Sony hat offiziell die Spiele enthüllt, die PS Plus Essential-Mitglieder im kommenden Monat ohne zusätzliche Kosten ihrer Bibliothek hinzufügen können. Ab dem 2. Dezember 2025 stehen wieder drei neue Titel bereit, die sich PS4- und PS5-Spieler sichern dürfen.
Die kostenlosen PS Plus Essential-Spiele im Dezember 2025:
PlayStation Plus-Mitglieder erwarten schon bald drei spannende Titel. Ab dem Dezember können folgende Spiele heruntergeladen werden:
LEGO Horizon Adventures | PS5
Killing Floor 3 | PS5
The Outlast Trials | PS4, PS5
Synduality Echo of Ada | PS5
Neon White | PS4, PS5
PS Plus im Überblick
Das Essential-Abo ist die Basis-Stufe von PlayStation Plus und bietet monatliche Gratis-Spiele, Online-Multiplayer sowie exklusive Rabatte im PlayStation Store. Mit den Stufen Extra und Premium erweitert Sony das Angebot um eine große Spielebibliothek sowie Streaming-Optionen.
PlayStation Plus – Wie sich Sonys Abo-Dienst im Laufe der Jahre verändert hat
PlayStation Plus gehört heute für viele Spieler ganz selbstverständlich zum Alltag. Wer regelmäßig online spielt, monatliche Gratis-Spiele mitnimmt oder den umfangreichen Spielekatalog nutzt, kommt an dem Abo-Service kaum vorbei. Dabei hat sich PlayStation Plus seit seiner Einführung erheblich verändert. Was einst als vergleichsweise kleines Zusatzangebot begann, ist mittlerweile zu einem zentralen Bestandteil des gesamten PlayStation-Ökosystems geworden.
Vor allem in den vergangenen Jahren hat Sony den Dienst immer wieder erweitert und an neue Anforderungen angepasst. Zusätzliche Funktionen, verschiedene Mitgliedschaftsstufen und ein wachsender Spielekatalog sorgen dafür, dass PlayStation Plus heute deutlich mehr bietet als noch zu Zeiten der PlayStation 3.
Vom Bonusprogramm zum festen Bestandteil
Als PlayStation Plus erstmals vorgestellt wurde, stand vor allem der Mehrwert für bestehende PlayStation-Spieler im Mittelpunkt. Mitglieder erhielten Zugriff auf exklusive Rabatte, automatische Updates und monatlich wechselnde Spiele.
Damals war der Online-Multiplayer auf der PlayStation 3 noch kostenlos. PlayStation Plus war deshalb eher ein freiwilliges Zusatzangebot für Spieler, die regelmäßig neue Inhalte ausprobieren oder beim Kauf digitaler Spiele sparen wollten.
Mit dem Start der PlayStation 4 änderte sich dieses Konzept grundlegend. Seitdem ist für die meisten Online-Spiele eine aktive PlayStation-Plus-Mitgliedschaft erforderlich. Dadurch wurde der Dienst für viele Spieler praktisch unverzichtbar.
Drei Mitgliedschaften für unterschiedliche Spieler
Mittlerweile bietet Sony verschiedene Abo-Stufen an, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten.
PlayStation Plus Essential bildet dabei die Grundlage. Mitglieder erhalten Zugriff auf den Online-Multiplayer, Cloud-Speicher für Spielstände, exklusive Rabatte sowie die monatlichen Essential-Spiele.
Mit PlayStation Plus Extra erweitert Sony das Angebot um einen umfangreichen Spielekatalog. Dieser umfasst zahlreiche PS4- und PS5-Titel, die ohne zusätzliche Kosten heruntergeladen und gespielt werden können, solange sie Teil des Katalogs bleiben.
Die höchste Stufe, PlayStation Plus Premium, ergänzt das Angebot unter anderem um Spieleklassiker älterer PlayStation-Generationen, Cloud-Streaming in unterstützten Regionen sowie zeitlich begrenzte Testversionen ausgewählter Spiele.
Dadurch kann jeder Spieler selbst entscheiden, welches Modell am besten zu den eigenen Spielgewohnheiten passt.
Monatliche Spiele bleiben ein fester Bestandteil
Eine der beliebtesten Funktionen von PlayStation Plus sind nach wie vor die monatlichen Spiele.
Jeden Monat stellt Sony mehrere Titel zur Verfügung, die Mitglieder ihrer Bibliothek hinzufügen können. Solange das Abonnement aktiv bleibt, lassen sich diese Spiele jederzeit erneut herunterladen und spielen.
Interessant ist dabei die Mischung aus bekannten Blockbustern, kleineren Indie-Spielen und gelegentlichen Überraschungen. Nicht jeder Monat trifft jeden Geschmack, dennoch entdecken viele Spieler auf diese Weise Titel, die sie sonst vermutlich nie ausprobiert hätten.
Gerade kleinere Studios profitieren häufig davon, wenn ihre Spiele über PlayStation Plus eine deutlich größere Aufmerksamkeit erhalten.
Der Spielekatalog wächst ständig
Mit der Einführung der Extra- und Premium-Mitgliedschaften hat sich der Fokus teilweise verändert.
Neben den monatlichen Spielen spielt inzwischen auch der umfangreiche Spielekatalog eine wichtige Rolle. Dort finden sich Produktionen unterschiedlichster Genres – von Action-Abenteuern über Rennspiele bis hin zu Rollenspielen und Indie-Hits.
Da regelmäßig neue Titel hinzukommen und andere den Katalog wieder verlassen, lohnt sich ein regelmäßiger Blick auf die aktuellen Angebote.
Für viele Spieler ersetzt PlayStation Plus mittlerweile sogar den Kauf einzelner Spiele, da ständig neue Inhalte verfügbar sind.
Cloud-Speicher als unterschätzter Vorteil
Oft wird über Gratis-Spiele oder den Spielekatalog gesprochen, dabei gehört auch der Cloud-Speicher zu den wichtigsten Funktionen.
Spielstände werden automatisch online gesichert und können bei Bedarf auf einer anderen Konsole oder nach einem Hardwarewechsel wiederhergestellt werden.
Gerade wer viele Stunden in umfangreiche Rollenspiele oder Open-World-Abenteuer investiert, weiß diese Funktion schnell zu schätzen.
Exklusive Rabatte im PlayStation Store
Ein weiterer Vorteil sind die regelmäßig angebotenen Preisnachlässe.
PlayStation-Plus-Mitglieder erhalten im PlayStation Store häufig zusätzliche Rabatte auf digitale Spiele, Erweiterungen oder Sondereditionen. Wer ohnehin regelmäßig digital einkauft, kann dadurch über das Jahr verteilt durchaus einiges sparen.
Natürlich lohnt sich trotzdem ein Preisvergleich, da physische Versionen oder externe Händler gelegentlich günstigere Angebote bereithalten.
Klassiker für Nostalgie-Fans
Mit PlayStation Plus Premium versucht Sony außerdem, die Geschichte der Marke stärker einzubinden.
Klassische Spiele früherer PlayStation-Generationen werden nach und nach neu veröffentlicht und teilweise technisch überarbeitet. Für langjährige Fans bietet sich dadurch die Möglichkeit, bekannte Titel erneut zu erleben oder Klassiker nachzuholen, die sie damals verpasst haben.
Auch wenn sich viele Spieler ein noch größeres Angebot wünschen, zeigt dieser Bereich, dass Sony das eigene Spielearchiv zunehmend stärker nutzt.
Nicht jeder nutzt alle Funktionen
Wie sinnvoll PlayStation Plus ist, hängt letztlich vom eigenen Spielverhalten ab.
Wer ausschließlich Einzelspieler-Titel auf Disc kauft und kaum online spielt, wird vermutlich weniger Vorteile aus einer Mitgliedschaft ziehen als Spieler, die regelmäßig Multiplayer-Spiele nutzen oder ständig neue Titel ausprobieren möchten.
Gerade Vielspieler profitieren häufig am stärksten vom Angebot. Durch den Spielekatalog und die monatlichen Titel kommt über das Jahr hinweg eine beachtliche Sammlung zusammen.
Die Konkurrenz schläft nicht
Der Markt für Gaming-Abonnements hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert.
Immer mehr Unternehmen setzen auf ähnliche Modelle und versuchen, Spieler langfristig an ihre Plattform zu binden. Dadurch entwickelt sich auch PlayStation Plus kontinuierlich weiter.
Neue Funktionen, zusätzliche Inhalte und regelmäßige Anpassungen zeigen, dass Sony den Dienst langfristig weiter ausbauen möchte. Gleichzeitig bleibt abzuwarten, welche Ideen künftig noch hinzukommen werden.
Fazit
PlayStation Plus hat sich von einem kleinen Bonusprogramm zu einem der wichtigsten Bestandteile der PlayStation-Plattform entwickelt. Online-Multiplayer, monatliche Spiele, Cloud-Speicher, exklusive Rabatte und der umfangreiche Spielekatalog machen den Dienst für viele Spieler zu einem festen Bestandteil ihres Gaming-Alltags.
Natürlich hängt der persönliche Mehrwert immer davon ab, wie intensiv man die angebotenen Funktionen nutzt. Wer regelmäßig spielt, neue Titel entdecken möchte und gerne online unterwegs ist, dürfte jedoch schnell feststellen, dass PlayStation Plus deutlich mehr bietet als nur ein paar Gratis-Spiele pro Monat.
Mit den verschiedenen Mitgliedschaftsstufen versucht Sony außerdem, möglichst unterschiedliche Spielertypen anzusprechen. Dadurch bleibt jeder flexibel und kann selbst entscheiden, welches Angebot am besten zu den eigenen Gewohnheiten passt. Genau diese Vielseitigkeit ist einer der Gründe, warum PlayStation Plus auch Jahre nach seiner Einführung weiterhin eine zentrale Rolle innerhalb des PlayStation-Universums spielt.
Exklusivtitel haben eine große Bedeutung in der Gaming-Branche. Es handelt sich schließlich um Spiele, die ausschließlich für eine Plattform verfügbar sind. Sie erscheinen im Regelfall nicht oder erst nach einigen Jahren für andere Plattformen, sodass sie einen Anreiz schaffen, sich für eine bestimmte Konsole zu entscheiden. PlayStation hat im Laufe der Jahre einige Exklusivtitel auf den Markt gebracht und in Zukunft sollen es noch viel mehr werden, denn laut Angaben von Sony sind pro Jahr zwei Exklusivtitel für die PS5 geplant.
Bevor wir auf einige der geplanten Exklusivtitel eingehen, möchten wir hervorheben, dass es exklusive Games nicht nur für Konsolen, sondern auch für Online Casinos gibt. Exklusive Games sind schließlich auch in Online Casinos eine beliebte Möglichkeit, um sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten.
n der Vergangenheit hatten bereits einige Exklusivtitel großen Erfolg
Es ist keine Überraschung, dass viele Spieler mit großer Spannung auf die neuen exklusiven Games für die PlayStation warten, denn in der Vergangenheit gab es bereits einige große Hits. Zu den erfolgreichsten Titeln der letzten Jahre gehören:
- Bloodborne (2015)
- Uncharted 4: A Thief’s End (2016)
- Horizon Zero Dawn (2017)
- Marvel’s Spider-Man (2018)
- God of War (2018)
- Shadow of the Colossus (2018)
Gerade God of War löste einen großen Hype aus. Bis heute gilt das Game als eines der besten Actionspiele für Konsolen. Es ist infolgedessen keine Überraschung, dass auch die Nachfolger beeindruckende Verkaufszahlen erzielten. Allerdings wollen Spieler verständlicherweise regelmäßig mit neuen Games versorgt werden. Daher sind für die Zukunft einige vielversprechende Exklusivtitel geplant. Einige davon dürften mit etwas Glück bereits in den nächsten Monaten auf den Markt kommen.
Warum die monatlichen PlayStation-Plus-Spiele weiterhin eine wichtige Rolle spielen
Die monatlichen Spiele von PlayStation Plus Essential gehören inzwischen seit vielen Jahren fest zum PlayStation-Ökosystem. Obwohl Sony sein Abonnement mit Extra und Premium deutlich ausgebaut hat, besitzt gerade die einfachste Stufe weiterhin eine besondere Bedeutung. Für viele Spieler ist Essential schließlich nicht nur wegen der monatlichen Titel interessant, sondern gleichzeitig Voraussetzung für den Online-Multiplayer zahlreicher Spiele.
Dadurch entsteht eine ungewöhnliche Situation. Ein Teil der Nutzer würde PlayStation Plus vermutlich ohnehin abonnieren, während die monatlichen Spiele einen zusätzlichen Gegenwert darstellen. Andere Spieler betrachten dagegen gerade diese Titel als entscheidenden Faktor bei der Frage, ob sich die Mitgliedschaft über ein weiteres Jahr lohnt.
Der Dezember ist dabei traditionell ein interessanter Monat. Rund um Weihnachten kommen neue Konsolen in zahlreiche Haushalte, Spieler haben während der Feiertage möglicherweise mehr Zeit und digitale Angebote erhalten zusätzliche Aufmerksamkeit. Eine abwechslungsreiche Auswahl kann deshalb gerade zum Jahresende einen guten Eindruck hinterlassen.
Die Dezember-Auswahl zeigt außerdem, wie unterschiedlich die Zielgruppen innerhalb von PlayStation Plus inzwischen sind. Statt ausschließlich ein bestimmtes Genre anzusprechen, kann Sony verschiedene Arten von Spielern erreichen. Genau diese Mischung ist bei einem Dienst mit einer sehr großen und heterogenen Nutzerbasis besonders wichtig.
LEGO Horizon Adventures verbindet zwei sehr unterschiedliche Markenwelten
LEGO Horizon Adventures gehört zu den ungewöhnlicheren Interpretationen einer bekannten PlayStation-Marke. Die Horizon-Reihe ist eigentlich für große offene Landschaften, Maschinenwesen, umfangreiche Kämpfe und eine vergleichsweise ernst erzählte Science-Fiction-Geschichte bekannt. Die LEGO-Umsetzung betrachtet diese Welt dagegen aus einer wesentlich lockereren Perspektive.
Gerade dadurch kann das Spiel für PlayStation Plus interessant sein. Wer mit den großen Horizon-Abenteuern bisher wenig anfangen konnte, bekommt einen deutlich niedrigschwelligeren Zugang zu Figuren und Motiven aus diesem Universum. Gleichzeitig können Fans bekannte Elemente aus einer völlig anderen Perspektive erleben.
Das zeigt einen Vorteil der monatlichen Spiele besonders gut. Nutzer müssen nicht bei jedem Titel zunächst überlegen, ob sie dafür den regulären Kaufpreis bezahlen möchten. Ein Spiel, das normalerweise vielleicht außerhalb der eigenen Komfortzone liegt, wird dadurch wesentlich leichter ausprobiert.
Genau daraus können überraschende Entdeckungen entstehen. Ein Spieler, der ein LEGO-Spiel normalerweise ignoriert hätte, startet es möglicherweise aus Neugier und bleibt anschließend doch länger dabei. Umgekehrt können Familien oder jüngere Spieler über eine bekannte PlayStation-Marke Zugang zu einem Spiel bekommen, das stärker auf gemeinsames und unkompliziertes Spielen ausgelegt ist.
Familienfreundliche Spiele sind für PlayStation Plus wichtiger als häufig angenommen
Bei Diskussionen über monatliche Spiele stehen häufig große Blockbuster, Rollenspiele oder Actiontitel im Mittelpunkt. Dabei besteht die PlayStation-Nutzerschaft längst nicht ausschließlich aus erwachsenen Vielspielern.
Viele Konsolen werden von mehreren Personen innerhalb eines Haushalts verwendet. Eltern spielen gemeinsam mit ihren Kindern, Geschwister teilen sich eine Konsole und gelegentlich wird ein Titel gesucht, der auch für weniger erfahrene Spieler geeignet ist.
Gerade deshalb können familienfreundliche Spiele einen erheblichen Wert besitzen. Sie erweitern die Auswahl innerhalb der eigenen Bibliothek und sorgen dafür, dass PlayStation Plus nicht ausschließlich eine bestimmte Zielgruppe anspricht.
Ein abwechslungsreiches Abonnement sollte deshalb nicht jeden Monat versuchen, ausschließlich besonders große oder erwachsene Produktionen anzubieten. Unterschiedliche Genres und Zielgruppen können langfristig wesentlich sinnvoller sein.
Das gilt besonders dann, wenn mehrere sehr unterschiedliche Spiele gleichzeitig verfügbar sind. Wer mit einem Titel wenig anfangen kann, findet möglicherweise bei einem anderen Spiel etwas Passenderes.
Killing Floor 3 spricht eine vollkommen andere Zielgruppe an
Während LEGO Horizon Adventures einen zugänglicheren Ansatz verfolgt, bewegt sich Killing Floor 3 in eine völlig andere Richtung. Hier stehen intensive Kämpfe, düstere Atmosphäre und das gemeinsame Vorgehen gegen zahlreiche Gegner im Mittelpunkt.
Gerade dieser Kontrast macht eine monatliche Auswahl interessanter. PlayStation Plus muss nicht versuchen, Spiele anzubieten, die jedem einzelnen Nutzer gleichermaßen gefallen. Das wäre bei Millionen Spielern ohnehin nahezu unmöglich.
Sinnvoller ist eine Zusammenstellung, bei der unterschiedliche Interessen berücksichtigt werden. Ein Spieler möchte vielleicht ein entspanntes Abenteuer erleben, während ein anderer nach schneller Action und kooperativen Herausforderungen sucht.
Kooperative Spiele besitzen für PlayStation Plus zusätzlich einen besonderen Stellenwert. Da viele Nutzer die Mitgliedschaft ohnehin für Online-Funktionen verwenden, können entsprechende Titel unmittelbar vom vorhandenen Netzwerk profitieren.
Freunde können gemeinsam etwas Neues ausprobieren, ohne dass jedes Mitglied der Gruppe zunächst dasselbe Spiel kaufen muss. Genau diese niedrige Einstiegshürde kann entscheidend dafür sein, ob eine Gruppe einem unbekannten Titel überhaupt eine Chance gibt.
Multiplayer-Spiele profitieren besonders stark von einer Plus-Aufnahme
Für ein Multiplayer-Spiel ist eine große aktive Community enorm wichtig. Selbst ein hervorragendes Spiel verliert schnell an Attraktivität, wenn kaum noch Mitspieler gefunden werden.
Eine Aufnahme in PlayStation Plus kann deshalb einen unmittelbaren Effekt auf die Aktivität eines Titels haben. Innerhalb kurzer Zeit erhalten zahlreiche Abonnenten Zugang und können das Spiel ausprobieren.
Dadurch entstehen neue Gruppen, Matchmaking-Zeiten können sich verbessern und ehemalige Spieler haben möglicherweise einen Grund zurückzukehren.
Für Entwickler kann das besonders interessant sein, wenn ein Spiel bereits einige Zeit erhältlich ist. Statt ausschließlich über klassische Rabattaktionen neue Nutzer zu erreichen, wird der Titel direkt einer großen PlayStation-Zielgruppe präsentiert.
Natürlich garantiert eine Plus-Aufnahme keinen langfristigen Erfolg. Wenn Spieler nach wenigen Stunden wieder abspringen, verschwindet der kurzfristige Effekt schnell. Ein gutes Grundspiel kann durch die zusätzliche Aufmerksamkeit jedoch erheblich profitieren.
The Outlast Trials bringt Horror in die Dezember-Auswahl
Horror ist innerhalb der Spielelandschaft längst kein kleines Nischengenre mehr. Besonders Streaming, soziale Medien und gemeinsame Spielerlebnisse haben dazu beigetragen, dass sich Horrorspiele einer großen Fangemeinde erfreuen.
The Outlast Trials verbindet dabei bekannte Elemente der Reihe mit einem stärker auf gemeinsames Spielen ausgerichteten Konzept. Das sorgt für eine interessante Dynamik, weil Horror normalerweise stark von Isolation und Unsicherheit lebt.
Gemeinsam mit anderen Spielern verändert sich diese Atmosphäre. Angst kann durch Kommunikation teilweise abgeschwächt werden, gleichzeitig entstehen Situationen, die gerade durch die Reaktionen der Mitspieler besonders unterhaltsam werden.
Für PlayStation Plus ist ein solcher Titel eine gute Ergänzung, weil er sich deutlich von klassischen Actionspielen unterscheidet. Nutzer erhalten damit eine weitere Möglichkeit, ein Genre auszuprobieren, das sie möglicherweise nicht zum regulären Preis gekauft hätten.
Gerade Horrorspiele profitieren von diesem Effekt. Manche Spieler sind neugierig auf einen Titel, wissen aber nicht, ob ihnen die intensive Atmosphäre langfristig gefällt. Innerhalb eines bestehenden Abonnements fällt das Experiment deutlich leichter.
Gemeinsames Spielen kann einen Titel komplett verändern
Viele Spiele werden anders wahrgenommen, sobald Freunde beteiligt sind. Ein Titel, der alleine vielleicht nach einigen Stunden zur Seite gelegt worden wäre, kann in einer festen Gruppe wesentlich länger motivieren.
PlayStation Plus kann genau diesen Effekt verstärken. Wenn mehrere Freunde dieselbe Mitgliedschaft besitzen und einen monatlichen Titel ihrer Bibliothek hinzufügen, entsteht praktisch automatisch eine gemeinsame Ausgangslage.
Niemand muss die anderen erst davon überzeugen, zusätzlich Geld für ein unbekanntes Spiel auszugeben. Man kann es einfach installieren und gemeinsam ausprobieren.
Das ist einer der Bereiche, in denen der tatsächliche Wert eines Abonnements schwer anhand von Verkaufspreisen berechnet werden kann. Ein Spiel, das alleine kaum interessiert hätte, kann durch gemeinsame Abende plötzlich zu einem persönlichen Highlight werden.
Gerade bei kooperativen Titeln sollte deshalb nicht ausschließlich danach gefragt werden, wie bekannt oder teuer ein Spiel zum Zeitpunkt seiner Aufnahme ist. Entscheidend ist ebenfalls, welche Erlebnisse daraus entstehen können.
Synduality Echo of Ada erweitert die Auswahl um Science-Fiction
Science-Fiction gehört zu den vielseitigsten Bereichen innerhalb moderner Spiele. Futuristische Welten können Grundlage für Rollenspiele, Shooter, Strategie oder Survival-Erfahrungen sein.
Synduality Echo of Ada bringt damit eine weitere Richtung in die Dezember-Auswahl. Gerade weniger bekannte Marken können von PlayStation Plus besonders profitieren, weil sie plötzlich vor einer wesentlich größeren potenziellen Spielerschaft stehen.
Für Nutzer wiederum entsteht die Gelegenheit, Spiele zu entdecken, die im normalen Veröffentlichungsalltag möglicherweise untergegangen wären. Jedes Jahr erscheinen so viele Titel, dass selbst interessierte Spieler kaum den Überblick behalten können.
Marketingbudgets und bekannte Markennamen sorgen zwangsläufig dafür, dass einige Produktionen deutlich mehr Aufmerksamkeit erhalten als andere. Ein Abonnement kann diese Verhältnisse zumindest teilweise verändern.
Wenn ein bislang übersehener Titel direkt in der eigenen Plus-Bibliothek verfügbar ist, sinkt die Hürde für einen Test erheblich. Das kann insbesondere für Spiele interessant sein, deren Konzept sich nur schwer mit kurzen Trailern vermitteln lässt.
Neon White zeigt, warum kleinere Spiele nicht unterschätzt werden sollten
Nicht jeder wertvolle PlayStation-Plus-Titel muss eine riesige AAA-Produktion sein. Kleinere Spiele können gerade innerhalb eines Abonnements eine wichtige Rolle übernehmen.
Neon White ist ein gutes Beispiel dafür, wie ungewöhnliche Spielkonzepte zwischen großen Veröffentlichungen Aufmerksamkeit erzeugen können. Schnelles Gameplay und ein klarer spielerischer Fokus können eine völlig andere Erfahrung bieten als umfangreiche Open-World-Produktionen.
Solche Spiele eignen sich besonders gut für Nutzer, die zwischen größeren Titeln etwas Neues ausprobieren möchten. Man muss sich nicht sofort auf ein Abenteuer mit enormem Umfang einstellen, sondern kann relativ schnell herausfinden, ob das Spielprinzip gefällt.
Gerade PlayStation Plus sollte deshalb nicht ausschließlich nach dem vermeintlichen finanziellen Wert einzelner Titel beurteilt werden.
Ein kleineres Spiel, das einen Nutzer zwanzig Stunden begeistert, kann persönlich wesentlich wertvoller sein als ein großer Blockbuster, der nach einer Stunde wieder deinstalliert wird.
Der tatsächliche Wert eines Monats lässt sich kaum objektiv bestimmen
Nach jeder Ankündigung der monatlichen PlayStation-Plus-Spiele beginnt praktisch dieselbe Diskussion. Manche Nutzer sind begeistert, andere enttäuscht.
Das liegt weniger daran, dass eine Seite zwangsläufig recht und die andere unrecht hat. Spiele sind ein extrem subjektives Medium.
Wer einen angebotenen Titel bereits besitzt, erhält daraus kaum zusätzlichen Nutzen. Ein anderer Nutzer wollte genau dieses Spiel möglicherweise seit Monaten kaufen und spart durch die Aufnahme tatsächlich Geld.
Auch Genres spielen eine Rolle. Ein begeisterter Horror-Fan bewertet The Outlast Trials völlig anders als jemand, der grundsätzlich keine Horrorspiele spielt.
Deshalb ist es schwierig, einen Monat pauschal als gut oder schlecht zu bezeichnen. Entscheidend ist letztlich, wie viele der angebotenen Spiele für den einzelnen Abonnenten interessant sind.
Über ein gesamtes Jahr betrachtet kann sich diese Wahrnehmung außerdem stark verändern. Selbst wenn mehrere Monate wenig bieten, können einige persönliche Highlights den Wert des Abonnements erheblich steigern.
Der Kaufpreis eines Spiels ist nicht automatisch sein Wert im Abo
Bei der Bewertung monatlicher Spiele werden häufig die regulären Verkaufspreise zusammengerechnet. Daraus entsteht anschließend eine beeindruckende theoretische Gesamtsumme.
Diese Rechnung ist allerdings nur begrenzt aussagekräftig.
Kaum ein Spieler hätte zwangsläufig sämtliche angebotenen Titel zum regulären Preis gekauft. Viele Spiele waren möglicherweise bereits reduziert oder hätten ohne die Plus-Aufnahme überhaupt kein Kaufinteresse ausgelöst.
Der persönliche Gegenwert entsteht deshalb nicht aus einer mathematischen Summe, sondern aus der tatsächlichen Nutzung.
Wenn ein Abonnent einen einzigen Monatstitel intensiv spielt und dabei viel Spaß hat, kann dieser Titel für ihn einen größeren Wert besitzen als mehrere Spiele, die lediglich der Bibliothek hinzugefügt und niemals gestartet werden.
Für die langfristige Attraktivität von PlayStation Plus ist deshalb Qualität wichtiger als eine möglichst hohe theoretische Preissumme.
Die eigene Bibliothek wächst über Jahre erheblich
Ein oft unterschätzter Effekt von PlayStation Plus zeigt sich erst nach längerer Mitgliedschaft. Wer regelmäßig die monatlichen Spiele seiner Bibliothek hinzufügt, sammelt über Jahre eine beträchtliche Auswahl.
Nicht jeder Titel muss sofort installiert werden. Manche Spiele werden erst Monate oder sogar Jahre später interessant.
Vielleicht erscheint ein Nachfolger und weckt dadurch Interesse am Vorgänger. Vielleicht entdeckt man plötzlich ein Genre für sich, das früher uninteressant wirkte. Oder Freunde beginnen gemeinsam einen Titel zu spielen, den man längst in der Bibliothek besitzt.
Dadurch funktioniert die monatliche Auswahl teilweise wie ein persönliches Archiv.
Wichtig bleibt natürlich, dass die Nutzung dieser über Essential bezogenen Spiele grundsätzlich an eine aktive Mitgliedschaft gekoppelt ist. Trotzdem entsteht für langjährige Abonnenten eine Bibliothek, die bei der Entscheidung über eine Verlängerung zunehmend relevant werden kann.
Je länger die Mitgliedschaft besteht, desto größer kann dadurch auch der gefühlte Bindungseffekt werden.
Deshalb sollten die Spiele immer rechtzeitig gesichert werden
Bei den monatlichen Essential-Titeln besteht ein wichtiger Unterschied zu einem gewöhnlichen Spielekatalog. Nutzer müssen die angebotenen Spiele während des jeweiligen Zeitraums ihrer Bibliothek hinzufügen.
Sie müssen nicht zwingend sofort heruntergeladen oder gespielt werden. Entscheidend ist zunächst, den jeweiligen Titel rechtzeitig zu beanspruchen.
Gerade deshalb lohnt es sich auch bei Spielen, an denen aktuell wenig Interesse besteht. Geschmäcker verändern sich und niemand weiß, welcher Titel einige Monate später plötzlich interessant werden könnte.
Ein Spiel vorsorglich der Bibliothek hinzuzufügen kostet nur wenige Augenblicke und hält die spätere Nutzungsmöglichkeit innerhalb der geltenden Essential-Bedingungen offen.
Wer den entsprechenden Zeitraum dagegen verpasst, kann den Titel nicht rückwirkend als damaliges Monatsspiel beanspruchen.
Das klingt für erfahrene Plus-Nutzer selbstverständlich, kann für neue PlayStation-Besitzer aber durchaus wichtig sein.
Essential besitzt eine andere Aufgabe als Extra und Premium
Seit der Erweiterung von PlayStation Plus werden die verschiedenen Stufen häufig direkt miteinander verglichen. Dabei verfolgen sie unterschiedliche Konzepte.
Extra und Premium setzen stärker auf einen umfangreichen Katalog, aus dem Nutzer zahlreiche Spiele auswählen können. Titel können diesen Katalog allerdings auch wieder verlassen.
Essential arbeitet bei seinen monatlichen Spielen anders. Die während des Angebotszeitraums beanspruchten Titel bleiben dem jeweiligen Konto innerhalb der Bedingungen der Mitgliedschaft zugeordnet.
Dadurch entsteht eine andere Art von Bibliothek.
Extra kann für Spieler attraktiv sein, die ständig neue Titel ausprobieren möchten. Essential besitzt dagegen einen stärkeren Sammelcharakter.
Welche Variante besser passt, hängt stark vom eigenen Spielverhalten ab.
Der Dezember eignet sich besonders für neue PlayStation-Besitzer
Zum Jahresende gelangen traditionell viele Konsolen in neue Haushalte. Gerade für Menschen, die erstmals eine PS5 besitzen, kann PlayStation Plus dadurch interessant werden.
Nach dem Kauf einer Konsole steht schließlich sofort die nächste Frage im Raum: Welche Spiele sollen zuerst gespielt werden?
Ein Abonnement kann diese Entscheidung erleichtern. Statt unmittelbar mehrere zusätzliche Titel kaufen zu müssen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.
Die monatlichen Essential-Spiele können dabei eine erste Ergänzung darstellen.
Für langjährige PlayStation-Nutzer wirkt eine solche Auswahl vielleicht weniger spektakulär, weil sie bereits eine große Bibliothek besitzen. Ein Neueinsteiger betrachtet denselben Monat möglicherweise völlig anders.
Auch deshalb kann die Bewertung der monatlichen Spiele so stark auseinandergehen.
Sony muss bei der Auswahl unterschiedliche Spieler berücksichtigen
PlayStation besitzt eine enorme Nutzerbasis. Darunter befinden sich Fans von Sportspielen, Rollenspielen, Shootern, Rennspielen, Horror, Indie-Produktionen, familienfreundlichen Abenteuern und zahlreichen weiteren Genres.
Eine monatliche Auswahl kann unmöglich sämtliche Interessen gleichzeitig perfekt bedienen.
Sony muss deshalb versuchen, über einen längeren Zeitraum eine möglichst ausgewogene Mischung zu schaffen.
Nicht jeder Monat muss für jeden Nutzer hervorragend sein. Problematisch würde es eher, wenn bestimmte Genres oder Zielgruppen dauerhaft kaum berücksichtigt würden.
Die Dezember-Auswahl zeigt, wie unterschiedlich Spiele innerhalb eines einzigen Monats sein können. Genau diese Vielfalt kann ein sinnvoller Ansatz sein.
Bekannte Marken ziehen Aufmerksamkeit auf die gesamte Auswahl
Ein bekannter Name wie Horizon besitzt für eine Plus-Ankündigung natürlich einen besonderen Vorteil. Selbst Nutzer, die sich normalerweise kaum mit den monatlichen Spielen beschäftigen, erkennen die Marke sofort.
Dadurch erhalten gleichzeitig weniger bekannte Titel mehr Sichtbarkeit.
Ein Spieler öffnet möglicherweise die Ankündigung wegen LEGO Horizon Adventures und entdeckt dabei ein anderes Spiel, das anschließend wesentlich interessanter wirkt.
Für Sony ist diese Mischung aus bekannten Namen und kleineren Produktionen deshalb strategisch sinnvoll.
Ein Monat ausschließlich mit unbekannten Spielen könnte Schwierigkeiten haben, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Eine Auswahl nur aus großen Marken wäre dagegen langfristig teuer und würde kleinere Titel kaum fördern.
Die Kombination kann beide Probleme teilweise lösen.
PlayStation Plus kann zum Entdecken neuer Genres motivieren
Im normalen Kaufverhalten entwickeln viele Spieler feste Gewohnheiten. Wer hauptsächlich Shooter spielt, kauft weitere Shooter. Rollenspielfans suchen nach neuen Rollenspielen und Rennspielfans bleiben häufig ihrem Genre treu.
Abonnements können diese Grenzen aufbrechen.
Wenn ein ungewöhnliches Spiel ohne zusätzlichen Einzelkauf verfügbar ist, fällt das Ausprobieren leichter. Plötzlich wird ein Puzzle-Spiel gestartet, obwohl man seit Jahren keines gekauft hat, oder ein Horrortitel bekommt eine Chance, obwohl das Genre normalerweise gemieden wird.
Nicht jedes Experiment wird erfolgreich sein. Manche Spiele werden nach wenigen Minuten wieder gelöscht.
Doch genau das gehört zum Vorteil eines Abonnements. Ein Fehlversuch fühlt sich weniger ärgerlich an als ein Vollpreiskauf, der nicht gefällt.
Gleichzeitig besteht die Gefahr einer überfüllten Bibliothek
Die Kehrseite dieser großen Auswahl ist ein Problem, das viele langjährige Spieler kennen. Die digitale Bibliothek wächst schneller, als die verfügbare Freizeit.
Dutzende oder sogar Hunderte Spiele warten darauf, irgendwann ausprobiert zu werden. Gleichzeitig erscheinen ständig neue Produktionen.
Dadurch kann paradoxerweise eine Situation entstehen, in der mehr Auswahl nicht automatisch zu mehr Spielspaß führt.
Man verbringt Zeit damit, durch die Bibliothek zu scrollen, startet verschiedene Titel kurz und kehrt anschließend doch zu einem bekannten Spiel zurück.
PlayStation Plus verstärkt diesen Effekt zwangsläufig.
Das ist allerdings weniger ein Problem des Dienstes als eine Folge des heutigen digitalen Spieleangebots. Noch nie hatten Spieler so einfachen Zugriff auf eine derart große Menge unterschiedlicher Titel.
Monatliche Spiele müssen deshalb schnell Interesse erzeugen
In einer überfüllten Bibliothek konkurriert jedes neue Spiel um Aufmerksamkeit.
Ein Titel muss nicht nur gut sein. Er muss einen Grund liefern, warum er gerade jetzt gespielt werden sollte.
Das kann ein interessantes Spielprinzip, eine bekannte Marke, eine Empfehlung von Freunden oder ein gemeinsamer Multiplayer-Abend sein.
Gerade deshalb können Plus-Veröffentlichungen einen wichtigen Moment schaffen. Wenn viele Nutzer gleichzeitig Zugriff erhalten, entsteht kurzfristig Aufmerksamkeit.
Diskussionen beginnen, Freunde probieren gemeinsam Spiele aus und soziale Netzwerke beschäftigen sich mit denselben Titeln.
Für kleinere Produktionen kann dieser gemeinsame Start innerhalb des Abonnements besonders wertvoll sein.
PlayStation Plus beeinflusst auch Kaufentscheidungen
Eine große Abonnementbibliothek verändert zwangsläufig das Kaufverhalten.
Spieler überlegen möglicherweise länger, ob sie einen interessanten Titel sofort kaufen oder auf ein späteres Angebot warten.
Bei älteren Spielen kommt zusätzlich die Hoffnung hinzu, dass sie irgendwann Teil eines Abonnementdienstes werden könnten.
Für Publisher ist das eine komplizierte Balance. Einerseits kann die Aufnahme in PlayStation Plus neue Spieler erreichen. Andererseits darf bei Kunden nicht dauerhaft das Gefühl entstehen, Käufe würden sich kaum noch lohnen.
Sony benötigt deshalb weiterhin ein gesundes Verhältnis zwischen klassischen Verkäufen und Abonnementangeboten.
Gute Monatsspiele stärken die Wahrnehmung des gesamten Dienstes
PlayStation Plus besteht aus deutlich mehr als den monatlichen Essential-Spielen. Trotzdem besitzen gerade diese Titel eine hohe öffentliche Sichtbarkeit.
Jeden Monat wird die Auswahl diskutiert. Dadurch entsteht regelmäßig ein neuer Moment, in dem Nutzer den Wert ihres Abonnements beurteilen.
Eine starke Auswahl kann die Stimmung gegenüber dem Dienst verbessern. Mehrere enttäuschend wahrgenommene Monate hintereinander können dagegen Kritik verstärken.
Sony sollte diesen psychologischen Effekt nicht unterschätzen.
Selbst Nutzer, die Plus hauptsächlich wegen des Online-Multiplayers besitzen, nehmen wahr, welche zusätzlichen Spiele angeboten werden.
Die Dezember-Auswahl lebt vor allem von ihrer Unterschiedlichkeit
Betrachtet man die Spiele des Monats gemeinsam, fällt vor allem die Bandbreite auf. Familienfreundliches Abenteuer, Horror, Science-Fiction, schnelle Action und kooperative Elemente sprechen sehr unterschiedliche Spielertypen an.
Genau das kann die Stärke dieses Monats sein.
Nicht jeder Abonnent wird sämtliche Titel installieren. Das muss allerdings auch nicht das Ziel sein.
Wenn nahezu jeder Nutzer zumindest ein Spiel findet, das ihn neugierig macht, erfüllt die Auswahl bereits einen wichtigen Zweck.
Für manche wird LEGO Horizon Adventures das Highlight sein. Andere interessieren sich stärker für Killing Floor 3 oder The Outlast Trials. Wieder andere entdecken möglicherweise gerade einen weniger bekannten Titel für sich.
Für Essential bleibt Vielfalt langfristig wichtiger als einzelne Rekordmonate
Sony könnte theoretisch versuchen, gelegentlich mit besonders großen Blockbustern für enorme Aufmerksamkeit zu sorgen. Für die langfristige Qualität eines Abonnements ist allerdings Konstanz wichtiger.
Spieler bezahlen nicht nur für einen einzelnen Monat.
Sie beurteilen den Dienst über einen längeren Zeitraum und vergleichen, wie häufig tatsächlich etwas Interessantes angeboten wurde.
Eine abwechslungsreiche Mischung kann deshalb nachhaltiger sein als wenige spektakuläre Spitzen, zwischen denen monatelang kaum relevante Titel erscheinen.
Essential muss seinen Wert immer wieder neu beweisen.
Der persönliche Geschmack bleibt am Ende entscheidend
Keine Analyse kann beantworten, ob die Dezember-Spiele für jeden einzelnen Nutzer gut sind.
Wer bereits mehrere Titel besitzt oder keines der vertretenen Genres mag, wird möglicherweise enttäuscht sein.
Ein anderer Spieler erhält dagegen gleich mehrere Spiele, die ohnehin auf seiner Wunschliste standen.
Beide Reaktionen sind vollkommen nachvollziehbar.
Deshalb sollte PlayStation Plus weniger anhand einzelner Monate und stärker über einen längeren Zeitraum bewertet werden.
Wer regelmäßig neue Genres ausprobiert und monatliche Titel tatsächlich spielt, kann einen erheblichen Gegenwert erhalten. Wer fast ausschließlich ein oder zwei bestimmte Spiele nutzt, bewertet denselben Dienst zwangsläufig anders.
Plus Essential bleibt trotz Extra und Premium relevant
Mit den größeren Katalogen von Extra und Premium könnte man vermuten, dass Essential inzwischen nur noch die notwendige Einstiegsebene darstellt.
Ganz so einfach ist es allerdings nicht.
Die monatlichen Spiele besitzen weiterhin ihren eigenen Charakter. Sie schaffen regelmäßig neue Aufmerksamkeit und können über Jahre eine umfangreiche persönliche Bibliothek entstehen lassen.
Gerade die Dezember-Auswahl verdeutlicht außerdem, dass Sony mit Essential unterschiedliche Zielgruppen gleichzeitig erreichen kann.
Das Modell funktioniert deshalb weiterhin, solange die angebotenen Spiele genügend Abwechslung bieten und Nutzer regelmäßig einen Grund finden, zumindest einen Titel auszuprobieren.
Am Ende liegt genau darin der vielleicht größte Vorteil der monatlichen Spiele. Sie müssen nicht jeden Monat einen neuen persönlichen Lieblingshit liefern. Manchmal reicht bereits ein Titel, den man ohne PlayStation Plus niemals ausprobiert hätte und der überraschend mehrere unterhaltsame Abende bietet.
Gerade in einer Zeit, in der ständig neue Spiele erscheinen und Kaufentscheidungen immer schwieriger werden, kann diese Möglichkeit zum unkomplizierten Ausprobieren weiterhin einen erheblichen Teil des Wertes von PlayStation Plus Essential ausmachen.









Ich habe schon von den neuen Titeln gehört. Mal sehen, ob sie gut sind.
Das klingt interessant. Ich freue mich auf die neuen Spiele im Dezember.