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Microsofts Übernahme von Activision Blizzard erhält Segen nach Verkauf von Cloud-Streaming-Rechten an Ubisoft

Übernahme-Blockade aufgehoben: Microsoft darf Activision Blizzard übernehmen



Die letzte bedeutende Hürde ist genommen: Die britische Wettbewerbs- und Marktbehörde Competition and Markets Authority (CMA) hat ihre Zustimmung zur geplanten Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft gegeben. Dieser Durchbruch wurde durch den Verkauf von Cloud-Streaming-Rechten an Ubisoft ermöglicht.

Ursprünglich war das Geschäft im April aufgrund von Bedenken hinsichtlich Microsofts dominanter Position im Bereich des Cloud-Gamings von der CMA blockiert worden. Die Wettbewerbsbehörde befürchtete, dass Microsoft durch die Übernahme zu viel Kontrolle über den Markt erlangen könnte.

Der Verkauf der Cloud-Streaming-Rechte für Activision-Spiele an Ubisoft hat dazu beigetragen, sicherzustellen, dass wichtige und beliebte Titel wie „Call of Duty“ und „Overwatch“ im Zusammenhang mit Cloud-Gaming nicht ausschließlich unter Microsofts Kontrolle stehen. Es wurden jedoch Beschränkungen festgelegt, da die Lizenz für das Cloud-Streaming (außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums) für einen Zeitraum von 15 Jahren gilt.

Die endgültige Entscheidung der CMA wurde heute Morgen verkündet. Die Behörde betonte, dass dieser Schritt sicherstellen werde, dass Microsoft den Wettbewerb im Cloud-Gaming nicht behindert, insbesondere in einem Markt, der derzeit stark wächst. Darüber hinaus sollen britische Kunden im Bereich des Cloud-Gamings wettbewerbsfähige Preise und Dienste erhalten.

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Die CMA unterstrich, dass Ubisoft die Spiele von Activision unter allen Cloud-Gaming-Modellen vertreiben darf, einschließlich Multi-Game-Abonnementdiensten. Diese Vereinbarung wird auch dazu beitragen, Cloud-Gaming-Anbietern die Nutzung von Nicht-Windows-Betriebssystemen für Activision-Inhalte zu ermöglichen, wodurch Kosten gespart und die Effizienz gesteigert wird.

Die vorläufige Zustimmung der CMA zur Übernahme aufgrund der Kooperation mit Ubisoft wurde bereits im letzten September bekannt gegeben. Nach der heutigen finalen Entscheidung kann der Deal abgeschlossen werden. Obwohl die FTC in den USA weiterhin versucht, die Übernahme zu verhindern und in dieser Woche neue Unterlagen angefordert hat, deutet alles darauf hin, dass der Abschluss in absehbarer Zeit erfolgen wird. Es wird erwartet, dass die Unternehmen das Ziel haben, die Übernahme bis spätestens 13. Oktober 2023 abzuschließen, vorbehaltlich der Genehmigung durch die CMA.

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