mehreren Bossen und zusätzlichen Missionen zu tun.

FL4K aus Borderlands 3 kehrt im Rahmen dieser Geschichte zurück.

Loveless gehört ebenfalls zu den zentralen neuen Inhalten von Story Pack 2 und kann anschließend als neuer Kammer-Jäger gespielt werden.

Amara bekommt ebenfalls neue Inhalte

Parallel erscheint Kopfgeld-Pack 5: Amara und der Schatten des Üblen.

Der DLC konzentriert sich stärker auf Amara und die sogenannte Phase-Dimension.

Enthalten sind unter anderem eine neue wiederholbare Mission, zusätzliche Bosse und Minibosse sowie neue legendäre Ausrüstung.

Spieler können außerdem neue kosmetische Belohnungen und weitere Gegenstände freischalten.

Damit fällt der 10. September für Borderlands-4-Spieler ungewöhnlich umfangreich aus: Loveless, Story Pack 2, Kopfgeld-Pack 5 und Version 1.10 erscheinen am gleichen Tag.

Diese Editionen enthalten Loveless und die DLCs

Besitzer der Borderlands 4 Super Deluxe Edition erhalten automatisch Zugriff auf das komplette Kopfgeld-Pack-Bundle sowie auf das Kammer-Jäger-Pack mit Story Pack 1 und Story Pack 2.

Die Deluxe Edition enthält dagegen das Kopfgeld-Pack-Bundle.

Alle Story Packs und Kopfgeld-Packs lassen sich außerdem separat erwerben.

Wer ausschließlich Loveless spielen möchte oder gezielt an den neuen Story-Inhalten interessiert ist, muss deshalb nicht zwingend auf eine der größeren Editionen wechseln.

Mit Loveless erweitert Gearbox das spielbare Charakteraufgebot von Borderlands 4 um einen deutlich technischeren Kammer-Jäger. Besonders die Kombination aus Wyrm, RAM-System und drei sehr unterschiedlichen Action Skills dürfte zahlreiche neue Builds ermöglichen.

Am 10. September zeigt sich, wie gut sich die Hackerin tatsächlich in das bestehende Kampfsystem einfügt.

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