Hardware-Hersteller Speedlink muss Insolvenz anmelden * Update

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Die Corona-Pandemie macht auch vor der Games-Branche nicht halt. Hardware-Hersteller Speedlink hat nun einen Insolvenzantrag gestellt.

Die Firma Jöllenbeck GmbH stellt unter dem Namen Speedlink PC- und Konsolen Zubehör her. Vor allem für Gamepads, Tastaturen, Mäuse, Lenkräder, Joysticks, Lautsprecher und Headset ist Speedlink bekannt. Seit Mitte der 70er ist die deutsche Firma im Geschäft und die Produkte sind heute in mehr als 40 Ländern erhältlich.

Nun hat jedoch die Corona-Pandemie zugeschlagen und die Firma in eine Schwierige Lage getrieben. Zum 5. Mai 2020 hat die Jöllenbeck GmbH nun einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Tostedt gestellt. Als Grund wurde ein „branchenweit drastischen Umsatz-Rückgang beim Verkauf von Elektronikartikeln“ angegeben.

Trotzdem wird der Betrieb erstmal in vollem Umfang fortgeführt und die 50 Mitarbeiter weiter beschäftigt. Geschäftsführer Tim Jöllenbeck gibt sich jedoch zuversichtlich, dass die Jöllenbeck GmbH eine erfolgreiche Sanierung erfährt und erfolgreich weitergeführt werden kann.

„Wir rechnen schon in den kommenden Wochen durch die Wiedereröffnungen des Einzelhandels sowie durch Nachhol-Effekte mit einem deutlichen Umsatzanstieg.“ so Jöllenbeck.

Quelle

 

* Update

Zitat;

Zum 1. August übernimmt der Berliner Logistikkonzern Zeitfracht den insolventen Hardware-Hersteller Jöllenbeck („Speedlink“) und den Distributor First Wise Media. Jahresumsatz beider Unternehmen: mehr als 150 Mio. Euro.

Die wichtigste Botschaft: Alle 300 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben.

First Wise Media beliefert nach eigenen Angaben mehr als 1.800 Online- und Einzelhändler in ganz Europa mit Elektronikprodukten, darunter das Videospiele-Zubehör der Jöllenbeck-Marke Speedlink. Quelle

 

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