Donnerstag, Februar 12, 2026
NewsStill und unsichtbar: Könnte dieses PS5-Problem irgendwann jede Konsole treffen?

Still und unsichtbar: Könnte dieses PS5-Problem irgendwann jede Konsole treffen?

Die Kühlung gehört zu den wichtigsten technischen Komponenten moderner Spielekonsolen. Sony ging bei der PlayStation 5 einen ungewöhnlichen Weg und setzte erstmals großflächig auf Flüssigmetall anstelle klassischer Wärmeleitpaste. Diese Entscheidung sorgte zwar für sehr gute Temperaturwerte, bringt langfristig aber auch neue Risiken mit sich.

Ein aktueller Bericht wirft nun erneut Fragen auf: Das in der PS5 verwendete Flüssigmetall kann mit der Zeit altern, austrocknen oder oxidieren – und damit seine Kühlleistung verlieren. Experten zufolge handelt es sich dabei nicht um vereinzelte Defekte, sondern um ein grundsätzliches Materialproblem, das langfristig jede PS5 betreffen könnte.

Warum das Thema so relevant ist

Flüssigmetall leitet Wärme deutlich besser als herkömmliche Paste, ist aber zugleich elektrisch leitfähig. Gelangt es unkontrolliert auf andere Bauteile, kann es im schlimmsten Fall zu Kurzschlüssen und dauerhaften Schäden kommen. Zwar traten entsprechende Berichte bereits bei frühen PS5-Modellen auf, doch die neuen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass das Risiko nicht auf Einzelfälle beschränkt ist.

Damit rückt erstmals die Frage in den Fokus, ob regelmäßige Wartung bei der PS5 langfristig sinnvoll oder sogar notwendig sein könnte.

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Erfahrungsbericht eines Service-Technikers

Der bekannte Techniker Modifykatorcasper veröffentlichte auf X detaillierte Einblicke in einen kürzlich gewarteten PS5 Slim (Modell CFI-2016). Die Konsole war lediglich rund 1,5 Jahre alt – dennoch zeigte das Flüssigmetall auf dem APU bereits deutliche Alterungsspuren.

Demnach war das Material teilweise ausgetrocknet und oxidiert, wodurch die Kühlleistung spürbar nachließ. Entgegen früherer Vermutungen, die eine vertikale Aufstellung der Konsole als Ursache sahen, stellte der Techniker klar: Die Position spiele keine Rolle. Das Problem liege vielmehr in der Qualität der Auftragung und der natürlichen Degradation des Materials.

Hat Sony reagiert?

Mit der PS5 Pro hat Sony offenbar auf diese Problematik reagiert und das Kühldesign angepasst. Die Basis-Modelle der PS5 und PS5 Slim nutzen jedoch weiterhin das ursprüngliche Konzept und könnten daher langfristig ebenfalls betroffen sein.

Ob es tatsächlich zu massenhaften Ausfällen kommt, lässt sich aktuell nicht vorhersagen. Dennoch empfehlen Fachleute, die Temperaturen der Konsole im Blick zu behalten und bei ungewöhnlich lautem Lüfterbetrieb oder Leistungsverlusten über eine professionelle Wartung nachzudenken.

Auch wenn nicht jede PS5 zwangsläufig betroffen sein wird, zeigt sich: Flüssigmetall ist kein wartungsfreies Wundermittel. Mit zunehmendem Alter der Hardware könnten Kühlprobleme häufiger werden. Vorsicht, regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls eine fachgerechte Wartung könnten helfen, teure Folgeschäden zu vermeiden.

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