Die Diskussion um Sonys Entscheidung, ab 2028 neue First-Party-Spiele ausschließlich digital zu veröffentlichen, sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Nun hat der bekannte YouTube-Kanal Moore’s Law Is Dead eine neue Vermutung geäußert: Angeblich könnten Bots oder künstlich betriebene Social-Media-Konten die Digitalstrategie von PlayStation unterstützen.
Konkrete Beweise für eine Verbindung zu Sony gibt es allerdings bislang nicht.
Auffällige Social-Media-Konten
In einem aktuellen Video erklärt der Blogger, dass ihm mehrere Social-Media-Profile aufgefallen seien, die über Jahre kaum aktiv gewesen sein sollen. Kurz nach den Diskussionen um das Ende physischer PlayStation-Spiele hätten diese Konten plötzlich zahlreiche Beiträge veröffentlicht.
Laut Moore’s Law Is Dead hätten die Beiträge vor allem Sonys Digitalstrategie positiv dargestellt und die Vorteile digitaler Spiele hervorgehoben.
Der YouTuber kritisiert zudem, dass die Beiträge teilweise sehr sachlich und „unternehmensnah“ formuliert wirkten. Außerdem vermutet er, dass einige Profilbilder mithilfe von KI erstellt worden sein könnten.
Keine Hinweise auf eine Verbindung zu Sony
Der Blogger betont jedoch selbst, dass er keine Beweise dafür habe, dass Sony hinter den betreffenden Konten steckt.
Ebenso hält er es für möglich, dass die Beiträge von unabhängigen Personen oder anderen Unternehmen stammen könnten. Eine offizielle Stellungnahme von Sony gibt es zu den Vorwürfen derzeit nicht.
Diskussion um physische Spiele geht weiter
Die Debatte über das Ende physischer PlayStation-Spiele beschäftigt die Gaming-Community bereits seit Wochen. Während viele Spieler den Weg hin zu digitalen Käufen kritisch sehen, gibt es auch Stimmen, die den Komfort digitaler Bibliotheken hervorheben.
In sozialen Netzwerken wird das Thema weiterhin kontrovers diskutiert. Gleichzeitig befassen sich in mehreren Ländern auch Verbraucherschützer und Politiker mit den möglichen Auswirkungen eines vollständig digitalen Vertriebs.
Unsere Einschätzung
Die Vorwürfe von Moore’s Law Is Dead sind derzeit nicht belegt und sollten deshalb mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden. Auffällige Social-Media-Aktivitäten allein reichen nicht aus, um Rückschlüsse auf eine koordinierte Kampagne oder eine Beteiligung von Sony zu ziehen.
Unabhängig davon zeigt die Diskussion jedoch, wie emotional das Thema rund um digitale und physische Spiele inzwischen geführt wird. Ob Disc-Versionen langfristig verschwinden oder beide Vertriebsformen künftig nebeneinander bestehen werden, bleibt abzuwarten.
Was meint ihr? Glaubt ihr, dass es sich lediglich um zufällige Aktivitäten handelt, oder wirken manche Beiträge in sozialen Netzwerken tatsächlich auffällig? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.






