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PNY CS2341 SSD im Test – Schneller PS5-Speicher mit 7.100 MB/s und Heatsink

Der interne Speicher der PlayStation 5 ist schneller gefüllt, als einem lieb sein kann. Große AAA-Spiele belegen inzwischen problemlos 100 GB und mehr, dazu kommen Updates, DLCs, PlayStation-Plus-Titel und vielleicht noch das eine oder andere Spiel, das man eigentlich längst löschen wollte – aber eben doch nicht löscht.

Eine zusätzliche M.2-SSD gehört deshalb auch Jahre nach dem Start der PS5 zu den sinnvollsten Upgrades für Sonys Konsole.

Mit der PNY CS2341 SSD haben wir uns diesmal ein Modell angesehen, das genau für diesen Einsatz gedacht ist. Unser Testmodell bietet 1 TB Speicher, nutzt PCIe Gen4 x4 und kommt bereits mit einem vormontierten Kühlkörper daher. PNY nennt eine maximale Lesegeschwindigkeit von bis zu 7.100 MB/s, beim Schreiben sollen bis zu 6.200 MB/s möglich sein.

Damit erfüllt die CS2341 auf dem Papier schon einmal alles, was eine schnelle SSD für die PlayStation 5 mitbringen sollte.

Doch Papierwerte sind bei einer PS5-SSD nur ein Teil der Geschichte. Viel wichtiger ist die Frage, ob Einbau, Handhabung und das Gesamtpaket überzeugen können.

Wir haben uns die PNY CS2341 deshalb genauer angesehen.

PNY CS2341: Auf den ersten Blick eindeutig für Gamer gedacht

Bereits die Verpackung macht keinen Hehl daraus, für welche Zielgruppe PNY die CS2341 vorgesehen hat.

Neben der PC-Kompatibilität weist der Hersteller ausdrücklich auf die Nutzung mit der PlayStation 5 hin. Auch die wichtigsten Leistungsdaten sind direkt auf der Vorderseite zu finden: 1 TB Speicher, PCIe Gen4 x4, bis zu 7.100 MB/s beim Lesen sowie bis zu 6.200 MB/s beim Schreiben.

Wer sich nicht besonders intensiv mit SSDs beschäftigt, bekommt also bereits beim ersten Blick auf die Verpackung die entscheidenden Informationen geliefert.

Die eigentliche SSD fällt anschließend sofort durch ihren blauen Kühlkörper auf.

Während viele Hersteller bei ihren PS5-SSDs auf Schwarz, Grau oder ein eher zurückhaltendes Design setzen, geht PNY einen etwas anderen Weg. Der Aluminium-Heatsink besitzt ein kräftiges Blau und mehrere diagonal verlaufende Kühlrippen. Auf der Oberseite sitzt gut sichtbar das weiße PNY-Logo.

Natürlich verschwindet die SSD nach dem Einbau vollständig im Inneren der PlayStation 5. Trotzdem gefällt uns, dass PNY dem Produkt ein eigenes Design spendiert hat und nicht einfach einen beliebigen schwarzen Kühlkörper verwendet.

Optisch macht die CS2341 einen guten ersten Eindruck.

Verarbeitung: Kompakt, sauber und ohne unnötigen Schnickschnack

Beim Herausnehmen fällt zunächst auf, wie kompakt das komplette Paket bleibt.

Die CS2341 verwendet das übliche M.2-2280-Format und ist damit genau für den entsprechenden Erweiterungsplatz der PlayStation 5 ausgelegt. Der vormontierte Kühlkörper sitzt sauber auf der SSD und macht einen stabilen Eindruck.

Lose Teile, unnötige Kunststoffelemente oder irgendwelche auffälligen Verarbeitungsmängel konnten wir bei unserem Exemplar nicht feststellen.

Gerade beim Kühlkörper ist das wichtig.

Schließlich soll dieser nicht nur gut aussehen, sondern die entstehende Wärme zuverlässig abführen. Schnelle PCIe-4.0-SSDs können unter längerer Last durchaus ordentlich warm werden. Genau deshalb verlangt Sony beim Einsatz einer M.2-SSD in der PS5 auch eine geeignete Wärmeableitung.

Bei der PNY CS2341 muss man sich darüber keine weiteren Gedanken machen.

Der Heatsink ist bereits montiert. Zusätzliche Wärmeleitpads, ein separat gekaufter Kühlkörper oder irgendwelche Bastellösungen sind nicht notwendig.

Für uns ist das bei einer SSD, die ausdrücklich für Konsolenspieler angeboten wird, ein klarer Pluspunkt.

Technische Daten: Viel Leistung für die PlayStation 5

Technisch bewegt sich die PNY CS2341 in einem Bereich, der für die aktuelle PlayStation 5 mehr als ausreichend ist.

Die SSD setzt auf PCIe Gen4 x4 und erreicht laut Hersteller eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von bis zu 7.100 MB/s. Beim Schreiben werden maximal 6.200 MB/s angegeben.

Sony empfiehlt für die Speichererweiterung der PlayStation 5 eine sequenzielle Lesegeschwindigkeit von mindestens 5.500 MB/s. Die CS2341 liegt damit deutlich darüber.

Die wichtigsten technischen Daten unseres Modells sind:

  • 1 TB Speicherkapazität
  • M.2-2280-Format
  • NVMe
  • PCIe Gen4 x4
  • bis zu 7.100 MB/s sequenzielles Lesen
  • bis zu 6.200 MB/s sequenzielles Schreiben
  • vormontierter Aluminium-Heatsink
  • für PlayStation 5 und PC geeignet
  • 5 Jahre eingeschränkte Herstellergarantie laut Verpackung

Bereits bei der Vorstellung der PNY CS2341 hatten wir uns die Eckdaten der neuen SSD angesehen.

Auf dem Datenblatt liefert PNY also genau das, was man von einer modernen PS5-SSD erwarten darf.

Einbau in die PS5: Auch für Einsteiger gut machbar

Der Einbau einer zusätzlichen SSD klingt komplizierter, als er tatsächlich ist.

Wer seine PlayStation 5 noch nie geöffnet hat, dürfte beim ersten Mal vielleicht etwas vorsichtiger sein. Hat man die Seitenabdeckung allerdings entfernt, befindet sich der M.2-Erweiterungsplatz direkt darunter.

Die kleine Metallabdeckung wird abgeschraubt und anschließend kann die SSD eingesetzt werden.

Dabei zeigt sich einer der größten Vorteile der PNY CS2341: Man muss sich nicht erst Gedanken darüber machen, welchen Kühlkörper man zusätzlich kaufen sollte oder ob dieser möglicherweise zu hoch für die PS5 ist.

Die CS2341 kommt komplett vorbereitet.

SSD einsetzen, befestigen, Abdeckung wieder montieren und die Konsole schließen.

Mehr braucht es hardwareseitig nicht.

Nach dem Start der PlayStation 5 muss eine neue M.2-SSD zunächst formatiert werden. Anschließend steht der zusätzliche Speicher genauso zur Verfügung wie der interne SSD-Speicher der Konsole.

Genau so sollte ein Konsolen-Upgrade unserer Meinung nach funktionieren.

Keine unnötigen zusätzlichen Komponenten, kein Gefummel mit Kühlkörpern und keine langen Vorbereitungen.

7.100 MB/s: Auf dem Papier deutlich oberhalb der PS5-Anforderung

Die maximale Lesegeschwindigkeit von 7.100 MB/s gehört zu den wichtigsten Verkaufsargumenten der PNY CS2341.

Dabei sollte man allerdings immer im Hinterkopf behalten, dass solche Herstellerangaben maximale sequenzielle Werte darstellen. Die tatsächliche Geschwindigkeit kann abhängig vom System, der verwendeten Plattform und weiteren Faktoren abweichen.

Auch die PlayStation 5 führt beim Formatieren einer M.2-SSD einen eigenen Geschwindigkeitstest durch. Dieser Wert muss nicht exakt mit der Herstellerangabe übereinstimmen.

Für die Praxis ist das aber weniger dramatisch, als es zunächst klingt.

Entscheidend ist vielmehr, dass die SSD genügend Leistung bietet, um PS5-Spiele direkt vom erweiterten Speicher auszuführen. Und dafür bringt die CS2341 mit ihren angegebenen 7.100 MB/s mehr als genügend Reserven mit.

Die PS5 verlangt also keineswegs, dass eine SSD ihren theoretischen Maximalwert jederzeit erreicht.

Viel wichtiger ist eine stabile Leistung.

Im Alltag zählt mehr als der reine Benchmark

Bei SSDs wird gerne über möglichst hohe Zahlen gesprochen.

7.000 MB/s, 7.100 MB/s, 7.300 MB/s – klingt alles beeindruckend. Im täglichen Konsolenbetrieb sind Unterschiede zwischen schnellen PCIe-4.0-SSDs allerdings häufig wesentlich weniger spektakulär, als diese Zahlen vermuten lassen.

Ein Spiel lädt schließlich nicht plötzlich doppelt so schnell, nur weil eine SSD auf dem Datenblatt ein paar hundert Megabyte pro Sekunde mehr schafft.

Genau deshalb betrachten wir eine PS5-SSD nicht ausschließlich anhand des maximalen Benchmarkwertes.

Interessanter ist das Gesamtpaket.

Spiele sollen sich problemlos installieren lassen, direkt von der M.2-SSD starten und im normalen Betrieb keine spürbaren Nachteile gegenüber dem internen Speicher zeigen.

Genau hier liegt der große Vorteil moderner Gen4-SSDs: Man muss sich im Idealfall überhaupt keine Gedanken darüber machen, auf welchem der beiden Speicher ein Spiel installiert ist.

Auch unser früherer Test der Seagate Game Drive M.2 SSD mit 1 TB hat bereits gezeigt, wie unkompliziert eine entsprechende Speichererweiterung sein kann.

Und genau das erwarten wir auch von der PNY.

Der zusätzliche Speicher soll einfach da sein und funktionieren.

Spiele verschieben statt neu herunterladen

Besonders praktisch wird eine zusätzliche SSD, wenn bereits zahlreiche Spiele auf der Konsole installiert sind.

PS5-Spiele können zwischen dem internen Speicher und der zusätzlichen M.2-SSD verschoben werden. Ein erneuter Download ist dafür nicht notwendig.

Gerade bei großen Titeln ist das angenehm.

Wer eine langsame Internetverbindung besitzt oder monatlich sehr viele Spiele ausprobiert, dürfte diesen Vorteil schnell zu schätzen wissen.

Auch PS4-Spiele lassen sich auf zusätzlichen Speichermedien ablegen, wobei hierfür grundsätzlich auch externe USB-Laufwerke verwendet werden können.

Bei nativen PS5-Spielen sieht das anders aus: Diese müssen entweder auf dem internen SSD-Speicher oder einer geeigneten M.2-Erweiterung installiert sein, wenn man sie direkt starten möchte.

Genau deshalb ist eine SSD wie die CS2341 für Besitzer großer PS5-Bibliotheken wesentlich sinnvoller als eine klassische externe Festplatte.

Der Kühlkörper ist ein wichtiger Bestandteil

Der auffällige blaue Heatsink ist nicht einfach nur Dekoration.

PCIe-4.0-SSDs erreichen hohe Übertragungsraten und erzeugen dabei entsprechend Wärme. Wird ein Speichercontroller zu heiß, kann die Leistung reduziert werden, um die Hardware zu schützen.

Ein ausreichend dimensionierter Kühlkörper soll genau das verhindern.

PNY verwendet bei der CS2341 einen Aluminium-Heatsink mit mehreren schräg verlaufenden Strukturen, wodurch die Oberfläche vergrößert wird.

Das Grundprinzip ist simpel: Mehr Oberfläche ermöglicht eine bessere Abgabe der entstehenden Wärme.

Für PS5-Nutzer ist allerdings ein anderer Punkt mindestens genauso wichtig: Der Kühlkörper passt bereits zum vorgesehenen Einsatzzweck.

Man muss keine Maße vergleichen, keinen separaten Kühler bestellen und nichts nachträglich montieren.

Das macht die PNY CS2341 besonders für Nutzer interessant, die ihre Konsole einfach nur erweitern möchten und sich nicht tiefer mit M.2-Hardware beschäftigen wollen.

1 TB zusätzlicher Speicher: Wie viel bringt das tatsächlich?

1 TB klingt zunächst nach einer Menge Platz.

Und natürlich ist es eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Speicher, der ab Werk zur Verfügung steht.

Allerdings sollte man die Größe heutiger Spiele nicht unterschätzen.

Große AAA-Produktionen können mit Updates und zusätzlichen Inhalten schnell deutlich mehr als 100 GB belegen. Hat man mehrere solcher Titel gleichzeitig installiert, schrumpft auch ein zusätzlicher Terabyte schneller zusammen als gedacht.

Trotzdem halten wir 1 TB weiterhin für einen vernünftigen Einstieg.

Für viele Spieler dürfte diese Kapazität vollkommen ausreichen, um die wichtigsten Titel dauerhaft installiert zu lassen und gleichzeitig genügend Luft für neue Releases zu haben.

Wer allerdings grundsätzlich eine sehr große Spielebibliothek gleichzeitig auf seiner Konsole behalten möchte, sollte überlegen, ob 2 TB langfristig möglicherweise die bessere Wahl wären.

Genau hier sehen wir momentan auch eine kleine Schwäche des Modells.

Die CS2341 ist kein Speicher-Monster für Nutzer, die ihre komplette digitale Bibliothek dauerhaft installieren möchten.

Sie richtet sich eher an Spieler, die den verfügbaren PS5-Speicher sinnvoll erweitern wollen, ohne gleich mehrere Terabyte zu benötigen.

Der tatsächliche Nutzen zeigt sich erst nach einigen Monaten

Eine SSD ist kein Produkt, bei dem man nach fünf Minuten plötzlich einen riesigen Wow-Effekt erlebt.

Der Vorteil entsteht vielmehr schleichend.

Man muss seltener Spiele löschen.

Man kann größere Titel installiert lassen.

Ein neues Spiel lässt sich herunterladen, ohne vorher erst durch die Bibliothek zu gehen und zu überlegen, welcher Titel weichen muss.

Genau das macht eine zusätzliche M.2-SSD auf Dauer so angenehm.

Sie verändert die PlayStation 5 nicht grundlegend und sorgt auch nicht plötzlich für bessere Grafik oder höhere Frameraten.

Sie beseitigt schlicht ein Problem.

Und manchmal sind genau solche Upgrades im Alltag die sinnvollsten.

Design: Schade, dass man die SSD später nicht mehr sieht

Normalerweise spielt das Aussehen einer internen SSD kaum eine Rolle.

Bei der PNY CS2341 ist das fast ein wenig schade.

Der kräftig blaue Heatsink hebt sich deutlich von vielen Konkurrenzprodukten ab und passt durch seine Farbgebung durchaus gut zum PlayStation-Thema.

Die diagonalen Vertiefungen sorgen zusätzlich dafür, dass das Design nicht wie eine einfache Metallplatte wirkt.

Am Ende verschwindet davon natürlich alles unter der Abdeckung der Konsole.

Wer die SSD dagegen in einem PC mit sichtbarem Mainboard einsetzen möchte, hat vom Design deutlich mehr.

Für die Bewertung spielt das allerdings nur eine kleine Rolle.

Wichtiger ist, dass die Konstruktion funktional wirkt und der Kühlkörper bereits ab Werk montiert ist.

Lautlos, wartungsfrei und unkompliziert

Ein weiterer Vorteil einer SSD gegenüber klassischen Festplatten ist offensichtlich: Es gibt keine beweglichen Teile.

Damit arbeitet die CS2341 vollständig lautlos.

Auch Wartung ist praktisch kein Thema.

Nach dem Einbau verschwindet die SSD im Inneren der Konsole und sollte dort im besten Fall für Jahre bleiben.

Genau diese Art von Hardware mögen wir.

Einbauen, einmal einrichten und anschließend vergessen, dass sie überhaupt existiert.

Solange genügend freier Speicher vorhanden ist, muss man sich nicht mehr damit beschäftigen.

Preis entscheidet darüber, wie attraktiv die PNY CS2341 wirklich ist

Technisch gibt es bei der PNY CS2341 wenig auszusetzen.

Das Problem bei SSDs liegt allerdings häufig an einer anderen Stelle: dem Preis.

Der Markt für PCIe-4.0-SSDs ist inzwischen riesig. Samsung, WD, Seagate, Lexar und zahlreiche weitere Hersteller bieten schnelle Laufwerke an, von denen viele ebenfalls für die PlayStation 5 geeignet sind.

Deshalb reicht es heute nicht mehr, einfach nur 7.000 MB/s und einen Kühlkörper anzubieten.

Der Straßenpreis muss stimmen.

Gerade bei 1-TB-Modellen gibt es regelmäßig starke Preisaktionen. Dadurch kann sich das Preis-Leistungs-Verhältnis innerhalb weniger Wochen deutlich verändern.

Die CS2341 sollte deshalb nicht ausschließlich nach ihrer unverbindlichen Preisempfehlung beurteilt werden.

Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte die aktuellen Angebote vergleichen.

Wenn sich die PNY preislich auf Augenhöhe mit vergleichbar schnellen Gen4-SSDs bewegt, bekommt man hier ein überzeugendes Gesamtpaket.

Liegt sie hingegen deutlich über ähnlichen Konkurrenzmodellen, wird die Entscheidung schwieriger.

Wo liegen die Stärken der PNY CS2341?

Die größte Stärke ist für uns nicht einmal die reine Geschwindigkeit.

7.100 MB/s lesen sich natürlich gut, doch schnelle Gen4-SSDs gibt es inzwischen viele.

Interessanter ist die Kombination aus hoher Leistung, PS5-Kompatibilität und bereits vormontiertem Kühlkörper.

PNY nimmt dem Käufer damit einen Teil der Arbeit ab.

Gerade Spieler, die sich nicht regelmäßig mit PC-Hardware beschäftigen, bekommen eine unkomplizierte Lösung.

Auspacken, einbauen, formatieren und nutzen.

Hinzu kommt das durchaus gelungene Design und eine Leistungsklasse, die genügend Reserven für die Anforderungen der PlayStation 5 bietet.

Gibt es auch Schwächen?

Natürlich.

1 TB ist zwar sinnvoll, dürfte für manche Nutzer inzwischen aber schlicht zu wenig sein.

Wer regelmäßig sehr große Spiele installiert und möglichst wenig löschen möchte, könnte langfristig mit einer 2-TB-SSD glücklicher werden.

Dazu kommt der starke Konkurrenzdruck.

Im Bereich schneller Gen4-SSDs gibt es mittlerweile enorm viele gute Produkte. Die CS2341 kann sich deshalb nicht allein über ihre Geschwindigkeit absetzen.

Am Ende wird der Preis eine wichtige Rolle spielen.

Das ist allerdings weniger ein technisches Problem der SSD als eine Folge des inzwischen sehr umkämpften Marktes.

Unsere Vor- und Nachteile

Positiv: Die PNY CS2341 bietet eine hohe Lesegeschwindigkeit von bis zu 7.100 MB/s, PCIe Gen4 x4, einen bereits vormontierten Aluminium-Kühlkörper und eine unkomplizierte Nutzung an der PlayStation 5. Verarbeitung und Design hinterlassen ebenfalls einen guten Eindruck. Besonders angenehm ist, dass kein zusätzliches Zubehör für den Einbau benötigt wird.

Negativ: 1 TB könnte für sehr große Spielesammlungen auf Dauer knapp werden. Außerdem ist die Konkurrenz bei PS5-kompatiblen PCIe-4.0-SSDs enorm groß, weshalb der tatsächliche Straßenpreis entscheidend für das Preis-Leistungs-Verhältnis sein wird.

Fazit – unkomplizierter und schneller Zusatzspeicher für die PS5

Die PNY CS2341 erfindet die PS5-SSD nicht neu – und das muss sie auch gar nicht.

Stattdessen konzentriert sich PNY auf die Dinge, die bei einem solchen Produkt wirklich wichtig sind.

Die SSD ist schnell genug für Sonys Konsole, bringt mit bis zu 7.100 MB/s ordentlich Leistung mit und besitzt bereits einen passenden Kühlkörper. Dadurch entfällt die Suche nach zusätzlichem Zubehör und auch der Einbau bleibt angenehm unkompliziert.

Besonders gefällt uns deshalb das Gesamtpaket.

Die CS2341 richtet sich nicht nur an Hardware-Enthusiasten, sondern auch an Spieler, die schlicht mehr Speicher für ihre PlayStation 5 benötigen.

Einsetzen, formatieren und anschließend die Spielebibliothek erweitern – genau so sollte es sein.

Kritik gibt es vor allem bei der Kapazität. 1 TB ist auch 2026 noch sinnvoll, aber große Spiele sorgen dafür, dass dieser zusätzliche Speicher schneller gefüllt sein kann, als man zunächst erwartet. Eine größere Variante würde das Angebot entsprechend abrunden.

Hinzu kommt die starke Konkurrenz. Der Markt für schnelle PCIe-4.0-SSDs ist inzwischen so groß, dass der Straßenpreis letztlich darüber entscheidet, wie attraktiv die PNY CS2341 gegenüber anderen Modellen ist.

Rein technisch liefert sie jedoch ein überzeugendes Gesamtpaket.

PSINFO Bewertung: 8,5 von 10

Eine schnelle, sauber verarbeitete und angenehm unkomplizierte Speichererweiterung für die PlayStation 5. Der integrierte Heatsink und die hohe Leistung gefallen, während 1 TB Kapazität und der harte Konkurrenzkampf eine noch höhere Wertung verhindern.

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REVIEW OVERVIEW

PNY CS2341
8.5

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