Die Entscheidung von Sony, ab Januar 2028 keine neuen PlayStation-Spiele mehr auf Disc zu veröffentlichen, sorgt offenbar nicht nur bei vielen Spielern für Diskussionen. Laut einem neuen Bericht soll die Ankündigung auch innerhalb der Entwicklerbranche für Überraschung und Kritik gesorgt haben.
Offiziell bestätigt wurden diese Informationen von Sony oder den betroffenen Studios bislang allerdings nicht.
Analyst spricht von überraschten Entwicklerstudios
Der YouTuber und Branchenkommentator Moore’s Law is Dead berichtet, mit mehreren Entwicklern unterschiedlicher Studios gesprochen zu haben. Nach seinen Angaben seien viele Gesprächspartner von Sonys Ankündigung überrascht worden und hätten im Vorfeld nichts von diesem Schritt gewusst.
Vor allem kleinere und mittlere Entwickler sollen die Entscheidung kritisch sehen. Größere Studios würden den Wechsel zur digitalen Distribution laut dem Bericht zwar gelassener betrachten, seien jedoch ebenfalls nicht vorab informiert worden.
Warum physische Spiele für Entwickler wichtig bleiben
Auch wenn digitale Verkäufe seit Jahren zunehmen, bieten physische Versionen weiterhin Vorteile. Sammlereditionen, Verkäufe über den Einzelhandel und klassische Box-Versionen spielen für viele Publisher und Entwickler nach wie vor eine Rolle.
Mit dem angekündigten Ende neuer Disc-Veröffentlichungen verändert sich daher nicht nur das Kaufverhalten der Spieler, sondern auch die Vermarktung zukünftiger Spiele.
Offizielle Reaktionen stehen bislang aus
Bislang hat sich Sony nicht zu den angeblichen Reaktionen aus der Entwicklerbranche geäußert. Auch eine Bestätigung, dass Studios vor der öffentlichen Ankündigung informiert wurden oder nicht, gibt es derzeit nicht.
Fest steht jedoch, dass Sonys Entscheidung eine der größten Veränderungen für das PlayStation-Ökosystem der vergangenen Jahre darstellt. Entsprechend dürfte die Diskussion um digitale und physische Spiele die Branche noch längere Zeit begleiten.
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Interessant und etwas überraschend. Für viele Spieler und kleine Studios sind Discs noch wichtig. Hoffentlich informiert Sony alle Betroffenen rechtzeitig.