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Hunting Simulator 3 ist da und lässt euch auf riesigen Karten auf die Jagd gehen

Mit Hunting Simulator 3 ist heute, am 29. Oktober 2026, die nächste Generation der Jagdsimulation von NACON erschienen. Das Spiel setzt auf die Unreal Engine 5, zwei riesige offene Spielwelten und ein neues Ökosystem, in dem Tiere auf ihre Umgebung und das Verhalten der Spieler reagieren sollen. Mehr als 35 Tierarten, lizenzierte Jagdausrüstung und ein vierbeiniger Begleiter gehören ebenfalls zum Angebot. Hunting Simulator 3 ist ab sofort für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erhältlich.

Zwei riesige Spielwelten in Colorado und Texas

Für den dritten Teil hat Entwickler NACON Studio Ghent die virtuelle Jagd auf zwei unterschiedliche Regionen der USA verlegt.

Spieler erkunden die bewaldeten Berglandschaften von Colorado sowie die weitläufigen Ebenen von Texas. Beide Karten umfassen jeweils rund 100 Quadratkilometer und bieten damit reichlich Platz für längere Erkundungstouren.

Die Landschaften unterscheiden sich nicht nur optisch. Auch die dort lebenden Tiere, die Vegetation und die jeweiligen Umweltbedingungen sollen das Jagdverhalten beeinflussen.

Wer größere Entfernungen zurücklegen möchte, kann auf verschiedene Geländefahrzeuge zurückgreifen. Dazu gehören lizenzierte Modelle bekannter Hersteller wie Polaris, Ford und Kawasaki.

Insgesamt stehen fünf unterschiedliche Fahrzeuge zur Verfügung.

Gerade in den weitläufigen Gebieten sollen sie dabei helfen, abgelegene Jagdreviere zu erreichen. Für die eigentliche Pirsch müssen Spieler allerdings häufig zu Fuß weiterziehen.

Denn im Mittelpunkt steht nicht möglichst schnelles Vorankommen, sondern das genaue Beobachten der Umgebung.

Das neue SimFauna System soll Tiere realistischer machen

Eine der wichtigsten Neuerungen trägt den Namen SimFauna.

Dabei handelt es sich um ein von NACON Studio Ghent entwickeltes System, das das Verhalten der virtuellen Tierwelt dynamischer gestalten soll.

Anders als in klassischen Jagdspielen sollen sich die Tiere nicht ausschließlich nach festgelegten Bewegungsmustern verhalten.

Stattdessen berücksichtigt SimFauna verschiedene Faktoren wie Alter, Fortpflanzung, Umgebung und die Aktionen der Spieler.

Tiere können altern, sich vermehren und auf Veränderungen innerhalb ihres Lebensraums reagieren.

Auch frühere Begegnungen sollen ihr Verhalten beeinflussen können.

Wer beispielsweise wiederholt bestimmte Gebiete aufsucht oder Tiere aufschreckt, könnte dadurch das Verhalten der verbleibenden Population verändern.

Das Entwicklerteam möchte damit ein Ökosystem erschaffen, das sich über längere Zeit entwickelt und nicht bei jedem Spielstart identisch verhält.

Wie überzeugend diese Simulation tatsächlich funktioniert, muss sich allerdings erst im regulären Spielbetrieb zeigen.

Mehr als 35 Tierarten warten auf die Spieler

Die virtuelle Tierwelt umfasst über 35 unterschiedliche Arten.

Dazu gehören verschiedene Hirsche und andere Wildtiere, die in den amerikanischen Regionen heimisch sind.

Besonders wichtig ist dabei das Zusammenspiel zwischen Windrichtung, Geräuschen und Sichtbarkeit.

Die Tiere besitzen laut Entwicklerangaben einen ausgeprägten Geruchssinn und reagieren auf verdächtige Bewegungen.

Wer sich unvorsichtig nähert, riskiert deshalb, dass seine Beute frühzeitig flüchtet.

Ein knackender Ast oder eine ungünstige Windrichtung können bereits ausreichen, um die eigene Position zu verraten.

Spieler müssen daher entscheiden, ob sie sich vorsichtig anschleichen, einen geeigneten Ansitzplatz suchen oder mit Lockmitteln arbeiten.

Das System soll unterschiedliche Vorgehensweisen ermöglichen, ohne eine einzige Strategie grundsätzlich vorzuschreiben.

Der Jagdhund wird zum wichtigen Begleiter

Auch der vierbeinige Begleiter erhält im dritten Teil eine größere Bedeutung.

Spieler können ihren Jagdhund mit auf Erkundungstour nehmen und ihm verschiedene Aufgaben zuweisen.

Dazu gehören das Aufspüren von Fährten, das Verfolgen von Tieren und das Apportieren von Kleinwild.

Die Steuerung erfolgt über ein Befehlsrad, mit dem der Hund gezielt angewiesen werden kann.

Besonders interessant ist seine Entwicklung im Laufe des Spiels.

Je häufiger der Hund gemeinsam mit seinem Besitzer unterwegs ist, desto besser soll er bestimmte Aufgaben erfüllen können.

Außerdem stehen unterschiedliche Hunderassen zur Verfügung, die jeweils eigene Eigenschaften besitzen.

Damit wird der tierische Begleiter nicht nur zu einem optischen Bestandteil der Simulation, sondern zu einem wichtigen Werkzeug bei der Suche nach Wild.

Mehr als 200 Ausrüstungsgegenstände und bekannte Marken

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Ausrüstung.

Hunting Simulator 3 bietet eine Sammlung von mehr als 200 Gegenständen, darunter 75 Schusswaffen und zahlreiche Zubehörteile.

Vertreten sind bekannte Hersteller wie Remington, Beretta, Winchester und Browning.

Neben Gewehren und Schrotflinten stehen auch Bögen und Armbrüste zur Auswahl.

Die Entwickler versprechen eine möglichst authentische Darstellung der jeweiligen Waffen, einschließlich ihrer Geräusche und ballistischen Eigenschaften.

Auch Zielfernrohre, Ferngläser und unterschiedliche Kleidungsstücke spielen eine Rolle.

Dabei sollen bestimmte Ausrüstungsgegenstände Einfluss darauf haben, wie Spieler von Tieren wahrgenommen werden oder wie gut sie unter verschiedenen Bedingungen zurechtkommen.

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt entsprechend von der jeweiligen Jagdsituation ab.

Damit möchte NACON sowohl Einsteiger als auch erfahrene Simulationsspieler ansprechen.

Eigene Jagdhütte und Tontaubenschießen

Abseits der eigentlichen Jagd können Spieler in ihre eigene Hütte zurückkehren.

Dort lassen sich Ausrüstungsgegenstände verwalten, Waffen anpassen und erlegte Trophäen ausstellen.

Die Jagdhütte kann außerdem individuell eingerichtet werden.

Damit erhält der Spieler einen zentralen Rückzugsort, der im Laufe des Abenteuers zunehmend an die eigenen Vorlieben angepasst werden kann.

Wer seine Schießkünste verbessern möchte, kann zusätzlich einen Schießstand besuchen.

Eine weitere Beschäftigung ist das Tontaubenschießen.

Dabei müssen innerhalb einer vorgegebenen Zeit verschiedene Ziele getroffen werden, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

Über eine weltweite Rangliste können Spieler ihre Ergebnisse anschließend miteinander vergleichen.

Damit bietet Hunting Simulator 3 auch abseits der offenen Spielwelt zusätzliche Herausforderungen.

Unreal Engine 5 soll für eine glaubwürdige Wildnis sorgen

Technisch setzt NACON Studio Ghent diesmal auf die Unreal Engine 5.

Die Engine ermöglicht unter anderem umfangreiche Landschaften, detaillierte Vegetation und moderne Beleuchtungseffekte.

Besonders für eine Jagdsimulation ist die Darstellung der Umgebung wichtig.

Dichte Wälder, weite Ebenen und unterschiedliche Lichtverhältnisse beeinflussen nicht nur die Atmosphäre, sondern auch die Sichtbarkeit der Tiere.

Gleichzeitig stellt die Kombination aus großen Spielwelten und einer dynamischen Tierpopulation hohe Anforderungen an die Technik.

Ob die Simulation auf PlayStation 5 durchgehend flüssig läuft und wie sich die Grafik zwischen den Plattformen unterscheidet, lässt sich anhand der bisherigen Herstellerinformationen noch nicht abschließend beurteilen.

Auf der PS5 werden laut PlayStation Store außerdem die Vibrationsfunktion und die adaptiven Trigger des DualSense-Controllers unterstützt.

Welche konkreten Aktionen diese Funktionen besonders intensiv nutzen, wird sich im Spiel zeigen.

Hunting Simulator 3 kostet auf PS5 knapp 50 Euro

Hunting Simulator 3 ist ab dem 29. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erhältlich.

Im deutschen PlayStation Store kostet die Standard Edition 49,99 Euro. Sie enthält das Hauptspiel und das Classic American Hunter Pack.

Zusätzlich wird eine umfangreichere Apex Predator Edition mit weiteren Ausrüstungsgegenständen und kosmetischen Inhalten angeboten.

Die PlayStation-Version ist für Einzelspieler ausgelegt und unterstützt das Spielen ohne dauerhafte Internetverbindung.

Das Spiel bietet deutsche Bildschirmtexte. Eine vollständige deutsche Sprachausgabe wird bei Steam hingegen nicht aufgeführt.

NACON möchte mit dem dritten Teil vor allem jene Spieler erreichen, die eine möglichst umfangreiche Jagdsimulation mit frei erkundbaren Landschaften und detaillierter Tierwelt suchen.

Ob das neue SimFauna-System tatsächlich für langfristig abwechslungsreiche Jagdausflüge sorgt, dürfte dabei besonders entscheidend sein.

Mit den beiden großen Karten, den unterschiedlichen Tierarten und der umfangreichen Ausrüstung bringt Hunting Simulator 3 jedenfalls zahlreiche Inhalte mit, die sich deutlich vom Vorgänger abheben sollen.

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