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Donnerstag, Dezember 8, 2022
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PlayStation GamePass – Sony ein Hoffnungsloser Fall? – Trend verschlafen?

PlayStation GamePass

In unserer heutigen zeit gibt es kaum noch einen digitalen Service, der nicht auf ein Abo-Modell setzt. So ist dieses Modell nach Serien und Filmen (Netflix und Co.) mit dem „Xbox Gamepass“ längst in der Spielebranche angekommen. Hat Sony also keine andere Wahl, als das eher maue Angebot in PS Now zu überarbeiten?

Streamingdienste und Abo-Modelle gehören in unserer modernen (digitalen) Welt mittlerweile zum Alltag, Sei es Netflix oder Amazon prime für Filme und Serien, DAZN für Sport oder aber auch der „Xbox Gamepass“ für eine Unmenge an Spielen. Und gerade die Xbox mit der Verknüpfung von Onlinediensten sowie (First Party-) Spieleangeboten macht es vor: Das Modell „Gamepass“ funktioniert.

Aber auch auf der PlayStation 5 sind Streamingdienste nicht mehr wegzudenken. Solltet ihr euch für die Preiswentwcklung der PS5 sowie dessen verfügbarkeit interessieren, haben wir hier was für euch. Hat Sony also keine andere Möglichkeit, als ebenfalls einen solchen Dienst anzubieten? Denn seien wir mal ehrlich, PS Now kann als solches Angebot derzeit nur müde belächelt werden.

Mehr als 18 Millionen Gamepass-Abonnenten

Mitte letzten Jahres veröffentlichten die Verantwortlichen von Microsoft eine Studie zum Gamepass. Es zeigte sich, dass mittlerweile mehr als 18 Millionen Menschen weltweit den Xbox Gamepass- Dienst nutzen und dies mit steigender Tendenz. Dies scheint aus neutraler Perspektive auch wenig verwunderlich. Microsoft hat es geschafft, das Abo pflichtige Xbox Live Gold sinnvoll mit einem großen Angebot an Spielen sowie der Implementierung von First-Party Releases, wie Forza und Halo, zu einem vergleichsweise geringen Abopreis zu verbinden. Durch die Übernahme großer Entwicklerstudios, wie beispielsweise Bethesda, sehen Spieler also einer rosigen Zukunft entgegen. Da sollte der Gedanke naheliegen, dass Sony bald mit einem ähnlichen Modell nachziehen sollte, oder?

 

Die Gerüchteküche brodelt

Wie wir Ende Februar berichteten, scheint nach Insider-Informationen Sony ein ähnliches Modell zu planen und läuft derzeit unter dem Konzeptnamen „Project Spartacus“. Ganz nach dem Vorbild des „Xbox Gamepass“ sollen PlayStation Plus sowie PS Now zu einem Abo-Modell verschmelzen und sich preislich in ähnlichem Rahmen wie das Microsoft Pendant bewegen. Allerdings mit einem erheblichen Unterschied: First Party Releases sollen weiterhin nicht für dieses Abo-Modell geplant sein, sondern lediglich Demo-Versionen für neue PlayStation 5 Spiele. Auch ohne offizielle Ankündigung könnte dies schon im Vorfeld für massig Unmut sorgen.

Sony greift tief in die Taschen der Spieler

Denn schon jetzt lässt Sony sich ihre Exklusivtitel auf der PlayStation 5 fürstlich entlohnen. Waren es zu PS4- Zeiten zwischen 50€ und 60€, sind es mittlerweile teilweise schon 80€ (digitale Versionen). Ein Preis, der insbesondere in unserer heutigen Zeit für einige Spieler zur Hürde werden kann (von steigenden Lebensmittel- und Energiepreisen mal abgesehen). Dazu bricht Sony zumindest teilweise das Versprechen, Cross-Gen Releases sowohl auf der PS4 als auch auf der PS5 zum gleichen Preis anzubieten. Dies zeigte sich erst kürzlich mit der Erscheinung von Horizon Forbidden West. Bei der Ankündigung versprach Sony, ein kostenloses Upgrade der PS4 Version auf die PS5 Version, also beide Versionen zu einem Preis von 60€.

Im weiteren Entwicklungsverlauf gab Sony dann bekannt, nur die digitale Deluxe Version (80€) enthalte das PS5 Upgrade.

Nach großer Kritik ruderte Sony dann allerdings zurück. Heute zeigt sich dabei ein bizarres Bild. Während die PS4 Version für 60€ ein kostenloses Upgrade enthält, wird separat nochmals nur eine PS5 Version für 70€ angeboten, die nur die PS5 Version enthält. Spieler, die das nicht wissen, zahlen also 10€ mehr, wenn sie sich nur die ps5 Version holen. Der Youtuber YongYea hat dazu ein ausführliches Video veröffentlicht. Diese Preisgestaltung bescherte Sony insbesondere in den USA viel Unmut und lässt uns mit einem unguten Gefühl mit Blick in die Zukunft blicken.

Sony könnte eine große Chance verpassen

Gerade an solchen Punkten zeigt sich, wie wichtig ein gut funktionierendes „Gamepass-Modell“ für Sony im Hinblick auf die PlayStation 5 werden könnte. Die PlayStation war schon immer für seine starken Exklusivtitel bekannt und generell erfreut sich die Konsole auch in Deutschland einer überwältigenden Beliebtheit, was sich nicht zuletzt in den Zahlen der Hardwareverkäufe zeigt.

Würde nun ein attraktives Abo-Modell kommen, könnte sich Sonys Absatz mit großer Wahrscheinlichkeit nochmal steigern, insbesondere bei Käufer, die sich eine PS5 nur aufgrund der Exklusivtitel holen würden, da die Hauptkonsole beispielsweise ein PC, eine Xbox oder eine Nintendo Switch ist. Ein entsprechender „PlayStation Gamepass“ würde also nicht nur bestehende Kunden, sondern auch viele potenzielle Neukunden bedeuten. Die riesen Chance scheint Sony allerdings nach den jüngsten Leaks auch weiterhin an sich vorbeigehen zu lassen.

Sony hat es in der Hand

Letztendlich hat Sony die Karten also selbst in der Hand. Beim größten Konkurrenten konnte man lange Zeit beobachten, ob und wie ein solches Modell funktionieren kann, welche Hürden es gibt und vor allem wie eine attraktive und auf lange Sicht auch gewinnbringende Preisstrategie aussehen kann. Mit all diesen Erfahrungen wäre es aus unserer Sicht fast fatal, diese Entwicklungen zu ignorieren und weiterhin nur auf die „Gamepass Lite Version“ von PS Now zu setzen. Wie seht ihr das? Braucht die PlayStation ein „Gamepass-Modell“?

 

Hier die Infos aus dem Sony Gamepass Leak:

  • Essential (9,99$/Monat): Darunter kann man das schon bekannte PS Plus-Abo verstehen. Hier bekommt man Zugang zum Online-Gaming und den kostenlosen monatlichen Spielen + Rabatte im Store.
  • Extra (12,99$/Monat): Hier wird zusätzlich zu PlayStation Plus auch PlayStation Now verfügbar sein. Somit hat man Zugriff auf diese Bibliothek. Ob sich das Angebot von PS Now ändert, ist noch nicht bekannt. Ihr werdet jedoch die verfügbaren Spiele streamen oder auch herunterladen können, falls letzte Option freigeschaltet ist.
  • Premium (15,99$/Monat): Kommen wir zum Premium-Modell. Dieses beinhaltet folgende Boni:
    • Alle Vorteile von PS Plus
    • Streamen und Herunterladen von PS Now-Spielen
    • Bibliothek mit Spieleklassikern von der PS1, PS2, PS3 und PSP
    • Demos für neue PS5-Spiele

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