Die neuen PlayStation Plus Essential-Spiele für Oktober 2025 wurden im Rahmen der State of Play letzte Woche angekündigt. Abonnenten können sich auf eine ungewöhnliche Mischung aus Horror, Rätseln und Comedy freuen. Das Line-up umfasst Alan Wake 2, Cocoon und Goat Simulator 3 und ist ab dem 7. Oktober 2025 verfügbar. Die Titel stehen bis zum 3. November 2025 ohne zusätzliche Kosten für PS Plus-Abonnenten bereit.
Freischalttermin der Oktober-Titel
Sony hält sich beim Start der Essential-Spiele an das bewährte Muster: Neue Titel werden immer am ersten Dienstag des Monats freigeschaltet. Im Oktober 2025 fällt das auf den 7. Oktober, voraussichtlich zwischen 11 und 12 Uhr mittags. Eine genauere Uhrzeit wird erst kurz vor der Freigabe bekanntgegeben.
Alan Wake 2: Survival-Horror mit Mystery-Story
Alan Wake 2 ist das Highlight des Monats. Die Fortsetzung des Kultklassikers von 2010 entführt Spieler erneut in die düstere Welt des Autors Alan Wake. Dieses Mal schlüpfen Spieler außerdem in die Rolle der FBI-Agentin Saga Anderson, die ein mysteriöses Verbrechen aufklärt.
- Genre: Survival-Horror
- Bewertung: Durchschnittlich 89/100
- Besonderheiten: Dunkle Atmosphäre, Lynch-artiger Ton, Live-Action-Sequenzen, Fourth-Wall-Breaks
Die Kampagne kombiniert psychologischen Horror mit spannender Mystery-Handlung und experimentellen Spielelementen. Trotz einiger Kritik an der Steuerung überzeugt Alan Wake 2 durch seine erzählerische Tiefe und unvergessliche Momente.
Cocoon: Rätselspiel mit minimalistischer Eleganz
Cocoon stammt von Geometric Interactive, einem Studio ehemaliger Playdead-Mitarbeiter (Limbo, Inside). Spieler lösen clever gestaltete Umwelt-Rätsel, indem sie zwischen verschiedenen Welten, dargestellt durch kleine Orbs, wechseln.
- Genre: Puzzle/Adventure
- Bewertung: Durchschnittlich 87/100
- Besonderheiten: Intuitives Level-Design, ausgewogene Schwierigkeitskurve, ästhetische Präsentation
Cocoon punktet durch seine minimalistische Gestaltung und intelligente Rätselmechanik. Das Spiel führt Spieler sanft durch die Herausforderungen und belohnt kreatives Denken.
Goat Simulator 3: Humorvolle Open-World-Action
Goat Simulator 3 setzt auf absurden Humor und Chaos. Spieler erkunden eine offene Welt voller verrückter Missionen, in denen es darum geht, Gegenstände zu zerstören, herumspringen oder einfach Unruhe zu stiften.
- Genre: Open-World/Comedy
- Bewertung: Durchschnittlich 72/100
- Besonderheiten: Parodien auf Popkultur, verrückte Missionen, Koop-Unterstützung
Das Spiel ist nicht ernst gemeint, sondern bietet eine Reihe von humorvollen, chaotischen Aktivitäten. DLC-Erweiterungen sorgen für zusätzlichen Spielspaß, neue Welten und kosmetische Inhalte.
Der Oktober 2025 bei PlayStation Plus Essential bietet eine abwechslungsreiche Auswahl: Alan Wake 2 für Horror-Fans, Cocoon für Puzzle-Liebhaber und Goat Simulator 3 für humorvolle Ablenkung. Die Titel werden am 7. Oktober 2025 freigeschaltet und stehen bis zum 3. November zur Verfügung, wodurch PS Plus-Abonnenten erneut ein vielseitiges Spielepaket erhalten.
Goat Simulator 3 – Warum das verrückte Chaos-Spiel so erfolgreich ist
Nicht jedes Videospiel muss eine ernste Geschichte erzählen oder mit realistischer Grafik beeindrucken. Goat Simulator 3 beweist eindrucksvoll, dass auch pures Chaos und verrückter Humor Millionen Spieler begeistern können. Was auf den ersten Blick wie ein absurder Scherz wirkt, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der unterhaltsamsten Sandbox-Spiele der vergangenen Jahre.
Die Entwickler von Coffee Stain North setzen bewusst auf übertriebene Situationen, physikalische Spielereien und jede Menge skurrile Ideen. Genau diese Mischung sorgt dafür, dass Goat Simulator 3 aus der Masse heraussticht und bis heute eine treue Fangemeinde besitzt.
Eine Ziege als Hauptfigur
Schon die Grundidee unterscheidet Goat Simulator 3 von nahezu jedem anderen Spiel.
Statt einen Soldaten, Rennfahrer oder Helden zu steuern, übernehmen Spieler die Kontrolle über eine Ziege. Doch diese verhält sich alles andere als gewöhnlich. Mit Kopfstößen, Sprüngen, einer erstaunlich langen Zunge und zahlreichen verrückten Fähigkeiten sorgt sie überall für Chaos.
Gerade diese ungewöhnliche Ausgangssituation macht einen großen Teil des Charmes aus und zeigt, dass sich das Spiel selbst niemals zu ernst nimmt.
Eine offene Welt voller Überraschungen
Goat Simulator 3 spielt auf der fiktiven Insel San Angora, die zahlreiche unterschiedliche Regionen bietet.
Städte, Bauernhöfe, Industriegebiete, Strände oder Berglandschaften laden dazu ein, erkundet zu werden. Dabei gibt es an nahezu jeder Ecke etwas zu entdecken. Versteckte Gegenstände, kleine Rätsel, verrückte Nebenaufgaben oder völlig unerwartete Ereignisse sorgen dafür, dass Spieler ständig auf neue Überraschungen stoßen.
Oft reicht bereits ein kleiner Umweg aus, um eine besonders absurde Situation auszulösen.
Chaos gehört zum Spielprinzip
Anders als in klassischen Open-World-Spielen steht hier nicht eine große Geschichte im Mittelpunkt.
Das eigentliche Ziel besteht vielmehr darin, möglichst viel Chaos anzurichten. Autos explodieren, Passanten fliegen durch die Luft, Gebäude werden verwüstet und alltägliche Situationen entwickeln sich innerhalb weniger Sekunden zu völlig überdrehten Szenen.
Die überzeichnete Physik sorgt zusätzlich dafür, dass kaum zwei Spielmomente gleich ablaufen.
Humor an jeder Ecke
Goat Simulator 3 lebt von seinem außergewöhnlichen Humor.
Zahlreiche Anspielungen auf bekannte Filme, Videospiele und Internet-Memes ziehen sich durch das gesamte Abenteuer. Gleichzeitig nimmt sich das Spiel selbst immer wieder auf die Schippe und überrascht mit absurden Dialogen oder unerwarteten Ereignissen.
Gerade dieser lockere Stil macht den besonderen Reiz aus und sorgt regelmäßig für Momente, über die Spieler noch lange sprechen.
Koop macht das Chaos noch größer
Besonders viel Spaß entfaltet Goat Simulator 3 im Mehrspielermodus.
Gemeinsam mit Freunden lässt sich die offene Welt erkunden und das Chaos auf ein neues Level bringen. Mehrere Ziegen gleichzeitig sorgen dafür, dass verrückte Situationen noch unvorhersehbarer werden und immer wieder neue Ideen entstehen.
Der Koop-Modus gehört deshalb für viele Spieler zu den größten Stärken des Spiels.
Viele Anpassungsmöglichkeiten
Im Laufe des Spiels können zahlreiche Ausrüstungsgegenstände freigeschaltet werden.
Von verrückten Hüten über ausgefallene Kostüme bis hin zu besonderen Fähigkeiten gibt es unzählige Möglichkeiten, die eigene Ziege individuell zu gestalten. Manche Ausrüstungsgegenstände verändern sogar das Gameplay und eröffnen völlig neue Möglichkeiten, Chaos zu verursachen.
Dadurch bleibt das Spiel auch über viele Stunden hinweg abwechslungsreich.
Eine Spielwelt voller Geheimnisse
San Angora steckt voller kleiner Details.
Versteckte Räume, ungewöhnliche Missionen, geheime Bereiche oder kuriose Sammelobjekte motivieren dazu, die gesamte Karte gründlich zu erkunden. Viele dieser Geheimnisse entdeckt man eher zufällig, was den Entdeckerdrang zusätzlich fördert.
Selbst nach vielen Stunden finden Spieler häufig noch neue Anspielungen oder bislang unbekannte Orte.
Warum Goat Simulator 3 so beliebt ist
Der Erfolg des Spiels lässt sich vor allem mit seiner Freiheit erklären.
Es gibt kaum feste Regeln und fast jede verrückte Idee scheint erlaubt zu sein. Spieler entscheiden selbst, ob sie Missionen erledigen, die Welt erkunden oder einfach möglichst viel Unsinn anstellen möchten.
Gerade dieser kreative Freiraum sorgt dafür, dass jede Spielsitzung anders verläuft und immer wieder für neue Überraschungen sorgt.
Die Zukunft der Reihe
Nach dem Erfolg von Goat Simulator 3 stellt sich für viele Fans bereits die Frage, wie es mit der Serie weitergeht.
Die Entwickler haben gezeigt, dass selbst die verrücktesten Ideen funktionieren können. Neue Inhalte, weitere Updates oder sogar ein zukünftiger Nachfolger bieten viel Potenzial, das ungewöhnliche Spielkonzept noch weiter auszubauen.
Solange der typische Humor und die grenzenlose Freiheit erhalten bleiben, dürfte die Reihe auch in Zukunft zahlreiche Spieler begeistern.
Fazit
Goat Simulator 3 beweist eindrucksvoll, dass ein Videospiel nicht immer realistisch oder besonders ernst sein muss, um erfolgreich zu sein. Mit seiner offenen Welt, unzähligen verrückten Ideen und einem Humor, der sich selbst nie zu ernst nimmt, bietet das Spiel ein außergewöhnliches Erlebnis.
Wer Spaß an kreativer Freiheit, physikalischem Chaos und jeder Menge skurriler Situationen hat, findet in Goat Simulator 3 eines der unterhaltsamsten Sandbox-Spiele der vergangenen Jahre. Genau diese Mischung macht den Titel bis heute zu einem echten Geheimtipp für alle, die einfach einmal abschalten und lachen möchten.
Alan Wake 2 – Warum das Horror-Abenteuer zu den beeindruckendsten Spielen der aktuellen Generation gehört
Mit Alan Wake 2 hat Remedy Entertainment eine der außergewöhnlichsten Rückkehrer der Gaming-Welt abgeliefert. Mehr als ein Jahrzehnt nach dem ersten Teil kehrte der Schriftsteller Alan Wake zurück – und das mit einem Spiel, das deutlich düsterer, erwachsener und atmosphärischer ausfällt als sein Vorgänger. Statt klassischer Action setzt Alan Wake 2 stärker auf Survival-Horror, psychologische Spannung und eine Geschichte, die den Spieler bis zum Schluss beschäftigt.
Schon kurz nach der Veröffentlichung wurde deutlich, dass Remedy erneut seinen ganz eigenen Weg geht. Das Studio kombiniert filmreife Inszenierung mit ungewöhnlichem Storytelling und erschafft ein Abenteuer, das sich deutlich von vielen anderen Spielen des Genres abhebt.
Zwei Hauptfiguren erzählen eine gemeinsame Geschichte
Eine der größten Neuerungen ist die Erzählweise.
Neben Alan Wake übernimmt der Spieler erstmals auch die Rolle der FBI-Agentin Saga Anderson. Während Alan versucht, aus dem geheimnisvollen Dark Place zu entkommen, untersucht Saga eine Reihe brutaler Mordfälle in der Kleinstadt Bright Falls.
Beide Geschichten verlaufen zunächst getrennt, greifen jedoch immer stärker ineinander. Dadurch entsteht eine spannende Dynamik, die den Spieler immer wieder mit neuen Wendungen überrascht und dafür sorgt, dass sich die Handlung Stück für Stück entfaltet.
Horror statt Action
Während der erste Teil noch viele Action-Elemente bot, setzt Alan Wake 2 deutlich stärker auf klassische Survival-Horror-Mechaniken.
Munition ist häufig knapp, Gegner stellen eine echte Bedrohung dar und viele Situationen leben von ihrer bedrückenden Atmosphäre. Remedy erzeugt Spannung nicht durch permanente Kämpfe, sondern durch Unsicherheit, Dunkelheit und das Gefühl, nie genau zu wissen, was hinter der nächsten Ecke wartet.
Gerade diese ruhigere Erzählweise sorgt dafür, dass jede Begegnung mit den dunklen Kreaturen deutlich intensiver wirkt.
Licht bleibt die wichtigste Waffe
Wie bereits im ersten Teil spielt Licht erneut eine zentrale Rolle.
Viele Gegner sind von einer dunklen Präsenz umhüllt und müssen zunächst mit einer Taschenlampe geschwächt werden, bevor sie überhaupt verwundbar sind. Erst danach kommen Schusswaffen oder andere Ausrüstungsgegenstände zum Einsatz.
Diese Spielmechanik verleiht den Kämpfen ihren eigenen Rhythmus und unterscheidet Alan Wake 2 deutlich von klassischen Horror-Shootern.
Remedy erzählt Geschichten auf einzigartige Weise
Wer Spiele von Remedy kennt, weiß, dass das Studio ungewöhnliche Erzählmethoden liebt.
Auch Alan Wake 2 verbindet klassische Zwischensequenzen mit Live-Action-Aufnahmen, Traumsequenzen, surrealen Bildern und kreativen Perspektivwechseln. Realität und Fantasie verschwimmen immer wieder miteinander, wodurch der Spieler ständig hinterfragt, was tatsächlich geschieht und was lediglich Teil von Alans Geschichte ist.
Genau dieser erzählerische Stil gehört zu den größten Stärken des Spiels.
Beeindruckende Atmosphäre
Kaum ein modernes Horrorspiel erzeugt eine ähnlich dichte Stimmung.
Dunkle Wälder, verlassene Gebäude, dichter Nebel und die ruhigen Straßen von Bright Falls schaffen eine Atmosphäre, die den Spieler permanent unter Spannung hält. Hinzu kommen eine außergewöhnliche Soundkulisse und eine stimmungsvolle Beleuchtung, die jede Umgebung noch glaubwürdiger wirken lassen.
Viele Momente leben dabei gerade von ihrer Ruhe. Oft reicht bereits das Knarren eines Bodens oder ein entferntes Geräusch aus, um für Gänsehaut zu sorgen.
Moderne Technik sorgt für beeindruckende Grafik
Alan Wake 2 gehört technisch zu den anspruchsvollsten Spielen der aktuellen Konsolengeneration.
Hochauflösende Charaktermodelle, realistische Gesichtsanimationen, dynamische Lichtquellen und detaillierte Umgebungen sorgen dafür, dass viele Szenen beinahe filmisch wirken. Besonders Licht und Schatten spielen eine entscheidende Rolle und tragen wesentlich zur bedrückenden Atmosphäre bei.
Gerade auf leistungsstarker Hardware zeigt Remedy eindrucksvoll, wie modern grafisch inszenierter Survival-Horror heute aussehen kann.
Das Mind Place bringt frische Ideen
Mit Saga Anderson führt Remedy eine neue Spielmechanik ein.
Im sogenannten Mind Place analysiert die FBI-Agentin Beweise, verbindet Hinweise miteinander und entwickelt neue Theorien zu den aktuellen Mordfällen. Dadurch entsteht eine interessante Mischung aus klassischer Ermittlung und psychologischem Storytelling.
Diese Abschnitte lockern das Gameplay auf und geben Spielern die Möglichkeit, die Handlung aktiv nachzuvollziehen.
Teil des Remedy Connected Universe
Alan Wake 2 steht nicht vollständig für sich allein.
Das Spiel enthält zahlreiche Verbindungen zu anderen Titeln von Remedy, insbesondere zu Control. Dadurch entsteht nach und nach ein gemeinsames Universum, in dem verschiedene Geschichten miteinander verknüpft sind.
Fans des Studios entdecken deshalb immer wieder kleine Anspielungen, bekannte Figuren oder Hinweise auf zukünftige Ereignisse.
Warum Alan Wake 2 so besonders ist
Der größte Unterschied zu vielen anderen Spielen liegt darin, dass Alan Wake 2 den Mut besitzt, anders zu sein.
Statt auf permanente Action setzt Remedy auf Atmosphäre, starke Charaktere und eine komplexe Geschichte, die sich bewusst Zeit nimmt. Spieler werden nicht nur durch Kämpfe gefordert, sondern auch durch Rätsel, psychologische Elemente und zahlreiche offene Fragen.
Genau diese Mischung macht das Abenteuer so außergewöhnlich und sorgt dafür, dass viele Szenen noch lange nach dem Abspann im Gedächtnis bleiben.
Die Zukunft der Reihe
Nach dem großen Erfolg von Alan Wake 2 hoffen viele Fans bereits auf eine Fortsetzung.
Das Ende des Spiels lässt genügend Raum für neue Geschichten, während das wachsende Remedy-Universum zahlreiche Möglichkeiten für weitere Verbindungen zwischen den einzelnen Marken bietet. Gleichzeitig dürfte das Studio auch künftig seinem ungewöhnlichen Erzählstil treu bleiben und weiterhin auf kreative Ideen statt auf klassische Genre-Konventionen setzen.
Fazit
Alan Wake 2 gehört ohne Zweifel zu den beeindruckendsten Survival-Horror-Spielen der vergangenen Jahre. Remedy Entertainment verbindet eine außergewöhnliche Geschichte mit starker Atmosphäre, moderner Technik und innovativen Spielmechaniken zu einem Erlebnis, das sich deutlich von anderen Genrevertretern abhebt.
Wer düstere Geschichten, psychologischen Horror und aufwendig inszenierte Abenteuer mag, findet in Alan Wake 2 eines der spannendsten Spiele der aktuellen Konsolengeneration. Genau deshalb gilt der Titel für viele Spieler schon heute als moderner Klassiker des Survival-Horror-Genres.







Horror und Comedy klingt spannend. Ich werde auf jeden Fall einen Blick auf die Titel werfen.
Die neuen Spiele sehen interessant aus. Ich kenne Alan Wake, aber die anderen beiden sagen mir nichts. Mal schauen.