Während viele Publisher verstärkt auf Live-Service-Spiele setzen, hält der frühere PlayStation-Manager Shawn Layden klassische Einzelspieler-Erlebnisse weiterhin für das Fundament der Videospielbranche. In einem aktuellen Interview betonte der ehemalige Präsident von Sony Interactive Entertainment America, dass gerade erzählerische Singleplayer-Spiele den langfristigen Erfolg des Geschäfts sichern.
Seine Aussagen treffen in einer Zeit auf großes Interesse, in der zahlreiche Entwickler versuchen, den nächsten erfolgreichen Live-Service-Hit zu etablieren.
Shawn Layden glaubt an die Zukunft von Singleplayer-Spielen
Im Gespräch erklärte Layden, dass narrative Einzelspieler-Spiele auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden.
Seiner Ansicht nach sei genau mit dieser Art von Spielen das heutige Geschäft aufgebaut worden. Spieler könnten vollständig in eine Welt eintauchen, eine Geschichte erleben und anschließend mit anderen darüber sprechen – unabhängig davon, ob zusätzlich ein Mehrspieler-Modus vorhanden sei oder nicht.
Für Layden entstehen viele der prägendsten Gaming-Momente durch starke Charaktere, glaubwürdige Welten und gut erzählte Geschichten.
Live-Service bleibt ein wichtiger Markt
Seine Aussagen bedeuten allerdings nicht, dass Mehrspieler- oder Live-Service-Spiele keine Berechtigung haben. Auch gemeinschaftliche Erlebnisse können nach seiner Einschätzung unvergessliche Momente schaffen.
Gleichzeitig zeigt der Markt, dass langfristige Erfolge im Live-Service-Bereich schwer zu erreichen sind. Viele Projekte kämpfen mit sinkenden Spielerzahlen oder langen Entwicklungszeiten, während nur wenige Titel dauerhaft eine große Community aufbauen können.
PlayStation verfolgt weiterhin beide Strategien
Auch Sony setzt aktuell auf eine Mischung aus beiden Ansätzen. Einerseits investiert das Unternehmen weiterhin in große Singleplayer-Produktionen wie Marvel’s Wolverine, Intergalactic und das angekündigte God of War Laufey.
Andererseits arbeitet PlayStation weiterhin an Live-Service-Projekten. Während sich Marathon nach seinem Start schwer tut und Fairgame$ bereits seit längerer Zeit in Entwicklung ist, bleibt abzuwarten, welchen Stellenwert diese Spiele künftig im PlayStation-Portfolio einnehmen werden.
Narrative Abenteuer bleiben ein Markenzeichen
Gerade PlayStation hat sich in den vergangenen Jahren mit Reihen wie God of War, The Last of Us, Marvel’s Spider-Man, Ghost of Tsushima oder Horizon einen Namen für hochwertige Einzelspieler-Erlebnisse gemacht.
Shawn Laydens Einschätzung dürfte deshalb viele Fans bestätigen, die auch künftig auf große Story-Abenteuer hoffen. Ob sich der Markt langfristig stärker in Richtung Live-Service oder klassische Einzelspieler-Spiele entwickelt, bleibt offen. Die Aussagen des ehemaligen PlayStation-Managers zeigen jedoch, dass narrative Spiele für viele Branchenvertreter weiterhin eine zentrale Bedeutung besitzen.
Passend zum Thema:
- Marvel’s Wolverine: Alle aktuellen Informationen
- God of War Laufey: Was bisher bekannt ist
- PlayStation: Die kommenden Exklusivspiele im Überblick
Lass uns deine Meinung in den Kommentaren wissen.






Die Mischung aus Singleplayer und Live-Service klingt vernünftig. Live-Service kann gut sein, aber klassische Erzählspiele sind für viele weiterhin wichtig.
Ich finde es sinnvoll, dass Singleplayer-Spiele wichtig bleiben. Geschichten und starke Charaktere bleiben vielen Spielern im Gedächtnis.