LEGO und Cities: Skylines treffen tatsächlich aufeinander. Paradox Interactive hat im Rahmen der Gamescom Opening Night Live LEGO Skylines offiziell angekündigt. Das neue Städtebauspiel kombiniert klassische Stadtplanung mit der Freiheit eines riesigen LEGO-Baukastens und erscheint unter anderem für PlayStation 5.
Die Gerüchte der vergangenen Monate haben sich damit bestätigt.
Bereits vor der Gamescom war der Name LEGO Skylines durch eine Alterseinstufung aufgetaucht. Jetzt haben Paradox Interactive und Entwickler Iceflake Studios das Projekt erstmals offiziell vorgestellt.
Geplant sind Versionen für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC.
Ein Veröffentlichungstermin wurde allerdings noch nicht genannt.
LEGO Skylines lässt euch eine komplette Stadt aus Steinen bauen
Das grundlegende Konzept dürfte Cities-Skylines-Spielern sofort bekannt vorkommen.
Spieler bauen eine eigene Stadt auf und kümmern sich darum, dass diese langfristig funktioniert.
Dazu gehören grundlegende Dinge wie Stromversorgung, Nahrung und Wasser, aber auch Krankenhäuser, Müllentsorgung, Abwassersysteme und Arbeitsplätze.
Der große Unterschied steckt natürlich in der Präsentation.
Praktisch die komplette Stadt besteht aus LEGO-Steinen und wird von den bekannten gelben Minifiguren bevölkert.
Dadurch soll LEGO Skylines deutlich lockerer wirken als viele klassische Städtebausimulationen.
Ihr sollt eure Stadt möglichst frei gestalten können
Paradox legt bei der Vorstellung besonders viel Wert auf die Individualisierung.
Spieler bekommen zahlreiche Gebäude, Dekorationen und weitere Elemente an die Hand, mit denen sich die eigene Stadt gestalten lässt.
Dabei soll es offenbar nicht ausschließlich darum gehen, möglichst effizient zu bauen.
Wer möchte, kann sich auch einfach in den Details verlieren und ungewöhnliche Städte erschaffen.
Häuser, Parks, Arbeitsplätze und Geschäfte lassen sich miteinander kombinieren. Paradox scherzt sogar damit, dass Spieler theoretisch an jeder Ecke einen Donut-Laden errichten können.
Das Motto der Entwickler ist entsprechend einfach: Die Stadt soll am Ende vor allem eure eigene sein.
Hinter LEGO Skylines steckt ein bekanntes Studio
Entwickelt wird LEGO Skylines von Iceflake Studios.
Der finnische Entwickler gehört bereits seit mehreren Jahren zu Paradox Interactive und dürfte Cities-Skylines-Fans inzwischen ebenfalls bekannt sein.
Seit Ende 2025 hat Iceflake die weitere Entwicklung von Cities: Skylines II übernommen, nachdem sich Paradox und der ursprüngliche Entwickler Colossal Order getrennt hatten.
Damit landet das LEGO-Projekt bei einem Team, das bereits intensiv mit der Städtebau-Marke arbeitet.
LEGO Skylines soll dabei allerdings offenbar keine einfache LEGO-Version von Cities: Skylines II werden.
Stattdessen beschreiben die Entwickler das Projekt als zugänglichen und gemütlicheren City-Builder mit starkem Fokus auf Kreativität und Individualisierung.
Trotzdem müsst ihr eure Stadt am Laufen halten
Ganz ohne Management funktioniert allerdings auch die LEGO-Welt nicht.
Eine wachsende Stadt benötigt weiterhin funktionierende Infrastruktur.
Spieler müssen dafür sorgen, dass Bewohner mit Strom und Wasser versorgt werden, genügend Nahrung vorhanden ist und wichtige Dienstleistungen funktionieren.
Auch Müll, Abwasser und Gesundheitsversorgung gehören weiterhin zur Stadtplanung.
Damit versucht LEGO Skylines offenbar, die bekannten Management-Elemente der Reihe beizubehalten, gleichzeitig aber die Einstiegshürde etwas niedriger zu gestalten.
Das könnte gerade für Spieler interessant sein, denen klassische Städtebausimulationen normalerweise etwas zu komplex sind.
LEGO Skylines erscheint auch für PS5
Besonders erfreulich für Konsolenspieler ist die Plattformauswahl.
LEGO Skylines erscheint für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC über Steam.
Damit wird der neue Ableger von Beginn an auch für aktuelle Konsolen entwickelt.
Wann genau der virtuelle LEGO-Städtebau beginnen kann, ist allerdings noch offen.
Paradox Interactive hat bislang weder ein konkretes Datum noch ein Veröffentlichungsfenster genannt.
Das Spiel kann auf Steam bereits auf die Wunschliste gesetzt werden.
Nach der heutigen Vorstellung dürfte in den kommenden Monaten noch deutlich mehr zu Gameplay, Umfang und den Möglichkeiten des LEGO-Baukastens folgen.
Die grundsätzliche Idee wirkt jedenfalls fast schon naheliegend: Wenn es eine Marke gibt, bei der freies Bauen und Stadtplanung zusammenpassen, dann dürfte LEGO ziemlich weit oben auf der Liste stehen.







