NewsNeue Diskussionen um PSN Sicherheit nach Berichten über gehackte Accounts

Neue Diskussionen um PSN Sicherheit nach Berichten über gehackte Accounts

Innerhalb der PlayStation-Community sorgen aktuell neue Berichte über Sicherheitsprobleme beim PlayStation Network für Diskussionen. Mehrere Nutzer werfen Sony vor, dass Schwachstellen weniger bei Passwörtern oder fehlender Zwei-Faktor-Authentifizierung liegen sollen, sondern vielmehr bei internen Support- und Sicherheitsprozessen.

Ausgelöst wurde die Debatte unter anderem durch Aussagen des bekannten Podcasters Colin Moriarty, dessen eigener PSN-Account laut eigenen Angaben durch sogenanntes Social Engineering kompromittiert wurde.

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Account soll trotz Sicherheitsmaßnahmen übernommen worden sein

Laut Moriarty gelang es Angreifern offenbar, über den PlayStation-Support Zugriff auf seinen PSN-Account zu erhalten.

Besonders kritisch sehen viele Nutzer dabei, dass Sicherheitsmaßnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung angeblich umgangen werden konnten. Moriarty erklärte, dass die Wiederherstellung des Accounts anschließend mehrere Stunden gedauert habe und nur durch persönliche Kontakte innerhalb von Sony möglich gewesen sei.

Auch weitere Nutzer veröffentlichten angeblich Nachweise dafür, wie leicht sich PSN-Accounts unter bestimmten Umständen übernehmen lassen könnten.

Kritik richtet sich gegen Support Prozesse

Die aktuelle Diskussion konzentriert sich vor allem auf die Sicherheitsabläufe beim Kundensupport.

Mehrere Nutzer kritisieren, dass sich Sicherheitsmechanismen offenbar vergleichsweise leicht über telefonischen oder direkten Support umgehen lassen. Gleichzeitig berichten Betroffene davon, dass die Rückgewinnung kompromittierter Accounts deutlich komplizierter und langsamer verlaufen soll.

Dadurch wächst innerhalb der Community der Druck auf Sony, die internen Prüfprozesse und Identitätskontrollen zu überarbeiten.

Social Engineering bleibt großes Sicherheitsproblem

Beim sogenannten Social Engineering versuchen Angreifer nicht primär technische Systeme zu hacken, sondern Mitarbeiter oder Support-Prozesse gezielt zu manipulieren.

Solche Angriffe betreffen grundsätzlich viele große Online-Plattformen und Unternehmen. Laut mehreren Berichten soll das Problem bei PSN derzeit jedoch vergleichsweise leicht ausnutzbar sein.

Offiziell hat sich Sony bislang noch nicht ausführlich zu den aktuellen Vorwürfen geäußert.

Community fordert stärkere Schutzmaßnahmen

In sozialen Netzwerken fordern inzwischen zahlreiche Nutzer strengere Sicherheitsmechanismen beim PlayStation Network.

Dazu gehören unter anderem zusätzliche Identitätsprüfungen bei Support-Anfragen, stärkere Schutzmaßnahmen gegen Social Engineering sowie klarere Wiederherstellungsprozesse für betroffene Accounts.

Bis mögliche Änderungen umgesetzt werden, empfehlen viele Nutzer weiterhin die Nutzung sicherer Passwörter, aktivierter Zwei-Faktor-Authentifizierung und aktueller Kontaktdaten für das eigene PSN-Konto.

Quelle: X

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