Der Start von Borderlands 4 verlief nicht ganz so, wie es sich viele Fans und vermutlich auch die Verantwortlichen vorgestellt hatten. Besonders technische Probleme auf dem PC sorgten früh für Kritik und die Spielerzahlen konnten langfristig offenbar nicht auf dem erhofften Niveau gehalten werden.
Wer deshalb befürchtet, dass Take-Two und Gearbox ihre Pläne für Borderlands 4 zurückfahren könnten, bekommt nun allerdings Entwarnung.
Take-Two-Chef Strauss Zelnick macht deutlich: An der weiteren Unterstützung des Spiels soll sich nichts ändern.
Take-Two will Borderlands 4 weiterhin unterstützen
Im Gespräch mit IGN wurde Zelnick darauf angesprochen, ob die bisherige Performance von Borderlands 4 Auswirkungen auf die zukünftigen Pläne habe.
Seine Antwort fiel ziemlich eindeutig aus.
„Die Performance hat unsere Pläne überhaupt nicht beeinflusst. Wir haben ein weiteres Content-Paket in Arbeit und unterstützen den Titel weiterhin.“
Zelnick betonte außerdem, dass bereits mehrere zusätzliche Inhalte veröffentlicht wurden und Take-Two sowohl mit der Performance als auch mit den Bewertungen des Spiels zufrieden sei.
Von einem Rückzug oder einer Reduzierung der geplanten Unterstützung ist damit zumindest offiziell keine Rede.
Der Start verlief trotzdem nicht problemlos
Ganz reibungslos war das erste Jahr von Borderlands 4 allerdings nicht.
Vor allem die PC-Version hatte mit technischen Problemen zu kämpfen. Zwar wurden im Laufe der vergangenen Monate verschiedene Verbesserungen veröffentlicht, die anfänglichen Schwierigkeiten dürften dem Spiel aber nicht gerade geholfen haben.
Auch die Spielerzahlen konnten offenbar nicht dauerhaft auf einem besonders hohen Niveau gehalten werden.
Gearbox versuchte gleichzeitig, mit neuen Inhalten gegenzusteuern.
Unter anderem kamen mit C4SH ein zusätzlicher Vault Hunter sowie mehrere Bounty Packs und weitere Inhalte hinzu.
Das soll allerdings noch längst nicht das Ende sein.
Neuer Vault Hunter kommt im September
Der nächste größere Schritt steht bereits bevor.
Am 12. September 2026 feiert Borderlands 4 seinen ersten Geburtstag. Passend dazu soll mit Loveless ein weiterer Vault Hunter ins Spiel kommen.
Gleichzeitig ist Bounty Pack 5 geplant.
Genau darauf dürfte sich Zelnick beziehen, wenn er von einem weiteren Content-Paket spricht.
Damit bekommt Borderlands 4 auch ein Jahr nach dem Release weiterhin größere neue Inhalte – und offenbar möchte Take-Two diesen Kurs zunächst fortsetzen.
Entscheidend wird das zweite Jahr
Interessant wird nun vor allem, wie es nach dem ersten Geburtstag weitergeht.
Eine umfangreiche Roadmap für das zweite Jahr steht noch aus.
Gerade diese dürfte zeigen, wie langfristig Gearbox tatsächlich mit Borderlands 4 plant.
Die Aussagen von Zelnick sprechen zumindest dafür, dass Take-Two das Spiel keineswegs abgeschrieben hat. Trotz der Probleme zum Start und schwankender Spielerzahlen soll weiter investiert werden.
Für Fans ist das zunächst eine gute Nachricht.
Borderlands lebt schließlich stark von zusätzlichen Charakteren, neuen Waffen, Gebieten und langfristigem Endgame-Content. Wenn Gearbox weiterhin regelmäßig nachlegt und gleichzeitig an den technischen Problemen arbeitet, könnte sich das Spiel auch nach einem schwierigen ersten Jahr noch stabilisieren.
Borderlands 4 ist also noch lange nicht am Ende – Take-Two will dem Loot-Shooter weiterhin eine Chance geben.
Spielt ihr Borderlands 4 noch regelmäßig oder hat euch das Spiel nach dem Release verloren? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!






