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Rainbow Six Mobile bekommt permanenten 3v3 Modus mit tödlicher Verlängerung

Ubisoft baut Rainbow Six Mobile mit einer neuen Season weiter aus. Operation Concrete Impact läuft bis zum 13. Oktober 2026 und bringt mit Close Quarters einen komplett neuen permanenten Spielmodus. Statt der klassischen 5v5-Gefechte treten hier nur jeweils drei Operator gegeneinander an. Besonders ungewöhnlich wird es in der Verlängerung: Entscheidet kein Team die Runde rechtzeitig für sich, breitet sich auf der gesamten Karte Tränengas aus und setzt sämtliche verbliebenen Spieler unter Druck.

Die neue Season bringt außerdem Zofia als spielbaren Operator, mehrere zeitlich begrenzte Events, einen frischen Battle Pass sowie eine neue Ranglistensaison.

Das wichtigste neue Feature dürfte allerdings Close Quarters sein.

Rainbow Six wird auf 3v3 geschrumpft

Close Quarters wurde speziell für Rainbow Six Mobile entwickelt und soll wesentlich kürzere und actionreichere Matches ermöglichen.

Zwei Teams mit jeweils drei Operator treten gegeneinander an. Eine Runde kann entweder durch das Ausschalten des gegnerischen Teams oder durch die Eroberung einer Zielzone gewonnen werden.

Diese Zone ist allerdings nicht sofort verfügbar.

Erst 30 Sekunden nach Beginn der Runde wird sie aktiviert. Dadurch müssen beide Teams zunächst Positionen einnehmen und versuchen, sich einen Vorteil zu verschaffen.

Ubisoft verspricht dadurch deutlich kompaktere Gefechte als im normalen Rainbow-Six-Modus.

Close Quarters ist zudem ausdrücklich kein zeitlich begrenztes Experiment. Der Modus soll dauerhaft Bestandteil von Rainbow Six Mobile bleiben.

In der Verlängerung wird die komplette Karte gefährlich

Kann innerhalb der regulären Spielzeit kein Gewinner ermittelt werden, startet eine ungewöhnliche Verlängerung.

Dann wird auf der gesamten Karte Tränengas freigesetzt.

Alle noch lebenden Spieler nehmen dadurch kontinuierlich Schaden, bis ein Team entweder die Zielzone einnimmt oder sämtliche Gegner ausschaltet.

Verstecken und auf Zeit spielen funktioniert damit nicht mehr.

Die Mechanik zwingt beide Seiten dazu, spätestens in der Verlängerung offensiv zu werden und eine schnelle Entscheidung herbeizuführen.

Gerade auf Mobilgeräten ergibt der Ansatz Sinn. Statt sich über lange Runden vorsichtig voranzuarbeiten, will Ubisoft ein Rainbow-Six-Erlebnis schaffen, das sich auch für kürzere Sessions eignet.

Resolute Bravo wurde speziell für Close Quarters entwickelt

Auch die verwendete Karte ist auf das neue Spieltempo ausgelegt.

Close Quarters wird auf Resolute Bravo gespielt.

Ubisoft hat die Map speziell für diesen Modus entwickelt. Das Layout soll Begegnungen bewusst auf engem Raum zusammenführen und lange Laufwege vermeiden.

Damit unterscheidet sich Close Quarters vom klassischen Bombenmodus, bei dem Aufklärung, Vorbereitung und ein langsamerer taktischer Aufbau oftmals einen deutlich größeren Teil einer Runde ausmachen.

Taktik soll trotzdem nicht vollständig verschwinden.

Durch die begrenzte Teamgröße dürfte jeder verlorene Operator sogar besonders schwer wiegen.

Zofia kommt als neuer Operator

Operation Concrete Impact erweitert gleichzeitig den verfügbaren Operator-Kader.

Mit Zofia kommt eine neue Angreiferin hinzu.

Ihr KS79-LIFELINE-Werfer verschießt zwei unterschiedliche Granatentypen. Impact-Granaten können weiche Deckungen und Geräte zerstören, während Concussion-Granaten Gegner desorientieren und dadurch Möglichkeiten für einen Angriff schaffen.

Insgesamt stehen sechs Ladungen zur Verfügung.

Als Hauptwaffe verwendet Zofia die M762, ergänzt durch die RG15 als Sekundärwaffe.

Zum Start der Season kann Zofia zudem in einem speziellen Event ausprobiert werden. Dort ist sie kostenlos verfügbar und tritt unter anderem gemeinsam mit Lion, Thermite, Dokkaebi und Hibana an.

Mehrere Events begleiten die neue Season

Neben Close Quarters und Zofia laufen während Operation Concrete Impact verschiedene kleinere Events.

In „Überwachungsstaat“ stehen beispielsweise Kameras und Informationsgewinnung im Mittelpunkt. Spieler werden dafür belohnt, gegnerische Überwachungstechnik auszuschalten und eigene Geräte möglichst lange aktiv zu halten.

Das Event „Gehirnchirurgie“ konzentriert sich dagegen vollständig auf Kopfschüsse.

Auch kosmetische Inhalte kehren zurück. Im Rahmen von „Scorched Jungle“ können ältere Designs erneut freigeschaltet werden.

Zusätzlich startet ein neuer Battle Pass, in dem Zofia eine zentrale Rolle spielt. Dazu kommen Waffen-Skins, Operator-Ausrüstung und weitere kosmetische Belohnungen.

Rainbow Six Mobile setzt stärker auf eigene Ideen

Rainbow Six Mobile ist seit Februar 2026 weltweit für Android und iOS verfügbar.

Grundsätzlich orientiert sich das Spiel stark an Rainbow Six Siege. Der bekannte 5v5-Aufbau, zerstörbare Umgebungen, Drohnen, Barrikaden und zahlreiche bekannte Operator wurden für Mobilgeräte übernommen.

Mit Close Quarters geht Ubisoft nun stärker einen eigenen Weg.

Der permanente 3v3-Modus wurde gezielt für Smartphones und Tablets entwickelt und soll eine Alternative für Spieler bieten, denen klassische Rainbow-Six-Partien unterwegs zu lange dauern.

Ob das schnellere Konzept bei der Community ankommt, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

Die Idee, eine eigentlich taktische Rainbow-Six-Runde im Notfall mit einer kompletten Karte voller Tränengas zwangsweise eskalieren zu lassen, dürfte jedenfalls für einige ziemlich chaotische Schlussmomente sorgen.

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