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Flashback 2: Geniale Ideen, aber Schwächen im Technischen und Spieldesign

"Flashback 2

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In der Welt der Videospielklassiker hat „Flashback“ einen festen Platz. Die Fortsetzung, „Flashback 2“, setzt die Tradition auf der PS5 fort. Dieser umfassende Test beleuchtet die verschiedenen Aspekte des Spiels, von Grafik und Design bis hin zu Gameplay und Sound.

Erschienen im Jahr 1992 für den Commodore Amiga und ein Jahr später für den Sega Genesis und Super Nintendo, hatte das Original „Flashback“ aufgrund seiner bahnbrechenden filmischen Qualitäten zunächst den Werbespruch „CD-ROM-Spiel auf einer Cartridge“ erhalten. Leider kann das lang ersehnte Sequel, „Flashback 2“, nicht an die Erfolge des Originals anknüpfen – im Gegenteil, es enttäuscht auf nahezu jeder denkbaren Ebene. Schlecht präsentiert, schlampig umgesetzt und voller Fortschritts-bremsender Bugs erlebt man mit „Flashback 2“ wohl die unangenehmste Form eines Flashbacks, selbst wenn man sämtliche Substanzen von Woodstock genommen hätte.

Die Handlung von „Flashback 2“ setzt die Ereignisse des ersten Teils fort und führt die Spieler durch eine fesselnde Sci-Fi-Erzählung. Die Geschichte ist komplex, mit tiefgehenden Charakteren und unerwarteten Wendungen. Für diejenigen, die den Vorgänger nicht gespielt haben, könnte der Einstieg in die Geschichte jedoch etwas anspruchsvoll sein.

Grundlegende Kollisionserkennung

Man würde nicht vermuten, dass seit dem Original „Flashback“ 31 Jahre vergangen sind, zum Teil, weil die Handlung von „Flashback 2“ parallel zu der des Vorgängers verläuft und einen ähnlichen Plot mit Aliens, die sich als Menschen ausgeben, beinhaltet. Vor allem aber ignoriert dieses katastrophale seitlich scrollende Sequel scheinbar jeden Fortschritt im Spieldesign der letzten drei Jahrzehnte. Grundlegende Kollisionserkennung? Reaktionsfähige Steuerung? Funktionsfähige KI? Fehlanzeige.

Das Abenteuer von „Flashback 2“ fühlt sich schon von den ersten Momenten in der futuristischen Stadt New Washington an wie ein Kompromiss in allen Facetten, und es wird nur noch schlimmer. In vielerlei Hinsicht wirkt „Flashback 2“ schockierend minderwertig im Vergleich zum Original. Anstelle der beeindruckenden Zwischensequenzen, die die Spielabschnitte verbanden und bis heute beeindruckend sind, gibt es jetzt statische Sprechkopfsequenzen mit Charaktergesichtern, die so unscheinbar sind, dass sie genauso gut an einem Nachmittag von einem KI-Künstlerkollektiv erstellt worden sein könnten. Conrad Hart, der zurückkehrende Held, war im Original ein Mann weniger Worte, aber in „Flashback 2“ hört er nicht auf, hölzern Exposition abzuladen, als wäre er der Erzähler in einem Schultheaterstück. Es gibt auch einige unfreiwillig komische Momente in der Handlung, wie etwa wenn eine bestimmte Nebenfigur abrupt getötet wird, nur um im nächsten Kapitel sicher und gesund zurückzukehren, ähnlich der sofort umgekehrten Ermordung von Chewbacca in „The Rise of Skywalker“.

Währenddessen ist der Kampf theoretisch robuster dank der räumlichen Tiefe des 2.5D-Level-Designs. Aber umständliche, daumenstockbasierte Zielerfassung macht Kämpfe gegen größere Gruppen von Feinden äußerst ungenau, und jeder Versuch von Stealth ist sinnlos, da scheinbar jeder Wache Augen im Hinterkopf hat. Auch der 30-Sekunden-Timer für die Verwendung von Waffen-Upgrades erscheint eher unpraktisch, und oft hob ich die Mörsergranaten oder die Munition für die schwere Pistole in den letzten Sekunden eines Kampfes auf, nur um sie dann sinnlos gegen Wände zu feuern, da ich sie nicht ins nächste Gefecht mitnehmen konnte.

 

Gameplay und Steuerung:

Das Gameplay von „Flashback 2“ bleibt der Originalkonzeption treu und integriert gleichzeitig erfrischende Neuerungen. Die Steuerung auf der PS5 ist präzise, und die verschiedenen Fähigkeiten des Protagonisten werden geschickt in Rätseln und Kämpfen eingebaut. Die Mischung aus Plattformelementen und Action sorgt für eine vielseitige Spielerfahrung.

Der Soundtrack von „Flashback 2“ ist ein Höhepunkt des Spiels. Die Musik passt sich geschickt den unterschiedlichen Szenarien an und verstärkt die emotionale Wirkung der Story. Die Soundeffekte tragen zur Immersion bei und verleihen der Spielwelt zusätzliche Authentizität.

Die Herausforderungen in „Flashback 2“ sind gut ausbalanciert. Die Rätsel erfordern kluges Nachdenken, während die Kämpfe anspruchsvoll, aber fair sind. Der Schwierigkeitsgrad entwickelt sich im Verlauf des Spiels, was sowohl erfahrene Spieler als auch Neueinsteiger anspricht.

Fazit:

„Flashback 2“ für die PS5 ist eine schwierige Fortsetzung, die gekonnt Nostalgie mit zeitgemäßen Elementen verbindet. Ein Spiel so legendär wie Flashback verdient eine bessere Fortsetzung als diese. Ja, es hat einige gute Ideen und zeigt Leidenschaft für Science-Fiction, aber es leidet unter einer schlechten technischen Optimierung und einem unaufregenden Spieldesign.

Flashback 2

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5.9

GRAFIK

8.0/10

Performance

3.0/10

STORY

5.0/10

GAMEPLAY

5.0/10

ATMOSPHÄRE

8.6/10

Positiv

  • Spannende Atmosphäre: Aliens: Dark Descent bietet eine beeindruckende und beklemmende Atmosphäre, die das Alien-Franchise gut einfängt und für eine immersive Spielerfahrung sorgt.

Negativ

  • Die Optimierung ist manchmal schrecklich. Die Entwicklung ist zu linear und langweilig.

 

Produktbeschreibungen

Nach seinem Sieg über den „Master Brain“ in der ersten Folge werden Conrad und seine Verbündeten erneut mit den Morphs konfrontiert, die alle Zivilisationen bedrohen. Außerdem wurde sein Freund Ian, der Antworten auf viele von Conrads Fragen hat, gerade vor seinen Augen entführt… Ein Trick der Morphs? Für welchen Zweck?

 

Es liegt an dir, es herauszufinden … Helfe ihm und seinen Verbündeten, diese heikle und gefährliche Unterfangen durch 5 Levels voller Action und Schießereien zu lösen und die Morphs zu bekämpfen, die einen machiavellistischen Plan zur totalen Kontrolle des Sonnensystems ausarbeiten …

 

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