NewsDestiny 3 würde laut Insider wohl über 500 Millionen Dollar kosten

Destiny 3 würde laut Insider wohl über 500 Millionen Dollar kosten

Die Zukunft von Bungies Destiny-Reihe bleibt weiterhin ungewiss. Nachdem das Studio kürzlich das Ende der Unterstützung für „Destiny 2“ angekündigt hat, tauchen nun neue Informationen rund um ein mögliches „Destiny 3“ auf. Laut Insider Jason Schreier befindet sich der nächste Hauptteil derzeit nicht in Entwicklung – und der Grund dafür könnte vor allem an den enormen Kosten liegen.

Demnach würde die Entwicklung von Destiny 3 vermutlich mindestens 500 Millionen US-Dollar verschlingen.

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Destiny 3 wäre ein gigantisches Projekt

Laut Jason Schreier wären die Entwicklungskosten für Destiny 3 inzwischen deutlich höher als noch zu Zeiten des ersten Spiels. Bereits 2014 investierte Activision rund 500 Millionen Dollar in die Destiny-Marke, um mehrere Spiele und Erweiterungen über einen Zeitraum von zehn Jahren zu finanzieren.

Heute wären die Kosten laut Schreier vermutlich sogar noch deutlich höher.

Besonders Faktoren wie:

  • Moderne AAA-Entwicklung
  • Steigende Produktionskosten
  • Große Live-Service-Inhalte
  • Hohe Personalkosten
  • Bungies Standort in Seattle

würden ein neues Destiny zu einem extrem teuren Projekt machen.

PlayStation soll bei Live-Service-Projekten vorsichtiger geworden sein

Zusätzlich wird spekuliert, dass Sony aktuell deutlich vorsichtiger mit großen Live-Service-Spielen umgeht.

In den vergangenen Jahren gab es mehrere Probleme innerhalb des PlayStation-Ökosystems. Dazu gehören unter anderem:

  • Die Einstellung von „The Last of Us Online“
  • Der Misserfolg von „Concord“
  • Verschiedene gestrichene Live-Service-Projekte

Gerade deshalb könnte PlayStation aktuell zögern, mehrere hundert Millionen Dollar in Destiny 3 zu investieren.

Bungie offenbar in schwieriger Situation

Die aktuellen Berichte zeichnen insgesamt ein schwieriges Bild rund um Bungie. Nach dem angekündigten Ende des Supports für Destiny 2 sollen laut verschiedenen Quellen weitere Entlassungen beim Studio möglich sein.

Destiny 3 Petition erreicht überraschend hohe Zahlen

Gleichzeitig arbeitet Bungie weiterhin an „Marathon“, das intern offenbar aktuell höchste Priorität besitzt.

Viele Fans hatten gehofft, dass nach Destiny 2 irgendwann automatisch Destiny 3 folgen würde. Inzwischen scheint die Situation jedoch deutlich komplizierter zu sein.

Community reagiert enttäuscht

Innerhalb der Destiny-Community sorgen die Berichte bereits für gemischte Reaktionen. Viele Spieler zeigen Verständnis für die enormen Kosten moderner AAA-Spiele, gleichzeitig herrscht aber auch Enttäuschung über das mögliche Ende der Hauptreihe.

Destiny 2 wurde fast zehn Jahre lang kontinuierlich erweitert und zählt bis heute zu den bekanntesten Live-Service-Shootern überhaupt.

Ob Bungie langfristig doch noch an Destiny 3 arbeiten wird, bleibt aktuell offen. Klar scheint jedoch: Ein solcher Nachfolger wäre eines der teuersten Gaming-Projekte der Branche.

Passend dazu könnten euch auch unsere weiteren Berichte rund um Destiny, Bungie und PlayStations Live-Service-Strategie interessieren.

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