Nach zahlreichen Gerüchten und Spekulationen ist mit God of War: Sons of Sparta endlich ein neuer Ableger der beliebten Reihe erschienen – allerdings in einer deutlich kleineren Form als viele Fans erwartet hatten. Statt eines großen AAA-Blockbusters setzt der Titel auf ein kompakteres Metroidvania-Konzept, das sich auf Kratos’ Vergangenheit konzentriert.
Doch genau dieser Richtungswechsel scheint bei der Community nicht durchweg gut anzukommen.
Niedrigste Metacritic-Wertung der gesamten Reihe
Aktuell weist der Titel laut Nutzerbewertungen eine der niedrigsten Bewertungen innerhalb der gesamten God-of-War-Serie auf. Mit einem User-Score von rund 7,4 bewegt sich das Spiel zwar nicht im schlechten Bereich, liegt jedoch unter früheren Ablegern der Marke – darunter auch God of War: Ascension, der ebenfalls gemischte Kritiken erhielt.
Für eine der prestigeträchtigsten PlayStation-Marken ist ein durchschnittliches Feedback eher ungewöhnlich, da die Reihe traditionell für große Budgets, epische Inszenierung und hohe Produktionswerte steht.
Kleineres Konzept spaltet die Fan-Community
Ein zentraler Kritikpunkt vieler Spieler ist die reduzierte Größe des Projekts. Anders als die großen Hauptteile der Reihe handelt es sich nicht um ein umfangreiches Action-Adventure, sondern um ein 2D-Action-Platformer mit Metroidvania-Elementen.
Einige Stimmen argumentieren sogar, dass der Titel ohne den bekannten Markennamen vermutlich als eigenständiges Indie-ähnliches Projekt wahrgenommen worden wäre. Andere wiederum sehen gerade darin eine interessante Erweiterung des Universums, da neue Perspektiven auf die Jugend von Kratos und die griechische Saga ermöglicht werden.
Kritik: Repetitives Gameplay und geringerer Umfang
Während ein Teil der Spieler den frischen Ansatz und die Lore-Erweiterung lobt, bemängeln andere:
- repetitives Gameplay
- geringeren Umfang im Vergleich zu Hauptteilen
- weniger epische Inszenierung
- einfachere Struktur im Vergleich zu modernen God-of-War-Titeln
Gerade Fans, die die cineastischen AAA-Erlebnisse der neueren Spiele gewohnt sind, zeigen sich vom kleineren Umfang enttäuscht.
Hoffnungsschimmer für Fans der Reihe
Trotz der gemischten Reaktionen gibt es für Fans der Marke positive Aussichten. Parallel zur Veröffentlichung wurde auch ein Remake der griechischen Trilogie rund um God of War (2005) angekündigt, das die Ursprünge von Kratos modern neu auflegen soll.
Zudem befinden sich Berichten zufolge weitere Projekte im God-of-War-Universum in Entwicklung, wodurch die Zukunft der Reihe langfristig gesichert scheint.
God of War: Sons of Sparta geht bewusst einen anderen Weg als die großen Hauptteile der Serie. Der kleinere Umfang und das Metroidvania-Gameplay sorgen für ein geteiltes Echo in der Community. Während einige den experimentellen Ansatz begrüßen, hätten viele Fans eher ein klassisches AAA-Abenteuer erwartet.
Quelle:https://www.metacritic.com/game/god-of-war-sons-of-sparta/
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Ich finde es okay, dass das Spiel anders ist. Es hat seine guten und schlechten Seiten. Mal sehen, wie es sich entwickelt.
Ich finde es schade, dass das neue God of War so klein ist. Ich mag die großen Abenteuer und die epischen Kämpfe. Es wäre besser gewesen, ein großes Spiel zu machen wie die früheren Teile.
Ein Metroidvania? Ernsthaft? Ich wollte ein episches Abenteuer und kein kleines Indie-Spiel!
Das repetetive Gameplay macht das Spiel schnell langweilig. Ich hätte mir viel mehr erwartet!
7,4 ist viel zu gut für das, was wir hier bekommen haben. Es hat nichts mit dem echten God of War zu tun!
Ich kann nicht glauben, dass sie so einen Mist veröffentlicht haben. Das Spiel fühlt sich wie ein billiger Abklatsch an!