Battlefield 6 steht vor dem nächsten größeren Update. Auf der PlayStation 5 kann Version 1.000.030 bereits vorab heruntergeladen werden, während die eigentliche Aktualisierung am 15. September 2026 freigeschaltet wird. Hinter dem Download steckt Game Update 1.4.3.0, das gleichzeitig den Startschuss für Tidal Strike gibt und zahlreiche Änderungen an Fahrzeugen, Waffen, Maps sowie REDSEC und Battlefield Portal mitbringt.
Spieler können sich damit schon vor dem eigentlichen Start vorbereiten. Das Update soll am Dienstag um 10:00 Uhr deutscher Zeit auf allen Plattformen verfügbar werden. Die neuen Inhalte von Tidal Strike werden anschließend um 14:00 Uhr aktiviert.
Tidal Strike startet am 15. September
Mit Tidal Strike erreicht Season 4 ihre nächste Phase. Einer der größeren neuen Inhalte ist das sogenannte Deep Six Collection Event, das vom 15. September bis zum 12. Oktober läuft.
Spieler können während des Events Verträge abschließen und versteckte Intel-Geräte sammeln. Als Belohnungen warten verschiedene Anpassungsgegenstände und Waffenpakete. Wer das Event vollständig abschließt, kann außerdem ein neues Tauchermesser freischalten.
Parallel dazu wird das Phantom Program in einer neuen Variante zurückgebracht. Dieses ist zunächst innerhalb von REDSEC angesiedelt und dreht sich um versteckte Informationen, Easter Eggs und den mysteriösen Sicherheitsvorfall rund um Fort Lyndon.
Gerade diese Entscheidung sorgt innerhalb der Community bereits für Diskussionen. Einige Spieler hätten sich gewünscht, dass das Phantom Program stärker mit dem klassischen Battlefield-Multiplayer verbunden wird und nicht als zeitlich begrenzter REDSEC-Inhalt erscheint.
Battlefield 6 bekommt Proximity Chat
Eine weitere interessante Neuerung betrifft die Kommunikation zwischen Spielern.
Mit Update 1.4.3.0 führt Battlefield Studios erstmals einen Proximity Chat ein. Stimmen anderer Spieler werden dabei abhängig von ihrer Position innerhalb der Spielwelt räumlich wiedergegeben. Befindet sich ein Spieler beispielsweise hinter einer Wand oder innerhalb eines Fahrzeugs, soll sich dies entsprechend auf die Wahrnehmung seiner Stimme auswirken.
Die Funktion startet allerdings noch nicht direkt flächendeckend im klassischen Multiplayer.
Stattdessen wird der Proximity Chat zunächst über Battlefield Labs im Live-Spiel getestet und vor allem innerhalb von Battle Royale beziehungsweise REDSEC eingesetzt. Die Entwickler wollen dabei unter anderem Reichweite, Verständlichkeit, Moderationsmöglichkeiten und die Auswirkungen auf laufende Matches untersuchen.
Bereits im Juli hatte Electronic Arts angekündigt, dass diese erste Version zunächst getestet werden soll, bevor eine mögliche Ausweitung auf weitere Multiplayer-Modi erfolgt.
Tsuru Reef wird deutlich überarbeitet
Auch beim eigentlichen Gameplay verändert sich einiges.
Besonders der Durchbruch-Modus auf Tsuru Reef steht im Mittelpunkt. Battlefield Studios hatte festgestellt, dass die aktuelle Version der Karte die Verteidiger stärker bevorzugt als ursprünglich vorgesehen.
Deshalb werden unter anderem Eroberungszonen verändert und verschiedene Ziele verschoben. Gleichzeitig entstehen zusätzliche Wege durch einzelne Sektoren, wodurch Angreifer mehr Möglichkeiten zum Flankieren erhalten sollen.
Auch Boote sollen dadurch taktisch stärker genutzt werden können. Zusätzlich werden Spawnpunkte und die Verfügbarkeit verschiedener Fahrzeuge angepasst.
Ziel der Änderungen ist es, festgefahrene Situationen zu reduzieren und den Angreifern bessere Möglichkeiten zu geben, einzelne Verteidigungsstellungen aufzubrechen.
Fahrzeuge und Luftkämpfe werden neu abgestimmt
Update 1.4.3.0 nimmt sich außerdem verschiedener Fahrzeuge an.
Transporthubschrauber, Scout Helicopter und das RCB90 erhalten Änderungen beim Handling, Balancing und allgemeinen Gameplay. Besonders das Patrouillenboot soll sich künftig kontrollierter steuern lassen.
Beim Little Bird wird dagegen die Minigun angepasst. Sie kann künftig schneller überhitzen, wodurch dauerhaftes Dauerfeuer schwieriger wird.
Auch das Verhalten einiger Luftabwehrsysteme ändert sich. Gleichzeitig werden mehrere kleinere Probleme rund um Fahrzeugkameras, Waffen und Zielerfassung behoben.
Für den weiterhin verfügbaren Carrier-Strike-Modus wurden darüber hinaus zusätzliche Begrenzungen eingeführt, die Spawn Camping auf dem Flugzeugträger reduzieren sollen.
Waffen und Visierungen sollen übersichtlicher werden
Auch Infanteriespieler bekommen mit dem Patch mehrere Änderungen.
Battlefield Studios überarbeitet verschiedene Fadenkreuze, Optiken und Waffenaufsätze. Ziel ist eine bessere Lesbarkeit während schneller Gefechte. Einige Leuchtpunkte und Visierungen wurden dafür angepasst und sollen sich stärker vom jeweiligen Hintergrund abheben.
Daneben enthält der Patch zahlreiche individuelle Änderungen an Waffen und deren Schadenswerten.
Ebenfalls überarbeitet werden Benutzeroberfläche, Battle Pass, Store, End of Round Darstellung und verschiedene Menüs.
Portal und REDSEC bekommen weitere Verbesserungen
Battlefield Portal wird ebenfalls weiter ausgebaut.
Die Entwickler verbessern Custom Lobbies und erweitern verschiedene Werkzeuge für Zuschauer und Ersteller eigener Experiences. Auch am Spatial Editor und an den Möglichkeiten für Portal Scripts wurde gearbeitet.
REDSEC bekommt unterdessen Anpassungen bei Battle Royale Missionen, Wiedereinstiegen, Loot, Zuschauermodus und mehreren Komfortfunktionen.
Damit fällt Update 1.4.3.0 deutlich umfangreicher aus als das kleinere Update 1.4.2.5 von Anfang September.
Wer auf PlayStation 5 spielt, kann den Download mit Version 1.000.030 bereits vorbereiten. Die eigentlichen Änderungen werden am 15. September um 10:00 Uhr deutscher Zeit aktiviert. Vier Stunden später folgt um 14:00 Uhr der Start der neuen Tidal Strike Inhalte.
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