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Philips Evnia 34M2C5601QA bringt 200 Hz und Ambiglow ins Ultrawide Format

Philips erweitert seine Evnia-Reihe um einen neuen 34-Zoll-Gaming-Monitor, der schnelles Gaming mit einem breiten 21:9-Format verbinden soll. Der Philips Evnia 34M2C5601QA setzt auf ein gebogenes Fast-VA-Panel mit 3440 × 1440 Pixeln, bis zu 200 Hz und einer Krümmung von 1500R. Dazu kommen Ambiglow, USB-C mit bis zu 90 Watt Power Delivery, ein integrierter KVM-Switch und ein vergleichsweise niedriger Einstiegspreis von 379 Euro.

Mit dieser Ausstattung richtet sich der Monitor nicht ausschließlich an klassische PC-Spieler. Durch USB-C, MultiView und KVM soll er gleichzeitig als zentraler Bildschirm für Gaming- und Arbeitsplatz-Setups funktionieren.

34 Zoll im 21:9 Format mit 200 Hz

Das Display misst 34 Zoll beziehungsweise 86,36 Zentimeter und bietet eine Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln. Das Seitenverhältnis von 21:9 liefert deutlich mehr Platz in der Breite als ein klassischer 16:9-Monitor und eignet sich damit sowohl für Spiele als auch für mehrere nebeneinander geöffnete Anwendungen.

Philips setzt beim 34M2C5601QA auf ein Fast-VA-Panel. Das typische Kontrastverhältnis liegt bei 4000:1, während die maximale HDR-Spitzenhelligkeit mit 500 Nits angegeben wird. Im SDR-Betrieb nennt der Hersteller 350 Nits. Unterstützt wird HDR10.

Der Monitor stellt 1,07 Milliarden Farben über 8 Bit plus FRC dar. Der sRGB-Farbraum wird laut Hersteller zu 98 Prozent abgedeckt. Dazu kommen ein DCI-P3-Wert von 89 Prozent und ein Adobe-RGB-Wert von 90 Prozent.

Für Spieler dürfte allerdings vor allem die Bildwiederholrate interessant sein.

Über DisplayPort 1.4 erreicht der Evnia bis zu 200 Hz bei seiner nativen Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln. Adaptive Sync beziehungsweise AMD FreeSync soll Bildrisse und sichtbares Stottern bei schwankender Framerate reduzieren.

Philips wirbt mit 0,3 ms Smart MBR

Die reguläre Reaktionszeit des Panels gibt Philips mit 1 ms Grau zu Grau an. Zusätzlich steht Smart MBR zur Verfügung, mit dem eine wahrgenommene Reaktionszeit von 0,3 ms erreicht werden soll.

Dabei handelt es sich allerdings nicht um die normale Pixelreaktionszeit des Panels. Smart MBR arbeitet mit der Hintergrundbeleuchtung, um Bewegungsunschärfe insbesondere bei schnellen Spielszenen zu reduzieren.

Weitere Gaming-Funktionen sind ShadowBoost und Stark ShadowBoost für eine bessere Darstellung dunkler Bildbereiche sowie Smart Crosshair. Über das Evnia Precision Center lassen sich verschiedene Einstellungen und Gaming-Profile direkt über eine Software verwalten.

Ambiglow erweitert das Bild über den Monitor hinaus

Ein bekanntes Merkmal verschiedener Philips-Gaming-Monitore ist auch beim neuen Modell wieder dabei.

Auf der Rückseite arbeitet das KI-gestützte Ambiglow. Das System analysiert den aktuellen Bildinhalt und passt Farbe und Helligkeit der rückseitigen Beleuchtung laufend daran an. Dadurch soll sich das auf dem Display gezeigte Bild optisch in den Raum erweitern.

Zusätzlich unterstützt Philips inzwischen AmbiScape. Damit lässt sich der Effekt auf kompatible Matter-zertifizierte Beleuchtung im Raum ausweiten. Der Monitor wird dadurch zum Ausgangspunkt für eine synchronisierte Umgebungsbeleuchtung, die auf das aktuelle Spielgeschehen reagieren kann.

Gerade für Gaming-Setups dürfte das einer der Punkte sein, durch die sich der Evnia von vielen klassischen Ultrawide-Monitoren unterscheidet.

USB C mit 90 Watt und integrierter KVM Switch

Auch bei den Anschlüssen versucht Philips, Gaming und produktives Arbeiten miteinander zu verbinden.

USB-C überträgt Bild und Daten und kann ein kompatibles Notebook gleichzeitig mit bis zu 90 Watt versorgen. Damit lässt sich beispielsweise ein Arbeitsnotebook mit nur einem Kabel am Monitor betreiben.

Hinzu kommen drei USB-A-Anschlüsse, wobei einer schnelles Laden über BC 1.2 unterstützt. Außerdem verbaut Philips einen integrierten KVM-Switch. Damit können zwei angeschlossene Computer mit derselben Maus und Tastatur bedient werden.

MultiView ermöglicht wiederum Picture-in-Picture und Picture-by-Picture mit zwei unterschiedlichen Quellen. Gerade bei einem 34 Zoll breiten Display kann das beispielsweise interessant sein, wenn gleichzeitig ein Gaming-PC und ein Notebook angeschlossen sind.

Zur weiteren Ausstattung gehören zwei integrierte Lautsprecher mit jeweils 5 Watt sowie ein Kopfhörerausgang.

Bei HDMI gibt es eine wichtige Einschränkung

Wer hauptsächlich am PC über DisplayPort spielt, kann die maximale Bildwiederholrate von 200 Hz nutzen. Bei HDMI sieht es allerdings anders aus.

Philips verbaut zwar zwei als HDMI 2.1 TMDS bezeichnete Eingänge, gibt für die native Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln über HDMI jedoch maximal 100 Hz an. Die vollen 200 Hz stehen ausschließlich über DisplayPort zur Verfügung.

Gerade Konsolenspieler sollten diesen Punkt berücksichtigen. Sony unterstützt auf der PS5 zwar eine 1440p-Ausgabe mit bis zu 120 Hz auf kompatiblen Displays, die klassische PS5-Ausgabe ist jedoch nicht auf die native Ultrawide-Auflösung von 3440 × 1440 Pixeln ausgelegt.

Der Evnia 34M2C5601QA ist damit in erster Linie ein PC-Gaming-Monitor. Eine PlayStation 5 lässt sich selbstverständlich anschließen, das 21:9-Format und die maximale Bildwiederholrate des Displays können dort aber nicht vollständig ausgereizt werden.

Philips positioniert den Evnia überraschend aggressiv beim Preis

Der Standfuß lässt sich um 130 Millimeter in der Höhe verstellen, um jeweils 30 Grad drehen und zwischen minus 5 und 20 Grad neigen. Alternativ steht eine VESA-Aufnahme im Format 100 × 100 Millimeter zur Verfügung.

Zusätzlich bietet der Monitor Flicker-Free, eine LowBlue-Funktion und eine entspiegelte Displayoberfläche.

Spannend wird schließlich der Preis. Der Philips Evnia 34M2C5601QA soll ab Ende September 2026 für 379 Euro UVP erhältlich sein. In der Schweiz startet das Modell im Oktober für 349 CHF zuzüglich der dort anfallenden Abgaben.

Damit platziert Philips den neuen Ultrawide nicht im absoluten High-End-Bereich, kombiniert aber 3440 × 1440 Pixel, 200 Hz, Fast VA, Ambiglow, USB-C mit 90 Watt, KVM und MultiView in einem Gerät.

Vor allem für Spieler, die ihren Gaming-PC und gleichzeitig ein Notebook oder einen zweiten Rechner am selben Arbeitsplatz nutzen möchten, könnte genau diese Mischung interessant werden.

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