In wenigen Wochen dürfen Star-Wars-Fans wieder mit halsbrecherischer Geschwindigkeit durch eine weit, weit entfernte Galaxis rasen. Ein neuer Deep Dive zu Star Wars: Galactic Racer zeigt jetzt ausführlicher die drei unterschiedlichen Fahrzeugklassen. Dabei unterscheiden sich Speed Bike, Skim Speeder und Podracer nicht nur optisch, sondern besitzen jeweils eigene Fahrmechaniken und taktische Vorteile.
Seit der Ankündigung von Star Wars: Galactic Racer dürfte vor allem eine Frage interessant gewesen sein: Wie unterschiedlich fahren sich die zahlreichen Repulsor-Fahrzeuge eigentlich?
Fuse Games liefert darauf nun eine deutlich konkretere Antwort.
Im Rahmen der Future Games Show auf der Gamescom wurde ein neuer Deep Dive veröffentlicht, der sich ausführlicher mit den Fahrzeugen beschäftigt.
Drei Klassen stehen dabei besonders im Mittelpunkt.
Das Speed Bike verwandelt Bremsenergie in zusätzlichen Schub
Den Anfang macht das vergleichsweise kompakte Speed Bike.
Seine Stärke liegt vor allem in der Wendigkeit.
Interessanter ist allerdings eine besondere Mechanik: Beim starken Abbremsen kann kinetische Energie gespeichert werden.
Diese Energie lässt sich anschließend wieder freisetzen und für einen zusätzlichen Geschwindigkeitsschub verwenden.
Spieler müssen damit nicht zwangsläufig versuchen, jede Kurve mit möglichst wenig Bremsen zu durchfahren.
Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, kann ein starkes Bremsmanöver sogar taktisch nutzen und die gespeicherte Energie anschließend auf einer Geraden oder beim Herausbeschleunigen aus einer Kurve einsetzen.
Skim Speeder setzt auf schnelle und präzise Kurven
Die zweite vorgestellte Fahrzeugklasse ist der Skim Speeder.
Dabei handelt es sich um ein niedrig über dem Boden fliegendes Repulsor-Fahrzeug.
Seine große Stärke soll die hohe Manövrierfähigkeit sein.
Der Skim Speeder lässt sich besonders schnell durch enge Kurven bewegen und besitzt gleichzeitig genügend Geschwindigkeit, um mit den Konkurrenten mitzuhalten.
Damit dürfte er vor allem Spielern entgegenkommen, die technische Strecken möglichst präzise fahren möchten.
Gerade auf Kursen mit zahlreichen engen Kurven könnte die Klasse entsprechend einen deutlichen Vorteil besitzen.
Natürlich dürfen Podracer nicht fehlen
Und dann wäre da natürlich noch das Fahrzeug, auf das vermutlich viele Star-Wars-Fans gewartet haben:
Podracer.
Spätestens seit Star Wars: Episode I gehören die extrem schnellen Maschinen zu den bekanntesten Rennfahrzeugen der gesamten Marke.
Auch in Galactic Racer stehen sie entsprechend für maximale Geschwindigkeit.
Der neue Deep Dive macht deutlich, dass sich die drei Fahrzeugtypen bewusst unterschiedlich anfühlen sollen.
Spieler müssen deshalb nicht lediglich das schnellste Fahrzeug auswählen, sondern können eine Klasse nutzen, die besser zum eigenen Fahrstil und zur jeweiligen Strecke passt.
Fahrzeuge können weiter angepasst werden
Bei den drei Klassen bleibt es allerdings nicht bei festen Eigenschaften.
Spieler können ihre Fahrzeuge im Laufe einer Kampagne weiter ausbauen und unterschiedliche Teile installieren.
Dadurch verändern sich Werte und Fähigkeiten des jeweiligen Repulsorcraft.
Neue Komponenten können während der sogenannten Runs verdient oder in der Werkstatt gekauft werden.
Damit verbindet Galactic Racer klassische Rennspielmechaniken mit einem Roguelite-artigen Fortschrittssystem.
Ein schlechter Lauf bedeutet deshalb auch nicht zwangsläufig, dass der gesamte Fortschritt verloren geht.
Bestimmte Freischaltungen und Vorteile bleiben für zukünftige Versuche erhalten.
Eine Rennkampagne mit Roguelite-Struktur
Die Kampagne erzählt die Geschichte des Fahrers Shade.
Nach dem Fall des Imperiums entsteht im Outer Rim die sogenannte Galactic League – eine illegale Rennserie, bei der Syndikate ihre eigenen Piloten unterstützen und hohe Summen auf die Rennen gesetzt werden.
Shade tritt der Liga bei, um sich einen Namen zu machen und gleichzeitig eine persönliche Rechnung mit Champion Kestar Bool zu begleichen.
Spieler können innerhalb eines Runs selbst entscheiden, welche Veranstaltungen sie absolvieren.
Wer allerdings zu häufig scheitert, fliegt aus der Tour und muss einen neuen Anlauf starten.
Beim nächsten Versuch können andere Rennen, Fahrzeug-Upgrades und Entscheidungen gewählt werden.
Auch Sebulba spielt eine Rolle
Fans der Filme dürfen sich außerdem auf ein besonders bekanntes Gesicht aus der Geschichte des Podracings freuen.
Sebulba gehört ebenfalls zu Galactic Racer.
Der Dug war bereits in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung einer der gefährlichsten Konkurrenten von Anakin Skywalker beim berühmten Boonta-Eve-Rennen auf Tatooine.
Diesmal kann Sebulba sogar zu einem Unterstützer von Shade werden – vorausgesetzt, Spieler verdienen sich seinen Respekt.
Auch verschiedene bekannte Schauplätze der Star-Wars-Galaxis werden zu Rennstrecken umgebaut.
Dazu gehört beispielsweise der Graveyard of Giants auf Jakku, wo zwischen den Überresten riesiger imperialer Kriegsschiffe gefahren wird.
Singleplayer und Multiplayer sind dabei
Neben der Kampagne bietet Star Wars: Galactic Racer weitere Spielmodi.
Bestätigt sind Campaign, Scenario und Arcade.
Darüber hinaus gibt es kompetitive Multiplayer-Rennen, bei denen Spieler direkt gegeneinander antreten können.
Damit möchte Fuse Games sowohl eine umfangreichere Einzelspieler-Erfahrung als auch klassische schnelle Rennen bieten.
Das zentrale Element bleiben dabei immer die unterschiedlichen Repulsor-Fahrzeuge und deren individuelle Eigenschaften.
Star Wars: Galactic Racer erscheint im Oktober für PS5
Lange müssen Fans nicht mehr warten.
Star Wars: Galactic Racer erscheint am 6. Oktober 2026 für PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC.
Standard, Deluxe und Collector’s Edition können bereits vorbestellt werden.
Mit dem neuen Deep Dive bekommen wir jetzt vor allem einen besseren Eindruck davon, dass sich die Wahl zwischen Speed Bike, Skim Speeder und Podracer tatsächlich auf das Gameplay auswirkt.
Und seien wir ehrlich: Für viele Star-Wars-Fans dürfte trotzdem schon feststehen, in welches Fahrzeug sie zuerst steigen.
Nach mehr als 25 Jahren wird es höchste Zeit, wieder einen Podracer über die Strecke zu jagen.







