NewsAssassin’s Creed könnte ins antike Rom zurückkehren

Assassin’s Creed könnte ins antike Rom zurückkehren

Ubisoft könnte für Assassin’s Creed bereits die nächsten großen Überraschungen vorbereiten. Ein neuer Insiderbericht behauptet, dass sich gleich zwei bislang unangekündigte Spiele der Reihe in Entwicklung befinden. Besonders interessant ist das angebliche Projekt mit dem Codenamen Mars, das Spieler ins antike Rom führen soll. Gleichzeitig ist von einem weiteren Ableger namens Pocket die Rede, der in Jerusalem angesiedelt sein könnte. Offiziell bestätigt wurde bislang keines der beiden Projekte.

Die Informationen stammen vom französischen Content-Creator und Ubisoft-Insider j0nathan, der in der Vergangenheit bereits mehrfach Details zu kommenden Assassin’s-Creed-Spielen veröffentlicht hatte.

Laut seinen Angaben sollen zwei voneinander unabhängige Quellen mit Zugriff auf interne Ubisoft-Systeme die Existenz von Codename Mars bestätigt haben.

Auch Insider Gaming berichtet über die beiden angeblichen Projekte. Allerdings weist das Magazin ausdrücklich darauf hin, dass sich die Informationen bislang nicht nach den eigenen journalistischen Standards verifizieren ließen.

Assassin’s Creed Codename Mars soll im antiken Rom spielen

Der wohl spannendste Teil des neuen Gerüchts betrifft Assassin’s Creed Codename Mars.

Hinter diesem Namen soll sich ein neues Spiel verbergen, das im antiken Rom angesiedelt ist.

Damit würde Ubisoft eine Epoche aufgreifen, die sich viele Fans seit Jahren wünschen.

Zwar war Rom bereits in Assassin’s Creed Brotherhood ein wichtiger Schauplatz, allerdings spielte dieses Abenteuer während der italienischen Renaissance. Das antike Römische Reich mit seinen Kaisern, Legionen und politischen Machtkämpfen wäre eine deutlich andere historische Kulisse.

Die Möglichkeiten für ein solches Spiel wären entsprechend umfangreich.

Das Kolosseum, die weitläufigen Straßen des antiken Roms und die politischen Konflikte innerhalb des Imperiums könnten eine interessante Grundlage für ein neues Abenteuer bilden.

Welche historische Epoche Ubisoft angeblich ausgewählt hat, ist jedoch nicht bekannt.

Ebenso fehlen Angaben zur Hauptfigur, zur Spielwelt und zu möglichen Gameplay-Neuerungen.

Unklar ist außerdem, ob es sich um einen vollständigen Hauptteil oder ein kleineres eigenständiges Projekt handelt.

Bislang existieren weder offizielle Screenshots noch ein Trailer zu Codename Mars.

Eine Verbindung zur Netflix Serie wäre denkbar

Interessant wird das Gerücht durch eine andere Entwicklung innerhalb der Marke.

Netflix arbeitet bekanntlich an einer Realserie zu Assassin’s Creed. Deren Geschichte soll ebenfalls im antiken Rom spielen.

Die Handlung ist nach bisherigen Informationen im Jahr 64 nach Christus angesiedelt, also während der Herrschaft von Kaiser Nero.

Damit würde die Serie eine besonders konfliktreiche Epoche des Römischen Reiches aufgreifen.

j0nathan vermutet deshalb, dass Codename Mars möglicherweise mit der kommenden Netflix-Produktion zusammenhängt.

Denkbar wäre beispielsweise, dass beide Projekte denselben historischen Hintergrund nutzen oder in einem gemeinsamen erzählerischen Umfeld angesiedelt sind.

Das ist allerdings reine Spekulation.

Weder Netflix noch Ubisoft haben eine entsprechende Verbindung bestätigt.

In seinem offiziellen Herbst-Update berichtete Ubisoft zuletzt über die fortgeschrittenen Dreharbeiten zur Netflix-Serie. Die Produktion in Rom näherte sich dem Abschluss.

Über diese Entwicklungen und weitere Zukunftspläne haben wir bereits in unserem Artikel Assassin’s Creed: Ubisoft enthüllt große Pläne und überrascht mit neuen Updates berichtet.

Ob die Serie und das angebliche Spiel tatsächlich miteinander verbunden sind, bleibt vorerst offen.

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Codename Pocket soll Spieler nach Jerusalem führen

Neben Mars nennt der Insider ein zweites Projekt.

Dieses soll intern unter dem Namen Assassin’s Creed Codename Pocket entstehen.

Anders als bei Mars handelt es sich den Gerüchten zufolge um ein Spiel für mobile Geräte.

Als Schauplatz wird Jerusalem genannt.

Für langjährige Fans wäre diese Stadt ein vertrauter Ort. Bereits im ersten Assassin’s Creed aus dem Jahr 2007 führte die Geschichte um Altaïr Ibn-La’Ahad nach Jerusalem.

Damals spielte das Abenteuer zur Zeit des Dritten Kreuzzugs und legte den Grundstein für die spätere Reihe.

Ob Codename Pocket ebenfalls diese historische Epoche aufgreift oder eine andere Geschichte erzählt, ist bislang nicht bekannt.

Weitere unbestätigte Angaben sprechen davon, dass sich das Gameplay teilweise an den Meisterherausforderungen aus Assassin’s Creed Valhalla orientieren könnte.

Das würde auf stärker abgegrenzte Herausforderungen mit Schleichpassagen, Parkour und Kämpfen hindeuten.

Allerdings fehlen auch hier offizielle Informationen.

Ubisoft hat bisher weder Codename Pocket angekündigt noch eine konkrete Plattform oder einen Veröffentlichungstermin bestätigt.

Insider Gaming warnt vor vorschnellen Erwartungen

Obwohl j0nathan in der Vergangenheit mehrfach mit Informationen zu Ubisoft-Projekten aufgefallen ist, sollte das neue Gerücht mit Vorsicht betrachtet werden.

Besonders bemerkenswert ist die Einschätzung von Insider Gaming.

Das Magazin um Brancheninsider Tom Henderson erklärt, dass die beiden Codenamen Mars und Pocket bereits bekannt seien.

Allerdings konnten die zugrunde liegenden Behauptungen nicht ausreichend bestätigt werden.

Als einen möglichen Grund nennt Henderson die Veränderungen innerhalb der Assassin’s-Creed-Sparte.

Nach dem Ausscheiden des früheren Franchise-Verantwortlichen Marc-Alexis Côté und weiteren organisatorischen Anpassungen sei es schwieriger geworden, den tatsächlichen Entwicklungsstand einzelner Projekte einzuschätzen.

Hinzu kommt, dass Ubisoft in der Vergangenheit mehrfach interne Projekte verändert, verschoben oder vollständig eingestellt hat.

Selbst wenn die beiden Codenamen tatsächlich existieren, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass die Spiele irgendwann veröffentlicht werden.

Besonders bei Projekten in einer frühen Entwicklungsphase können sich Schauplätze, Konzepte und Verantwortlichkeiten noch grundlegend verändern.

Assassin’s Creed Hexe soll ebenfalls später erscheinen

Während die Gerüchte um Mars und Pocket für Aufmerksamkeit sorgen, bleibt auch die Zukunft von Assassin’s Creed Codename Hexe interessant.

Der offiziell angekündigte Titel soll eine deutlich düsterere Richtung einschlagen als viele bisherige Ableger.

Ubisoft bestätigte zuletzt, dass die Entwicklung weiter voranschreitet. Die nächste größere Präsentation ist allerdings erst für 2027 vorgesehen.

Laut Insider Gaming könnte sich die Veröffentlichung intern sogar um ein weiteres Jahr verschoben haben.

Demnach wäre ein Release möglicherweise erst 2028 realistisch.

Eine solche Verschiebung wurde von Ubisoft bislang nicht offiziell bestätigt.

Bereits in unserem Artikel Assassin’s Creed Hexe soll deutlich linearer werden und neue Details verraten Story und Figuren haben wir die bisherigen Gerüchte zum ungewöhnlichen Konzept genauer betrachtet.

Sollten die aktuellen Informationen stimmen, dürfte Codename Mars ohnehin noch deutlich weiter entfernt sein.

Insider Gaming hält eine öffentliche Vorstellung frühestens 2029 oder 2030 für denkbar. Dabei handelt es sich jedoch ausdrücklich um eine Einschätzung und nicht um einen bekannten internen Termin.

Ubisoft bereitet die Zukunft der Reihe langfristig vor

Dass Ubisoft an mehreren Assassin’s-Creed-Spielen gleichzeitig arbeitet, ist grundsätzlich keine Überraschung.

Bereits Anfang 2026 bestätigte das Unternehmen, dass unterschiedliche Einzelspieler- und Multiplayer-Projekte entstehen.

Neben Hexe gehören auch Assassin’s Creed Black Flag Resynced und das Multiplayer-Projekt Invictus zu den bekannten Entwicklungen.

Über die langfristige Strategie berichteten wir bereits unter dem Titel Ubisoft bestätigt neue Far Cry und Assassin’s Creed Spiele.

Im Oktober erklärte Ubisoft außerdem ausdrücklich, dass weitere unangekündigte Projekte mit neuen Schauplätzen und Geschichten in Arbeit seien.

Diese Aussage passt grundsätzlich zu den aktuellen Gerüchten, bestätigt allerdings nicht die Existenz von Mars oder Pocket.

Für die kommenden Jahre könnte sich damit eine abwechslungsreiche Mischung aus klassischen Abenteuern, ungewöhnlichen historischen Schauplätzen und kleineren Ablegern abzeichnen.

Besonders ein Assassin’s Creed im antiken Rom hätte das Potenzial, eine historische Epoche aufzugreifen, die bisher noch nicht im Mittelpunkt eines eigenständigen Hauptteils stand.

Bis Ubisoft selbst konkrete Details veröffentlicht, bleiben die beiden angeblichen Projekte allerdings genau das, was sie momentan sind: interessante, aber unbestätigte Gerüchte.

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