Ein neuer Bericht sorgt derzeit für Diskussionen in der Gaming-Branche. Demnach soll Microsoft für die zeitweise Exklusivität von S.T.A.L.K.E.R. 2: Heart of Chornobyl eine Summe gezahlt haben, die sogar über den gesamten Entwicklungskosten des Spiels gelegen haben soll.
Offiziell bestätigt wurde die genaue Höhe der Zahlung allerdings nicht.
Studiochef spricht über den Xbox-Deal
In einem Podcast mit OLDBoi sprach Sergiy Grygorovych, Chef von GSC Game World, über die Zusammenarbeit mit Xbox.
Seinen Aussagen zufolge habe der Exklusivitätsdeal dem Studio enorme finanzielle Sicherheit verschafft. Laut Grygorovych seien die Einnahmen aus der Vereinbarung sogar höher gewesen als die gesamten Entwicklungskosten von S.T.A.L.K.E.R. 2.
Dadurch habe sich das Projekt bereits vor der eigentlichen Veröffentlichung finanziell amortisiert.
Entwicklungskosten sollen zwischen 70 und 100 Millionen US-Dollar gelegen haben
Branchenberichten zufolge wird das Budget von S.T.A.L.K.E.R. 2 auf 70 bis 100 Millionen US-Dollar geschätzt.
Sollten die Aussagen des Studiochefs zutreffen, hätte Microsoft also einen Betrag investiert, der sogar über diesen Entwicklungskosten lag, um sich die zeitweise Exklusivität für Xbox und den Day-One-Start im Xbox Game Pass zu sichern.
Entscheidung sorgt für Diskussionen
Die Enthüllung löst in der Community unterschiedliche Reaktionen aus. Einige sehen den Deal als wichtigen Schritt, um die Entwicklung des Spiels abzusichern – insbesondere angesichts der schwierigen Bedingungen, unter denen GSC Game World während des Krieges in der Ukraine arbeiten musste.
Andere stellen dagegen die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit einer so hohen Investition infrage, da S.T.A.L.K.E.R. 2 zwar erfolgreich gestartet ist, aber nicht zu den größten Mainstream-Marken der Branche zählt.
Microsoft nennt keine Zahlen
Microsoft selbst hat sich bislang nicht zu den kursierenden Summen geäußert. Auch GSC Game World veröffentlichte keine offiziellen Vertragsdetails.
Die genannten Beträge basieren daher auf Aussagen des Studiochefs sowie Schätzungen zum Entwicklungsbudget und sollten entsprechend eingeordnet werden.
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