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Sony baut die PS5 heimlich um und eine wichtige Änderung dürfte viele überraschen

Sony hat die PlayStation 5 offenbar erneut überarbeitet, ohne die Änderungen groß anzukündigen. Ein polnischer Hardwareexperte hat eine neuere Revision der PS5 Slim untersucht und mehrere Unterschiede gegenüber bisherigen Modellen entdeckt. Dazu gehören ein angepasstes Mainboard, Veränderungen an der Kühlung und eine überarbeitete Konstruktion rund um den Prozessor. Besonders interessant ist jedoch eine unscheinbare Verbesserung: Die interne CMOS-Batterie lässt sich bei der neuen Variante offenbar deutlich einfacher erreichen und austauschen.

Die Entdeckung wurde Ende September 2026 dokumentiert und Anfang Oktober von Push Square aufgegriffen. Die überarbeitete Hardware soll bereits in neu produzierten Konsolen zum Einsatz kommen. Für Besitzer älterer PS5-Modelle bedeutet das allerdings nicht, dass ihre Geräte plötzlich technisch überholt wären.

Sony verändert das Innenleben der PS5

Dass Sony seine Konsolen während einer Generation mehrfach überarbeitet, ist nichts Ungewöhnliches.

Bereits seit der ersten PlayStation gibt es verschiedene Hardware-Revisionen, die sich äußerlich häufig kaum voneinander unterscheiden.

Meist werden einzelne Komponenten verändert, Platinen neu gestaltet oder Kühlkonstruktionen optimiert.

Genau das scheint nun erneut bei der PS5 Slim passiert zu sein.

Der polnische Hardwareexperte Modyfikator89 untersuchte eine neuere Konsole und verglich deren Innenleben mit früheren Ausführungen.

Dabei entdeckte er mehrere Unterschiede.

Besonders auffällig sind Veränderungen am Mainboard sowie an der Kühlkonstruktion.

Auch die Umgebung des Hauptprozessors wurde offenbar überarbeitet.

Die neuen Komponenten sollen teilweise auf technischen Ansätzen basieren, die Sony bereits bei der PS5 Pro verwendet.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die normale PS5 dadurch die Leistung einer PS5 Pro erreicht.

Sony überarbeitet erneut die Kühlung

Ein wichtiger Bereich ist die Wärmeableitung.

Die PlayStation 5 verwendet Flüssigmetall als Wärmeleitmaterial zwischen ihrem Hauptprozessor und der Kühlkonstruktion.

Damit kann die entstehende Wärme effizient an den Kühlkörper übertragen werden.

Allerdings stellt der Einsatz von Flüssigmetall bestimmte Anforderungen an die Konstruktion.

Das Material muss zuverlässig an der vorgesehenen Stelle gehalten werden.

Der Hardwareexperte hat festgestellt, dass Sony den Bereich rund um den Prozessor und die Flüssigmetall-Abdichtung verändert hat.

Die neue Konstruktion erinnert stärker an die entsprechende Lösung der PS5 Pro.

Auch der Kühlkörper selbst wurde angepasst.

Das könnte unter anderem die Herstellung vereinfachen oder die langfristige Zuverlässigkeit verbessern.

Ob die neue Revision tatsächlich niedrigere Temperaturen erreicht, wurde allerdings nicht durch vergleichbare Messungen bestätigt.

Auch gibt es bislang keinen belastbaren Nachweis dafür, dass die Konsole dadurch leiser arbeitet.

Die CMOS Batterie lässt sich leichter austauschen

Die vielleicht wichtigste Verbesserung betrifft ein Bauteil, das im normalen Spielbetrieb kaum jemand beachtet.

Sony hat offenbar die Position beziehungsweise Zugänglichkeit der CMOS-Batterie verändert.

Diese kleine Batterie versorgt bestimmte grundlegende Funktionen der Systemhardware mit Strom, wenn die Konsole vollständig ausgeschaltet ist.

Dazu gehört insbesondere die Unterstützung der internen Uhr.

Wie jede Batterie besitzt auch sie eine begrenzte Lebensdauer.

Nach vielen Jahren kann deshalb ein Austausch notwendig werden.

Bei älteren Konsolen ist dieser Eingriff je nach Konstruktion vergleichsweise aufwendig.

In der neuen PS5-Revision soll sich die Batterie leichter erreichen und wechseln lassen.

Für die langfristige Reparierbarkeit wäre das eine erfreuliche Veränderung.

Sie könnte besonders dann wichtig werden, wenn heutige PS5-Konsolen auch in zehn oder fünfzehn Jahren noch verwendet werden.

Allerdings sollte der Austausch weiterhin sachgerecht erfolgen. Das Öffnen elektronischer Geräte birgt Risiken, insbesondere in der Nähe empfindlicher Komponenten.

Warum die kleine Änderung langfristig wichtig ist

Auf den ersten Blick wirkt eine leichter erreichbare Batterie wie eine nebensächliche Verbesserung.

Tatsächlich spielt die Reparierbarkeit bei Spielekonsolen eine zunehmend wichtige Rolle.

Viele Spieler besitzen noch heute funktionierende Geräte aus vergangenen Konsolengenerationen.

Gerade Sammler möchten ihre Hardware möglichst lange erhalten.

Dazu gehört auch, dass einzelne Verschleißteile bei Bedarf ausgetauscht werden können.

Eine fest verbaute oder nur schwer erreichbare Batterie kann solche Reparaturen unnötig kompliziert machen.

Wenn Sony die entsprechende Komponente nun einfacher zugänglich gestaltet, wäre das ein positiver Schritt für die langfristige Nutzung.

Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche zukünftigen Probleme mit der CMOS-Batterie dadurch ausgeschlossen wären.

Die Änderung erleichtert vor allem eine mögliche Wartung.

Stecken hinter dem Umbau auch niedrigere Herstellungskosten?

Neben der Reparierbarkeit könnte die neue Konstruktion wirtschaftliche Gründe haben.

Konsolenhersteller versuchen regelmäßig, ihre Produktionsprozesse zu optimieren.

Schon kleine Einsparungen bei einzelnen Komponenten können bei Millionen produzierter Geräte erhebliche Auswirkungen haben.

Ein angepasstes Mainboard kann beispielsweise weniger aufwendig zu fertigen sein.

Auch Veränderungen an Kühlkörpern und anderen Bauteilen könnten die Materialkosten reduzieren oder neue Lieferanten ermöglichen.

Ob Sony mit der aktuellen PS5-Revision tatsächlich Geld spart, ist allerdings nicht bekannt.

Der Hersteller hat bislang keine ausführliche offizielle Erklärung zu den dokumentierten Änderungen veröffentlicht.

Ebenso wenig wurde eine Preissenkung angekündigt.

Spieler sollten deshalb nicht davon ausgehen, dass die überarbeitete Hardware automatisch günstiger angeboten wird.

Ist die neue PS5 besser als ältere Modelle?

Für den normalen Spielbetrieb lässt sich das derzeit nicht behaupten.

Die neue Revision bietet nach bisherigen Informationen dieselbe grundsätzliche Rechenleistung wie frühere PS5-Slim-Modelle.

Spiele werden dadurch nicht automatisch schöner dargestellt oder mit einer höheren Bildrate ausgeführt.

Auch zusätzliche Grafikfunktionen wurden nicht angekündigt.

Die Änderungen betreffen vor allem die interne Konstruktion.

Wer bereits eine funktionierende PS5 besitzt, hat deshalb keinen zwingenden Grund, auf eine neuere Revision umzusteigen.

Interessanter könnte die überarbeitete Variante für Käufer sein, die ohnehin eine neue Konsole anschaffen möchten.

Allerdings ist bislang nicht zuverlässig dokumentiert, welche Modellnummern in sämtlichen Regionen bereits die veränderte Konstruktion enthalten.

Allein aus der äußeren Verpackung lässt sich deshalb nicht in jedem Fall eindeutig erkennen, welche interne Revision verbaut wurde.

Sony verbessert die PS5 auch nach sechs Jahren weiter

Die Entdeckung zeigt, dass Sony weiterhin an seiner aktuellen Konsolenhardware arbeitet.

Obwohl sich der Fokus der Gaming-Branche zunehmend auf kommende Generationen richtet, wird die bestehende PS5 technisch weiterentwickelt.

Dabei geht es nicht immer um mehr Leistung oder neue Funktionen.

Manchmal stehen Herstellung, Wartung und die langfristige Zuverlässigkeit im Mittelpunkt.

Die aktuelle Revision scheint genau in diese Kategorie zu fallen.

Eine angepasste Kühlung, ein überarbeitetes Mainboard und eine leichter erreichbare CMOS-Batterie sind keine spektakulären Veränderungen für den täglichen Spielbetrieb.

Für die technische Entwicklung der PlayStation 5 sind sie dennoch interessant.

Ob weitere Verbesserungen folgen oder Sony künftig ausführlicher über die Änderungen informiert, bleibt abzuwarten.

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